Die gesundheitlichen Auswirkungen des Fernsehkonsums bei Kindern


Hausarbeit, 2017

16 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Begriffserklärung

Die Anfänge der Fernsehnutzung bei Kindern

Präferenzen

Warum schauen Kinder fern?

Die Schattenseiten des Fernsehens

Auswirkungen auf die Gesundheit

Prävention

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

„Vielleicht ist dieser Einzug der Medienwelten in die Kinderzimmer hinein die größte soziale und kulturelle Errungenschaft und zugleich Herausforderung überhaupt (…).“ (Baacke, 1999, S. 350)

Kinderalltag ist heute Medienalltag. Medien sind ein immerwährendes, integriertes und für einige Kinder ein zentrales Element ihres täglichen Lebens. Allerdings trifft der „Medienalltag“ nicht nur für den Alltag der Kinder zu, sondern auch auf den der Erwachsenen -er steht somit für unsere ganze Gesellschaft. (Vgl. Miedaner, 1995, S. 24). Ein Leben ohne Medien ist für niemanden weder denkbar noch möglich, selbst, wenn er ihnen vehement gegenübersteht.

Fernsehen und Kinder- ein Thema, das die Öffentlichkeit schon seit geraumer Zeit beschäftigt. Heutzutage ist Fernsehen eine Alltagsbeschäftigung. Der Zauber, der den Fernseher in seinen Anfängen umgab, und die Spannung, die dieses Medium ausstrahlte, sind heute, so macht es jedenfalls den Eindruck, zur Selbstverständlichkeit geworden.

Warum ist besonders der Aspekt „Kinder und Fernsehen“ interessant? Das liegt zum einen daran, dass Kinder als ausgesprochen beeinflussbar gesehen werden. (Vgl. Miedaner, 1995, S. 25) Folglich wirkt das Medium Fernsehen besonders auf die Kinder ein, denn diese bilden sich erst noch eine eigene Meinung und Sicht auf die Welt. Zwar nutzen Kinder neben dem Fernseher auch andere Medien1, aber die Flimmerkiste ist nach wie vor das Medium Nummer eins. So hat sich der größte Teil der Familien in den westlichen Industriegesellschaften für die Anschaffung eines Fernsehers entschieden.2 Sturm und Brown (1979) sprechen sogar von einem „selbständigen Sozialisationsagent“, der ins Haus geholt wird und nachdem sich die Familie richtet. (S. 39)

In dieser Hausarbeit wird zuerst einmal der Begriff Medium und der des Fernsehens geklärt, um danach einen Blick auf die Anfänge der Fernsehnutzung bei Kindern zu werfen. Anschließend werden die Präferenzen der jungen Konsumenten näher betrachtet und Gründe genannt, warum Kinder vom Fernsehen in den Bann gezogen werden. Danach wird der zentralen Frage der Hausarbeit nachgegangen, ob Fernsehen gesundheitliche Folgen für fernseherfahrene Kinder hat und welche Präventionsmöglichkeit es gibt. Anschließend erfolgt das Fazit.

Begriffserklärung

Nach Hesse und Schwan (2006) sind Medien „ (…) Mittel bzw. Instrumente der Kommunikation.“ Es geht um ein Medium „ (…), wenn sich die Informationsübertragung bestimmter Techniken oder Materialien bedient.“ (S. 806) Eine mögliche Unterteilung der Medien in zwei Kategorien wäre folgende: Auf der einen Seite die Individualkommunikation3 und auf der anderen Seite die Massenkommunikation. Bei den Medien der Individualität nimmt jeder an der Kommunikation teil, da ein wechselseitiger Fluss der Informationen zwischen Sender und Empfänger stattfindet. Hingegen ist das Kennzeichen der Massenmedien die Lieferung der Informationen von einem Sender zu vielen Empfänger. Massenmedien sind Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Fernsehen etc. Der Empfänger hat wenige Optionen kommunikativ auf den Sender Einfluss zu üben. Der Begriff ist charakterisiert durch „die Weitergabe von Botschaften aller Art und Genres mit unterschiedlichen Programmen und Programmformen an ein anonymes, miteinander nicht verbundenes, darum disperses Publikum.“ ( Baacke, 1999, S. 97) Massenmedien sind Printmedien wie Bücher, Zeitschriften sowie das Fernsehen. Bei Kindern finden die Lernprozesse mithilfe der außerhalb pädagogischer Kontexte ablaufenden Mediennutzung statt. Daher sind Medien bildungs- und erziehungsrelevant. Theunert und Demmler (2007) gehen von den drei Stationen aus, die Kinder im Alter bis zu sechs Jahren durchlaufen: „Medien registrieren, „Medien entdecken“ und „Medien in den Alltag integrieren“.

Was versteht man überhaupt unter Fernsehen? Hubbell (1945) fasst unter Fernsehen „eine technische Methode zur Übermittlung optischer und akustischer Reize über große Entfernungen (…) auf.“ (Vgl. Watzka, 1968, S. 173) In den 50er Jahren hat der Guckkasten mit einem einzigen Programm seinen Ursprung gefunden. Neben ARD kamen später das ZDF und die Dritten Programme dazu. Heutzutage reihen sich neben den öffentlich-rechtlichen Sendern viele private Anbieter. Eine große Auswahl an Programmen steht via Satellit und Kabelnetz zur Nutzung bereit. Dank mobiler Medien, Smart TV und Internet ist ein ortsunabhängiges Fernsehen jederzeit möglich. (Vgl. Baacke, 1999, S. 12)

Die Anfänge der Fernsehnutzung bei Kindern

Laut der miniKIM- Studie (2014) werden die Freizeitaktivitäten, die den Alltag der Vorschulkinder beeinflussen, von 85% von drinnen und 63% von draußen stattfindenden Spielen beherrscht. Jedoch belegt das Fernsehen mit 44%, vor der Beschäftigung mit Büchern (43%), bereits den dritten Platz. Allerdings nimmt der Stellenwert des Fernsehens im Alter eindeutig zu. Es wird deutlich, dass sich die Bindung an Medien zwischen zwei und fünf Jahren absolut verändert. Während sich unter den Zwei-bis Dreijährigen noch 56% der Befragten für Bücher entscheiden und auf das Fernsehen nur knapp ein Drittel, findet das Fernsehen bei den Vier-bis Fünfjährigen mit 53% den stärksten Zuspruch. Eine Entscheidung zugunsten der Bücher würde nur noch rund ein Viertel treffen. (Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2014, S. 7)

Im Durschnitt nutzen die Kinder nach Angaben der Haupterzieher 42 Minuten pro Tag den Fernseher.4 Mit 26 Minuten für Bücher und 18 Minuten für Radio wenden Zwei-bis Fünfjährige deutlich weniger Zeit auf. Vor allem wird gemeinsam mit den Eltern ferngesehen (48%), aber in dieser Altersgruppe schauen die Kinder auch schon 24% alleine und 14% zusammen mit den Geschwistern. (Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2014, S. 7) Vor allem ab dem vierten Lebensjahr nimmt das Fernsehen neben Büchern eine besondere Rolle ein. Nach Angaben der Haupterzieher hat ein Fünftel der Zwei- bis Dreijährigen noch keine Erfahrungen mit Fernsehen gemacht, wohingegen es bei den Vier-bis Fünfjährigen nur noch 7% waren. Die erste Fernsehnutzung findet ihren Angang im Schnitt mit 2,1 Jahren. Die Hälfte (48%) der zweijährigen Mädchen und Jungen schaute erstmalig fern, nur bei 3% der fernseherfahren Kinder vollzieht sich die erste Fernsehnutzung im Alter von vier Jahren. (Vgl. Götz, 2007, S. 13)

Es gibt immer noch eine eindeutige Unterscheidung in Hinblick auf den Fernsehkonsum bei Mädchen und Jungen. Mädchen verbringen vor dem Fernseher mit 165 Minuten deutlich mehr Zeit als die Jungen, die im Schnitt 7 Minuten weniger schauen. Ein prägnanter Unterschied ist zudem, ob die Kinder im Besitz eines eigenen Fernsehers sind. Besitzen sie kein eigenes TV-Gerät beträgt die Nutzungsdauer 141 Minuten. Haben die jungen Konsumenten ein eigenes Gerät oder ein gemeinsames Gerät mit einem anderen Geschwisterteil, erhöht sich der Fernsehkonsum um mehr als eine Stunde, auf 207 Minuten.5 (Vgl. Feierabend, Blödorn, 2012, S. 32) Im Normalfall findet die Fernsehnutzung im Kindergarten- und Vorschulalter zielgerichtet statt. Von zwei Dritteln der Haupterzieher wird der Fernseher wegen einer bestimmten Sendung angemacht. Bei 29 Prozent allerdings wird der Fernseher, ohne ein bestimmtes Format im Blick zu haben, für die Kinder eingeschaltet.

Präferenzen

Auch die inhaltlichen Präferenzen der Kinder wurden in der miniKIM- Studie (2014) abgefragt. Nach Angaben der Haupterzieher haben 68% der Kinder, die zumindest selten fernsehen, eine Lieblingssendung. Eindeutiger Favorit unter den Jüngeren ist „Das Sandmännchen“, gefolgt von „Der Sendung mit der Maus“. Weitere Lieblingssendungen sind unter anderem „Wicki und die starken Männer“, „Sesamstraße“ oder „KIKANINCHEN“. Hingegen präferieren die älteren Konsumenten eine größere Spannweite an vielen unterschiedlicher Sendungen. Neben den Lieblingssendungen wurden die liebsten TV- Sender erfragt. 56 % der Kinder haben nach Aussage der Haupterzieher einen Lieblingssender. „KIKA“ liegt mit 68 % an erster Stelle, gefolgt von „Super RTL“ mit 14% und vom „Disney Channel“ mit 10%. Nur vereinzelt werden „Nickelodeon“ (3%), „ARD“ (2%) und „RTL“ (2%) erwähnt. Auch unter den Vier-bis Fünfjährigen ist „KIKA“ trotz Verluste, die es an „Super RTL“ und „Disney Channel“ zu verzeichnen hat, der eindeutige Favorit.

Warum schauen Kinder fern?

In unserer heutigen Gesellschaft ist „der Guckkasten“ ein wichtiges Element in der Sozialisation von Kindern. Während Kinder aktiv fernschauen, selektieren sie die Inhalte. Das bedeutet, dass sie einerseits sehen, was ihnen zusagt, anderseits die Inhalte ausblenden, die ihnen nicht gefallen oder nicht ihren Blick auf die Welt entsprechen. (Vgl. Theunert, Lenssen & Schorb, 1995, S. 13) In ähnlicher Weise wie Kinder die Welt, in welcher sie auf und in welche sie hineinwachsen, anders als Erwachsene wahrnehmen, haben sie auch eine andere Sichtweise auf Fernsehangebote. Je nach Alter, Geschlecht, sozialem Umfeld und Erziehung nimmt der Fernseher einen anderen Stellenwert ein. (Vgl. Wegener, 2014, S. 399)

Die Rolle des Fernsehens für Kinder wird unter zwei Blickpunkten erkennbar: (Vgl. Miedaner, 1995, S. 29) Erstens unter dem zeitlichen Aspekt: Kinder gebrauchen das Medium Fernsehen ausgedehnt und mit voller Begeisterung, denn „Fernsehen hat einfach viel zu bieten“, verdeutlicht die Medienwissenschaftlerin Dr. Götz. (Vgl. Baby & Familie.de, 2007, S. 1) Vor allem lassen die Kinder sich von der Auswahl an Komik, Action und Heldentum in Cartoons, Serien und Spielfilmen mitreißen. Sie sind beeindruckt von den farbenfrohen, schillernden Bildern, den Tönen und der Musik.6 Kinder hegen eine große Faszination für Geschichten und diese bekommen sie durch das Fernsehen überliefert. (Vgl. Kindergesundheit-info.de, 2015, S.1) Zudem lässt Fernsehen keine Langeweile aufkommen, und liefert stattdessen Spaß und Nervenkitzel. Es ist wie ein „Fenster zu Welt“, durch welches Kinder Gegenstände der Welt nähergebracht werden. Jedes fünfte Kind ist der Meinung, dass Fernsehen ihm beim Bewältigen von Problemen helfen kann. (Vgl. Miedaner, 1995, S. 30). Dieser Punkt führt zum zweiten Aspekt, unter welchem das Fernsehen für an Gewichtung gewinnt. Gewiss erkennen nicht alle Kinder das TV als Unterstützung für die Verarbeitung von Problemen an, aber sie alle gebrauchen es gezielt unter einem spezifischen Gesichtspunkt. Ebenso wie in ihrer realen, nahen Umgebung sind Kinder auch in den Inhalten des Fernsehens auf der Suche nach geeigneten Orientierungen. (Vgl. Miedaner, 1995, S. 31) "Sie treffen dabei auf Figuren und Themen, die sie berühren und mit denen sie sich identifizieren können", erklärt die Medienpädagogin Götz. (Weichs, 2016, S. 16) Personale Vorbilder für Aussehen, Charakter und Lebensstil finden Kinder somit in ihren Idolen wieder: So clever sein wie Wickie, so kräftig wie Pippi Langstrumpf und so hübsch wie Prinzessin Lillifee. (Vgl. Weichs, 2016, S.1) Gemeinsam mit den Helden und Heldinnen ihrer Lieblingssendung erleben die Kinder Neues, erkunden die Welt und bekommen dadurch Anreize für die Handhabung entwicklungsbedingter Thematiken wie dem Größerwerden. Der Fernsehapparat trägt also wesentlich zur Identitätsarbeit bei.

Die Schattenseiten des Fernsehens

In den vorherigen Kapiteln wurde unter anderem die Faszination, die von dem Fernsehapparat ausgeht, thematisiert. Jedoch birgt ein regelmäßiger Fernsehkonsum einige Gefahren für Kinder. Folgen sind unter anderem Überbelastung, Angstgefühle, Realitätsverlust, schwächere Lernerfolge und davon ausgehend schlechtere Noten. (Vgl. Sturm, 1979, S. 200) Da eine komplette Auflistung der negativen Folgen fernseherfahrener Kinder das Pensum sprengen würde, stehen in dieser Arbeit die gesundheitlichen Auswirkungen im Vordergrund.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Der aktuelle Forschungsstand zur Heranbildung medienbezogener Fertigkeiten in der Frühen Kindheit ist laut Fleischer (2014) nach wie vor fragmentarisch. Kaum wurden Kinder unter drei Jahren in Hinblick auf ihre Medienaneignung und ihrer Medienkompetenz beobachtet. Die empirische Forschung sieht sich in Bezug auf die Zugänge zur Gedankenwelt und den Emotionen der Kleinkinder vor eine immense Herausforderung gestellt, da sich die Zielgruppe kaum oder nur wenig verbal ausdrücken kann und sich nicht reflektieren kann. Daher ist die Forschung besonders auf Unterstützung durch die Eltern angewiesen. Des Weiteren gibt es kaum Studien, die das alltägliche Medienhandeln und das medienerzieherische Handeln von Familien beobachten. (Vgl. Fleischer, 2014, S. 310)

Im Jahre 2004 wurde auf dem Kinder- und Jugendmedizin-Kongress in Weimar die Zahlen der fettleibigen7 Kinder in Deutschland bekannt gegeben, 6,9% der Jungen und 7,1% der Mädchen seien übergewichtig. (Vgl. Spitzer, 2005, S. 20)

Ungefähr fünfzig wissenschaftliche Studien, die Untersuchungen bezüglich des Zusammenhangs zwischen erhöhtem Fernseh- beziehungsweise Videokonsum und Computergebrauch mit Fettleibigkeit durchführten, konnten einen solchen Zusammenhang nachweisen. (Vgl. Spitzer, 2005, S. 22) Hier liegt jedoch der Einwand nahe, dass dicke Kinder einfach gerne fernsehen, das heißt, der Fernsehkonsum durch das Übergewicht bestimmt wird.

Allerdings konnten Forscher Caroline Fitzpatrick und Linda Pagani (2012) der Université de Montréál in Kanada belegen, dass ein überproportionales Verhältnis zwischen der Zeit, die Kleinkinder vor dem Fernseher sitzen und ihrem Hüftumfang zum Ende der vierten Klasse besteht. (Vgl. Strohmaier, 2012, S.1 ) Dafür wurden bei Eltern von mehr als 1300 Kindern im Alter von circa 2,5 Jahren nach deren Fernsehgewohnheiten gefragt. Kinder, die schon in jungen Jahren den Fernseher übermäßig nutzen, waren tendenziell dicker und eingeschränkter in ihrer Beweglichkeit als ihre Altersgenossen, die weniger Zeit vor dem TV verbringen. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden erneut der Hüftumfang und die Sprungfähigkeit der Kinder gemessen. Kinder, die im Alter von viereinhalb Jahren 18 Stunden in der Woche fernsahen, hatten im Schnitt einen 7,6 Millimeter größeren Hüftumfang als die Kinder, die überhaupt nicht fernsahen. Darüber hinaus war die Entwicklung der Muskelkraft der fernseherfahrenen Kinder geringer und die Sprunghöhen fielen niedriger aus. Die Veränderung über 7,6 Millimeter war an sich noch nicht sonderlich alarmierend. Die Wissenschaftler wiesen allerdings darauf hin, dass sich der Effekt über die Jahre kumuliere, der Hüftumfang also kontinuierlich ansteigen würde.

Amerikanische Forscher untersuchten 1992 wie sich das Fernsehen auf den Stoffwechsel des Zuschauers auswirkt. Dabei nahmen Sie den energetischen Grundumsatz die Kinder unter die Lupe.8 Dass der Kalorienverbrauch während der Ruhephase geringer sein würde als bei der Ausgangsmessung, war vorauszusehen. Bei allen Kindern wurde eine Reduzierung des Grundumsatzes um rund 12 bis 16 Prozent gegenüber dem Ausgangswert festgestellt. (Vgl. Patzlaff, 2000, S. 29) Es überraschte jedoch, dass die Werte in dem Moment weiter abnahmen, in welchem der Fernseher angeschaltet wurde. Der Kalorienverbrauch reduzierte sich durch den Blick in die Flimmerkiste erneut beachtlich, obwohl der Körper bereits vor dem Fernsehen im Zustand der relativen Nichtaktivität war. Somit werden während des Fernsehschauens viel weniger Kalorien verbraucht als beim Nichtstun. Zusätzlich werden häufig kalorienhaltige Snacks und Süßigkeiten vor dem Fernseher konsumiert. Auf dem Bildschirm wird durch Werbung der „Mund wässrig gemacht nach fettreichen und überzuckerten Leckereien- und so potenziert sich der Effekt.“ (Vgl. Patlaff, 2000, S. 30)

[...]


1 Zum Beispiel Smartphone, Radio.

2 Zum Beispiel in Großbritannien 93% der Haushalte und in Deutschland 97 % nach der miniKIM- Studie 2014.

3 Zum Beispiel durch Telefon, elektronischer oder handgeschriebener Brief oder Chatrooms.

4 2-3 Jahre: 30 Minuten, 4-5 Jahre: 55 Minuten.

5 Wenn Kinder ein eigenes Gerät besitzen, kommen Jungen auf 3 Stunden und 49 Minuten und Mädchen auf 4 Stunden und 15 Minuten vor dem Gerät. (Vgl. Feierabend, Blödorn, 2012, S. 2)

6 Leiterin des Internationalen Zentral­instituts für das Bildungs- und Jugendfernsehen (IZI).

7 Kinder gelten als fettleibig, wenn ihr body mass index höher als 95% aller Kinder dergleichen Altersklasse ist.

8 Grundumsatz: Energiemenge, die im Ruhezustand zur Fortdauer der Körperfunktionen aufgewendet wird.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die gesundheitlichen Auswirkungen des Fernsehkonsums bei Kindern
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V538737
ISBN (eBook)
9783346135681
ISBN (Buch)
9783346135698
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik, Kinder, Fernsehen, Gesundheit, Mediennutzung, Neue Medien, Familienpädagogik, Elementarpädagogik
Arbeit zitieren
Stefanie Fritz (Autor), 2017, Die gesundheitlichen Auswirkungen des Fernsehkonsums bei Kindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538737

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