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Neue Medien und Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe. Wie viel Medienpädagogik braucht die Heimerziehung?

Title: Neue Medien und Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe. Wie viel Medienpädagogik braucht die Heimerziehung?

Textbook , 2020 , 84 Pages

Autor:in: Jessica Johnsen (Author)

Social Work
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Die fortschreitende Digitalisierung und Nutzung neuer Technologien und Medien gehören heutzutage wie selbstverständlich zum Alltag. Dabei bereichern sie nicht nur den Strukturwandel in großen Unternehmen, sondern beeinflussen auch private Haushalte, besonders Kinder und Jugendliche, maßgeblich. Und obwohl jüngere Generationen mit diesen neuen Technologien aufwachsen, benötigen sie beim Erlernen des verantwortungsvollen Umgangs mit diesen Medien die Unterstützung ihrer Eltern oder pädagogischer Fachkräfte.

Doch wie sieht die „richtige“ Medienerziehung aus? Welchen Wissensstand brauchen die Fachkräfte der Heimerziehung im Hinblick auf Neue Medien und Social Media? Wie viel Medienpädagogik braucht die Heimerziehung?

Jessica Johnsen erklärt, wie wichtig moderne Medien mittlerweile für Kinder und Jugendliche sind. Dabei weist sie auch auf Chancen und Risiken hin, die mit deren Benutzung einhergehen. Ein besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die Bedeutung der Medienpädagogik in der Heimerziehung. Zudem erläutert sie mögliche Inhalte und Formen medienpädagogischer Angebote in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Aus dem Inhalt:
- Medienkompetenz;
- Meinungsbildung;
- Identitätsbildung;
- Internet;
- Selbstdarstellung;
- Kommunikation

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Neue Medien und Social Media

2.1 Neue Medien im Überblick

2.2 Social Media im Überblick

3 Heimerziehung

3.1 Rahmenbedingungen, Inhalte und Ziele

3.2 Formen der Heimerziehung

3.3 Adressat/innen

3.4 Fachkräfte in der Heimerziehung

4 Medienpädagogik

5 Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen

5.1 Medienausstattung und -nutzung

5.2 Chancen und Risiken

6 Neue Medien und Social Media in der Heimerziehung

6.1 Gründe für medienpädagogische Arbeit in der Heimerziehung

6.2 Notwendiges Wissen der Fachkräfte

6.3 Formen und Inhalte medienpädagogischer Arbeit

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Stellenwert und die Notwendigkeit von Medienpädagogik in der Heimerziehung zu untersuchen, um Kinder und Jugendliche bei der Mediennutzung bestmöglich zu begleiten und zu fördern.

  • Bedeutung von Neuen Medien und Social Media für Heranwachsende
  • Chancen und Risiken digitaler Mediennutzung im Heimkontext
  • Erforderliche Medienkompetenz und Wissensstand der Fachkräfte
  • Ansätze und methodische Möglichkeiten der medienpädagogischen Arbeit
  • Verankerung der Medienarbeit in den Konzepten von Einrichtungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Neue Medien im Überblick

Medien gibt es schon lange. Schon seit derer Entstehung versuchten die Menschen sie weiterzuentwickeln und zu verbessern. Doch noch nie erfolgte ein technischer Fortschritt so schnell und war von so großer Bedeutung, wie es der Fall bei den Neuen Medien ist (vgl. Hüther 2005, S. 345). Die Neuen Medien haben mittlerweile alle Lebensbereiche eingenommen und sind fester Bestandteil des Privat- wie auch des Berufslebens (vgl. Alfert 2015, S. 17). Eine einheitliche Definition, um was es sich bei den Neuen Medien handelt, gibt es nicht. Ursprünglich stammt der Begriff aus den 1970er Jahren und diente als Oberbegriff für alle Verfahren und technischen Mitteln, die auf neuartigen Techniken basieren und in solcher Form zuvor noch nicht existierten. Es ist die „zweite Generation neuer Medien im Verlauf der jüngeren Mediengeschichte“ (Hüther 2005, S. 347). Die erste Generation der Neuen Medien war vor allem durch eine Erweiterung um neue Geräte, wie z.B. das Radio oder Videorecorder, gekennzeichnet, während die aktuelle Generation Neuer Medien vor allem durch neue Formen der Bedienungsweisen und Oberflächenstrukturen, neuen benutzerfreundlichen Funktionen, bessere Vernetzung und neuen Kommunikationsformen (Social Media) hervorstechen (vgl. Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) 2014, S. 13) Die Verbreitung der aktuellen Neuen Medien fing in den 1990er Jahren an und nahm ein immenses Tempo an (vgl. Alfert 2015, S. 17).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel durch Digitalisierung und die damit verbundene Relevanz für Kinder und Jugendliche sowie das Handlungsfeld der Heimerziehung.

2 Neue Medien und Social Media: Dieses Kapitel definiert und kategorisiert die Begriffe Neue Medien sowie Social Media und gibt einen Überblick über deren technische Entwicklung und Funktionen.

3 Heimerziehung: Es werden die Rahmenbedingungen, rechtlichen Grundlagen, Formen und Zielsetzungen der Heimerziehung sowie das Anforderungsprofil an die dort tätigen Fachkräfte dargestellt.

4 Medienpädagogik: Das Kapitel erläutert den Begriff der Medienpädagogik und setzt sich mit der historischen sowie aktuellen Bedeutung der Medienbildung auseinander.

5 Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen: Hier werden Medienausstattung, Nutzungsverhalten sowie die vielfältigen Chancen und Risiken thematisiert, die Medien für die Entwicklung Heranwachsender mit sich bringen.

6 Neue Medien und Social Media in der Heimerziehung: Dieses Kapitel diskutiert die Notwendigkeit und Umsetzung medienpädagogischer Arbeit im Heimalltag, einschließlich der erforderlichen Kompetenzen für Fachkräfte.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die strukturelle Notwendigkeit einer stärkeren Integration medienpädagogischer Inhalte in die Heimerziehung.

Schlüsselwörter

Heimerziehung, Medienpädagogik, Neue Medien, Social Media, Medienkompetenz, Digital Natives, Kinder- und Jugendhilfe, mediatisierte Gesellschaft, medienpädagogische Arbeit, Medienrisiken, Medienchancen, Fachkräfte, Sozialisation, Mediennutzung, Digitale Ungleichheit

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es zu klären, in welchem Umfang Medienpädagogik in der Heimerziehung notwendig ist, um Kinder und Jugendliche bei ihrer Mediennutzung adäquat zu begleiten und zu fördern.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit behandelt die Relevanz der digitalen Medien für Heranwachsende, die Chancen und Risiken der Nutzung, die Aufgaben der Heimerziehung sowie die notwendige Medienkompetenz der pädagogischen Fachkräfte.

Wie ist die Arbeit methodisch aufgebaut?

Die Bachelorarbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen zu Medien, Heimerziehung und Pädagogik verknüpft, um praxisorientierte Schlussfolgerungen für das Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe abzuleiten.

Welche Rolle spielt die Medienkompetenz?

Medienkompetenz wird als Schlüsselqualifikation für die Lebensbewältigung im 21. Jahrhundert definiert; ihre Förderung ist eine zentrale pädagogische Aufgabe, um den Heranwachsenden eine kritische und selbstbestimmte Mediennutzung zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Medien und Heimerziehung, die Analyse der kindlichen Lebenswelt unter dem Einfluss digitaler Medien sowie die konkrete Diskussion medienpädagogischer Konzepte innerhalb der Heimerziehung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Heimerziehung, Medienkompetenz, Neue Medien, Social Media und die sogenannte Digitale Ungleichheit, welche die unterschiedlichen Zugangschancen zu Bildung beschreibt.

Warum wird Medienpädagogik in der Heimerziehung oft nur begrenzt umgesetzt?

Dies ist häufig auf einen Mangel an strukturellen Vorgaben in den Einrichtungen und fehlendes Fachwissen bei den Mitarbeitern zurückzuführen, deren eigenes medienpädagogisches Kompetenzprofil oft nur auf Eigeninitiative basiert.

Wie können Fachkräfte in der Heimerziehung konkret intervenieren?

Fachkräfte können sowohl projektorientierte Ansätze, wie Medienworkshops, als auch alltagsorientierte Maßnahmen, wie das gemeinsame Gaming oder das Aushandeln von Medienregeln, nutzen, um Medienkompetenz zu fördern.

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Details

Title
Neue Medien und Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe. Wie viel Medienpädagogik braucht die Heimerziehung?
Author
Jessica Johnsen (Author)
Publication Year
2020
Pages
84
Catalog Number
V538790
ISBN (eBook)
9783963550928
ISBN (Book)
9783963550935
Language
German
Tags
Social Media Medienpädagogik Heimerziehung Medienerziehung Medienkompetenz Kinder- und Jugendhilfe Meinungsbildung Identitätsbildung Internet Selbstdarstellung Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Johnsen (Author), 2020, Neue Medien und Social Media in der Kinder- und Jugendhilfe. Wie viel Medienpädagogik braucht die Heimerziehung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538790
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