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Frauensport im Wandel der Zeit

Eine kurze Darstellung der vergangenen, aktuellen und zukünftigen Entwicklungen

Título: Frauensport im Wandel der Zeit

Trabajo Escrito , 2016 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Deporte - Sociología deportiva
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Die vorliegende Arbeit soll neben aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Frauensport ebenfalls geschichtliche Aspekte an den Beispielen der Weimarer Republik und der DDR beleuchten. Schließlich soll im Ausblick die Verbindung zum Schulsport dargelegt werden in welchem der kontrovers diskutierte koedukative Unterricht betrachtet, sowie der sportliche Wandel prognostiziert werden soll.

Vor allem in der heutigen Zeit gerät der demographische Wandel in Deutschland stets mehr ins Visier. Die über viele Jahre stetig gewachsene Bevölkerung nimmt wieder ab. Zudem erfahren wir eine Altersentwicklung von jung zu alt, sowie eine höhere Lebenserwartung der Frau. Wie in vielen anderen Branchen auch, wird das weibliche Geschlecht jedoch ebenfalls im Sport häufig nur sekundär, nach dem männlichen betrachtet. Deutlich ist dies im Frauen- und Männerfußball zu erfahren. Genau aus diesem Grund soll die vorliegende Arbeit konkret den Frauensport im Wandel der Zeit fokussieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demographischer Wandel in Deutschland

3. Die Geschichte des Frauensports

3.1 Frauensport in der Weimarer Republik

3.2 Frauensport in der DDR und im Westen

4. Frauensport Heute

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische und aktuelle Entwicklung des Frauensports vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen, insbesondere des demographischen Wandels und der Emanzipationsbewegung, und analysiert dabei Herausforderungen sowie Perspektiven für die Zukunft, unter anderem im Kontext des koedukativen Sportunterrichts.

  • Historische Entwicklung des Frauensports (Weimarer Republik, DDR und Westen)
  • Einfluss des demographischen Wandels auf den Frauensport
  • Emanzipation und die Rolle der Frau in der Sportgesellschaft
  • Aktuelle Trends und Veränderungen im Freizeitsport
  • Debatte um koedukativen Sportunterricht und dessen Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Frauensport in der Weimarer Republik

„Die Weimarer Republik: Ein Zeitalter des Sports- und ein Zeitalter des Sports der Frauen“ (Wesp, 1998, S. 9). Dieses Zitat klingt zunächst sehr klangvoll und positiv. Doch war dem wirklich so? Ebenfalls in der Deutschen Turnzeitung von 1927 (Nr. 48, 855) wurde der Frauensport der Weimarer Republik angepriesen:

„ Die Frau unserer Zeit ist erstaunlich unabhängig geworden. […] Gleichberechtigt und durch nichts mehr gehandicapt, will sie neben dem Mann stehen. Diese Emanzipation von der Enge des Hauses tritt auf keinem Gebiet so augenfällig in Erscheinung wie gerade beim Sport. […] Die Frau hat sportlichen Ehrgeiz bekommen, sie kokettiert nicht mehr mit weiblicher Schwäche und Zaghaftigkeit, sondern will als Kamerad des Mannes neue Reize entfalten“ (Wesp, 1998, S.54).

Insgesamt kann man den Zitaten gewiss recht geben -jedoch gilt es solche stets kritisch zu betrachten. Der Sport erlebte in der Weimarer Republik sicherlich einen deutlichen Aufschwung. Alte Werte und Normen wurden nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs in Frage gestellt, es kam sowohl zu einem politischen wie auch zu einem sozialen Wandel (Wesp, 1998). Männer wie auch Frauen sahen den Sport als Ablenkung und Ausweg, um „deprimierende Kriegserlebnisse zu vergessen und wieder Spaß am Leben zu finden“ (Wesp, 1998, S.13). Gleichzeitig kam es zum ersten Mal zu einer Institutionalisierung des Frauensports. Frauen aller Alters- und Gesellschaftsstrukturen gründeten eigene Organisationen und Frauenabteilungen und traten Turn- oder Sportvereinen bei. Sie nahmen am Aufbau des Trainingsbetriebs teil, drangen in beinahe jede Sportart vor und eroberten sowohl den Leistungs- als auch den Wettkampfsport (Wesp, 1998, S. 9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel sowie die oft sekundäre Betrachtung des Frauensports und setzt den Fokus auf die historische und zukünftige Entwicklung desselben.

2. Demographischer Wandel in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, verdeutlicht den Trend zur alternden Gesellschaft und leitet die Relevanz für den Frauensport ab.

3. Die Geschichte des Frauensports: Dieses Kapitel beleuchtet die Institutionalisierung und den Wandel des Frauensports während der Weimarer Republik sowie die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen in der DDR und im Westen.

4. Frauensport Heute: Hier werden aktuelle Trends wie die Feminisierung von Sportformen, die Bedeutung von Fitness und die veränderten Motive von Frauen im Freizeitsport untersucht.

5. Ausblick: Der Ausblick diskutiert die notwendigen Anpassungen für Vereine sowie die kontroverse Debatte über koedukativen Sportunterricht in Schulen.

Schlüsselwörter

Frauensport, Emanzipation, demographischer Wandel, Weimarer Republik, DDR, Freizeitsport, Sportsoziologie, koedukativer Unterricht, Fitness, Gleichberechtigung, Sportgeschichte, Vereinsentwicklung, soziale Rolle, Leistungsfähigkeit, Körperkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Frauensports im historischen Verlauf bis zur heutigen Zeit, eingebettet in den gesellschaftlichen Kontext der Emanzipation und des demographischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung des Frauensports in verschiedenen politischen Systemen, die Bedeutung von Fitness und Trendsportarten für Frauen sowie die pädagogische Debatte um den koedukativen Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den historischen Wandel des Frauensports zu beleuchten, die gesellschaftlichen Einflussfaktoren zu analysieren und zukünftige Entwicklungen im Sportangebot von Vereinen und Schulen zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene historische Quellen, statistische Daten und sportsoziologische Studien heranzieht, um die Entwicklung des Frauensports nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den demographischen Wandel, die Entwicklung des Frauensports in der Weimarer Republik, der DDR und im Westen sowie die aktuelle Situation des Frauensports mit Fokus auf Fitness und Freizeitsport.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Frauensport, Emanzipation, demographischer Wandel, Sportgeschichte, Freizeitsport und koedukativer Unterricht.

Wie wirkte sich die DDR auf den Frauensport aus?

In der DDR wurde der Sport politisiert, wobei Athletinnen oft als Beweis für die Systemeffektivität und die Gleichberechtigung der Frau im Sozialismus instrumentalisiert wurden, während der Breitensport von Frauen hinter dem männlich dominierten Leistungssport zurückblieb.

Warum wird der koedukative Unterricht kritisch hinterfragt?

Die Kritik basiert darauf, dass Mädchen sich in gemischten Gruppen durch physisch meist stärkere Jungen eingeschüchtert fühlen könnten und die Lehrkräfte vor zusätzliche Herausforderungen bei der differenzierten Leistungsbewertung gestellt werden.

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Detalles

Título
Frauensport im Wandel der Zeit
Subtítulo
Eine kurze Darstellung der vergangenen, aktuellen und zukünftigen Entwicklungen
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Sportwissenschaft)
Curso
Sportsoziologie Vertiefung
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
16
No. de catálogo
V538807
ISBN (Ebook)
9783346135643
ISBN (Libro)
9783346135650
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frauensport Wandel Sportsoziologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Frauensport im Wandel der Zeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538807
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