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Die Bedeutung von Unternehmenskultur und Mitarbeitermotivation für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen

Title: Die Bedeutung von Unternehmenskultur und Mitarbeitermotivation für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen

Term Paper , 2015 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alexandra Tschiersky (Author)

Business economics - Information Management
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Determinanten der Mitarbeitermotivation und dem Wissensmanagement als befürwortende Unternehmenskultur als bedeutende Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement. Das Ziel dieser Arbeit ist zum einen zu zeigen, wie bedeutend die Unternehmenskultur sowie die Mitarbeitermotivation für die Implementierung von Wissensmanagement sind, und zum anderen, wie sich diese beiden Faktoren gestalten lassen, um eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen wahrscheinlich zu machen.

Die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung unterliegt einem Wandel. Aufgrund einer erhöhten Lebenserwartung und eines anhaltenden Geburtendefizits steigt der Anteil der älteren Bevölkerung seit nun gut vier Jahrzehnten, während der Anteil der jüngeren Bevölkerung geringer wird. Mit dem demografischen Wandel geht auch eine Verringerung des Erwerbspersonenpotenzials einher. Bis 2025 wird ein Rückgang von Personen im erwerbsfähigen Alter um 7 Millionen prognostiziert, während die Zahl der Personen im Rentenalter steigt. Zwar ist momentan eine starke Zuwanderung zu beobachten, doch ist deren Einfluss auf die Bevölkerungs- und Erwerbspersonenstruk-tur nicht ganz so einfach vorhersehbar.

Diese demografischen Entwicklungen haben unterschiedliche Probleme zur Folge, wie zum Beispiel das Aufrechterhalten des Subsidiaritätsprinzips der Renten- oder Sozialversicherung des deutschen Sozialstaates. Doch auch Unternehmen sehen sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels konfrontiert und müssen sich mit verschiedenen Problemen auseinandersetzen. Wenn Arbeitnehmer aus dem Unternehmen ausscheiden, geht dadurch auch ein Teil ihres unternehmensspezifischen Wissens verloren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissen und Wissensmanagement

3. Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement

3.1 Unternehmenskultur

3.2 Mitarbeitermotivation

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Unternehmenskultur sowie der Mitarbeitermotivation für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen, wobei der Fokus insbesondere auf dem Umgang mit implizitem, personengebundenem Wissen liegt.

  • Grundlagen von Wissen und Wissensmanagement
  • Die Rolle der Personengebundenheit von Wissen
  • Einfluss der Unternehmenskultur auf den Wissensaustausch
  • Bedeutung der Mitarbeitermotivation und Anreizsysteme
  • Kritische Erfolgsfaktoren bei der Implementierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Unternehmenskultur

In der Literatur wird für eine erfolgreiche Einführung und Durchführung von Wissensmanagement eine wissensmanagementfreundliche beziehungsweise wissensorientierte Unternehmenskultur als einer der wichtigsten Faktoren genannt (vgl. Wehner/Dick 2001; Stangl-Meske 2005; Völker et al. 2007; Jaspers/Westerink 2008). In einer wissensorientierte Unternehmenskultur kann Wissen als bedeutender Wettbewerbsfaktor verstanden werden (vgl. Stangl-Meske 2005: 96). Die Studie des Informationszentrums Benchmarking (IZB) identifiziert die Unternehmenskultur als bedeutendste Einflussgröße für den Erfolg von Wissensmanagement in Unternehmen, 44 Prozent der Befragten stimmten dieser Aussage zu, 54 Prozent der Befragten betrachten Wissensmanagement als einen Teil der Unternehmenskultur (vgl. Heisig 1999: 57, 65).

Der Kulturbegriff umfasst alles, was von Menschen selbst geschaffen wurde. Innerhalb Organisations- beziehungsweise Unternehmenskulturen teilen ihre Mitglieder unter anderem Vorstellungen über Werte und Verhaltensweisen sowie auch Formen der Arbeitsgestaltung, der Kommunikation und der Führung. Die Funktionen von Unternehmenskulturen bestehen in der Vermittlung gemeinsam geteilter Orientierung und der Stiftung von Identität für ihre Mitglieder. Dadurch kann eine Erleichterung der Koordination von Arbeit und gemeinsamem Miteinander erfolgen (vgl. Reinmann 2009: 47f.). Wenn nun die Unternehmenskultur eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Einführung von Wissensmanagement darstellt, welche Eigenschaften muss eine solche Unternehmenskultur aufweisen? Jaspers und Westerink (2008) definieren eine wissensmanagementfreundliche Unternehmenskultur als eine Unternehmenskultur, „[…] bei der das Betriebsklima stimmt, Mitarbeiter gerne ihre Arbeit verrichten, sie ihre Arbeitsweise mitbestimmen dürfen und keine fortwährende Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen.“ (Jaspers/Westerink 2008: 76).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen auf den Wissensverlust in Unternehmen ein, wodurch die Notwendigkeit von Wissensmanagement unterstrichen wird.

2. Wissen und Wissensmanagement: Hier werden zentrale Definitionen von Wissen und Ansätze des Wissensmanagements, wie die Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi, erläutert.

3. Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement: Dieses Kapitel analysiert die Unternehmenskultur und die Mitarbeitermotivation als entscheidende Determinanten für den Erfolg von Wissensmanagement.

3.1 Unternehmenskultur: Es wird dargelegt, warum eine wissensorientierte Kultur eine notwendige Rahmenbedingung ist, um Ängste abzubauen und Wissensaustausch zu fördern.

3.2 Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel thematisiert die psychologische Komponente und zeigt auf, welche Anreize und Maßnahmen notwendig sind, um Mitarbeiter zur Weitergabe ihres Wissens zu bewegen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Wissensmanagement ein langwieriger Prozess ist, der stark von den individuellen Rahmenbedingungen im Unternehmen abhängt.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Unternehmenskultur, Mitarbeitermotivation, implizites Wissen, demografischer Wandel, Wissensspirale, Wissensarbeit, Wissensaustausch, Erfolgsfaktoren, Humankapital, Implementierung, Personengebundenheit, Wissensgesellschaft, Anreizsysteme, Organisationslernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement in Unternehmen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Wechselwirkung zwischen der Unternehmenskultur, der individuellen Mitarbeitermotivation und der Bereitschaft zur Weitergabe von implizitem Wissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie bedeutend kulturelle und motivationale Faktoren für die Implementierung von Wissensmanagement sind und wie Unternehmen diese Faktoren gezielt gestalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Modelle (z.B. Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi, Bausteinmodell nach Probst et al.) und empirischer Studien zum Thema.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen von Wissen definiert, Wissensmanagement-Ansätze diskutiert sowie die Rolle von Führung, Unternehmenskultur und Anreizsystemen detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wissensmanagement, Unternehmenskultur, Mitarbeitermotivation, implizites Wissen und Wissensgesellschaft bilden die Kernbegriffe.

Warum ist implizites Wissen eine Herausforderung für Unternehmen?

Implizites Wissen ist stark an Personen gebunden und lässt sich nur schwer formalisieren, was den Transfer und die Sicherung bei einem Ausscheiden von Mitarbeitern besonders schwierig macht.

Wie kann eine "wissensmanagementfreundliche" Kultur gefördert werden?

Durch einen wertschätzenden Führungsstil, die Förderung von Kommunikation, das Zulassen von produktiven Fehlern und die Gewährung von Freiräumen für selbstverantwortliches Handeln.

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Details

Title
Die Bedeutung von Unternehmenskultur und Mitarbeitermotivation für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen
College
Ruhr-University of Bochum  (Sozialwissenschaft)
Course
Die Bedeutung von Wissensmanagement vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
Grade
1,7
Author
Alexandra Tschiersky (Author)
Publication Year
2015
Pages
19
Catalog Number
V538813
ISBN (eBook)
9783346169570
ISBN (Book)
9783346169587
Language
German
Tags
bedeutung implementierung mitarbeitermotivation unternehmen unternehmenskultur wissensmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Tschiersky (Author), 2015, Die Bedeutung von Unternehmenskultur und Mitarbeitermotivation für eine erfolgreiche Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538813
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