Diese Arbeit stellt einen Unterrichtsentwurf für den Deutschunterricht einer fünften Klasse zum Thema kreatives Schreiben in Form einer Fortsetzung einer bestimmten Szene in Kirsten Boyes Kinder- und Jugendroman "Ich ganz cool" vor. In dieser Unterrichtsstunde werden nicht nur das Schreiben, sondern auch Teilaspekte des literarischen Lernens gefördert.
Die Kinder- und Jugendliteratur ist eine Gattung, die sich besonders in der Schule aufgrund ihres Adressatenbezugs sehr gewinnbringend lesen lässt. Mit Hilfe des Buches "Ich ganz Cool" von Kirsten Boye kann die literarische und die schriftsprachliche Kompetenz gefördert werden. Das Buch beschreibt das Leben eines jugendlichen Jungen, mit seinem Bruder und seiner Schwester und der alleinerziehenden Mutter. Es beschreibt ein recht hoffnungsloses Leben, in dem verschiedenste Dinge oder Personen, wie dem abwesenden Vater einen großen Hoffnungsanker bilden.
Inhaltsverzeichnis
Die Sachanalyse
Die didaktische Analyse
Das Artikulationsschema
Die methodische Analyse
Die Arbeitsmaterialien
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine produktions- und handlungsorientierte Unterrichtsstunde für den Deutschunterricht der 5. Klasse zu konzipieren, in der Schülerinnen und Schüler den Roman „Ich ganz cool“ von Kirsten Boye durch kreatives Schreiben fortsetzen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie durch die Methode des kreativen Schreibens die literarische Kompetenz sowie die Schreibmotivation der Lernenden gefördert und die Perspektive des Protagonisten Steffen reflektiert werden kann.
- Förderung der literarischen Kompetenz durch produktionsorientierte Schreibanlässe.
- Analyse und Anwendung des jugendsprachlichen Schreibstils der Romanvorlage.
- Gestaltung eines kreativen Fortsetzungstextes basierend auf der Erwartungshaltung des Protagonisten.
- Einsatz didaktischer Methoden wie Blitzlicht, Mind-Map und freies Schreiben zur Aktivierung.
Auszug aus dem Buch
Die Sachanalyse
Die Kinder- und Jugendliteratur ist eine Gattung, die sich besonders in der Schule aufgrund ihres Adressatenbezugs sehr gewinnbringend lesen lässt. Mit Hilfe des Buches „Ich ganz cool“ von Kirsten Boye kann die literarische und die schriftsprachliche Kompetenz gefördert werden. Das Buch beschreibt das Leben eines jugendlichen Jungen, mit seinem Bruder und seiner Schwester und der alleinerziehenden Mutter. Es beschreibt ein recht hoffnungsloses Leben, in dem verschiedenste Dinge oder Personen, wie dem abwesenden Vater einen großen Hoffnungsanker bilden.
Es existieren verschiedenste Methoden, um die schriftsprachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Hierzu zählen, eine Fortsetzung zu schreiben, ein Lesetagebuch anzufertigen, oder den inneren Monolog einer Figur niederzulegen (vgl. DAWIDOWSKI 2016: 196). In dieser Unterrichtstunde werden die SuS jedoch eine Fortsetzung des Geschehens im Buch „Ich ganz cool“ schreiben. Dies geschieht im Sinne des produktions- und handlungsorientierten Literaturunterrichts in Form des kreativen Schreibens. Das kreative Schreiben als Methode ist also der Inhalt der Unterrichtsstunde. Somit ist dieser Stundeninhalt nicht der Inhalt des Geschriebenen. Das kreative Schreiben findet in Form einer Fortsetzung der Erzählung statt. Die Geschichte wird ab der Stelle fortgesetzt, ab welcher Steffen, der Hauptprotagonist, kurz vor dem Besuch seines Vaters steht. Ab Seite 78 (vgl. BOIE 2009: 78) steht Steffen kurz vor der Begegnung mit seinem Vater. Bis jetzt hat er viel in seinen Vater hineininterpretiert. So, dass er ihm einen Fernseher kauft, dass der Vater sehr vornehm ist und ihn unterstützt.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert den literarischen Kontext des Romans sowie die theoretische Fundierung des kreativen Schreibens als Methode im Deutschunterricht.
Die didaktische Analyse: Hier werden die Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung des Unterrichtsthemas dargelegt und der Bezug zum bayerischen Lehrplan für die 5. Klasse hergestellt.
Das Artikulationsschema: Dieses Kapitel definiert die Richt-, Grob- und Feinziele der geplanten Unterrichtsstunde in Bezug auf literarische Kompetenzen.
Die methodische Analyse: Hier wird der detaillierte Ablauf der Unterrichtsstunde in fünf Phasen unterteilt und die Wahl der eingesetzten Methoden fachlich begründet.
Die Arbeitsmaterialien: Dieser Abschnitt enthält das Tafelbild zur Analyse des Schreibstils der Romanvorlage.
Schlüsselwörter
Kreatives Schreiben, Ich ganz cool, Kirsten Boye, Literaturunterricht, Schreibkompetenz, Deutschunterricht, Romanfortsetzung, Produktionsorientierung, Handlungsorientierung, literarische Kompetenz, Mittelschule, 5. Klasse, Perspektivwechsel, Schreibmotivation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption einer Unterrichtsstunde für den Deutschunterricht der 5. Klasse, in der die Schülerinnen und Schüler eine Fortsetzung des Romans „Ich ganz cool“ verfassen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Kinder- und Jugendliteratur, die Methode des kreativen Schreibens, die Förderung der Schreibkompetenz und die didaktische Planung von Literaturunterricht.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Das primäre Ziel ist es, dass die SuS eine kreative Fortsetzung zur Romanstelle schreiben, an der der Protagonist Steffen seinen Vater trifft, um so die Romanhandlung subjektiv zu erweitern.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Planung folgt der didaktischen Analyse nach Haubrich/Reinfried und nutzt produktionsorientierte Methoden wie Blitzlicht, Mind-Map und freies Schreiben.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Sach- und didaktische Analyse, die Festlegung von Lernzielen im Artikulationsschema sowie die methodische Begründung des Unterrichtsverlaufs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie kreatives Schreiben, literarische Kompetenz, Romanfortsetzung und produktionsorientierter Unterricht zusammenfassen.
Welche Rolle spielt die Figur Steffen für die Unterrichtsgestaltung?
Steffen dient als zentrale Identifikationsfigur; die SuS sollen sich in seine Erwartungshaltung gegenüber dem Vater hineinversetzen und diese im kreativen Schreibprozess reflektieren.
Warum wird die Methode „Blitzlicht“ am Anfang eingesetzt?
Das Blitzlicht wird eingesetzt, um den bisherigen Romaninhalt schnell zu wiederholen und sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler über den notwendigen Wissensstand für die anschließende Schreibphase verfügen.
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- Chris K. (Author), 2020, Die Fortsetzung des Romans "Ich ganz cool". Kreatives Schreiben im Deutschunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539175