Frauen und Männer in der Sozialpädagogik, diese Konstellation gewinnt seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung. Für mich persönlich wird sie in wenigen Monaten den beruflichen Alltag bilden, in dem ich mich auch mit Frauen als Kollegen an meiner Seite, arrangieren darf. Oder müssen die Frauen sich mit mir als Mann arrangieren?
Diese Frage möchte ich in meiner Facharbeit nicht zum Thema nehmen. Wobei sich der aufmerksame Leser und Interessent einer solchen Arbeit, sicherlich auch dieser Frage stellen wird. Ziel meiner Untersuchung soll es aber sein, welche Chancen, Vorteile und Möglichkeiten sich durch männliche Fachkräfte in der Sozialpädagogik und speziell im Kindergarten auftun und ob es egal ist, ob es Frauen oder Männer sind, die Kinder in den Einrichtungen betreuen.
Die Frage lautet nun: Ist es egal, ob weibliche- oder männliche Erzieher die Betreuung im Kindergarten absichern oder ist es nicht egal? Um diese Frage klären zu können, bedarf es einer Reihe von Untersuchungen und Befragungen. Ich möchte mir hierzu die Kolleginnen, Kollegen und Mitarbeiter meiner Einrichtung sowie die Eltern der Kinder der Einrichtung zunutze machen, um durch Beobachtungen, Interviews und/oder Befragungen zu weiteren Erkenntnissen zu kommen.
Inhaltsverzeichnis
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- Begründung der Wahl des Themas
- Persönliche Sichtweise zur Wahl des Themas
- Gesellschaftliche Sichtweise zur Wahl des Themas
- Ziele der Arbeit
- Aufgaben der Untersuchungen
- Theoretische Ausgangsposition
- Definition Sozialpädagogik
- Definition Soziale Rolle
- Die Rolle der Frau des Mannes- früher und heute
- Die Rolle der Frau- früher und heute
- Die Rolle des Mannes- früher und heute
- Zusammenfassung über die Entwicklung der Frauen- und Männerrolle in ihrer Wechselwirkung
- Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen an die Sozialpädagogik
- Das Berufsbild/die Berufsrolle des männlichen Erziehers
- Das Berufsbild/die Berufsrolle früher in der Pädagogik
- Das Berufsbild/die Berufsrolle heute in der Pädagogik
- Schlussfolgerung: Was hat sich in der Pädagogik geändert?
- Praktische Untersuchung
- Zu den Untersuchungsmethoden
- Zu der Durchführung der Untersuchung
- Zu den Untersuchungsergebnissen
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Facharbeit befasst sich mit der Frage, welche Chancen, Vorteile und Möglichkeiten sich durch männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten eröffnen. Der Fokus liegt auf der gesellschaftlichen Herausforderung, die sich durch das Berufsbild des Erziehers ergibt.
- Die Bedeutung der weiblichen und männlichen Rollenbilder in der Sozialpädagogik
- Die Entwicklung des Berufsbildes des Erziehers von früher bis heute
- Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen an die Sozialpädagogik
- Der Fachkräftemangel und die Notwendigkeit, Männer in die Sozialpädagogik zu integrieren
- Die Rolle des männlichen Erziehers als Vorbild und Vaterersatz
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1 beleuchtet die Begründung für die Wahl des Themas „Frauen und Männer in der Sozialpädagogik" und erläutert die persönlichen und gesellschaftlichen Beweggründe des Autors.
- Kapitel 2 definiert den Begriff der Sozialpädagogik und die soziale Rolle des Erziehers. Es wird auf die historische Entwicklung der Frauen- und Männerrolle im Kontext der Sozialpädagogik eingegangen und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen an die Sozialpädagogik beleuchtet.
- Kapitel 3 befasst sich mit dem Berufsbild des männlichen Erziehers. Es wird sowohl die historische Entwicklung als auch die heutige Situation in der Pädagogik untersucht und die Frage gestellt, welche Veränderungen sich in der Pädagogik vollzogen haben.
- Kapitel 4 beschreibt die praktische Untersuchung, die der Autor durchgeführt hat. Es werden die verwendeten Untersuchungsmethoden, die Durchführung der Untersuchung und die Ergebnisse dargestellt.
Schlüsselwörter
Sozialpädagogik, Erzieher, Frauen, Männer, Rollenbilder, Berufsbild, Gesellschaftliche Herausforderung, Fachkräftemangel, Kindertagesstätten, Vaterersatz, Vorbild
Häufig gestellte Fragen
Welche Vorteile bieten männliche Erzieher in Kindertagesstätten?
Männliche Fachkräfte bieten Kindern vielfältigere Rollenvorbilder und können als wichtige männliche Bezugspersonen oder „Vaterersatz“ fungieren, was die geschlechtsspezifische Sozialisation bereichert.
Wie hat sich die Rolle des Mannes in der Sozialpädagogik verändert?
Früher war der Erzieherberuf fast ausschließlich weiblich geprägt. Heute gibt es Bestrebungen, den Beruf für Männer attraktiver zu machen, um starre Rollenbilder aufzubrechen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Spielt das Geschlecht bei der Kinderbetreuung eine Rolle?
Die Arbeit untersucht, ob es einen Unterschied macht, ob Frauen oder Männer Kinder betreuen. Sie kommt zu dem Schluss, dass gemischte Teams Chancen für eine ganzheitlichere pädagogische Arbeit bieten.
Was sind die gesellschaftlichen Herausforderungen für Männer im Erzieherberuf?
Männer in Kitas sehen sich oft mit Vorurteilen oder traditionellen Erwartungen an die männliche Rolle konfrontiert, was die Integration in das Berufsfeld erschweren kann.
Welche Untersuchungsmethoden wurden in dieser Facharbeit genutzt?
Der Autor führte praktische Untersuchungen in seiner eigenen Einrichtung durch, darunter Beobachtungen, Interviews und Befragungen von Kolleginnen, Kollegen und Eltern.
- Citar trabajo
- Rene Schmitt (Autor), 2015, Frauen und Männer in der Sozialpädagogik. Welche Chancen, Vorteile und Möglichkeiten bieten sich durch männliche Fachkräfte in Kindertagesstätten?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539275