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Profil der Dyskalkulie inklusive Fallbeispiel und Behandlungsmaßnahmen

Title: Profil der Dyskalkulie inklusive Fallbeispiel und Behandlungsmaßnahmen

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Felix Busch (Author)

Didactics - Mathematics
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Dyskalkulie, speziell von jüngeren Menschen. Es werden hierbei das Profil der Dyskalkulie, Präventions- und Behandlungsmaßnahmen, diagnostische Merkmale, Spiele zur Behandlung und ein Fallbeispiel besprochen.

In dem nachfolgenden fachdidaktischen Projekt zum Thema Dyskalkulie wird zunächst das Profil der Rechenstörung kurz vorgestellt. Im Anschluss erfolgt ein Überblick über die Diagnosemöglichkeiten der Dyskalkulie, um daraufhin mögliche Präventions- und Behandlungsmaßnahmen darzulegen. Des Weiteren werden Spiele zum Training des Mathematikverständnisses präsentiert, mit deren Hilfe Dyskalkulie behandelt werden kann. Daraufhin wird ein Fallbeispiel vorgestellt, in dem ausgewählte der zuvor genannten Spiele angewendet wurden. Ebendiese Spiele werden dann hinsichtlich ihrer Effektivität analysiert und beurteilt. Zum Schluss des Projekts wird die Unterrichtsorganisation im Allgemeinen betrachtet und inwiefern bereits in der Organisation das Entstehen lassen von Fehlvorstellungen verhindert werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2. Dyskalkulie – Wie sollte man damit umgehen?

2.1 Profil der Dyskalkulie

2.2 Diagnostik der Rechenschwäche

2.3 Präventions- und Behandlungsmaßnahmen

3. Spiele zum Training des Mathematikverständnisses inklusive Analyse

4. Fallbeispiel: Rechenschwäche liegt vor

5. Unterrichtsorganisation und -vorbereitung unter Rücksichtnahme der Dyskalkulie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Dyskalkulie (Rechenschwäche) und untersucht, wie Lehrkräfte und das schulische Umfeld betroffene Kinder frühzeitig identifizieren und effektiv fördern können. Ziel ist es, durch die Analyse theoretischer Grundlagen, diagnostischer Verfahren und praktischer Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, wie schulische Unterstützung gestaltet werden kann, um langfristige negative Auswirkungen auf den Lebensweg der Lernenden zu minimieren.

  • Grundlagen der Dyskalkulie und Definitionsproblematiken
  • Methoden der Diagnostik und Identifikation von Fehlvorstellungen
  • Einsatz spielerischer Ansätze zur Förderung der mathematischen Basiskompetenzen
  • Praktische Fallanalyse einer individuellen Lernbegleitung
  • Ansätze zur integrativen Unterrichtsorganisation und präventiven Förderung

Auszug aus dem Buch

2.3 Präventions- und Behandlungsmaßnahmen

Das Ziel der Rechenschwächetherapie ist der nachträgliche Erwerb des Mengen- und Zahlenverständnisses und der sichere Umgang mit den Grundrechenarten. Wie bereits erwähnt, ist das langfristige Ziel einer solchen Dyskalkulietherapie die korrekte Anwendung mathematischer Inhalte in Alltag, Beruf und Schule. Dabei kann jeder Proband bei entsprechender Förderung dieses Ziel erreichen. Jedoch muss die Behandlung bereits in früheren Jahren erfolgen, um negative Folgen für das spätere Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen zu können, weshalb die Rechenstörung bereits frühzeitig – bestenfalls im Kindergarten- oder Grundschulalter - erkannt werden muss.

„In jeder Dyskalkulietherapie werden die individuellen Fehler und Missverständnisse des Lernenden zum Ausgangspunkt gemacht, um das mathematische Verständnis neu aufzubauen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den zahlreichen Kompensationsstrategien, mit denen sich rechenschwache Schüler behelfen, die sie aber gleichzeitig daran hindern, das Gelernte wirklich zu begreifen“ (LZR-Köln 2018: o.S).

Solange sich der Lernende im Bereich der einstelligen Zahlen noch zählend bewegt, kann er den Umgang mit zwei- oder mehrstelligen Zahlen weder verstehen noch beherrschen. Deshalb wird in der Dyskalkulietherapie bereits im Grundlagenbereich des Zahlenraums bis zehn angesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Dyskalkulie durch verschiedene Definitionen und begründet die Notwendigkeit des fachdidaktischen Projekts.

2. Dyskalkulie – Wie sollte man damit umgehen?: Hier werden das Profil der Rechenstörung, diagnostische Kriterien sowie Präventions- und Behandlungsstrategien detailliert dargelegt.

3. Spiele zum Training des Mathematikverständnisses inklusive Analyse: Dieses Kapitel stellt spielerische Ansätze vor, um durch die Förderung der Raum-Lage-Orientierung und des Zahlenverständnisses gegen Rechenschwäche zu wirken.

4. Fallbeispiel: Rechenschwäche liegt vor: Anhand einer Fallstudie eines 16-jährigen Jugendlichen werden die Herausforderungen der schulischen Begleitung und die Wirksamkeit spielerischer Förderansätze in der Praxis illustriert.

5. Unterrichtsorganisation und -vorbereitung unter Rücksichtnahme der Dyskalkulie: Dieser Abschnitt diskutiert die Notwendigkeit einer speziellen Förderung außerhalb des regulären Unterrichts und die Rolle der Lehrkraft in einer heterogenen Lerngruppe.

Schlüsselwörter

Dyskalkulie, Rechenschwäche, Mathematikdidaktik, Diagnostik, Lernförderung, mathematische Basiskompetenzen, Grundrechenarten, Fehlvorstellungen, Inklusion, pädagogische Diagnostik, spielerisches Lernen, Schullaufbahn, Frühförderung, individuelle Lernbegleitung, Lernstörung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation, Diagnose und Förderung von Schülern mit Dyskalkulie innerhalb des schulischen Systems.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung der Rechenschwäche, diagnostische Verfahren, spielerische Förderkonzepte und die notwendige Anpassung der Unterrichtsorganisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Lehrkräfte durch frühzeitige Diagnose und gezielte individuelle Förderung negative Auswirkungen einer Rechenschwäche auf das spätere Berufs- und Privatleben der Lernenden verhindern können.

Welche wissenschaftlichen Ansätze bzw. Methoden werden verwendet?

Es werden Metaanalysen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, verschiedene mathematikdidaktische Modelle sowie pädagogische Fallanalysen herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Profilierung der Dyskalkulie, die Darstellung konkreter Diagnosekriterien, die Analyse spielerischer Lernmethoden sowie eine praktische Fallstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Dyskalkulie, Rechenschwäche, Diagnostik, Förderung, mathematische Kompetenzen und inklusive Unterrichtsgestaltung.

Welche Rolle spielt die Raum-Lage-Wahrnehmung bei Dyskalkulie?

Eine schwache Raum-Lage-Orientierung behindert das Verständnis mathematischer Konzepte, wie etwa das Koordinatensystem oder geometrisch-algebraische Zusammenhänge, was häufig zu fehlerhaften Interpretationen führt.

Warum wird empfohlen, betroffene Schüler vorübergehend vom regulären Mathematikunterricht zu trennen?

Dies soll den enormen Leistungsdruck reduzieren, Frustrationserlebnisse minimieren und eine konzentrierte Förderung in Einzel- oder Kleingruppen ermöglichen, um die in der großen Lerngruppe entstandene Blockade zu lösen.

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Details

Title
Profil der Dyskalkulie inklusive Fallbeispiel und Behandlungsmaßnahmen
College
http://www.uni-jena.de/  (Mathematik und Informatik)
Course
Didaktik Staatsexamen
Grade
1,3
Author
Felix Busch (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V539361
ISBN (eBook)
9783346147776
ISBN (Book)
9783346147783
Language
German
Tags
Dyskalkulie Spiele für Dyskalkulie Fallbeispiel Dyskalkulie Rechenschwäche Rechenstörung Mathematik Mathematikdidaktik Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Busch (Author), 2020, Profil der Dyskalkulie inklusive Fallbeispiel und Behandlungsmaßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539361
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