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Fachkräftemangel in Deutschland. Gibt es einen Personalnotstand in den Bereichen Gesundheit und Handwerk?

Título: Fachkräftemangel in Deutschland. Gibt es einen Personalnotstand in den Bereichen Gesundheit und Handwerk?

Libro Especializado , 2020 , 103 Páginas

Autor:in: Bastian Schroeder (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Die deutschen Medien berichten immer nachdrücklicher über das Thema Fachkräftemangel. Vor allem im Gesundheits-, Pflege- und Handwerksbereich fehlen Fachkräfte. Es gibt aber auch andere Stimmen. Diese verweisen auf widersprüchliche und überhöhte Zahlen sowie die mangelnde Zahlungsbereitschaft der Arbeitgeber.

Gibt es in Deutschland einen Fachkräftemangel oder ist die Berichterstattung übertrieben? Um diese Frage zu klären, setzt sich Bastian Schroeder mit statistischen Daten wie der Lohnentwicklung, der Arbeitslosenquote sowie offenen Stellen und Vakanzzeiten im Gesundheits- und Handwerksbereich auseinander.

Schroeder erklärt, welche Faktoren das Angebot und die Nachfrage nach Fachkräften beeinflussen. Außerdem stellt er gängige Engpassindikatoren zur Beurteilung der Fachkräftesituation vor. Schroeder lässt Experten aus den betroffenen Branchen zu Wort kommen und beleuchtet kritisch, ob und inwieweit es im deutschen Gesundheits- und Handwerksbereich einen Personalnotstand gibt.

Aus dem Inhalt:
- Pflegenotstand;
- Fachkräftemarkt;
- Arbeitsmarkt;
- Bundesagentur für Arbeit;
- Arbeitslose-Stellen-Verhältnis

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit und Leitfragen

1.3 Übersicht über die Arbeit

2 Theoretischer Teil

2.1 Grundlagen

2.1.1 Definition der Begriffe Lüge und Wirklichkeit

2.1.2 Definition und Einführung zum Fachkräftemangel

2.2 Ursachen und Quellen für Disparitäten am Fachkräftemarkt

2.2.1 Angebotsseite

2.2.1.1 Mengenaspekte

2.2.1.2 Verhaltensaspekte

2.2.1.3 Qualitätsaspekte

2.2.2 Nachfrageseite

2.2.2.1 Wirtschaftliches Umfeld

2.2.2.2 Technologischer Wandel

2.2.2.3 Politik und Verhalten von Unternehmen

2.2.3 Mismatch-Problematik

2.3 Messansätze zur Ermittlung von Disparitäten am Fachkräftemarkt

2.3.1 Gängige Engpassindikatoren und deren Aussagekraft

2.3.1.1 Arbeitslosenquote

2.3.1.2 Offene Stellen und Vakanzzeiten

2.3.1.3 Lohnentwicklung

2.3.2 Ansätze ausgewählter Studien

2.3.3 IHK Fachkräftemonitor und BA Fachkräfteengpassanalyse

2.3.3.1 IHK Fachkräftemonitor

2.3.3.2 BA Fachkräfteengpassanalyse

2.4 Ausmaß und Verbreitung von Disparitäten am Fachkräftemarkt

2.4.1 Betroffene Branchen und Wirtschaftszweige

2.4.2 Betroffene Berufe und Berufsgruppen

2.4.3 Betroffene Regionen

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Überblick über die Ausgangssituation im Gesundheits- und Handwerksbereich

3.2 Untersuchungsdesign zur Ermittlung der Fachkräftesituation

3.2.1 Sekundärforschung

3.2.2 Primärforschung

3.3 Datengrundlage

3.3.1 Sekundärforschung

3.3.2 Primärforschung

3.4 Vorgehen im Rahmen der Durchführung und Auswertung

3.4.1 Sekundärforschung

3.4.2 Primärforschung

3.4.2.1 Hintergrund und Zielsetzung

3.4.2.2 Operationalisierung

3.4.2.3 Interviewleitfaden: Aufbau und Inhalt

3.4.2.3.1 Stellenbesetzung

3.4.2.3.2 Arbeitskräfte – und Qualifizierungsbedarf

3.4.2.3.3 Strategien zur Personalgewinnung

3.4.2.4 Auswertung

4 Ergebnisse

4.1 Ergebnisse der Sekundärforschung

4.1.1 Fachkräftesituation im Gesundheitsbereich

4.1.1.1 Daten und Entwicklung

4.1.1.2 Vakanzzeit und Arbeitslose-Stellen-Relation

4.1.1.3 Gehaltsentwicklung

4.1.2 Fachkräftesituation im Handwerksbereich

4.1.2.1 Überblick zur Entwicklung

4.1.2.2 Vakanzzeit und Arbeitslose-Stellen-Relation

4.1.2.3 Gehaltsentwicklung

4.2 Ergebnisse der Primärforschung

4.2.1 Gesamtdarstellung der Ergebnisse

4.2.2 Dimension - Stellenbesetzung

4.2.3 Dimension - Arbeitskräfte- und Qualifizierungsbedarf

4.2.4 Dimension - Strategien zur Personalgewinnung

5 Diskussion

5.1 Interpretation der Ergebnisse

5.2 Qualität des eigenen Vorgehens und des Datenbestandes

5.3 Ausblick und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu analysieren, ob und in welchem Ausmaß ein Fachkräftemangel in ausgewählten Berufen des Gesundheits- und Handwerkssektors in Deutschland existiert und wie dieser differenziert bewertet werden kann.

  • Analyse der Einflussgrößen auf Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt.
  • Kritische Betrachtung etablierter Engpassindikatoren wie Arbeitslosenquoten und Vakanzzeiten.
  • Quantitative Auswertung statistischer Daten für spezifische Berufsgruppen (BHG26 und BHG82).
  • Validierung der Sekundärdaten durch eine stichprobenartige Expertenbefragung.
  • Differenzierung zwischen regionalen und branchenspezifischen Disparitäten.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition der Begriffe Lüge und Wirklichkeit

Unter einer Lüge wird eine "bewusst falsche, auf Täuschung angelegte Aussage“ bzw. eine „absichtlich, wissentlich geäußerte Unwahrheit" verstanden. Wesentliche Voraussetzungen für eine Lüge ist also eine Täuschungsabsicht und eine bewusst geäußerte Unwahrheit. Eine Täuschungsabsicht liegt typischerweise vor, falls eine Person einen Sachverhalt behauptet, von dessen Falschheit er selbst überzeugt ist. Doch wie ist eine Situation einzuschätzen, bei der z.B. in einer Verhandlung nur positive Eigenschaften hervorgehoben werden und Nachteile nicht angesprochen oder verschwiegen werden? Erfüllt das Wecken von falschen Vorstellungen und Erwartungen bei der Gegenpartei bereits den Tatbestand einer Lüge? Hier ist entscheidend, ob Unwahrheiten mit dem Ziel der Täuschung absichtlich geäußert werden. Die Lüge geht über das Ausnutzen falscher Vorstellungen und Erwartungen bei der Gegenpartei hinaus und erfordert die absichtliche Äußerung der Unwahrheit.

Der Begriff Wirklichkeit hingegen wird alltagssprachlich dazu verwendet, um Dinge und Sachverhalte zu kennzeichnen, die von Menschen als „wahr“ und „tatsächlich gegeben“ erachtet werden. Jedoch was ist „wahr“ und „tatsächlich gegeben“ und werden verschiedene Individuen bei gleicher Sachlage immer die gleichen Schlussfolgerungen ziehen? Zur Beantwortung dieser Frage soll kurz auf die Gedanken und Erkenntnisse des Konstruktivismus eingegangen werden.

Forschungsgegenstand des Konstruktivismus ist, „wie unser Gehirn die Wirklichkeit konstruiert und welche Auswirkungen dies auf unser Denken, Fühlen und Handeln hat“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Fachkräftemangels in Deutschland ein, formuliert die zentralen Leitfragen und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert begriffliche Grundlagen, analysiert Einflussgrößen auf Angebot und Nachfrage sowie Methoden zur Messung von Disparitäten am Fachkräftemarkt.

3 Methodisches Vorgehen: Hier wird der methodische Ansatz der Kombination aus Sekundär- und Primärforschung beschrieben, einschließlich der Datengrundlagen und der Operationalisierung der Experteninterviews.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Resultate der Sekundäranalyse statistischer Daten für die Gesundheits- und Handwerksberufe sowie die Erkenntnisse aus den durchgeführten Experteninterviews.

5 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, die Qualität des methodischen Vorgehens kritisch hinterfragt sowie ein Fazit zur Fachkräftesituation und ein Ausblick für weitere Forschungen gegeben.

Schlüsselwörter

Fachkräftemangel, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen, Handwerk, Engpassanalyse, Vakanzzeiten, Arbeitslosenquote, Demografischer Wandel, Fachkräfte, Expertenbefragung, Sekundärforschung, Mismatch, Lohnentwicklung, Qualifikationsbedarf, Arbeitsmarktstatistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und inwieweit in Deutschland ein tatsächlicher Fachkräftemangel in spezifischen Bereichen des Gesundheitswesens und des Handwerks existiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition und Abgrenzung des Fachkräftemangels, die Analyse von Arbeitsmarktindikatoren sowie die Auswirkungen von demografischem und technologischem Wandel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Aussage zum Fachkräftemangel durch eine quantitative Datenanalyse und Expertenbefragungen differenziert zu betrachten, anstatt undifferenzierte mediale Behauptungen zu übernehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein kombinierter methodischer Ansatz angewandt: eine quantitative Sekundäranalyse bestehender Arbeitsmarktstatistiken sowie eine qualitative Primärforschung in Form von Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, der methodischen Vorgehensweise bei der Datenanalyse und der detaillierten Darstellung der Ergebnisse für die ausgewählten Berufsgruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fachkräftemangel, Engpassindikatoren, Arbeitsmarkt, Mismatch-Problematik, Qualifikation und demografischer Wandel.

Welche Rolle spielt der demografische Wandel für die Ergebnisse?

Der demografische Wandel wird als ein wesentlicher Treiber für die künftige Verknappung des Arbeitskräfteangebots identifiziert und beeinflusst maßgeblich die Prognosen zur Fachkräftesituation.

Wie kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Aussagen zum Mangel differenziert sein müssen?

Die Autoren stellen fest, dass selbst innerhalb von Berufshauptgruppen, die einen Engpass aufweisen, einzelne Untergruppen keinen Mangel zeigen, was eine pauschale Bewertung als wenig zielführend entlarvt.

Final del extracto de 103 páginas  - subir

Detalles

Título
Fachkräftemangel in Deutschland. Gibt es einen Personalnotstand in den Bereichen Gesundheit und Handwerk?
Autor
Bastian Schroeder (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
103
No. de catálogo
V539439
ISBN (Ebook)
9783963560644
ISBN (Libro)
9783963560651
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pflegenotstand Fachkräftemarkt Arbeitsmarkt Bundesagentur für Arbeit Arbeitslose-Stellen-Verhältnis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bastian Schroeder (Autor), 2020, Fachkräftemangel in Deutschland. Gibt es einen Personalnotstand in den Bereichen Gesundheit und Handwerk?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539439
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