Gegenstand dieser Hausarbeit ist das Thema der Psychoonkologie.
Es soll in dieser Arbeit erläutert werden, wie Psychoimmunologie und Psychoneuroimmunologie, insbesondere bei Stress, den Krebs beeinflusst.
Darüber hinaus wird die Entstehung und Behandlung von Krebs in Bezug auf psychosoziale Einflüsse erklärt und die Möglichkeiten der psychoonkologischen Intervention diskutiert.
Weiterhin soll in dieser Arbeit auch der Einfluss von psychoonkologischer Betreuung und Therapie unter die Lupe genommen, um auf diese Weise die faszinierende Interaktion zwischen der menschlichen Psyche einerseits und des Immunsystems andererseits darzustellen
Inhaltsverzeichnis
1. Stress
2. Die Krebserkrankung
3. Psychosoziale Faktoren und ihr Einfluss auf die Entstehung von Krebs
4. Diagnose und Situation des Patienten
4.1. Situation für Angehörige
5. Bewältigungsanforderungen
5.1. Die Situation während der Behandlung
5.2. Rückfälle bzw. Rezidiv
5.3. Der fortgeschrittene Krebs und der Umgang mit dem Tod
6. Krankheitsbewältigung (Coping): wichtige psychosoziale Faktoren und das Umfeld
7. Psychoonkologische Intervention und Therapie
7.1. Psychoonkologische Behandlungen
7.2. Psychische Verfassung vor der Krankheit
7.3. Psychoonkologische Interventionen und Therapie
7.4. Unterstützung durch das soziale Umfeld und Angehörige
7.5. Spiritualität, Religion und unkonventionelle Verfahren
8. Zusammenfassung und Psychoneuroimmunologie in der Psychoonkologie heute
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die komplexe Wechselwirkung zwischen psychologischen Faktoren, dem Immunsystem und dem Verlauf einer Krebserkrankung. Ziel ist es, die Bedeutung psychoonkologischer Interventionen für die Krankheitsbewältigung und die Lebensqualität von Patienten sowie deren Angehörigen wissenschaftlich einzuordnen.
- Psychoneuroimmunologische Grundlagen bei Stress und Krebs.
- Psychosoziale Risikofaktoren und deren Einfluss auf die Krankheitsentstehung.
- Herausforderungen der Diagnose und Bewältigungsstrategien (Coping) der Patienten.
- Effektivität und Methoden psychoonkologischer Interventionen und Gruppentherapien.
- Die Rolle sozialer Unterstützung, Spiritualität und Angehörigenarbeit.
Auszug aus dem Buch
1. Stress
Stress fungiert als Mediator immunologischer Veränderungen. Stress wird definiert als eine Reaktion des Organismus auf Umwelteinflüsse, die dazu tendieren, die Funktion des Systems über seinen Funktionsbereich hinaus zu belasten. (Biondi u. Kotzalidis, 1994).
Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin oder Catecholamine werden ausgeschüttet und beeinflusst die innerphysischen Prozesse des menschlichen Körpers. Ein Stressor löst demnach eine abnorme physiologische Reaktion aus.
Die heutige Forschung zeigt replizierbare Ergebnisse, die eine wechselseitige Interaktion der Psychoneuroimmunologie und Psychoimmunologie mit dem Zentralen Nervensystem, einschließlich Kognition und Verhalten, erkennen lassen. Der gesamte Organismus fungiert als wechselseitiges, direktes oder indirektes Zusammenspiel der Systeme (Biondi u. Kotzalidis, 1994).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Stress: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Auswirkungen von Stress als Mediator immunologischer Veränderungen und dessen potenzielle Bedeutung für die Krebsentstehung.
2. Die Krebserkrankung: Es wird ein Überblick über die Verbreitung von Krebserkrankungen gegeben und die Bedeutung der psychischen Belastung im Kontext der Vorsorge und Diagnose thematisiert.
3. Psychosoziale Faktoren und ihr Einfluss auf die Entstehung von Krebs: Hier werden wissenschaftliche Ansätze zu Persönlichkeitstypen und externen Stressfaktoren in Bezug auf ein erhöhtes Krebsrisiko diskutiert.
4. Diagnose und Situation des Patienten: Dieses Kapitel behandelt die psychischen Auswirkungen der Diagnosemitteilung und die notwendige Anpassung an die neue Lebenssituation.
5. Bewältigungsanforderungen: Es werden die verschiedenen Phasen der Krankheitsbewältigung analysiert, von der Behandlung über Rezidive bis hin zur terminalen Phase.
6. Krankheitsbewältigung (Coping): wichtige psychosoziale Faktoren und das Umfeld: Das Kapitel differenziert zwischen aktiven und passiven Bewältigungsmechanismen und beleuchtet die Rolle von Abwehrmechanismen.
7. Psychoonkologische Intervention und Therapie: Dieser umfangreiche Abschnitt bietet eine detaillierte Übersicht über therapeutische Ansätze, Gruppentherapien und die Einbindung des sozialen Umfelds.
8. Zusammenfassung und Psychoneuroimmunologie in der Psychoonkologie heute: Abschließend wird der aktuelle Forschungsstand reflektiert und das Potenzial psychoonkologischer Maßnahmen kritisch gewürdigt.
Schlüsselwörter
Psychoonkologie, Psychoneuroimmunologie, Krebs, Stress, Coping, Krankheitsbewältigung, Intervention, Therapie, soziale Unterstützung, Immunsystem, Rezidiv, Fatigue, Lebensqualität, Psychosomatik, Trauma.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Bereich der Psychoonkologie und untersucht, wie psychische Prozesse und soziale Faktoren mit der Entstehung und Behandlung von Krebserkrankungen interagieren.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den Schwerpunkten gehören der Einfluss von Stress auf das Immunsystem, Coping-Strategien von Patienten, die Bedeutung sozialer Unterstützung sowie verschiedene psychoonkologische Therapieformen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die faszinierende Interaktion zwischen der menschlichen Psyche und dem Immunsystem darzustellen und den Nutzen psychoonkologischer Betreuung für den Krankheitsverlauf aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien und Forschungsergebnisse aus der Psychoneuroimmunologie und der klinischen Psychoonkologie.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die psychosozialen Belastungen während der verschiedenen Phasen der Krebserkrankung, die Rolle von Coping-Mechanismen und die Wirksamkeit spezifischer therapeutischer Interventionen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Psychoonkologie, Psychoneuroimmunologie, Coping, Stress, Krankheitsbewältigung und Lebensqualität.
Warum ist das soziale Umfeld für den Patienten so wichtig?
Soziale Unterstützung kann die psychische Widerstandskraft stärken, die Compliance bei Behandlungen erhöhen und nachweislich das Risiko für Isolationsfolgen mindern.
Welche Rolle spielt die Gruppentherapie?
Gruppentherapien fördern den Austausch, lindern das Gefühl der Isolation, stärken den Altruismus und bieten einen geschützten Raum, um Ängste und Erfahrungen zu teilen.
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- Virginia Reinheldt (Author), 2017, Psychoonkologie. Wie psychosoziale Aspekte Krebs beeinflussen können, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539493