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Doping im Sport. Gründe für Doping, Messverfahren und Anti-Doping-Maßnahmen

Titel: Doping im Sport. Gründe für Doping, Messverfahren und Anti-Doping-Maßnahmen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Domenik Forster (Autor:in)

VWL - Gesundheitsökonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Seminararbeit geht es um das Thema Doping im Sport. Begonnen wird mit der Definition sowie mit dem Ursprung des Dopings, was als Begriffsbestimmung für diese Ausarbeitung dient. In dem darauffolgenden Kapitel werden die Antriebsgründe thematisiert, die ausschlaggebend dafür sind, weswegen Athleten auf illegales Verhalten zurückgreifen. Der Fokus liegt hierbei auf der mikroökonomischen Modellierung des Individuums. Darüber hinaus befasst sich das genannte Kapitel „Empirische Evidenz“ mit der Prävalenz des Dopings hinsichtlich der verschiedenen Messungen und Verfahren. Anschließend werden die betroffenen Sportarten im Fall des Dopings beleuchtet und genetische Motivationsgründe bezüglich des Missbrauchs von Doping gegeben.

Es wird aufgezeigt, welche leistungssteigernden Dopingmittel miteinander vergleichbar sind und dem Athlet sportlichen Erfolg zusichern. Das letzte Kapitel mit dem Titel „Maßnahmen zur Bekämpfung der Dopingproblematik " stützt sich auf die ökonomischen Maßnahmen des Dopings. Anhand dessen wird ersichtlich, inwiefern Anti-Doping-Maßnahmen die zu erwartenden Kosten der Athleten beeinflussen. Es soll verdeutlichen, wie die mikroökonomische Modellierung beeinflusst werden kann, um die illegale Verhaltensweise der Athleten zu ändern. Beendet wird diese Ausarbeitung mit der Fragestellung, ob Doping legalisiert werden sollte.

In der heutigen Gesellschaft zählt vor allem im Hochleistungssport hauptsächlich die Leistung jedes Einzelnen. Man wird an dem gemessen, was man erreicht beziehungsweise nicht erreicht hat und steht demzufolge unter einer besonderen Art von Leistungsdruck. Die Athleten müssen illegale Verhaltensweisen mit legalen Handlungsreaktionen abwägen. Dadurch befinden sich Sportler in einem Gefangenendilemma, das sie zum Betrügen veranlasst - Sie fangen an zu dopen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

2 Doping Allgemein

2.1 Terminologie

2.2 Verbotsliste der WADA

3 Ökonomie von Doping

3.1 Ökonomische Analyse des illegalen Verhaltens

3.2 Korruption im internationalen Sport

4 Empirische Evidenz

4.1 Prävalenz von Doping

4.2 Ursachen von Doping

5 Maßnahmen zur Bekämpfung der Dopingproblematik

5.1 Die Legalisierung von Doping

5.2 Wirtschaftlich effiziente Doping Maßnahmen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Doping im Sport aus einer ökonomischen Perspektive, analysiert die Anreizstrukturen für Athleten und bewertet die Wirksamkeit aktueller sowie alternativer Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Phänomens.

  • Mikroökonomische Modellierung von Dopingentscheidungen
  • Korrelation zwischen Doping und Korruption im Sport
  • Empirische Messung der Dopingprävalenz mittels spezieller statistischer Verfahren
  • Genetische Motivationsgründe und deren Einfluss auf die Leistungssteigerung
  • Diskussion über die ökonomische Effizienz von Anti-Doping-Strategien und Legalisierungsansätze

Auszug aus dem Buch

3.1 Ökonomische Analyse des illegalen Verhaltens

Sobald ein Athlet eine vorsätzliche, beziehungsweise fahrlässige unerlaubte Handlung begeht, zu der auch Verstöße gegen die moralischen und gesetzlichen Richtlinien gehören, kann die Entscheidungsfindung dieser Person als eine Reihe illegaler Handlungsalternativen gesehen werden (vgl. Maenning , 2002, S. 62). Es ist davon auszugehen, dass der Weg gewählt wird, der den größten erwarteten Nettonutzen zum Zeitpunkt der Entscheidung des Einzelnen verspricht (vgl. Maenning , 2002, S. 62).

Der Leitartikel von (Becker , 1968) basiert im Wesentlichen auf einer mikroökonomischen Modellierung, die eine Abwägung von Alternativen bezüglich illegalen Verhaltens und legaler Tätigkeit als Optimierung des Verhaltens unter bestimmten Rahmenbedingungen betrachtet. Anhand dieser mikroökonomischen Betrachtung kann eine rationale Berechnung des entsprechenden Nettonutzens erfolgen

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema des Hochleistungssports als Gefangenendilemma ein und umreißt die Struktur der Arbeit sowie die ökonomische Betrachtungsweise des Dopings.

2 Doping Allgemein: Dieses Kapitel definiert Doping und erläutert die Kriterien der Verbotsliste der WADA.

3 Ökonomie von Doping: Hier werden die ökonomische Modellierung des illegalen Verhaltens und die Parallelen zwischen Doping und Korruption analysiert.

4 Empirische Evidenz: Dieser Abschnitt befasst sich mit der Schwierigkeit der Messung von Dopingprävalenz und diskutiert genetische sowie verhaltensökonomische Ursachen.

5 Maßnahmen zur Bekämpfung der Dopingproblematik: Das Kapitel vergleicht Ansätze zur Legalisierung mit ökonomisch effizienten Sanktionsmaßnahmen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung verschiedener Strategien wie Geldstrafen zur Erhöhung der Kosten für illegale Handlungen.

Schlüsselwörter

Doping, Hochleistungssport, Mikroökonomie, Kosten-Nutzen-Analyse, WADA, Korruption, Dopingprävalenz, Randomized Response Technik, Leistungssteigerung, EPO, Anti-Doping-Politik, Legalisierung, Sanktionen, illegales Verhalten, Spieltheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Thema Doping im Sport unter dem Gesichtspunkt der ökonomischen Analyse und untersucht die Anreizsysteme, die Sportler zu illegalen Dopingpraktiken motivieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die ökonomische Modellierung illegalen Verhaltens, die Korruption im Sport, statistische Methoden zur Ermittlung der Dopingprävalenz sowie Maßnahmen zur Dopingbekämpfung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Anti-Doping-Maßnahmen die ökonomischen Kosten für Athleten beeinflussen können und ob eine Legalisierung von Doping eine sinnvolle Alternative darstellen könnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt primär die mikroökonomische Modellierung und Theoriebildung, um das Entscheidungsverhalten der Athleten zu analysieren, ergänzt durch die Auswertung empirischer Studien zur Prävalenz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des illegalen Verhaltens, eine Analyse der Korruption, die Auswertung empirischer Daten zur Prävalenz und eine Diskussion effizienter Bekämpfungsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Doping, Ökonomie, Prävalenz, Kosten-Nutzen-Analyse, Korruption, WADA, Sanktionen und Leistungssteigerung.

Warum wird die Randomized Response Technik (RRT) thematisiert?

Die RRT wird diskutiert, um die Schwierigkeit der Messung von "sensiblen" Daten zu verdeutlichen, da Sportler bei direktem Befragen ihr Dopingverhalten aufgrund des sozialen Drucks oft verschweigen.

Inwiefern beeinflusst das PCV-Volumen die Dopingthematik?

Das Volumen der gepackten Zellen (PCV) ist ein physiologischer Indikator, der bei Elitesportlern oft trainiert ist, aber auch gezielt durch illegale Mittel wie EPO gesteigert wird, was zu gesundheitlichen Risiken führt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Doping im Sport. Gründe für Doping, Messverfahren und Anti-Doping-Maßnahmen
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart
Veranstaltung
Seminarveranstaltung
Note
2,0
Autor
Domenik Forster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V539554
ISBN (eBook)
9783346142351
ISBN (Buch)
9783346142368
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Doping im Sport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Domenik Forster (Autor:in), 2020, Doping im Sport. Gründe für Doping, Messverfahren und Anti-Doping-Maßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539554
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Leseprobe aus  17  Seiten
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