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Wie gestalte ich personenzentrierte Übergänge im Wohntraining?

Entwurf einer möglichen Herangehensweise

Title: Wie gestalte ich personenzentrierte Übergänge im Wohntraining?

Pre-University Paper , 2019 , 30 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Herz und Verstand sagen mir, dass es nur dingbar ist, einen Menschen mit Hilfebedarf so zu begleiten, dass er selbstbestimmt und unter Mitsprache bei der Gestaltung seiner eigenen Zukunft einen harmonischen Übergang in seine nächste Lebensphase geht.

Der „personenzentrierte Ansatz“ nach Carl Rogers erscheint mir hier die beste Möglichkeit zu sein, den Aufwand an Bewältigung und Anpassung bei diesem wahrscheinlich „kritischen Lebensereignis“ erheblich zu verringern und drohende negative Auswirkungen, wie Frust, Angst und Haltlosigkeit zu reduzieren, besser noch, ganz zu verhindern. Stellt doch gerade der Beginn dieses neuen Lebensabschnitts eine enorme Anforderung an unseren Teilnehmer und die Anpassung an seine neue Rolle fordert danach eventuell mehr von ihm, als ihm vorher bewusst war.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

1.1 Begründung des Themas

1.2 Bezug zu meiner Praxis

1.3 Ziel dieser Facharbeit

2.Begriffliche und theoretische Grundlagen

2.1 Personenzentrierung - Das Fundament

2.2 Aktualisierungstendenz als Konsequenz

2.3 Übergänge

2.4 Wohntraining

2.5 Bezugsbetreuung: Definition und Abgrenzung

3.Praxisteil

3.1 Vorbereitung

3.1.1 professionelle Beziehung als Voraussetzung

3.1.2 emotionale Stabilität und Motivation

3.1.3 technische und organisatorische Faktoren

3.1.3.1 Die Organisation

3.1.3.2 Das Belegungsmanagement

3.1.3.3 Fachdienste

3.1.3.4 Dienstplan

3.1.3.5 Team

3.1.4 “Rama Dama“ & das alte Leben in die Kiste packen

3.1.5 Die Abschiedsfeier

3.2 Umzug

3.2.1 Der Tag X und die erste Nacht

3.2.3 Ein guter Einstand

3.3 Danach

3.3.1 Das neue Leben in neuen Bahnen

3.3.2 Angekommen und angenommen? - Die neuen Rollen

4.Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit hat das Ziel, einen Betreuungsleitfaden für Übergänge von Bewohnern in das Wohntraining zu entwickeln. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie der Umzugsprozess unter Berücksichtigung des personenzentrierten Ansatzes so gestaltet werden kann, dass er als Chance für persönliches Wachstum und gesteigerte Autonomie wahrgenommen wird.

  • Personenzentrierung als Grundlage der pädagogischen Arbeit
  • Verständnis von Übergängen (Transitionen) als kritische Lebensereignisse
  • Praktische Methoden der Umzugsbegleitung und Vorbereitung
  • Rolle und Funktion des Bezugsbetreuers während des Umzugsprozesses
  • Gestaltung der ersten Zeit im neuen Wohnumfeld

Auszug aus dem Buch

3.1.2 emotionale Stabilität und Motivation

Der Teilnehmer ist während des Umzuges einem Wirrwarr von Gefühlen ausgesetzt. Er wird sich höchstwahrscheinlich von manchen, ihm liebgewonnenen Dingen und Personen trennen müssen.

Und mit jedem Loslassen geht etwas zu Ende, das zuvor Bedeutung hatte, fällt etwas weg, was bisher zum Leben gehörte. Gewohntes und Vertrautes verändert sich oder ist nicht mehr möglich. Zugleich aber wird Raum frei, in dem Neues, Unbekanntes oder bisher nicht Geahntes entstehen kann. Loslassen bedeutet nicht nur Verlust, sondern auch Befreiung. Manchmal ist das eine stärker spürbar und machmal das andere.

Menschen und Beziehungen, die ihm vertraut waren; Rollen, die er (perfekt oder auch nicht) erfüllt hat; Vorstellung über die Zukunft, die er in seinem Kopf trägt, alles Faktoren die es möglich machen, bei drohendem Verlust in eine psychische Instabilität zu geraten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Begründung der Themenwahl, der Bezug zur beruflichen Praxis im Wohntraining sowie die Definition des Ziels dieser Arbeit als Betreuungsleitfaden.

2.Begriffliche und theoretische Grundlagen: Erläuterung des personenzentrierten Ansatzes, der Aktualisierungstendenz sowie die Definition von Übergängen und der Rolle des Bezugsbetreuers.

3.Praxisteil: Detaillierte Darstellung der Vorbereitung, des Umzugstages und der Zeit danach, ergänzt durch spezifische Methoden wie Biographiearbeit oder Zielplakate.

4.Fazit: Reflexion über die gewonnenen Erkenntnisse und die Bedeutung der personenzentrierten Haltung bei der Gestaltung von Lebensübergängen.

Schlüsselwörter

Personenzentrierung, Wohntraining, Übergang, Transition, Bezugsbetreuung, Umzugsbegleitung, Selbstaktualisierung, Empowerment, Beziehungsgestaltung, Autonomie, Lebenshilfe, Inklusion, pädagogische Praxis, emotionale Stabilität, Resilienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung von Übergängen (Umzügen) von Menschen mit Hilfebedarf in ein Wohntraining.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind der personenzentrierte Ansatz nach Carl Rogers, die theoretische Einordnung von Transitionen sowie die praktische Umsetzung einer ganzheitlichen Umzugsbegleitung.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Betreuungsleitfadens, der Übergänge harmonisch und selbstbestimmt im Sinne des Leitbildes der Lebenshilfe gestaltet.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Reflexion eigener Praxiserfahrungen im Kontext der Heilerziehungspflege.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil (Praxisteil) werden konkrete Schritte wie die Beziehungsarbeit, organisatorische Vorbereitungen, das Packen, die Abschiedsfeier und die Begleitung nach dem Umzug erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Personenzentrierung, Wohntraining, Transition, Bezugsbetreuung, Empowerment und Autonomie.

Warum ist die „erste Nacht“ im neuen Zuhause so wichtig?

Die erste Nacht ist oft von Ängsten und Schlaflosigkeit geprägt; der Bezugsbetreuer soll durch vertraute Gegenstände und Anwesenheit Sicherheit vermitteln.

Welche Bedeutung haben Rituale bei einem Umzug?

Rituale helfen dabei, die Phasen des Übergangs (Ablösung, Umwandlung, Wiederangliederung) bewusst zu gestalten und Verunsicherung abzubauen.

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Details

Title
Wie gestalte ich personenzentrierte Übergänge im Wohntraining?
Subtitle
Entwurf einer möglichen Herangehensweise
College
Akademie Schönbrunn  (Fachschule für Heilerziehungspflege der Akademie Schönbrunn am Standort Gut Häusern)
Course
Praxis- und Methodenlehre
Grade
1
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
30
Catalog Number
V539570
ISBN (eBook)
9783346152367
ISBN (Book)
9783346152374
Language
German
Tags
übergänge entwurf herangehensweise wohntraining
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Wie gestalte ich personenzentrierte Übergänge im Wohntraining?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539570
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