Anorexie und Bulimie. Die Bedeutung der Adoleszenz für die Entstehung von Essstörungen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

26 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Adoleszenz?
1.1 Begriffserklärung und Definition
1.2 Unterschied zwischen Adoleszenz und Pubertät

2. Die vier Phasen der Adoleszenz
2.1 Präadoleszenz
2.2 Frühadoleszenz
2.3 Mittlere Adoleszenz
2.4 Spätadoleszenz

3. Veränderungen während der Adoleszenz
3.1 biologische Sicht
3.2 entwicklungspsychologische Sicht

4. Entwicklungsimmanente Essstörungen
4.1 Ursachen, Auftreten eines Konfliktes und Auslösen essgestörten Verhaltens
4.1.1 Die gesellschaftlichen Ursachen
4.1.2 Die familiären Ursachen
4.1.3 Die Mütter
4.1.4 Die Väter
4.1.5 Die Geschwister

5. Entstehung von Essstörungen und Krankheitsbildern mit psychologischem Hintergrund
5.1 Bulimie (Bulimia nervosa)
5.2 Anorexie (Anorexia nervosa)

6. Diagnostik während der Adoleszenz

7. Behandlung während der Adoleszenz

8. Resümee

Literaturverzeichnis

Einleitung

Es ist ein allgegenwärtiges Bild, abgemagerte Schülerinnen oder auch Schüler, welche ihre Probleme zu verstecken meinen, jedoch den routinemäßigen Gang auf die Toilette zum Erbrechen nicht verheimlichen können. Es sind Essstörungen, die in der heutigen Gesellschaft mit ihrem Schlankheitswahn und ihren Idealbildern aus der Werbung nicht mehr wegzudenken sind. Nach Ettl (in. Jongbloed-Schurig, S.38), der sich an Zahlen des Deutschen Instituts für Ernährungsmedizin und Diätetik anlehnt, sind ca. 100.000 Menschen an Magersucht und 600.000 an Bulimie erkrankt. Oft entstehen diese Krankheitsbilder schon während der Adoleszenz und gehen bis ins Alter, allenfalls bis Tod.

Im Rahmen der Hausarbeit werde ich mich mit der Thematik „Essstörungen" auseinandersetzen und insbesondere die Auswirkung jener Essstörungen auf die Adoleszenz von Heranwachsenden untersuchen. Hierbei ist es sinnvoll, die Krankheitsbilder auf Bulimie (Bulimia nervosa) und Anorexie (Anorexia nervosa) zu beschränken, da eine detaillierte Betrachtung und die Analyse jeder Formen von Essstörungen und Krankheitsbildern den Rahmen der Facharbeit weit übersteigen würde.

Dem eigentlichen Schwerpunkt der Arbeit ist eine ausführliche Begriffsklärung und ein Phasenmodell der Adoleszenz vorangestellt, um die Auswirkungen später geschilderter Krankheitsbilder nachvollziehen zu können und zu verstehen. Die Adoleszenz besitzt, durch ein erhöhtes Konfliktrisiko während der Entwicklung, einen großen Anteil am Auftreten psychischer Störungen und den damit einhergehenden Krankheitsbildern.

Im Hauptteil werde ich darauf eingehen, wie es während der Adoleszenz zu ersten Veränderungen kommt und welche Ursachen zu essgestörtem Verhalten führen. Des Weiteren werde ich diese Konflikte und Störungen anhand der beispielhaften Krankheitsbilder Bulimie und Anorexie erklären.

Außerdem ist es zum Abschluss von großer Wichtigkeit, eine Diagnose zu stellen, um sowohl das selbstschädigende Verhalten, als auch schwere innere Konflikte behandeln zu können.

1. Was ist Adoleszenz?

1.1 Begriffserkl ä rung und Definition

Mit dem Begriff „Adoleszenz", welcher der Psychoanalyse entstammt, wird die Phase zwischen der Kindheit und dem Erwachsensein beschrieben. Nach Luca (1998, S.74) ist die „Adoleszenz (...), (die) Gesamtheit der psychischen Anpassungen an die Vorgänge körperlicher Manifestationen der sexuellen Reifung." Die Entwicklungen der Adoleszenz werden als Bewältigung von Entwicklungsaufgaben angesehen und von Remschmidt (vgl. S. 139f.) in Anlehnung an Havighurst folgendermaßen beschrieben:

- Akzeptieren der eigenen körperlichen Erscheinung und effektive Nutzung des Körpers
- Erwerb der männlichen bzw. weiblichen Rolle
- Gewinnung emotionaler Unabhängigkeit von den Eltern und anderen Erwachsenen
- Erwerb neuer und reiferer Beziehungen zu Altersgenossen beiderlei Geschlechts
- Vorbereitung auf die berufliche Karriere
- Vorbereitung auf Heirat und Familienleben
- Gewinnung eines sozial verantwortungsvollen Verhaltens
- Aufbau eines Wertesystems

Bohleber (in Mertens, 2008, S.25), bezeichnet die Adoleszenz als eine Phase, in der Jugendliche sexuelle und physische Reifung psychisch verarbeiten und seelisch integrieren müssen. Nach Blos (1978) werden durch das biologische Ereignis (Pubertät) eine neue Triebsteuerung und die Ich Organisation ins Leben gerufen (vgl. S.13). Des Weiteren finden die „endgültige sexuelle Organisation" (S.25) und eine „Objektwahl außerhalb der Familie" (ebd.) statt. Aus psychodynamischer Sicht müssen „Ich - Ideal und Überich (...) reorganisiert (werden)".

Hierbei geht es im Kerngedanken darum, sich, nach dem Modell der äußeren Realität, abzulösen und der gesellschaftlichen Aufgabe nachzugehen, wenngleich reale Perspektiven geschaffen werden müssen. Nach dem Modell der inneren Realität müssen Überich und Ich (-Ideal) eine Mitte finden. Bei auftretenden Schwächen des Überichs oder des Ich Ideals, kommt es hierbei jedoch zu einer Abwehrhandlung.

Wichtig ist die Auseinandersetzung sowohl mit dem eigenen Körper, als auch mit der Peer Group, bei letzterer beispielsweise durch Sport.

1.2 Unterschied zwischen Adoleszenz und Pubert ä t

Wie schon im letzten Abschnitt kurz erwähnt, spielt das biologische Ereignis während des Heranwachsens eine entscheidende Rolle. Die als Pubertät bezeichnete Phase hat vor allem einen biologischen Hintergrund, wohingegen die Adoleszenz gesellschaftliche Einflüsse in den Vordergrund stellt. Nach Bios (S.13), welcher den Prozess der Reorganisation als solchen meint, „erkennen wir die Entwicklungsform der frühen Kindheit wieder, wo geistige Organisation mit physiologischer Funktion zusammenwirkt, um so die erogenen Körperzonen zu schaffen." Bios meint damit den im jugendlichen Körper voranschreitenden biologischen Reifeprozess. Der Kerngedanke von sowohl der Pubertät, als auch der Adoleszenz bleibt der Gleiche. Dennoch, muss man klar unterscheiden nach welche Kriterien als Maßstab dienen. Nach Horstkemper (2013) sei der Begriff der Pubertät im pädagogischen Alltagsverständnis zu verstehen und wird „als Metapher für eine als besonders schwierig geltende Phase des Umgangs mit den Heranwachsenden gebraucht". „Die psychischen Veränderungen wurden dabei weitgehend parallelisiert mit körperlichen Veränderungen, biologischen Reifungsprozessen und physiologischen Umstellungen (ebd.). Der Adoleszenzbegriff konzentriert sich hingegen darauf, dass die „Einbindung und Überformung (des biologischen Prozesses) durch gesellschaftliche Einflüsse deutlich in den Vordergrund zu stellen sei" (ebd.).

Zusammenfassend stellt die Pubertät die Gesamtheit aller biologischen Veränderungen (sexuelle Reifung, körperliche Veränderungen) dar, wohingegen die Adoleszenz einem psychoanalytisch, differenztheoretischem Schwerpunkt nachgeht und der Entwicklungspsychologie unterzuordnen ist. Letzterer Punkt wird entscheidend für Konflikte während der Adoleszenz sein und ist Grundlage für die Entstehung von Essstörungen.

2. Die vier Phasen der Adoleszenz

Die Adoleszenz lässt sich in vier Subphasen unterteilen, in denen jeweils verschiedene Prozesse beginnen und abgeschlossen werden. Die Unterteilung ermöglicht eine detaillierte Sicht auf die verschiedenen Entwicklungsstadien der Adoleszenz und die dazugehörigen Entwicklungsaufgaben.

2.1 Präadoleszenz

Die Präadoleszenz ist durch die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale und das Wachstum der Fortpflanzungsorgane gekennzeichnet. Des Weiteren setzen hormonelle Umstellungen ein. In dieser Phase setzt die Triebsteuerung, wie sie bereits im Kindesalter vorhanden ist, wieder ein. Diese Triebe äußern werden in erster Linie genital ausgeprägt. Auch aggressive Strebungen nehmen zu (vgl. Bohleber in Mertens & Waldvogel, S. 26). „Die seelische Verarbeitung der körperlichen Veränderungen steht im Mittelpunkt, wobei charakteristische Abwehrprozesse zu beobachten sind, u.a. Regression auf prägenitales Niveau" (Bohleber in Mertens & Waldvogel, S. 26).

Blos (S. 71f.) schildert „eine wahllose Besetzung all der libidinösen und aggressiven Befriedigungsarten, die dem Kinde in seinen ersten Lebensjahren so gut gedient hatten", hervorgerufen durch eine Zunahme des Triebdruckes. Während dieser Phase kann jedes Objekt eines Jugendlichen als Triebziel wahrgenommen werden, wenngleich es keinen erotischen Reiz besitzen muss. Durch die erhöhte Triebzunahme kommt die Latenzperiode zum Erliegen, was das Ende der Latenzperiode zur Folge hat. Der/ die Heranwachsende wird zunehmend unnahbarer (vgl. Blos, S72). Sexuelle Fantasien stehen im Mittelpunkt. Aus psychoanalytischer Betrachtungsweise (stößt) „direkte Triebbefriedigung (...) gewöhnlich auf ein missbilligendes Über- Ich" (Bios, S. 73). Folgen sind die eingangs beschriebenen Abwehrreaktionen welche beispielsweise „Verdrängung, Reaktionsbildung, Verlagerung und andere(s) werden wieder eingesetzt und verstärkt" (ebd.).

2.2 Frühadoleszenz

Während der biologischen Reifungsphase beginnt die Frühadoleszenz mit der Menarche beim Mädchen und der ersten Ejakulation beim Jungen (vgl. Bohleber in Mertens & Waldvogel, S. 26). Sexuelle Triebwünsche müssen befriedigt werden und der/ die Heranwachsende muss verstehen, den sexuell funktionsfähigen Körper zu akzeptieren und in das Selbstbild integrieren (ebd.). Durch die verringerte Kontrolle des Über- Ichs werden, wie bereits in 1.2. beschrieben, dem Nachkommen gesellschaftlicher Aufgaben zunehmend wichtiger. D. h., das Triebbedürfnisse der Gesellschaft/ Umgebung erfolgreich vermittelt werden und in Einklang gebracht werden müssen.

Bios (S. 91) beschreibt, dass insbesondere die Ablösung von den elterlichen Objekten von Nöten ist und dass dieser Trennungsprozess während der Frühadoleszenz beginnt. Der ödipale Konflikt wird während dieser Phase beigelegt und Werte, Maßstäbe und moralische Gesetze erlangen große Abhängigkeit von der elterlichen Autorität (vgl. S.92). Kommt es jedoch zu einem zu großen Abstand von Über-Ich und Ich, können hier während der Phase der Frühadoleszenz erste Konflikte auftreten, welche sich in den weiteren Phasen fortführend ausbreiten. Nicht selten beginnt in dieser Phase ein Ablösungsproblem und eine von Bios (S.92) beschriebene Verarmung des Ichs. Erste Anzeichen von innerer Leere können sich bemerkbar machen und „der Adoleszent fühlt einen inneren Aufruhr, der sich -auf der Suche nach Erleichterung auf eine Gelegenheit der Milderung richten kann, die die Umwelt bietet" (Bios, S.92). Während dieser Phase werden neue Objekte im Tausch gegen das vorangegangene Liebesobjekt gesucht, enge Freundschaften werden geschlossen. Vor allem bei dem frühadoleszenten Mädchen kann es hier zu Komplikationen kommen, denn „der Mangel an Freundinnen kann es in sehnsüchtige Verzweiflung versetzen, (...)" (Bios, S.98). Kommt es zu keiner Konfliktlösung bei einem einschneidenden Ereignis (z.B. Verlust einer Freundin), kann es zu einer Depression oder völligem Desinteresse am Leben kommen.

2.3 Mittlere Adoleszenz

In der mittleren Adoleszenz, von Bios (S. 104) auch als die eigentliche Adoleszenz beschrieben, geht der/die Heranwachsende in seiner/ ihrer biologisch(en) Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorn. Bohleber (in Mertens & Waldvogel, S. 26), beschreibt, dass in dieser Phase insbesondere die „Akzeptanz des sexuell reifen Körpers und die Verantwortlichkeit dafür im Mittelpunkt (stehe Bios erwähnt, dass es zu „einer allmählichen Bestätigung des geschlechtsgerechten Triebes, der beherrschenden Einfluss gewinnt und in zunehmendem Maße Konfliktangst im Ich auslöst", kommt (S.104). ). Insbesondere die Suche nach einem heterosexuellen Objekt stehe im Vordergrund, so Bios. Bohleber (in Mertens & Waldvogel, S.26) spricht hingegen von einer „Fähigkeit zur Intimität" und hebt hervor, dass „sexuelle Beziehungen (...) noch (einen) stark narzisstischen Charakter (haben) (ebd.). Auch in dieser Phase kommt es zu Abwehrreaktionen, jedoch werden diese auch durch Anpassungen ausgeglichen. Die Komplexität der geistigen Prozesse nimmt enorm zu. Aus diesem Grund prägt sich auch die eigene Identität weiter aus und die Charakterbildung verfeinert sich. Vor allem die persönliche Identität entwickle sich, da die Peer Group als Unterstützung und Bestätigung diene, so Bohleber (ebd.). Wichtig ist die Übernahme einer Rolle, die davon abhängt ob sie entweder gesellschaftlich anerkannt ist, oder eher individuellen Erwartungen und Fähigkeiten entgegenkommt. Auch hier kann es zu Konflikten, sogenannten Rollenkonflikten, kommen, wenn der/die Heranwachsende Rollen mit Widerspruch vereinbaren soll. Dies kommt häufiger bei Frauen als bei Männern vor. Die weibliche Rolle gerät daher sehr schnell ins Wanken, was auch auf die Unabgeschlossenheit des Prozesses hinweist (vgl. Bohleber, S.26).

Aus psychoanalytischer Sichtweise, „liegen die Hauptprobleme in Besetzungsverschiebungen, die eher mit den inneren Objekten und mit dem Selbst verbunden sind als mit reinen Verhaltensphänomenen, als relevante Indikatoren für psychische Veränderungen oder Fortschritt" (Bios, S. 106). Bios will meiner Auffassung nach damit sagen, dass das Individuum den eigentlichen Fortschritt anhand der Entwicklung des Ichs und des Selbst festmacht. Meinem Erachten nach richtet er sich an die Fragen aus der Tiefenpsychologie, beispielsweise „Wer bin ich?", „Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?", durch die sich das Ich und das Selbst bildet und den eigentlichen Fortschritt zieht. Wie Bios (S.118) feststellt, besitzt das Ich hierbei die relative Schwäche, dass es „gegenüber den Triebforderungen (...) während der Adoleszenzphase dadurch verbessert (wird), dass das Ich nachgibt und den Trieb akzeptiert".

2.4 Spätadoleszenz

Die letzte namentlich genannte Subphase, die Spätadoleszenz, ist auch gleichzeitig die Abschlussphase der Adoleszenz. Bohleber (in Mertens & Waldvogel, S.26) beschreibt diese Phase als „eine Phase der Konsolidierung und Integration", also dem Verfestigen und dem Einpassen von beispielsweise Rollengewohnheiten und Sichtweisen. Darüber hinaus würden „Reexternalisierungsvorgänge helfen, bei der Umgestaltung des Über-Ichs und des Ich Ideals neue Inhalte und Ziele zu finden, die dann wieder internalisiert werden und die Autonomie fördern" (Bohleber in Mertens & Waldvogel, S. 26). Damit ist die Verlagerung von inneren Einstellungen wie Gefühlen, Motiven und Phantasien, nach außen gemeint, bevor dieses „Schema" umgekehrt wird und von der Außenwelt mit Reaktionen auf die Innenwelt des Spätadoleszenten stößt. Wie bereits von Bohleber beschrieben, werden Über- Ich und Ich Ideal dadurch beeinflusst und neue Maßstäbe und Ideale gefunden, welche der Selbstständigkeit des Spätadoleszenten zugutekommen. Nach Bohleber (in Mertens & Waldvogel) sei auch „die endgültige sexuelle Organisation erreicht."

Bios (S. 149) hebt die psychologischen Aspekte der Spätadoleszenz hervor, „da (sie) die einzigen seien, mit deren Hilfe wir die Schlussphase der Adoleszenz verstehen könne(n)", wenn man sich die Gründe des Abschlusses der Adoleszenz und die Wege die dazu führen genauer anschaut (vgl. ebd.). Charakteristika sind für Blos (S.150) beispielsweise Zuwachs an Zweckbedingter Handlung, gesellschaftliche Integration, Berechenbarkeit, Stetigkeit der Gefühle und Stabilität der Selbstachtung. Weiterhin bestehen eine größere Einheitlichkeit der Affekt- und Willensprozesse und die Zugänglichkeit für Kompromisse und für Aufschub (ebd.). Während dieser Phase zeigen sich dem Adoleszenten die wirklich wichtigen Dinge und werden als diese auf dem Weg zur Selbstverwirklichung erkannt. Bios (S. 151) spricht vom Erreichen einer „relativen Reife."

Wie in allen Phasen beschrieben, finden eine Vielzahl körperlicher und psychischer Entwicklungsschübe statt, Triebe und die Triebsteuerung, in verschiedenen Ausprägungen, verleihen der Adoleszenz ihre Gestalt. Bios (S.66) nennt das Ergebnis der Adoleszenz die „Ausarbeitung einer komplexen Persönlichkeitsstruktur" und stellt weiterhin fest (S. 152), dass das Ich während der Adoleszenz „in einer ganz besonders nahen - wenn auch defensiven - Beziehung zu den Trieben steht und dabei selektiv mit ihrer Intensität, ihren Objekten und Zielen fertig werden muss." Unentwickelte Konflikte am Ende der Adoleszenz bieten ein hohes Potenzial für Fehlreaktionen und Abwehr. Obwohl „Abwehrmechanismen in die Charakterbildung eingeschmolzen (sind) (vgl. Bohleber in Mertens & Waldvogel), bürgen diese ein Konfliktpotential, sie spezifizieren sich.

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Anorexie und Bulimie. Die Bedeutung der Adoleszenz für die Entstehung von Essstörungen
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V539606
ISBN (eBook)
9783346140883
ISBN (Buch)
9783346140890
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anorexie, bulimie, bedeutung, adoleszenz, entstehung, essstörungen, Phasen
Arbeit zitieren
Clemens Dölle (Autor), 2016, Anorexie und Bulimie. Die Bedeutung der Adoleszenz für die Entstehung von Essstörungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539606

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