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Die Wissenssoziologie im Sinne Karl Mannheims

Titre: Die Wissenssoziologie im Sinne Karl Mannheims

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Annika Fischer (Auteur)

Sociologie - Connaissances et Information
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Karl Mannheim gilt als Begründer der Wissenssoziologie. Er geht von der „Seinsverbundenheit“ des Wissens aus. Diese „Seinsverbundenheit“ soll in Form von historisch-soziologischer Forschung die verschiedenen Wissensgehalte der Vergangenheit und Gegenwart herausstellen. In dieser Arbeit soll das seinsverbundene Denken im Rahmen der Wissenssoziologie bestimmt und theoretisch erklärt werden. Dabei wird von den Werken Mannheims ausgegangen und die Erkenntnisse dann mit Arbeiten anderer Autoren kritisch verglichen und beurteilt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Das Konzept des seinsverbundenen Denkens in der Wissenssoziologie

1.1 Der Begriff Wissenssoziologie und dessen Bedeutung

1.2 Seinsverbundenes Denken

1.3 Aspektstruktur des Denkens

1.4 Das Denken im Mannheimschen Sinne

1.4.1 Seinsverbundenen Denken am Beispiel der Konkurrenz

1.4.2 Freischwebende Intelligenz

2 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, das Konzept des seinsverbundenen Denkens im Rahmen der Wissenssoziologie von Karl Mannheim theoretisch zu bestimmen und kritisch einzuordnen. Dabei wird das Ziel verfolgt, Mannheims Erkenntnisse durch den Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Arbeiten zu prüfen und ihre Relevanz zu hinterfragen.

  • Wissenssoziologische Grundlagen bei Karl Mannheim
  • Die Theorie der Seinsverbundenheit des Wissens
  • Strukturen und Aspektgebundenheit des Denkens
  • Die Rolle der Konkurrenz im geistigen Leben
  • Kritische Analyse des Konzepts der freischwebenden Intelligenz

Auszug aus dem Buch

1.4 Das Denken im Mannheimschen Sinne

MANNHEIM betont, dass nur das Individuum des Denkens fähig ist. „Es gibt kein solches metaphysisches Wesen wie der Gruppengeist, der über den Köpfen der Individuen und über sie hinweg denkt und dessen Ideen das Individuum bloß reproduziert.“ Allerdings warnt MANNHEIM vor der Schlussfolgerung, „daß alle Ideen und Gefühle, die ein Individuum bewegen, ihren Ursprung in diesem allein hätten und daß sie einzig auf Grund seiner eigenen Lebenserfahrung adäquat erklärt werden könnten.“ Die Gruppe und Individuum verbindet MANNHEIM am Beispiel der Sprache. So ist eine Sprache nicht die Sprache einer einzelnen Subjektes, sondern die Sprache seiner Zeitgenossen und Ahnen, die ihm sozusagen den Weg bereitet haben. MANNHEIM weist ebenso darauf hin, dass „die Totalität einer Persönlichkeit bloß auf Grund ihrer individuellen Genesis“ nicht erklärt werden kann. Gemäß MANNHEIM schafft das Einzelwesen nur im ganz begrenzten Sinne aus sich selbst die Sprech- und Denkweise, die wir ihm zuschreiben. „Es spricht die Sprache seiner Gruppe; es denkt in der Art, in der seine Gruppe denkt.“ Dem Individuum stehen also bestimmte Worte und deren Bedeutung zur Verfügung.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wissenssoziologische Perspektive Karl Mannheims ein und skizziert das Forschungsziel, das seinsverbundene Denken theoretisch zu fundieren.

1 Das Konzept des seinsverbundenen Denkens in der Wissenssoziologie: In diesem Kapitel werden die Grundbegriffe und die theoretische Herleitung der Seinsverbundenheit erläutert, wobei insbesondere die Aspektstruktur des Denkens und die Sonderstellung der Konkurrenz analysiert werden.

1.1 Der Begriff Wissenssoziologie und dessen Bedeutung: Das Kapitel beleuchtet die historische Etablierung der Wissenssoziologie sowie deren Abgrenzung von philosophischen Ansätzen durch Mannheim.

1.2 Seinsverbundenes Denken: Hier wird der Ursprung der Erkenntnis, dass das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein bestimmt, sowie die daraus resultierende methodische Herausforderung für das menschliche Denken dargelegt.

1.3 Aspektstruktur des Denkens: Es wird analysiert, wie unterschiedliche soziale Standorte und Weltanschauungen die Art und Weise der Wirklichkeitswahrnehmung und Begriffe strukturieren.

1.4 Das Denken im Mannheimschen Sinne: Dieses Kapitel thematisiert die Verbindung zwischen individuellem Denken und gesellschaftlicher Gruppenzugehörigkeit durch Sprache und soziale Modelle.

1.4.1 Seinsverbundenen Denken am Beispiel der Konkurrenz: Dieser Unterpunkt verdeutlicht die Rolle der Konkurrenz als konstitutiven Prozess für die geistige Produktion und kulturelle Objektivation.

1.4.2 Freischwebende Intelligenz: Die Analyse konzentriert sich auf die Theorie der sogenannten freischwebenden Intelligenz als intellektuelle Schicht, die eine Distanz zu unmittelbaren Klasseninteressen wahren soll.

2 Schlusswort: Das Schlusswort reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit und übt kritische Distanz gegenüber Mannheims teils abstrakter Begriffsführung aus.

Schlüsselwörter

Wissenssoziologie, Karl Mannheim, Seinsverbundenheit, Bewusstsein, Soziale Struktur, Aspektstruktur, Freischwebende Intelligenz, Ideologie, Denkmodelle, Gesellschaftsgeschichte, Konkurrenz, Wissensgehalt, Wissensgesellschaft, Standortgebundenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wissenssoziologischen Theorie von Karl Mannheim, speziell mit seinem Konzept des seinsverbundenen Denkens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition der Wissenssoziologie, die Abhängigkeit des Denkens von gesellschaftlichen Bedingungen und die Rolle intellektueller Schichten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist eine theoretische Bestimmung des seinsverbundenen Denkens und dessen kritische Beurteilung im Vergleich mit anderen soziologischen Positionen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine literaturanalytische Vorgehensweise, bei der Mannheims Werke durch den Abgleich mit Sekundärliteratur und kritischen Kommentaren ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erarbeitet die theoretischen Säulen von Mannheims Denken, darunter die Aspektstruktur, die Bedeutung der Konkurrenz und das umstrittene Konzept der freischwebenden Intelligenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wissenssoziologie, Seinsverbundenheit, Standortgebundenheit und die kritische Analyse der freischwebenden Intelligenz.

Warum ist laut Mannheim der Begriff „ich denke“ oft ungenau?

Da das Individuum stets auf ererbte Denkmodelle und eine durch die Gruppe vorgeprägte Sprache zurückgreift, ist das Denken eher eine Teilhabe an einem bestehenden Prozess als eine rein subjektive Schöpfung.

Wie bewertet die Autorin das Konzept der freischwebenden Intelligenz?

Die Autorin steht dem Konzept kritisch gegenüber, da die Definition als „sozial freischwebend“ ihr als zu abstrakt erscheint und die tatsächliche Standortgebundenheit dieser Gruppe in der Realität ignoriert wird.

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Résumé des informations

Titre
Die Wissenssoziologie im Sinne Karl Mannheims
Université
Dresden Technical University  (Institut für Soziologie)
Cours
Hauptseminar Wissenssoziologie
Note
1,7
Auteur
Annika Fischer (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
23
N° de catalogue
V54011
ISBN (ebook)
9783638493062
ISBN (Livre)
9783638661706
Langue
allemand
mots-clé
Sinne Karl Mannheim Wissenssoziologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annika Fischer (Auteur), 2006, Die Wissenssoziologie im Sinne Karl Mannheims, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54011
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Extrait de  23  pages
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