Die Arbeit beschreibt ein Konzept eines Softwareunternehmens, in der die Usability im Rahmen der empirischen Forschung untersucht wird. Um den Markterfolg eines Softwareprodukts zu untersuchen, soll vor Markteinführung eine Simulationsphase gestartet werden, in welcher die Usability überprüft und verbessert wird. Zunächst gilt es den Begriff Usability zu erörtern. Anschließend wird eine Übersicht zum Aufbau dieses empirischen Forschungsprojektes dargelegt. Abschließend geht der Autor auf das Forschungsdesign- und auf die genaue Durchführung des Forschungsprojektes ein.
Wir leben heutzutage in einer immer schneller werdenden Gesellschaft. Viele Themengebiete rücken verstärkt in den Vordergrund. Die Informationstechnologie ist mit ihren vielseitigen Anwendungsbereichen nicht mehr wegzudenken. Vor allem die Entwicklung und der Gebrauch von Software gehört zum Standardrepertoire. Dabei spielt auch die Interaktion mit Kunden und Nutzern eine entscheidende Rolle. Neben fachspezifischen Anforderungen muss die Software ebenso auf Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit aufbauen. Software muss auch für Laien verständlich sein.
In diesem Zusammenhang wird man häufig mit der Usability konfrontiert. Die kundenfreundliche Bedienung ist für den Wettbewerb ein nicht zu vernachlässigendes Element.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffserklärung
2.1 Usability
2.2 Forschungsdesign
2.3 Forschungsdurchführung
3 Verbesserung der Software-Usability
3.1 Aufbau und Organisation
3.2 Nutzerfeedback
3.3 Auswertung
4 Schluss
5 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein Konzept zur empirischen Untersuchung und Verbesserung der Software-Usability vor der Markteinführung zu entwickeln. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch eine systematische Simulationsphase, bestehend aus Beobachtung und Nutzerfeedback, die Qualität der Software-Bedienung gesteigert werden kann.
- Grundlagen der Usability und Normdefinitionen
- Methodik empirischer Forschung und Forschungsdesign
- Strukturierung von Software-Nutzertests
- Methoden der Datenerhebung durch Beobachtung und Befragung
- Interpretations- und Auswertungsstrategien für Usability-Daten
Auszug aus dem Buch
2.1 Usability
Zunächst gilt es den Begriff Usability zu definieren. So leitet sich Usability aus den beiden Wörtern „to use“ und „ability“ ab, welche mit „benutzen“ und „Möglichkeit“ übersetzt werden. Aus dem Englischen versteht man darunter die Nutzbarkeit und die Bedienbarkeit, des jeweiligen Objektes. Diese linguistische Interpretation unterscheidet sich von der Normdefinition des Begriffs. Die standardisierte Erklärung nach der DIN EN ISO 9241 Norm bezeichnet Usability noch differenzierter:
„Usability ist das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.“ (DIN EN ISO 9241-129)
Die Definition nach der DIN EN ISO 9241 Norm liefert einen relativ industriellen Ansatz. So bezieht sich Usability hierbei auf Effektivität, Effizienz und dem konkreten Nutzen eines Produktes. Diese Herangehensweise stellt einen wirtschaftlicheren Standpunkt dar. Usability ist demnach eher ein Konstrukt zur Wertschöpfung und Gewinnerzielung. Kombiniert man beide Ansätze im vorliegenden Kontext der Softwareentwicklung, so ergibt sich aus dem Begriff Usability eine übertragene Interpretation. Unter Usability kann man die Benutzerfreundlichkeit, die Bedienbarkeit - aber auch die Ergonomie und Gestaltungsebene einer Software verstehen. Der Benutzer muss mit der Software „umgehen“ können und sich wohlfühlen (Handbuch Usability 2007). Als Nutzer sollte man mit der Software schnell vertraut sein und kompromisslos interagieren können. Dieser Qualitätsanspruch muss bei der Programmierung und Entwicklung berücksichtigt werden, was beispielsweise auch Elemente der Benutzeroberfläche und Gestaltung betrifft. Man kann demnach sagen, eine Software besteht nicht nur aus den fachlichen Qualitätsmerkmalen, sondern auch aus der Usability – aus der Bedienbarkeit und Oberfläche, der Handhabung und Präsentation. Dies gilt es in den folgenden empirischen Schritten des Forschungsprojektes aufzuzeigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von benutzerfreundlicher Software in einer digitalen Gesellschaft und führt in die Zielsetzung der Arbeit ein.
2 Begriffserklärung: Hier werden zentrale Definitionen von Usability sowie die theoretischen Grundlagen des Forschungsdesigns und der methodischen Durchführung empirischer Studien dargelegt.
3 Verbesserung der Software-Usability: Dieses Kapitel beschreibt das praktische Konzept einer Simulationsphase, unterteilt in Testaufbau, Nutzerbefragung und Datenauswertung zur Optimierung von Softwareprodukten.
4 Schluss: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über den zirkulären Verbesserungsprozess und die Bedeutung kontinuierlicher Usability-Tests für den Markterfolg.
5 Literaturverzeichnis: Hier sind sämtliche im Text verwendeten Quellen und weiterführende wissenschaftliche Literatur systematisch aufgelistet.
Schlüsselwörter
Usability, Softwareentwicklung, empirische Forschung, Nutzertest, Beobachtung, Befragung, Forschungsdesign, Benutzerfreundlichkeit, Bedienbarkeit, Simulationsphase, Software-Usability, Datenanalyse, IT, Nutzerschnittstelle, Softwarequalität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit und praktische Umsetzung von Usability-Tests für Softwareprodukte, um deren Benutzerfreundlichkeit vor der offiziellen Markteinführung sicherzustellen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Usability, die theoretischen Ansätze empirischer Forschungsdesigns sowie praktische Methoden der Datenerhebung durch Nutzertests.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist die Ausarbeitung eines Konzepts zur systematischen Überprüfung und Verbesserung der Software-Bedienbarkeit durch eine empirische Simulationsphase.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Die Arbeit stützt sich primär auf die Methoden der Beobachtung (teilnehmend/nicht-teilnehmend) sowie der Befragung durch strukturierte Fragebögen und Expertengespräche.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die konkrete Durchführung einer empirischen Studie, von der Auswahl der Testpersonen über die Beobachtung der Softwarenutzung bis hin zur Auswertung der gesammelten Daten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Die Untersuchung wird durch Begriffe wie Usability, empirische Forschung, Forschungsdesign und Software-Optimierung maßgeblich definiert.
Wie unterscheidet sich die linguistische Definition von der DIN EN ISO 9241 Norm?
Während die linguistische Herleitung lediglich die "Benutzbarkeit" betont, integriert die DIN-Norm Aspekte wie Effektivität, Effizienz und Nutzerzufriedenheit im spezifischen Kontext.
Warum wird im vorgeschlagenen Testkonzept auf "absolute Experten" verzichtet?
Um ein homogenes Datenfeld zu generieren und realistische Rückschlüsse auf die Usability für die breitere Masse der IT-affinen Anwender ziehen zu können.
- Arbeit zitieren
- F. A. Käsbauer (Autor:in), 2018, Wettbewerbsvorteile durch die Verbesserung der Software-Usability, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540186