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Einstellungen von Lehrkräften zur schulischen Inklusion

Titre: Einstellungen von Lehrkräften zur schulischen Inklusion

Travail d'étude , 2015 , 26 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Inclusion
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Feldstudie wurden an einem inklusiven Gymnasium 23 Lehrkräfte hinsichtlich ihrer persönlichen Haltung zum Thema Inklusion von zieldifferenten und zielgleichen Schülerinnen und Schüler befragt und die Ergebnisse in Beziehung zur österreichischen Längsschnittstudie "EIS" aus den Jahren 1988,1998 und 2009 gesetzt.

Auf jeder Universität, in den meisten Schulen sowie unter den angehenden Lehrerinnen und Lehrern bietet das Wort "Inklusion" Grundlage für Diskussionen. Das Programm, welches sich hinter dem Begriff verbirgt, ist nicht neu. Die Forschung zu den Chancen und Möglichkeiten eines inklusiven Unterrichts begann in Deutschland schon Mitte der 1970er Jahre.

2013 fand in Leipzig bereits die 27. Jahrestagung der Integrations- / InklusionsforscherInnen aus deutschsprachigen Ländern statt. Doch seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) am 30. März 2007 von einem Großteil der EU-Mitgliedsstaaten ist das Thema in die Öffentlichkeit gelangt und hat eine bildungspolitische Debatte angestoßen. Von Deutschland wurde die UN-BRK im März 2009 ratifiziert.

In den UN-BRK werden keine eigenständigen Sonderrechte für Menschen mit Behinderungen festgeschrieben, sondern die allgemeinen Menschenrechte mit Blick auf Bildung, Partizipation oder Selbstbestimmung auf Menschen mit Behinderungen übertragen. Analog dazu wird in den UN-BRK Artikel 24 eine Integration von Menschen mit Behinderungen in das Schulsystem gefordert, welches ursprünglich für die sogenannten Regelschüler* konzipiert wurde.

Diese Formulierungen bergen aber auch gewisse Risiken. Demnach wird der Begriff der Inklusion häufig als Auflösung der Sonderschulen verstanden und allein auf Kinder mit Behinderungen eingeschränkt. Dass dies nicht der Fall sein soll, macht die UNESCO in ihren Richtlinien für Inklusion deutlich: "Inclusion is about the presence, participation an achievement of all students. […] Inclusion involves a particular emphasis on those groups of learners who may be at risk of marginalization, exclusion or underachievement".

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Theorie

1.1 Inklusion

1.2 Die Einstellungs-Verhaltens-Relation

1.2.1 Einstellung

1.2.2 Die Beziehung von Einstellung und Verhalten

2 Methodischer Teil

3 Ergebnisse

4 Zusammenfassung

5 Reflexion des Forschungsprojektes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einstellungen von Lehrkräften gegenüber der schulischen Inklusion und beleuchtet dabei insbesondere den Zusammenhang zwischen Einstellungsmerkmalen und pädagogischem Handeln. Im Zentrum der Forschungsfrage steht die Analyse, ob sich die Einstellungen bei Lehrkräften mit und ohne Inklusionserfahrung sowie in Bezug auf unterschiedliche Inklusionsformen (zielgleich vs. zieldifferent) signifikant unterscheiden.

  • Theoretische Grundlagen zur Inklusion und den UN-Behindertenrechtskonventionen
  • Psychologische Konzepte zur Einstellungs-Verhaltens-Relation
  • Quantitative Analyse der Einstellungen mittels EIS-Studien-Methodik
  • Vergleich von Lehrgruppen mit und ohne praktische Inklusionserfahrung
  • Differenzierung zwischen zielgleichen und zieldifferenten Inklusionsschülern

Auszug aus dem Buch

1.1 Inklusion

„Die Forderung nach Inklusion, deren rechtliche Ausgestaltung und ihre kommu nale Umsetzung müssen als einer der bedeutsamsten Paradigmenwechsel der letzten Jahre in der internationalen und nationalen Politik verstanden werden“ (Ma ykus, Hensen, Küstermann, Riecken, Schinnenburg und Wiedebusch, 2014, S. 9).

Solche und ähnliche Zitate lassen die Tragweite des Begriffs der Inklusion erkennen. Auf jeder Universität, in den meisten Schulen sowie unter den angehenden Lehrerinnen und Lehrern bietet das Wort Grundlage für Diskussionen. Das Programm, welches sich hinter dem Begriff verbirgt, ist nicht neu. Die Forschung zu den Chancen und Möglichkeiten eines inklusiven Un terrichts begann in Deutschland schon Mitte der 1970er Jahre. 2013 fand in Leipzig bereits die 27. Jahrestagung der Integrations-/ InklusionsforscherInnen aus deutschsprachigen Ländern statt (vgl. Merz-Atalik, 2014, S. 24). Doch seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechts konvention (UN-BRK) am 30. März 2007 von einem Großteil der EU-Mitgliedsstaaten ist das Thema in die Öffentlichkeit gelangt und hat eine bildungspolitische Debatte angestoßen (vgl. Merz-Atalik, 2014, S.25). Von Deutschland wurden die UN-BRK im März 2009 ratifiziert (vgl. Heyl und Seifried, 2014, S.47).

In den UN-BRK werden keine eigenständigen Sonderrechte für Menschen mit Behinderungen festgeschrieben, sondern die allgemeinen Menschenrechte mit Blick auf Bildung, Partizipation oder Selbstbestimmung auf Menschen mit Behinderungen übertragen (vgl. Merz-Atalik, 2014, S. 25). Analog dazu wird in den UN-BRK Artikel 24 eine Integration von Menschen mit Behin derungen in das Schulsystem gefordert, welches ursprünglich für die sogenannten Regelschü ler* konzipiert wurde (ebd.). Diese Formulierungen bergen aber auch gewisse Risiken. Dem nach wird der Begriff der Inklusion häufig als Auflösung der Sonderschulen verstanden und allein auf Kinder mit Behinderungen eingeschränkt. Dass dies nicht der Fall sein soll, macht die UNESCO in ihren Richtlinien für Inklusion deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theorie: Dieses Kapitel erläutert den Inklusionsbegriff im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention und definiert die psychologischen Grundlagen der Einstellungs-Verhaltens-Relation.

1.1 Inklusion: Hier werden die historische Entwicklung und die bildungspolitische Bedeutung von Inklusion sowie die Abgrenzung zu Separation und Integration dargestellt.

1.2 Die Einstellungs-Verhaltens-Relation: Dieser Abschnitt analysiert theoretische Modelle, die erklären, wie Einstellungen mentale Prozesse leiten und Verhalten beeinflussen.

1.2.1 Einstellung: Fokus auf die Definition von Einstellungen als psychologische Eigenschaft und deren Funktion innerhalb der Wissensstruktur.

1.2.2 Die Beziehung von Einstellung und Verhalten: Untersuchung der Konsistenz zwischen Einstellung und Handlung, inklusive der Vorstellung des Modells spontanen Prozessierens und des MODE-Modells.

2 Methodischer Teil: Beschreibung des Forschungsdesigns, basierend auf der EIS-Studie, sowie Erläuterung der Stichprobe und des quantitativen Auswertungsverfahrens.

3 Ergebnisse: Präsentation und Analyse der empirischen Daten hinsichtlich der Lehrereinstellungen, differenziert nach Erfahrung und Schülertyp.

4 Zusammenfassung: Synthese der Forschungsergebnisse und Diskussion der Bedeutung persönlicher Einstellungen für den Erfolg schulischer Inklusionsprozesse.

5 Reflexion des Forschungsprojektes: Kritische Würdigung der methodischen Einschränkungen der eigenen Studie und Ausblick auf weiterführende Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Inklusion, Lehrkräfte, Einstellung, Verhalten, UN-BRK, EIS-Studie, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Integration, Unterricht, Schulsystem, empirische Forschung, Einstellungs-Verhaltens-Relation, Schule, Inklusionserfahrung, pädagogisches Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Einstellungen von Lehrkräften gegenüber der schulischen Inklusion und untersucht, wie diese Haltungen mit dem tatsächlichen pädagogischen Handeln in inklusiven Settings korrelieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Einordnung der Inklusion, psychologische Einstellungsmodelle sowie die empirische Erhebung von Lehrerperspektiven auf zieldifferente und zielgleiche Beschulung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Lehrkräfte mit praktischer Erfahrung eine andere Einstellung zur Inklusion haben als unerfahrene Kollegen und wie sich die Art der Inklusion auf diese Bewertung auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Es wird ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, das auf dem Fragebogen zur Erfassung der Einstellung zur Integration in der Schule (EIS) basiert, wobei Mittelwerte und T-Tests zur Signifikanzprüfung genutzt werden.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Einstellungs-Verhaltens-Modellen (u.a. MODE-Modell) und eine empirische Ergebnisdarstellung der durchgeführten Lehrerbefragung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Inklusion, Lehrereinstellung, Einstellungs-Verhaltens-Relation, Sonderpädagogischer Förderbedarf und empirische Schulforschung charakterisieren.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen zielgleichen und zieldifferenten Schülern eine Rolle?

Die Differenzierung spiegelt die schulische Realität wider, da die Art der Leistungsbewertung (Noten vs. schriftliche Beurteilung) die Einstellung der Lehrkräfte maßgeblich beeinflusst.

Welche zentrale Erkenntnis lässt sich aus den empirischen Daten ableiten?

Lehrkräfte mit Inklusionserfahrung bewerten die Inklusion insgesamt positiver und zeigen eine geringere Unterscheidung zwischen den verschiedenen Inklusionsformen als unerfahrene Lehrkräfte.

Welche Rolle spielt die „Einstellungszugänglichkeit“ im Kontext dieser Studie?

Die Zugänglichkeit einer Einstellung bestimmt, wie stark sie spontane Handlungen in inklusiven Unterrichtssituationen beeinflusst, was für die Wirksamkeit pädagogischer Arbeit entscheidend ist.

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Résumé des informations

Titre
Einstellungen von Lehrkräften zur schulischen Inklusion
Université
Bielefeld University
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
26
N° de catalogue
V540239
ISBN (ebook)
9783346163103
ISBN (Livre)
9783346163110
Langue
allemand
mots-clé
einstellungen inklusion lehrkräften
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2015, Einstellungen von Lehrkräften zur schulischen Inklusion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540239
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Extrait de  26  pages
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