Inwiefern lässt sich Jana Scholzes Konzept der Museumsanalyse auf das 'Deutsche Historische Museum' anwenden?


Hausarbeit, 2018

18 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1.) Einleitung

2.) Jana Scholzes Methode
2.1) Deskription - Präsentationsform
2.2) Denotation - Gebrauchsfunktion
2.3) Konnotation - Sekundäres Zeichensystem
2.4) Metakommunikation - Zeichen außerhalb des Ausstellungskontextes

3.) Methodische Anwendung - Trabi und VW Käfer
3.1) Deutsches Historisches Museum'
3.2) Deskription
3.3) Denotation
3.4) Konnotation
3.5) Metakommunikation

4.) Fazit

5.) Literatur

1.) Einleitung

Wie schön ist es doch, wenn so etwas Abstraktes wie Geschichte zum Greifen nah ist? Etliche Museen teilen mit den Menschen diese Faszination und stillen scheinbar das Bedürfnis des Menschen, seine Spezies in allen Lagen und Geschehnissen zu beobachten. Der Mensch hat heutzutage eben jenes Privileg, einem Zeitwanderer gleich, durch die Geschichte zu reisen, und wie jeder Reisende brauchen auch Geschichtsinteressierte die passenden Instrumente, um für die Reise gewappnet zu sein.

Es ist wichtig, dass den Museumsbesucher*innen ein gewisses Instrumentarium dargeboten wird, da man sonst Gefahr läuft, sich in einen konstruierten Raum zu begeben und diesen unkritisch und unreflektiert zu durchlaufen. So kann es sein, dass die Besucher*innen unbewusst beeinflusst werden und jenes Geschichtsbild der Kuratoren in die eigene Welt mitnehmen. Somit könnte schlimmstenfalls eine exponentielle Verbreitung eines Gedankengutes erfolgen, das sich schädlich auf die demokratischen Werte auswirken kann.

Demnach ist es umso entscheidender, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln, um für jene ,unsichtbaren Gefahren' gegenüber, sprich abstraktes Gedankengut, sensibler zu werden.

Hierfür bieten sich zahlreiche Methoden an, wovon zwei im Folgenden kurz erläutert werden sollen, um letztlich zu begründen, weswegen sich Jana Scholzes Methode besser eignet als die anderen beiden.

Als erstes wird die Methode des Historikers Thomas Thiemeyer kurz dargestellt. Dieser untersucht mittels der klassischen geschichtswissenschaftlichen Methode der Quellenkritik das Museum und dessen Objekte. Thiemeyer erstellt zur Vereinfachung einen Fragekatalog, um die historisch-kritische Museumsanalyse durchzuführen.1 Einen weiteren methodischen Ansatz bietet Eric Gable an, der mit ethnologischen Methoden das Museum untersucht. Damit rücken die implizierten Handlungen der Kuratoren in den Mittelpunkt.

Beide Ansätze sind durchaus brauchbar und legitim, doch vernachlässigen sie wesentliche Aspekte. Sei es die Vernachlässigung der Kuratoren durch Thiemeyer oder der zu starke Fokus auf diese und damit eine Gewichtung auf Kosten der Objekte. Jana Scholze hingegen stellt die Objekte in den Fokus und betrachtet auf verschiedenen realen und abstrakten Ebenen die Botschaften, welche durch das Objekt vermittelt werden.

Diese Arbeit beschäftigt sich demnach mit einem Instrumentarium, das Jana Scholze vorgeschlagen hat. Vorerst wird die Methodik von Jana Scholze näher untersucht und zusammengefasst, sodass sich der Leser einen Überblick über die Methode verschaffen kann. Dafür werden die von Jana Scholze eingeführten Begriffe Deskriptiv, Denotation, Konnotation und Metakommunikation als ihr Instrumentarium vorgestellt und letztlich auf das ,Deutsch Historische Museum' (DHM) angewendet. Damit der Umfang der Arbeit nicht gesprengt wird, werden die exponatspezifischen Untersuchungen im Hauptteil der Arbeit anhand von zwei Objekten vorgenommen: ein VW-Käfer und ein Trabant. Letztlich wird im Fazit resümiert, ob die Methode von Jana Scholze für eine Museumsanalyse geeignet ist und ob es möglichweise Mängel bei der Methode von Jana Scholze gibt.

2.) Jana Scholzes Methode

Im Buch ,Medium Ausstellung'2 stellt Jana Scholze 2004 unter Berufung auf theoretische Ansätze von Umberto Eco und Roland Barthe 3 ihre Methodik zur Ausstellungsanalyse vor, da sie im Hinblick auf die kritische Betrachtung von Ausstellungen theoretische Defizite feststellt.

Die theoretische Grundlage ihrer Methode soll im Folgenden kurz erläutert werden, um letztlich auf das von ihr vorgeschlagene Instrumentarium näher einzugehen.

Scholze übernimmt die Grundannahmen Ecos zur Semiotik, dessen Kommunikationsbegriff Scholze sich aneignet4, wonach jede Art der Praxis ein Akt der Kommunikation sei. Drum entlehnt Scholze jene Methoden, um auf der Ebene der Kommunikation und Signifikation Codes zu finden, die „[...] Aussagen über vermittelte Zusammenhänge, Kenntnisse und Erfahrungen, die Ästhetik, Didaktik und Poetik von Ausstellungen [vermitteln]“5.

Ausstellungen seien hernach semiotische Kommunikationsverfahren und Museumsexponate Semiophoren (Träger von Zeichen) von Funktionen und Wertebehauptungen, sie sind codiert.6 Jedoch habe ein Museumsexponat seine ursprüngliche Funktion verloren, da es nun kein Gebrauchsgegenstand im herkömmlichen Sinne ist. Die Exponate eher als symbolische Träger, dessen Zeichen von den Besucher*innen aufgenommen und abhängig vom Kontext interpretiert werden.7 Hier greift Scholze auf Barthes zurück, da, laut Barthes, kein Träger eines Zeichens kontrollierbar sei, was daran liegt, dass die konnotative Botschaft nicht eindeutig zu benennen sei.8 Somit seien Exponate in Bezug auf Kultur und Gesellschaft aktiv am Prozess der Sinngebung beteiligt9, da sie eine Beziehung zu ihrer Umgebung (z.B. im Sinne der Ausstellungskonzeption) oder zum Betrachter aufbauen. Demnach handele es sich, so führt Scholze fort, bei einem Museumsexponat um ein Kultur- und Kommunikationsphänomen.10

Weiter formuliert Scholze, dass jede Form Kommunikation ein Zeichensystem voraussetze und rufe unweigerlich eine Interpretationshandlung hervor.11 So ergeben sich vielgeschichtete Codes mit unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten, die in Relation zu ihrer Umwelt stehen; sprich Kontext, Gesellschaft, Raum und Zeit.12

Entscheidend hierbei ist die Präsentationform, die Scholze als solche zu klassifizieren versucht. Deswegen führt Scholze den Begriff Deskription' ein. Unter diesem Begriff akkumulieren sich vier unterschiedliche Präsentationsformen, die nie in reinster Form anzutreffen sind: Klassifikation, Chronologie, Inszenierung und die Komposition. Weiter geht Scholze näher auf die Exponate, Ausstellungskontexte sowie Kontexte außerhalb des Ausstellungskontextes ein. Dabei geht Scholze grundsätzlich von drei Arten von Mitteilungen aus: Denotation, Konnotation und Metakommunikation.13

Im Folgenden sollen Jana Scholzes Methoden, angefangen mit der Klassifizierung der Präsentationsform, vorgestellt werden, um diese anschließend auf das ,Deutsche Historische Museum‘ anwenden zu können.

2.1) Deskription - Präsentationsform

Jana Scholze stellt im Grunde vier Prototypen von Präsentationsformen vor, die bei der Museumsanalyse hilfreich sein könnten. Sie geht davon aus, dass die Systematik der Exponate einer Sammlung Auskunft darüber gibt, wie Kuratoren die Sammlung ordnen, darstellen und präsentieren.14

Sie beginnt mit der Klassifikation. Darunter versteht sie, dass Exponate anhand ausgewählter Merkmale zusammengefügt und präsentiert werden.15 Exponate werden beispielsweise mithilfe einer bestimmten wissenschaftlichen Kategorie oder Weltanschauung systematisiert und dargeboten. Hier kann man von Otension sprechen.16 Jene Exponate werden bloß mit Informationen zum „Fundort,-zeit und -situation“17 begleitet. Demnach kann man diese Präsentationsform auch als objektorientiert subklassifizieren.18

Als Nächstes stellt Scholze die Chronologie als Präsentationsform vor, wo nicht das Ausstellungsobjekt per se im Mittelpunkt steht. Die Präsentationsform ist geprägt von einer Zeitvorstellung und ist kennzeichnend für historische Museen.19 Gemäß diesem Paradigma präsentiert die Ausstellung eine lineare Geschichte mittels Sequenzen und Epochenzuordnungen, sprich synthetischer Konstrukte.20 Chronologien erfüllen das menschliche Bedürfnis, Menschen und Gegenstände im Zusammenhang mit der Zeit „bewusst und vorstellbar zu machen.“21 Hierfür werden Daten erhoben und Sequenzen dargestellt, dessen zeitliche und räumliche Zuordnung endgültig sind. Exponate dienen lediglich dem Konzept der Erzählung, eingebunden in einem Bedeutungskontext, der jedwede Zweideutigkeit bzw. Interpretationsoffenheit zu reduzieren versucht.22 Die Exponate sind demnach im Narrativ endgültig fixiert und ebenso im Konzept der Ausstellung. Diese treten nicht selektiv auf und erhalten ihre Wertzuschreibung primär im Kontext dieser Erzählung, gemäß einer Direktive, festgelegt durch einen Kurator. Hier könnte man von einer konzeptorientierten Präsentationsform sprechen mit Fokus auf das Narrativ.

Eine weitere Präsentationsform ist die Inszenierung. Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der Darstellung23, da diese Form an das „heuristische Konzept des entdeckenden Lernens“24 angelehnt ist. Darin wird den Besucher*innen die szenische Nachstellung von historischen Begebenheiten oder Räumen ein Nacherleben ermöglicht, was kein Vorwissen bedarf.25 Regulär wird diese Inszenierung von wenig bis gar keinen Text begleitet. Es handelt sich um eine sinnliche Erfahrung, wo möglichst alle Sinne eingebunden werden, sowie um eine visuelle Kommunikation.26 Die Exponate werden bei dieser Präsentationsform nach Herkunft, zeitliche Verortung oder Gebrauchsfunktion ausgestellt27 und in ihrem ursprünglichen, aber dennoch konstruierten Gebrauchskontext eingegliedert.28 Scholze verwendet in diesem Zusammenhang, angelehnt an Schober29, den Begriff „Einzelimpression“30. Diese Exponate repräsentieren, so Scholze weiter, durch ihre erneute Eingliederung einen historischen Raum31, der mittels Inszenierung gedeutet, interpretiert und dargestellt wurde.32 Diese Präsentationsform ist ein Arrangement zwischen objekt- und konzeptorientierten Ausstellungen, da beide dem heuristischen Ideal der Pädagogik untergeordnet sind.

Als letzte Präsentationsform stellt Scholze die Komposition vor. Kompositionen seien Konstrukte von Raumbildern33, wo die Exponate auf einer ästhetisch poetischen Netzstruktur34 in Beziehung zueinander gesetzt werden. Hierbei wird die die Polysemie der Ausstellungsobjekte bewusst zurückgegriffen, um eine lineare und objektive Erzählung zu vermeiden.35 Dieser Präsentationsform liegt die Absicht zugrunde, die „heterogenen und differenten, fragmentarischen und diskontinuierlichen Strukturen von Vergangenheit und besonders Gegenwart präsentierbar, vergleichbar und diskutierbar zu machen.“36 Sie kann als eine aktuelle Auseinandersetzung mit der Gegenwart sowie Vergangenheit verstanden werden und sei, so Scholze, ein mehrdimensionaler Ausdruck theoretischer Auseinandersetzung.37 Damit werden auf die Inhalte der Geschichte mittels Exponate zum einen verwiesen und zum anderen werden diese auf abstrakter Ebene problematisiert.38 Die Exponate und die Objektgruppen können demnach als museale Form der Kommunikation verstanden werden, wo die Objekte Metaphern sind.39 Diese Form der Darstellung ist sowohl konzept- als auch objektorientiert, mit dem Anspruch durch die Synthese von Wissenschaft und Kunst eine bestimmte Idee zu vermitteln.

2.2) Denotation - Gebrauchsfunktion

Die Denotation bezeichnet nach Scholze die „Decodierung der Gebrauchsfunktion, die zur Objektbezeichnung führt.“40 Denn dadurch, dass ein Objekt musealisiert wird, verliert es seine ursprüngliche Gebrauchsfunktion, da sie isoliert und somit außerhalb ihres Kontextes zum Vorschein tritt. Relevant ist diese Feststellung, da Objekte eine eigene „kulturelle Realität“41 aufweisen. Lediglich in Ausstellungen, wo Exponate nach bestimmten Kategorien geordnet sind, kann es sein, dass die ursprüngliche Gebrauchsfunktion erhalten bleibt.

Dadurch, so Scholze weiter, dass die Besucher*innen dem Objekt präkonditioniert gegenüberstehen, wird das „erste Erkennen bzw. Bennen des Ausstellungsobjektes“42 gesichert. Bestenfalls können die Besucher*innen, im Sinne ihrer „individuellen Assoziation“43, die vormuseale Gebrauchsfunktion des ausgestellten Objektes deuten.44

2.3) Konnotation - Sekundäres Zeichensystem

Für die Definition von Konnotation verwendet Scholze Umberto Ecos Definition der Konnotation als Definitionsbedeutung von 1994: „[...] die Summe aller kulturellen Einheiten, die das Signifikans dem Empfänger institutionell ins Gedächtnis rufen kann. Dieses ,kann‘ spielt nicht auf (!) psychische Möglichkeiten an, sondern auf eine kulturelle Verfügbarkeit.“45 2002 hingegen, vor der Veröffentlichung von Jana Scholze Methode, ist die Definition der Konnotation mittels Denotation ergänzt, da die denotierte kulturelle Einheit46 in einem kausalen Verhältnis zur Konnotation steht.47 Weswegen Scholze sich dennoch auf die Definition von 1994 beruft, liegt in diesem Zusammenhang nicht vor.

Scholze beschreibt die Konnotation von Objekten als ein „Eingebundensein des Objekts in kulturelle Vorgänge, Norm- und Wertesysteme bis hin zu individuellen Lebensgeschichten.“48 Im Grunde wird Abstraktes durch Konkretes dargestellt49, womit das Objekt selbst zu einem Zeugnis mit historischem und kulturellem Wert wird.50 Indizien für die Konnotation von Objekten können zum einen äußere Merkmale und zum anderen die Objektbeziehung „zu anderen Objekten, Orten und Zeiten“51 sein. Da es sich bei diesen Konstellationen um komplexe Zusammenhänge und Querverweisen von Codes handelt, wird der Umgang mit den Codes, so Scholze, dementsprechend kompliziert. Weitestgehend entstehen Objektkonnotationen durch die wissenschaftliche bzw. akademische Untersuchung des Objektes. Dadurch aber, dass es in der Wissenschaft, z.B. durch das Falsifizieren von Theorien, zu neuen wissenschaftlichen Standpunkten kommt, könne man davon ausgehen, dass Konnotationen ständig modifiziert werden. Sei es durch neue wissenschaftliche Theorien oder durch einen neuen Ausstellungszusammenhang.52 Letzteres kann die Konnotation durch die Art der Präsentation53 beeinflussen, indem bestimmte Codes hervorgehoben werden und andere dafür in den Hintergrund rücken.54

2.4) Metakommunikation - Zeichen außerhalb des Ausstellungskontextes

Der aktive Handlungsträger in der Konnotation ist das Objekt selbst, sprich welche Bedeutungsebenen werden durch das Objekt vermittelt? Entscheidend bei der Metakommunikation hingegen ist der institutionelle Umgang des Museums mit seinen Exponaten. Hierbei ist die „institutionelle Handlung sowie der Kontext des Zeichengebrauchs auf die Objektbedeutung“55 signifikant. Das Museum sei, so Scholze, im Rahmen der Institution als eine räumliche Auseinandersetzung mit Geschichte, Kultur und Gesellschaft zu verstehen, sodass das Museum eine Form der Synthese aus Kultur und Wissenschaft darstellt.56 Weiter wirkt das Museum bei allgemeinen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Diskursen mit und präsentiert diese allein durch die Rhetorik ihrer Präsentation.57 Das Museum sei aktiv am Prozess der Geschichtsschreibung beteiligt, da es ein Abbild der aktuellen Forschung, Vorstellung und der Vorgänge einer Gesellschaft ist.58 Kommuniziert wird dies über „die Art und Weise der Präsentation“59, da etwaige Informationen allein durch die intentionale Handlung wiedergegeben werden. Entscheidend für die Metakommunikation ist demnach der Aspekt, welche Verweise außerhalb der Objektgeschichte und der Ausstellungsthematik kommuniziert werden, also welche „akademische[n], museologische[n], politische[n] und individuelle[n] Standpunkte“60 durch die Präsentation vertreten sind.

[...]


1 Baur, Joachim. „Museumsanalyse: Zur Einführung“. In Museumsanalysemethoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes (2., unveränderte Auflage 2013), 1. Aufl. Bielefeld: transcript Verlag, 2010, S.9.

2 Scholze, Jana. Medium Ausstellung: Lektüren Musealer Gestaltung in Oxford, Leipzig, Amsterdam und Berlin. Jana Scholze. Bielefeld: Transcript-Verl 2004.

3 Ebd. S.14.

4 Ebd. S.12.

5 Vgl. Ebd. S.13.

6 Ebd. S.19.

7 Hall, Stuart. Kodieren/Dekodieren. in: ders.: Ideologie, Identität, Repräsentation. Ausgewählte Schriften 4, Hamburg 2004, S.67.

8 Barthes, Roland. Das semiologische Abenteuer. Roland Barthes. 1. Aufl. ed. Frankfurt Am Main: Suhrkamp, 1988, S.190f.

9 Scholze, Jana. (2004), S.21.

10 Ebd. S.18.

11 Ebd. S.13 ff.

12 Ebd. S.23.

13 Ebd. S.30.

14 Ebd. S.27.

15 Ebd. S.86.

16 Waidacher, Friedrich. Museologie - Knapp Gefasst. 1. Aufl. ed. Böhlau Wien, 2005, 121. Waidacher versteht unter diesem Begriff die Handlung des Herzeigens von Gegenständen und geht sogar so weit, diesen Gegenständen ihre Musealisierung abzustreiten. Das ist hierbei aber nicht der Fall, die die Exponate nicht nur aufbewahrt werden, sondern auch systematisiert. Doch die Begrifflichkeit lässt sich jedoch passend anwenden.

17 Scholze, Jana. (2004), S.87.

18 Ebd. S.26. Übernommen von der Unterscheidung von Verharr und Meeter, die Jana Scholze anführt.

19 Ebd. S.27.

20 Ebd. S.138.

21 Ebd. S.138.

22 Ebd. S.138.

23 Ebd. S.28.

24 Ebd. S.S.201.

25 Ebd. S.28.

26 Ebd. S.201.

27 Ebd. S.28.

28 Ebd. S.201.

29 Schober, Anna. Montierte Geschichten: Programmatisch Inszenierte Historische Ausstellungen. Anna Schober. Wien [u.a.]: Geyer-Ed., 1994.

30 Scholze, Jana. (2004), S.202.

31 Ebd. S.201.

32 Ebd. S.202. Scholze verwendet, erneut an Schober angelehnt, den Begriff des Gesamteindrucks.

33 Ebd. S.263.

34 Ebd. S.28.

35 Ebd. S.264.

36 Ebd. S.266.

37 Ebd. S.264.

38 Ebd. S.28.

39 Waidacher, Friedrich. (2005), S.142.

40 Scholze, Jana. (2004), S.30.

41 Waidacher, Friedrich. (2005), S.121.

42 Scholze, Jana. (2004), S.31.

43 Muttenthaler, Roswitha. Gesten des Zeigens: Zur Repräsentation von Gender und Race in Ausstellungen. Bielefeld: Transcript, 2006, S.55.

44 Scholze, Jana. (2004), S.31.

45 Ebd. S.32.

46 Der allgemeine Konsens einer Gebrauchsfunktion.

47 Eco, Umberto, Trabant. Einführung in die Semiotik. Umberto Eco. Autorisierte Dt. Ausg. von Jürgen Trabant. 8., Unveränd. Aufl. ed. München: Fink, 1994, S.108.

48 Scholze, Jana. Medium Ausstellung, S.32.

49 Waidacher, Friedrich. (2005), S.121.

50 Muttenthaler, Roswitha. (2006), S.55.

51 Scholze, Jana. (2004), S.32.

52 Ebd. S.33.

53 Jana Scholze listet in diesem Zusammenhang mögliche Formen auf, die die Konnotation beeinflussen: „Materialien, Licht, Farbe, Ton, Bild und nicht zuletzt mit Hilfe der Ausstellungstexte.“ Ebd. Scholze, Jana. Medium Ausstellung, S.34.

54 Ebd. S.33-34.

55 Scholze, Jana. (2004), S.35.

56 Waidacher, Friedrich. S.142.

57 Muttenthaler, Roswitha. (2006), S.56.

58 Scholze, Jana. (2004), S.35.

59 Ebd. S.35.

60 Ebd. S.36.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Inwiefern lässt sich Jana Scholzes Konzept der Museumsanalyse auf das 'Deutsche Historische Museum' anwenden?
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V540310
ISBN (eBook)
9783346156143
ISBN (Buch)
9783346156150
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutsche, historische, inwiefern, jana, konzept, museum, museumsanalyse, scholzes
Arbeit zitieren
Mohammed Chahrour (Autor), 2018, Inwiefern lässt sich Jana Scholzes Konzept der Museumsanalyse auf das 'Deutsche Historische Museum' anwenden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540310

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