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Mitgliedermangel in studentischen Organisationen

Título: Mitgliedermangel in studentischen Organisationen

Trabajo , 2015 , 14 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: David Maria Hesterberg (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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Warum beteiligen sich wenig Studenten ehrenamtlich in studentischen Vereinen? Zur Beantwortung dieser Frage gilt es hier im Fallbeispiel zu untersuchen, inwiefern und ob sich Freundschaftsnetzwerke der Amtsinhaber der HSV auf die Teilnahme der Bewohner des EOH an Vollversammlungen auswirken. Durch das Verwenden der Ego-zentrierten-Netzwerkanalyse können persönliche Netzwerke beziehungsweise Systeme bezüglich kommunikations- und oder Verbindungsstrukturen, hinsichtlich der netzwerkanalytischen Maßeinheit Zentralität von Akteuren, untersucht werden. Da hier Partizipation durch Nähe von Akteuren erklärt werden soll fokussiert diese Arbeit die Betweenness-basierte Zentralität. Denn diese kann die Wege des Informationsverkehrs im System sichtbar machen und hat bzgl. der Relevanz der einzelnen Knotenpunkte für den Kommunikationsfluss im System bzw. Netzwerk die meiste Aussagekraft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Hsv als soziales System

2.1. Systemische Wahrnehmung

2.2. Strukturelle Kopplung von HSV und Studenten

3. Zentralität und Messung

4. Vorbereitung der Erhebung der Freundschaftsnetzwerke von Tutoren

4.1. Operationalisierung

4.2. Festlegung der Untersuchungsform und Population

5. Zwischenfazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen für mangelnde Partizipation von Studierenden in studentischen Vereinen, konkret am Fallbeispiel der studentischen Selbstverwaltung (HSV) des Edo-Osterloh-Hauses, und analysiert, ob Freundschaftsnetzwerke der Amtsträger Einfluss auf die Beteiligung der Bewohner haben.

  • Systemtheoretische Analyse von studentischen Organisationen
  • Strukturelle Kopplung zwischen sozialen Systemen und Individuen
  • Einsatz der Ego-zentrierten Netzwerkanalyse
  • Messung von Zentralität in sozialen Netzwerken
  • Operationalisierung von sozialen Beziehungen und Partizipation

Auszug aus dem Buch

2. Die Hsv als soziales System

Organisationen bzw. Vereine im Allgemeinen werden hier verstanden als ein Mehr der Summe ihrer Teile. Bei Vereinen handelt es sich um organisierte Formen menschlichen Zusammenlebens. Da es sich bei den kleinsten Elementen von Vereinen um Personen handelt die miteinander in einer, wie auch immer gearteten, Beziehung stehen ergeben sich unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten dieser Personen bzw. Systemelemente, ihren sozialen Beziehungen und mit zunehmender Größe des Vereins auch eine Wachsende Anzahl von einzelnen Handlungs- bzw. Kommunikationsoptionen. Um die Komplexität dieser Handlungsoptionen, die teilweise ein von den Personen unabhängiges Eigenleben zu entwickeln scheinen und deren Wirkung erfassen zu können, bietet sich eine systemtheoretische Betrachtungsweise besonders an.

Da die Funktion in sozialen Systemen in Niklas Luhmanns Systemtheorie nicht dem herkömmliches Verständnis von Kausalität folgt. Und zwar dem das „bei allen Kausalerklärungen sowohl interne als auch externe Faktoren zu berücksichtigen … (Luhmann 1987) S.26 “ wären und somit Umwelt und System zusammen etwas produzieren würden (Vgl. Luhmann 1987 S.26), ist sie auch weniger anfällig für das Scheitern von Erklärungsansätzen die beispielsweise versuchen Prognosen über Funktionen bzw. zukünftiges Verhalten von Systemen anhand einer Kette von Verantwortung und Schuld zu erklären.

Diese Arbeit geht von der Annahme aus, dass es sowohl in Vereinen als auch in größeren Gruppen, gerade im Zeitalter digitaler Vernetzung, Personen über Kommunikation so stark miteinander verfochten sind, dass weder Anfang noch Ende aufzuzeigen wäre. Deswegen wird versucht zu verdeutlichen, dass es sich bei der HSV um ein soziales System nach Niklas Luhmann handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problemstellung des Mitgliedermangels in studentischen Organisationen und Vorstellung des Fallbeispiels der studentischen Selbstverwaltung (HSV) des Edo-Osterloh-Hauses.

2. Die Hsv als soziales System: Theoretische Fundierung der HSV als soziales System nach Luhmann unter Berücksichtigung von systemischer Wahrnehmung und struktureller Kopplung.

3. Zentralität und Messung: Erläuterung der Ego-zentrierten Netzwerkanalyse als Methode zur Untersuchung der Partizipation und der Relevanz von Zentralitätsmaßen.

4. Vorbereitung der Erhebung der Freundschaftsnetzwerke von Tutoren: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Operationalisierung von Variablen und der Festlegung des Untersuchungsdesigns.

5. Zwischenfazit: Reflexion über die Eignung der gewählten Methode zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Beziehungsintensität und Partizipation.

Schlüsselwörter

Studentische Selbstverwaltung, HSV, Soziales System, Niklas Luhmann, Netzwerkanalyse, Ego-zentrierte Netzwerkanalyse, Zentralität, Partizipation, Strukturelle Kopplung, Studentisches Wohnheim, Edo-Osterloh-Haus, Tutoren, Handlungsoptionen, Kommunikation, Soziologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Hintergründen des Mitgliedermangels in studentischen Organisationen und untersucht diese am Beispiel der studentischen Selbstverwaltung (HSV) in einem Studentenwohnheim.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft organisationssoziologische Fragestellungen mit der Netzwerktheorie, um die Partizipationsbereitschaft von Bewohnern zu erklären.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob ein Zusammenhang zwischen den Freundschaftsnetzwerken der Amtsträger (Tutoren) und der Partizipation der Bewohner an Vollversammlungen besteht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die Methode der Ego-zentrierten Netzwerkanalyse verwendet, um die Kommunikationsstrukturen und die Zentralität von Akteuren innerhalb des Systems abzubilden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der HSV als soziales System, die Erläuterung der Netzwerkanalyse sowie die methodische Vorbereitung der empirischen Erhebung durch Operationalisierung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Zentrale Begriffe sind soziale Systeme, strukturelle Kopplung, Zentralität, Partizipation und Netzwerkanalyse.

Warum wird die Systemtheorie nach Luhmann herangezogen?

Die Theorie dient dazu, die Komplexität der sozialen Beziehungen innerhalb eines studentischen Vereins zu erfassen, ohne in einer rein kausalen Fehler-Schuld-Logik stecken zu bleiben.

Welchen Stellenwert haben die Freundschaftsnetzwerke der Tutoren?

Sie werden als unabhängige Variable betrachtet, deren Charakter und Intensität einen potenziellen Einfluss auf die abhängige Variable, nämlich die Partizipation der Bewohner, ausüben könnten.

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Detalles

Título
Mitgliedermangel in studentischen Organisationen
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel
Calificación
1,3
Autor
David Maria Hesterberg (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
14
No. de catálogo
V541119
ISBN (Ebook)
9783346186676
ISBN (Libro)
9783346186683
Idioma
Alemán
Etiqueta
Organisationstheorie / netzwerktheorie Systhemtheorie Strukturelle Kopplung Luhmann
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
David Maria Hesterberg (Autor), 2015, Mitgliedermangel in studentischen Organisationen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541119
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