Projektsetup und Change Management. Vernetzte Arbeitswelt und der digitale Arbeitnehmer


Einsendeaufgabe, 2019

13 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Aufgabenstellung Einsendeaufgabe

1. A: Projektplanung

2. B: Projektsetup und Change Management

Literaturverzeichnis

Aufgabenstellung Einsendeaufgabe

Ein traditionsorientiertes Familienunternehmen, das in 5. Generation Segelboote herstellt, hat die Geschäftsführung an den Sohn übergeben, der kurz nach der Amtseinführung ein Start-Up-Unternehmen gekauft hat und dieses nun vollständig in das Unternehmen integrieren möchte. Das Start-Up-Unternehmen hat eine App entwickelt, die Segelboote aus dem eigenen Bestand inkl. Zubehör vermietet und während der Sommerferien sogar über einen temporären Strandladen in St. Peter Ording verfügt. Zur Integration wird das Projekt „Future Sail“ aufgesetzt.

a) Welche Aktivitäten sind notwendig, um ein solches Projekt aufzusetzen? Skizzieren Sie bitte einzelne Schritte bis zur Kick off Veranstaltung des Projektes.
b) Durch die Integration des Start-Ups in das Traditionsunternehmen werden unterschiedliche Mitarbeitertypen im Unternehmen zusammentreffen. Was sollte beim Projektsetup dabei beachtet werden und inwiefern ist ein Change Management notwendig? Begründen Sie Ihre Entscheidung.

1. A: Projektplanung

Im Vorfeld eines Projektes sollte dieses geplant werden. In der Planung werden die wesentlichen Rahmenbedingungen wie die Zielsetzung für das Projekt festgelegt. Dies wird meistens mithilfe von Projektablaufplänen realisiert. Besonders wichtig ist es im Vorfeld eine Umfeld- und Risikoanalyse, Kapazitätsabschätzungen und Budgetierung vorzunehmen. Während des ganzen Prozesses sollte das Projekt im Rahmen des Projektcontrollings gesteuert werden, um auf Abweichungen zu reagieren1. Um ein solches Projekt, wie die Integration eines Start-up-Unternehmens in ein Traditionsunternehmen, aufzusetzen, bedarf es verschiedener Aktivitäten. Im klassischen Projektmanagement können hierfür sieben Schritte bis zur Kick-off-Veranstaltung des Projektes festgemacht werden. Um die die Aktivitäten während der einzelnen Schritte genauer aufzuzeigen, werden diese in nachfolgender Abbildung 1 aufgezeigt. Zuerst sollte eine Organisationsdiagnose gestartet, es sollte der Umgang mit Kritik und Feedback untersucht, die Projektaufgabe definiert, Schwierigkeiten analysiert, das Projektmanagement aufgebaut, der Ablauf geplant, überlappende Vermittlungsinstanzen zwischen der Linien- und der Projektorganisation eingesetzt und Rückkopplungsfolgen für die Linien erklärt werden. Die Projektaufgabe klärt den Nutzen, den Umfang, die Beteiligen, den Hintergrund, die Grenzen, den Aufwand und die Risiken des Projektes2. Die Organisationsdiagnose muss hierbei die verschiedenen Hierarchiegrade der beiden Unternehmen und unterschiedlichen Kulturen berücksichtigen. In einem Traditionsunternehmen werden vor allem eine steile Hierarchie mit längeren Entscheidungswegen und in dem Start-up besonders flache Hierarchien mit kurzen Entscheidungswegen vorzufinden sein. Zudem werden die Kultur, Führungsstil, Umgangsform, Informationsaustausch, Normen, Traditionen sowie Kompetenzen starke Unterschiede zwischen den beiden Unternehmen aufweisen. Diese Schwierigkeiten sollten besonders bei dem maßgeschneiderten Projektaufbau in Schritt drei berücksichtigt werden. In Schritt sieben sollte neben der rechtzeitigen Verständigung vor allem berücksichtigt werden, die Mitglieder beider Unternehmen auf gleichem Wege, zum gleichen Zeitpunkt und in gleicher Umfänglichkeit zu informieren, um keine Gruppe zu benachteiligen3. Um die genannte Projektorganisation in einer guten Qualität und die Zielerfüllung fristgerecht abbilden zu können, müssen Voraussetzungen, wie die qualifikationsgesteuerte Personalauswahl4, die Sicherstellung ausreichender Kapazitäten, Teambuilding für Gruppenzusammenhalt im Projektteam5 und Projektmarketing für ein gemeinsames Verständnis6, gegeben sein. Weiterhin ist es aber auch wichtig die Terminpläne realistisch zu gestalten7. Da im Falle eines Unternehmenswandels zweier Unternehmen selten nur ein Projekt sondern eine Vielzahl an Projekten nötig ist, um die Veränderungen zu bewältigen, ist entsprechend nicht nur eine Steuerung auf Projektebene, sondern auch auf übergeordneter Unternehmensebene erforderlich8.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Projektaufbau bis zum Projekt-Kick-off, vgl. Heintel und Krainz (2915), S. 229 ff, eigene Darstellung

[...]


1 Vgl. Bergmann und Garrecht (2016), S. 241 f

2 Vgl. Meyer und Reher (2016), S. 47

3 Vgl. Heintel und Krainz (2015), S. 229 ff

4 Vgl. Frei (2018), S. 39 zititert nach Lauer (2019), S. 201

5 Vgl. Lauer (2019), S. 201 ff

6 Vgl. Lies (2011), S. 55 zitiert nach Lauer (2019), S. 203

7 Vgl. Meyer und Reher (2016), S. 171

8 Vg. Lauer (2019), S. 201 ff

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Projektsetup und Change Management. Vernetzte Arbeitswelt und der digitale Arbeitnehmer
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V541145
ISBN (eBook)
9783346155863
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Projekt, digital, Digitalisierung
Arbeit zitieren
Riccarda Jung (Autor), 2019, Projektsetup und Change Management. Vernetzte Arbeitswelt und der digitale Arbeitnehmer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541145

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