Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Jura - Steuerrecht

Die körperschaftsteuerliche Behandlung einer Organschaft

Titel: Die körperschaftsteuerliche Behandlung einer Organschaft

Bachelorarbeit , 2020 , 57 Seiten , Note: 13 Punkte

Autor:in: Martin Markiewitz (Autor:in)

Jura - Steuerrecht
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der Arbeit ist, die Tatbestandsmerkmale einer Organschaft zu beleuchten und die steuerlichen Konsequenzen für unterschiedliche Unternehmenstypen zu diskutieren. Dabei wird der Schwerpunkt auf den Chancen und Risiken der Organschaft liegen. Zudem werden dem Lesenden die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Organschaft vorgestellt. Es werden die Vor- und Nachteile sorgfältig ermittelt und abgewogen.

Zunächst werden die Voraussetzungen für die Begründung einer Organschaft betrachtet. Es wird hierbei zwischen den persönlichen Voraussetzungen und den sachlichen Voraussetzungen differenziert. Die persönlichen Voraussetzungen stellen die Anforderungen an den Organträger (OT) und an die Organgesellschaft (OG) dar. Hingegen werden bei den sachlichen Voraussetzungen die inhaltlichen Probleme des Gewinnabführungsvertrags, der finanziellen Eingliederung und der Betriebsstättenzurechnung aufgegriffen. Zum besseren Verständnis dieser Grundvoraussetzungen für die Organschaft sind Beispiele vorzufinden.

Anschließend werden die körperschaftsteuerlichen Rechtsfolgen der Organschaft sowohl für den OT als auch für die OG vorgestellt. Auch werden Auswirkungen einer Mehr- oder Minderabführung und von Ausgleichszahlungen diskutiert. Das Wissen über die Rechtsfolgen ist maßgebend für die Arbeit. Hierbei werden die einzelnen Rechtsformen in ihrer Wirkung als OT analysiert. Der Fokus wird auf das Einzelunternehmen, die Personengesellschaft und die Holding gesetzt. Der Leser soll die Unterschiede der Rechtsformen kennenlernen und die Chancen und Risiken der aufgezeigten Rechtsformen beurteilen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Voraussetzungen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft

2.1 Persönliche Voraussetzungen der beteiligten Rechtsträger

2.1.1 Organgesellschaft

2.1.2 Organträger

2.2 Sachliche Voraussetzungen

2.2.1 Steuerliches Wirksamwerden eines Gewinnabführungsvertrags

2.2.1.1 Allgemeines

2.2.1.2 Zivilrechtliche Voraussetzungen

2.2.1.3 Mindestlaufzeit

2.2.1.4 Beendigung

2.2.1.5 Tatsächliche Durchführung

2.2.1.6 Verlustübernahme

2.2.2 Finanzielle Eingliederung

2.2.3 Betriebsstättenzurechnung

3 Körperschaftsteuerliche Rechtsfolgen

3.1 Ertragsteuerliche Betrachtung der Organgesellschaft

3.1.1 Verdeckte Gewinnausschüttungen und verdeckte Einlagen bei der Organgesellschaft

3.1.2 Spenden

3.1.3 Verlustabzug aus nicht-organschaftlicher Zeit

3.1.4 Sanierungserträge nach § 3a EStG

3.1.5 Bruttomethode

3.2 Ertragsteuerliche Betrachtung des Organträgers

3.2.1 Steuerabzug bei dem Organträger

3.2.1 Teilwertabschreibung auf die Organbeteiligung

3.3 Ausgleichszahlungen

3.4 Mehr- und Minderabführungen

3.4.1 Einleitung

3.4.2 Vororganschaftliche Mehr- oder Minderabführungen

3.4.2.1 Vororganschaftliche Mehrabführungen

3.4.2.2 Vororganschaftliche Minderabführungen

3.4.3 Innerorganschaftliche Mehr- oder Minderabführungen

3.4.3.1 Minderabführung i.S.d. § 14 Abs. 4 KStG

3.4.3.2 Mehrabführung i.S.d. § 14 Abs. 4 KStG

3.5 Feststellungsverfahren nach § 14 Abs. 5 KStG

4 Chancen und Risiken bei der Bildung der Organschaft

4.1 Allgemeine Betrachtung

4.2 Differenzierung der Rechtsformen

4.2.1 Einzelunternehmen

4.2.2 Personengesellschaften

4.2.3 Holding

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die steuerlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen einer Organschaft im deutschen Unternehmenssteuerrecht, mit einem besonderen Fokus auf die Chancen und Risiken für verschiedene Unternehmenstypen sowie deren steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten.

  • Grundvoraussetzungen für die Begründung einer Organschaft
  • Körperschaftsteuerliche Konsequenzen für Organgesellschaft und Organträger
  • Umgang mit Mehr- und Minderabführungen sowie Ausgleichszahlungen
  • Chancen und Risiken in Abhängigkeit der gewählten Rechtsform

Auszug aus dem Buch

2.2.1.3 Mindestlaufzeit

Im Zivilrecht liegen im Gegensatz zum Steuerrecht jedoch keine Aussagen über eine Mindestlaufzeit vor. Steuerrechtlich bedarf der GAV nach § 14 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 S. 1 KStG einer Mindestlaufzeit von fünf Jahren. Hierbei ist nicht das Wirtschafts- bzw. Geschäftsjahr maßgebend. Die Bemessung erfolgt nach tatsächlichen Zeitjahren. Eine ausdrückliche Aufnahme der Mindestlaufzeit ist im GAV notwendig. Ein auf unbestimmte Zeit geschlossener Vertrag reicht hierbei nicht aus. Eine Heilung bei einer falschen oder gar fehlenden Laufzeitklausel kann nicht erfolgen. Gem. § 14 Abs. 1 S. 2 KStG verpflichtet sich die OG zur Zurechnung ihres Einkommens an den OT erstmals in dem Jahr des Wirksamwerdens des Gewinnabführungsvertrags. Der Zeitraum von fünf Jahren fängt mit Beginn des Wirtschaftsjahres, für welches die Tatbestandsmerkmale des § 14 Abs. 1 S. 1 KStG vorliegen, an.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung sowie die steuerrechtliche Bedeutung der Organschaft als Instrument zur Steuergestaltung.

2 Voraussetzungen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft: Dieses Kapitel erläutert detailliert die persönlichen und sachlichen Anforderungen für die Begründung einer Organschaft.

3 Körperschaftsteuerliche Rechtsfolgen: Hier werden die steuerlichen Konsequenzen, inklusive Einkommenszurechnung und Besonderheiten bei Mehr- oder Minderabführungen, analysiert.

4 Chancen und Risiken bei der Bildung der Organschaft: Das Kapitel vergleicht die Auswirkungen der Organschaft auf verschiedene Rechtsformen und bewertet die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten.

5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Relevanz des Themas in der Praxis und unterstreicht die Notwendigkeit formaler Sorgfalt.

Schlüsselwörter

Organschaft, Körperschaftsteuergesetz, Gewinnabführungsvertrag, Organgesellschaft, Organträger, steuerliche Zurechnung, finanzielle Eingliederung, Mehrabführung, Minderabführung, Steuergestaltung, Verlustausgleich, Holding, Rechtsform, Betriebsstätte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Behandlung einer Organschaft, speziell mit deren Voraussetzungen und den daraus resultierenden Rechtsfolgen im Körperschaftsteuerrecht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen der Organschaft, die körperschaftsteuerlichen Rechtsfolgen für die beteiligten Einheiten sowie Chancen und Risiken verschiedener Rechtsformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Tatbestandsmerkmale einer Organschaft zu beleuchten, steuerliche Konsequenzen für unterschiedliche Unternehmenstypen zu diskutieren und Vor- sowie Nachteile abzuwägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse steuerrechtlicher Normen, Gesetzesmaterialien, einschlägiger Rechtsprechung sowie relevanter Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Voraussetzungen der Organschaft, die Zurechnung des Einkommens, den Umgang mit Mehr-/Minderabführungen sowie spezifische Aspekte bei Rechtsformen wie Holding oder Personengesellschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Organschaft, Gewinnabführungsvertrag, Körperschaftsteuer, Verlustausgleich, Organgesellschaft und Organträger.

Warum ist die Mindestlaufzeit von fünf Jahren steuerrechtlich so entscheidend?

Die Mindestlaufzeit ist zwingende Voraussetzung für die Anerkennung der Organschaft; bei Nichtbeachtung oder unterjähriger Unterbrechung droht die rückwirkende Aberkennung des Status.

Wie gehen Mitternachtsgeschäfte mit dem Erfordernis der ganzjährigen Beteiligung um?

Mitternachtsgeschäfte terminieren den Vollzug einer Veräußerung auf das Ende des Wirtschaftsjahres, um die Anforderung einer ganzjährigen Beteiligung formal zu erfüllen.

Welche Bedeutung haben Ausgleichszahlungen für die Organschaft?

Sie dienen dem Schutz außenstehender Gesellschafter vor dem Wegfall des Gewinnbezugsrechts und sind bei fehlender oder unangemessener Ausgestaltung schädlich für die Wirksamkeit des Gewinnabführungsvertrags.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die körperschaftsteuerliche Behandlung einer Organschaft
Hochschule
Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg; ehem. Fachhochschule Ludwigsburg
Note
13 Punkte
Autor
Martin Markiewitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
57
Katalognummer
V541216
ISBN (eBook)
9783346149190
ISBN (Buch)
9783346149206
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Organschaft Steuern Körperschaftsteuer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Markiewitz (Autor:in), 2020, Die körperschaftsteuerliche Behandlung einer Organschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541216
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  57  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum