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Brauchen Schulen einen Beratungslehrer? Berufsbild und Bedarf

Titel: Brauchen Schulen einen Beratungslehrer? Berufsbild und Bedarf

Hausarbeit , 2013 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Ricarda Richard (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit dem Charakter, den benötigten Fähigkeiten und dem Aufgabenbild eines Beratungslehrers.

Welche Bedeutung wird heutzutage der Beratung zugemessen? In Bezug auf den schulischen Kontext benötigt die Schule eine speziell ausgebildete Lehrkraft bei aktuellen Problemen und Konflikten? Und wie sehen die Sichtweisen und die Erwartungshaltung des Klienten aus? Um diese Fragen klären zu können, werden die grundlegenden Eigenschaften eines Beratungslehrers aufgezeigt und im aktuellen Kontext die Bedeutung der Beratung betrachtet. Da Beratung ein sehr vielfältiges Feld ist, beschränkt sich diese Hausarbeit auf die schulische Beratung, die in drei größere Bereiche eingeteilt wird. Die verschiedenen Tätigkeitsfelder des Beratungslehrers, die in den Blick genommen werden, beziehen sich auf die individuelle Einzelfallhilfe, die Schullaufbahnberatung und zuletzt auf die Beratung von Schule und Lehrkräften.

Des Weiteren wird die Klient-Berater-Beziehung vorgestellt und es wird auf die Phasen eines Beratungsgespräches eingegangen. Die Fokussierung auf verschiedene Beratungssituationen soll letzten Endes auf mögliche Probleme, die im Verlaufe des Beratungsprozesses entstehen können, hinführen und somit zugleich die Grenzen der Beraterrolle darstellen. In einer abschließenden Betrachtung soll auf die Anfangsfrage zurückgegriffen werden, ob die Schule einen speziell ausgebildeten Fachmann, den Beratungslehrer, für eine beraterische Tätigkeit an der Schule bei aktuellen Problemen und Konflikten, benötigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Beratung

2.1 Notwendigkeit der Beratung

2.2 Ziele der Beratung

3 Berufsbild: Beratungslehrer- Die schulische Beratung durch den Lehrer

3.1 Die Einzelfallhilfe

3.2 Die Schullaufbahnberatung

3.3 Die Systemberatung

4 Das Lehrer-Schüler Verhältnis im Beratungsdialog

4.1 Phasen eines Beratungsvorganges

5 Probleme, Konflikte und Grenzen der Beraterrolle

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und Notwendigkeit von Beratungslehrern im schulischen Kontext, analysiert deren spezifische Tätigkeitsfelder sowie die Dynamik der Lehrer-Schüler-Beziehung im Beratungsprozess und beleuchtet kritisch die Grenzen der Beraterrolle.

  • Grundlagen und Definitionen von Beratung
  • Aufgabenspektrum: Einzelfallhilfe, Schullaufbahnberatung und Systemberatung
  • Die Lehrer-Schüler-Beziehung im Beratungsdialog
  • Methodische Phasen eines Beratungsvorgangs
  • Herausforderungen, Konflikte und Rollenkonflikte des Beratungslehrers

Auszug aus dem Buch

4.1 Phasen eines Beratungsvorganges

Hinsichtlich des Beratungsvorganges gibt es Regeln und Bedingungen, die je nach Kontext variieren. Im schulischen Bereich werden Leitlinien und Rahmenbedingungen festgelegt, auf dessen Konzept basierend die Beratungslehrkräfte ihre Beratungsgespräche führen (Burg, 2008, S.93 nach Grewe, 1994, S.21 f.).

Die Zielsetzungen eines Beratungsgespräches wurden bereits genannt, jedoch bedarf es noch einer Erläuterung der einzelnen Schritte die zu einer kooperativen Entscheidungsfindung führen. Vogel teilt den Beratungsvorgang in fünf Phasen auf:

1. Die Phase der Darstellung des Problems und die Festsetzung der Zieldefinition

2. Die Erarbeitung von Lösungen

3. Die Bewertung der Lösungen

4. Die Entscheidung für eine Lösung

5. Die Durchführung und Kontrolle der Ausführung (Vogel, 1995, S.42).

Um ein erfolgreiches Beratungsgespräch führen zu können, steht zunächst die Zielsetzung der Beratung sowie die Problemsituation des Ratsuchenden an erster Stelle. Eine umfassende und detaillierte Erörterung des Problems erleichtert die gemeinsame Zusammenarbeit von Berater und Ratsuchenden. Wie bereits erwähnt, wird ein großer Wert auf eine größtenteils selbstständige Erarbeitung von Lösungen gelegt, wobei der Berater zwar Hilfestellung leisten darf, jedoch nicht das Problem des Ratsuchenden übernehmen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Beratung im schulischen Kontext und definiert den Fokus der Arbeit auf die schulische Beratung und deren Tätigkeitsfelder.

2 Definition von Beratung: Dieses Kapitel erläutert den Beratungsbegriff als interventive und präventive Beziehung und diskutiert die Notwendigkeit sowie die pädagogischen Ziele von Beratung.

3 Berufsbild: Beratungslehrer- Die schulische Beratung durch den Lehrer: Hier wird das Rollenbild des Beratungslehrers definiert und in die drei Bereiche Einzelfallhilfe, Schullaufbahnberatung und Systemberatung untergliedert.

4 Das Lehrer-Schüler Verhältnis im Beratungsdialog: Das Kapitel analysiert die Dynamik der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler im Beratungsprozess, einschließlich notwendiger Voraussetzungen und methodischer Phasen.

5 Probleme, Konflikte und Grenzen der Beraterrolle: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit den Herausforderungen, paradoxen Situationen und den Grenzen auseinander, auf die ein Beratungslehrer in der Praxis treffen kann.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Beratungslehrers als Fachkraft zusammen und reflektiert die zukünftigen Anforderungen an die professionelle Beratung in Schulen.

Schlüsselwörter

Beratungslehrer, schulische Beratung, Einzelfallhilfe, Schullaufbahnberatung, Systemberatung, Beratungsprozess, pädagogisches Handeln, Lehrer-Schüler-Beziehung, Beratungskompetenz, Konfliktlösung, Selbsthilfe, Interventionsanlässe, Beraterrolle, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, den Aufgaben und den Herausforderungen von Beratungslehrern im schulischen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition von Beratung, die verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Beratungslehrers sowie die Beziehungsdynamik zwischen Berater und Ratsuchendem.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, warum speziell ausgebildete Beratungslehrer für die Bewältigung von Problemen und Konflikten an Schulen notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung vorhandener pädagogischer Fachliteratur und Konzepte zur schulischen Beratung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Berufsbildes, die methodischen Phasen eines Beratungsvorgangs sowie eine kritische Betrachtung der Grenzen und Konflikte in der Beraterrolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Beratungslehrer, Einzelfallhilfe, Systemberatung, Beratungsprozess und pädagogische Kompetenz charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Systemberatung von der Einzelfallhilfe?

Während die Einzelfallhilfe auf das individuelle Problem eines Schülers fokussiert, befasst sich die Systemberatung mit der Schule als Ganzes, einschließlich organisatorischer und struktureller Aspekte.

Warum ist das Lehrer-Schüler-Verhältnis im Beratungsdialog ambivalent?

Es besteht ein potenzieller Rollenkonflikt, da der Beratungslehrer in der Regel auch als Lehrkraft tätig ist und somit zwischen pädagogischer Unterstützung und bewertender Funktion vermitteln muss.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Brauchen Schulen einen Beratungslehrer? Berufsbild und Bedarf
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,3
Autor
Ricarda Richard (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V541387
ISBN (eBook)
9783346174291
ISBN (Buch)
9783346174307
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beratung Beratungslehrer Ziele der Beratung Berufsbild : der Beratungslehrer Das Lehrer-Schüler Verhältnis im Beratungsdialog Phasen eines Beratungsvorganges
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ricarda Richard (Autor:in), 2013, Brauchen Schulen einen Beratungslehrer? Berufsbild und Bedarf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541387
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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