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Banking im digitalen Zeitalter. Why Banking Is No Longer Somewhere You Go, But Something You Do

Título: Banking im digitalen Zeitalter. Why Banking Is No Longer Somewhere You Go,  But Something You Do

Trabajo Universitario , 2014 , 23 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Michael Dotterweich (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Es stellt sich die Frage, ob und in welcher Form Banken in der Zukunft bestehen werden oder ob sich die von Bill Gates Mitte der neunziger Jahre geäußerte Vermutung „We need banking, but no banks“ bewahrheiten wird. Im Fokus der Betrachtung steht dabei der Trend zur Digitalisierung als zentrale Herausforderung der Banken. In diesem Zusammenhang sollen zunächst die Hintergründe und Ursachen des aktuellen Handlungsbedarfs beleuchtet werden. Im Anschluss daran werden konkrete Lösungsansätze aus Sicht der Banken und mögliche Erfolgsfaktoren aufgezeigt und bewertet, bis abschließend ein Resümee gezogen wird.

In Zeiten verschärfter Regulierung und zunehmend volatiler Erträge im Bereich des Investment-Banking besinnen sich Deutschlands Banken zurück auf das Privatkundengeschäft, welches in der Regel als konjunkturunabhängig und stabil gilt. Insbesondere in Anbetracht der gestiegenen Eigenkapitalanforderungen durch Basel III können die Kundeneinlagen zur Refinanzierung und die daraus generierten Erträge zur Verbesserung der Gewinnsituation beitragen. Dabei sehen sich Banken jedoch mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Zunächst einmal wird der neu entfachte Wettbewerb um Privatkunden durch das ungünstige Marktumfeld behindert. Das anhaltend niedrige Zinsniveau begrenzt die Möglichkeit der Banken, hohe Zinsen und damit attraktive Renditen auf Tages- bzw. Festgeld anzubieten, wodurch sich wiederum der Profitabilitätsdruck im Privatkundengeschäft erhöht.

Zudem befindet sich Deutschlands Kreditwirtschaft seit Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 und der europäischen Staatsschuldenkrise 2011/2012 in der schwersten Vertrauenskrise der Nachkriegsgeschichte. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Bain & Company äußert sich dieses vor allem durch Fehlberatungen bedingte Misstrauen in einer besonders hohen Unzufriedenheit und dadurch bedingten Wechselbereitschaft der Kunden. In der Tat liegt der von Bain erhobene Net Promoter Score (NPS) zur Messung der Kundenzufriedenheit in der Finanzbranche derzeit bei minus 13 Prozent. Wie beunruhigend dieser Wert ist, zeigt sich vor allem im direkten Vergleich mit anderen Branchen wie der Automobilindustrie, welche NPS-Werte von plus 23 Prozent verzeichnet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangslage

2. Die neuen Anforderungen an die digitale Bank

2.1 Die digitale Revolution

2.2 Verändertes Kundenverhalten

2.3 Diskrepanz zwischen Kundenerwartungen und Leistungen

2.4 Konkurrenz durch branchenfremde Marktteilnehmer

3. Mögliche Lösungsansätze

3.1 Maximaler Kundenfokus

3.2 Integration von On- und Offline-Welt

3.3 Social Media

3.4 Modernisierung und Straffung der Filialstrukturen

3.5 Kooperation mit Non-Banks

4. Kritische Würdigung der Lösungsansätze

5. Fazit: Enormer Handlungsbedarf - enormes Potenzial

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit einer digitalen Transformation des Bankensektors, um auf veränderte Kundenbedürfnisse und den wachsenden Wettbewerbsdruck durch branchenfremde Marktteilnehmer zu reagieren. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie Banken ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen, um in einer zunehmend digitalen Welt wettbewerbsfähig zu bleiben und die Kundenbindung nachhaltig zu stärken.

  • Herausforderungen durch die digitale Revolution und verändertes Kundenverhalten.
  • Analyse der Diskrepanz zwischen Kundenerwartungen und tatsächlichen Bankleistungen.
  • Strategische Lösungsansätze wie maximaler Kundenfokus und Omni-Channel-Management.
  • Rolle von Social Media und Kooperationen mit branchenfremden Unternehmen (Non-Banks).
  • Kritische Reflexion der Umsetzbarkeit und der Auswirkungen auf das bestehende Bankensystem.

Auszug aus dem Buch

3.1 Maximaler Kundenfokus

In der jüngeren Vergangenheit stand für Banken der Verkauf von Produkten, die eine möglichst hohe Provision bzw. Marge ermöglichten, meist an erster Stelle. Die Kundenberater wurden dementsprechend geschult und die Erreichung der von der Zentrale gesetzten Ziele hatte oberste Priorität. Wie bereits unter Punkt 2.2 ausführlich erläutert, hat sich das Verhalten der Bankkunden jedoch grundlegend geändert. Die entstandene Lücke zwischen den Kundenerwartungen und den gegenüberstehenden Bankleistungen sorgt für große Unzufriedenheit bei den Kunden. Die Lösung dieses Problems erfordert eine vollständige Ausrichtung der Strategie der Kreditinstitute auf den Bankkunden.

Somit zeigt sich, dass sich die Erfüllung der Kundenerwartungen für die Bank aus finanzieller Sicht lohnt. Doch wie gelingt es einer Bank die Kundenzufriedenheit zu erhöhen? Eine Möglichkeit stellt der eingangs erwähnte Net Promoter Score von Bain & Company dar. Diese Befragung sollte umgehend nach der Inanspruchnahme einer Bankdienstleistung durch den Kunden durchgeführt werden. Dies kann beispielsweise im Anschluss an eine Anlageberatung geschehen. Die Daten des NPS sollten regelmäßig ausgewertet werden. Insbesondere schlechten Bewertungen sollte dabei große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Durch die gezielte Ansprache von Kritikern kann die Bank die Kundenerwartungen besser identifizieren. Zudem können die dadurch gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung der Prozesse und Bankdienstleistungen beitragen. Um dies zu realisieren, sollten Banken das Net Promoter System als zentrale Kennzahl einführen und ihre Geschäftstätigkeit konsequent auf die Optimierung dieser Kennzahl ausrichten. Zudem kann durch das unmittelbare Feedback auf Basis der NPS-Werte ein kontinuierlicher Lernprozess seitens der Bankmitarbeiter angestoßen werden, welcher wiederum zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beiträgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangslage: Dieses Kapitel erläutert den durch Regulierungen, Marktbedingungen und eine Vertrauenskrise unter Druck geratenen Bankensektor, der sich mit hoher Kundenunzufriedenheit konfrontiert sieht.

2. Die neuen Anforderungen an die digitale Bank: Hier werden die Treiber des Wandels wie technologische Fortschritte und die veränderten Erwartungen der Generation Y beleuchtet, die zu einer Diskrepanz zwischen Angebot und Kundennachfrage führen.

3. Mögliche Lösungsansätze: Dieses Kapitel stellt strategische Maßnahmen vor, darunter eine radikale Kundenfokussierung, Omni-Channel-Strategien, die Nutzung von Social Media, eine effizientere Filialstruktur sowie Kooperationen mit Technologieunternehmen.

4. Kritische Würdigung der Lösungsansätze: Die vorgeschlagenen Strategien werden kritisch hinterfragt, wobei insbesondere Aspekte wie Datenschutz, monetäre Steuerung und die Vernachlässigung weniger technikaffiner Kundengruppen diskutiert werden.

5. Fazit: Enormer Handlungsbedarf - enormes Potenzial: Das Fazit fasst zusammen, dass Banken für ihre Zukunftsfähigkeit ein tiefgreifendes Change Management und eine Ausrichtung auf zeit- sowie ortsunabhängige Dienstleistungen benötigen.

Schlüsselwörter

Banking 3.0, Digitalisierung, Kundenzufriedenheit, Net Promoter Score, Generation Y, Omni-Channel, Filialstruktur, Bankdienstleistungen, Diskrepanz, Kundenerwartungen, Finanzkrise, Mobile Banking, Innovation, Wettbewerbsdruck, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, vor denen klassische Banken durch die digitale Transformation und ein verändertes Kundenverhalten stehen, und erarbeitet Strategien für die zukünftige Ausrichtung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Digitalisierung der Bankenwelt, der Messung und Steigerung der Kundenzufriedenheit, der modernen Filialgestaltung und dem Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Banken durch strukturelle und strategische Anpassungen ihre Relevanz im Markt sowie das Kundenvertrauen zurückgewinnen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller Studien (wie z.B. von Bain & Company), um den Handlungsbedarf und die Lösungsansätze theoretisch herzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert konkrete Lösungsansätze wie das Net Promoter System, die Integration von Online- und Offline-Kanälen sowie die notwendige Transformation der Organisationsstruktur und Filialkonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Digitalisierung, Bank 3.0, Kundenfokus, Omni-Channel und die Wettbewerbsbedrohung durch sogenannte Non-Banks.

Wie bewertet der Autor das Konzept der "Flagship-Stores"?

Der Autor sieht in der Umgestaltung der Filialen hin zu Flagship-Stores und kleineren Bank-Shops eine notwendige Antwort auf sinkenden Kostendruck und verändertes Kundenverhalten, um Service und Beratung zu modernisieren.

Welchen Stellenwert räumt der Autor dem Datenschutz ein?

Im Rahmen der kritischen Würdigung weist der Autor darauf hin, dass nationale Datenschutzvorgaben und das gestiegene Bewusstsein der Kunden, etwa nach der NSA-Affäre, die Nutzung von Big Data und biometrischen Methoden erschweren könnten.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Banking im digitalen Zeitalter. Why Banking Is No Longer Somewhere You Go, But Something You Do
Universidad
University of Applied Sciences Hof
Calificación
1,0
Autor
Michael Dotterweich (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
23
No. de catálogo
V541404
ISBN (Ebook)
9783346151360
ISBN (Libro)
9783346151377
Idioma
Alemán
Etiqueta
banking longer something somewhere zeitalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Dotterweich (Autor), 2014, Banking im digitalen Zeitalter. Why Banking Is No Longer Somewhere You Go, But Something You Do, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541404
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