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Individuelle Fördermöglichkeiten im Chemieunterricht. Wie gelingt eine Teilnahme am Experimentieren für Schüler mit Förderschwerpunkt?

Título: Individuelle Fördermöglichkeiten im Chemieunterricht. Wie gelingt eine Teilnahme am Experimentieren für Schüler mit Förderschwerpunkt?

Trabajo Escrito , 2017 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica - Química
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Im heutigen Chemieunterricht stellt die Einbindung von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung eine besondere Herausforderung an die Lernenden und die Lehrkraft dar. Je nach Ausprägungsform beeinflussen externalisierende und internalisierende Verhaltensauffälligkeiten die Dynamik der gesamten Klasse und können darüber hinaus zu gravierenden Unterrichtsstörungen führen. Des Weiteren leidet die Leistungserbringung und Entwicklung der betroffenen SuS mit Förderschwerpunkt unter den negativen Konsequenzen ihrer Verhaltensstörung, wenn diese nicht richtig im Unterricht durch die Lehrperson und den Klassenverband aufgefangen werden.
Diese Ausarbeitung soll dazu dienen, eine Brücke zwischen Einsatzmöglichkeiten von Experimenten und SuS mit emotionalen und sozialen Einschränkungen zu schlagen. Im weiteren Verlauf wird die Begrifflichkeit der Gefühls- und Verhaltensstörungen und dem daraus resultierenden Fsp. e./s. E. kurz erläutert, die Rolle des Experimentes im Chemieunterricht thematisiert und anschließend unterschiedliche Diagnose- und Differenzierungsmöglichkeiten für den Fsp. e./s. E. sowie den Chemieunterricht näher betrachtet. Abschließend wird mittels eines exemplarischen Unterrichtsausschnittes die Kombination von Differenzierungsmöglichkeiten dargestellt und reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK

2. FORSCHUNGSSTAND UND VORGEHENSWEISE

2. HAUPTTEIL

2.1 GEFÜHLS- UND VERHALTSSTÖRUNGEN

2.2 DAS EXPERIMENT IM CHEMIEUNTERRICHT

2.3 DIAGNOSE- UND DIFFERENZIERUNGSMAßNAHMEN BEI EMOTIONALEN UND SOZIALEN ENTWICKLUNGSSTÖRUNGEN

2.3.1 DIAGNOSEVERFAHREN BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN MIT AGGRESSIVEM VERHALTEN

2.3.2 DIFFERENZIERUNGSMAßNAHMEN FÜR SUS MIT DEM FSP. E./S. E.

2.4 DIAGNOSE- UND DIFFERENZIERUNGSMAßNAHMEN IM CHEMIEUNTERRICHT

2.4.1 DIAGNOSEVERFAHREN IM CHEMIEUNTERRICHT

2.4.2 DIFFERENZIERUNGSMAßNAHMEN IM CHEMIEUNTERRICHT

2.5 MÖGLICHE UMSETZUNG VON DIFFERENZIERUNG MIT HILFE EINES AUSSCHNITTHAFTEN UNTERRICHTSBEISPIELS

3. REFLEXION UND AUSBLICK

4. LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es zu untersuchen, wie durch eine gezielte Kombination aus sonderpädagogischen Diagnose- und Differenzierungsmaßnahmen sowie fachspezifischen Ansätzen im Chemieunterricht eine erfolgreiche Teilhabe von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt "emotionale und soziale Entwicklung" am Experimentieren ermöglicht werden kann.

  • Grundlagen der emotionalen und sozialen Entwicklungsstörungen
  • Die didaktische Rolle des Schülerexperimentes im Chemieunterricht
  • Diagnostische Verfahren für den sonderpädagogischen und fachunterrichtlichen Kontext
  • Differenzierungsstrategien und Classroom-Management
  • Konkrete Umsetzung von Differenzierung in der experimentellen Gruppenarbeit

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Experiment im Chemieunterricht

Das Experiment und das Experimentieren dienen im Chemieunterricht der Erkenntnisgewinnung, der Eigentätigkeit mittels der Durchführung von Experimenten und der naturwissenschaftlichen Bildung. Das Experiment kann im Chemieunterricht als Einstieg genutzt werden, wobei es beispielsweise den Zugang zur bevorstehenden Thematik ermöglicht, oder ein Problem darstellt, das bearbeitet werden soll. Weiterhin kann das Experiment die Rolle einer Problemlösestrategie einnehmen und der Überprüfung von Hypothesen dienen. Zusätzlich kann das Experiment als Leistungskontrolle oder Übung und Wiederholung von bereits erlernten Unterrichtsinhalten genutzt werden.

Eine besondere Rolle unter den Experimenten nimmt das sogenannte Wunderexperiment ein. Hier steht weniger die Deutung durch die Lernenden im Vordergrund als vielmehr die Präsentation eines wundersamen Phänomens (Reiners 2017, S. 106). Das Experiment stellt im Unterricht die Rolle eines Mediums sowie die Funktion der experimentellen Methode dar (ebd., S. 45). Der mediale Einsatz des Experimentes dient vorrangig dazu, chemische Vorgänge nonverbal als Primärerfahrung einzusetzen und darüber hinaus motivierend auf SuS zu wirken.

Aus didaktischer Sicht kann das Experiment dazu dienen, den Lernenden mit einem kognitiven Konflikt zu konfrontieren. Solch ein kognitiver Konflikt wird beispielsweise durch Beobachtungen ausgelöst, die mit dem bisherigen Wissen und Deutungen der SuS im Widerspruch stehen. Weiterhin kann der Einsatz von Experimenten dazu dienen, Lösungsvorschläge mit einer experimentellen Durchführung zu überprüfen. Auch zur Grundlegung generalisierter Induktionen und der Anschauung von allgemeinen Aussagen mit Hilfe eines anschaulichen Spezialfalles, wie der Vermittlung des Gesetzes der konstanten Proportionen, kann das Experiment neben der Theorie als anschauliches Medium genutzt werden. Das Experiment dient darüber hinaus nicht nur zur Festigung von Unterrichtsinhalten oder als Lernzielkontrolle, sondern kann auch technische Verfahren simuliert darstellen und zum Vergleich unterschiedlicher Methodeneinsätze dienen (vgl. ebd. S. 105 – 106).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit erläutert die Herausforderungen für Lehrkräfte im Chemieunterricht durch Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung und stellt die Forschungsfrage nach effektiven Diagnose- und Differenzierungsmöglichkeiten.

2. HAUPTTEIL: Es werden zunächst die theoretischen Grundlagen zu Gefühls- und Verhaltensstörungen sowie die didaktische Funktion des Experiments dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse diagnostischer Verfahren und Differenzierungsmaßnahmen sowohl im sonderpädagogischen als auch im fachchemischen Kontext.

3. REFLEXION UND AUSBLICK: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit, fachliche und sonderpädagogische Differenzierungsmaßnahmen zur Sicherstellung eines inklusiven Unterrichts zu verknüpfen.

4. LITERATUR: Zusammenstellung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur zu den Themen Chemie-Didaktik, Sonderpädagogik und Inklusion.

Schlüsselwörter

Chemieunterricht, Inklusion, Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, Differenzierung, Schülerexperiment, Sonderpädagogik, Diagnoseverfahren, Classroom Management, Verhaltensstörung, Gruppenarbeit, Unterrichtsstörungen, Förderdiagnostik, Schulbegleitung, externe Differenzierung, interne Differenzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt "emotionale und soziale Entwicklung" erfolgreich in den Chemieunterricht, insbesondere in die experimentellen Phasen, einzubinden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Verknüpfung von sonderpädagogischen Anforderungen mit fachdidaktischen Methoden, die Durchführung von Schülerexperimenten unter inklusiven Aspekten sowie diagnostische Verfahren zur Unterstützung von Lernprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch abgestimmte Diagnose- und Differenzierungsinstrumente eine Teilhabe dieser Schülergruppe am Chemieunterricht trotz etwaiger Verhaltensauffälligkeiten gewährleistet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die den aktuellen Forschungsstand aufarbeitet und anhand eines exemplarischen Unterrichtsausschnittes eine praktische Umsetzung von Differenzierungsstrategien konstruiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Störungsbildern, die Rolle des Experiments, spezifische Diagnoseverfahren für aggressives Verhalten, Möglichkeiten der Binnendifferenzierung sowie die Anwendung dieser Maßnahmen in einem fiktiven Unterrichtsbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung, Differenzierung, Diagnoseverfahren, Schülerexperiment und Classroom Management.

Welche Rolle spielt die Rollenverteilung in der Gruppenarbeit?

Die gezielte Zuweisung von Rollen durch die Lehrkraft dient dazu, den Schülern Stabilität zu geben, Stresssituationen zu vermeiden und individuelle Stärken der Schüler gezielt zu nutzen, um Unterrichtsstörungen vorzubeugen.

Wie wird das "Wunderexperiment" im Text bewertet?

Das Wunderexperiment wird als ein spezielles Medium hervorgehoben, dessen primärer Zweck in der Präsentation eines faszinierenden Phänomens liegt, um die Motivation zu steigern, anstatt den Fokus primär auf die Deutung durch die Lernenden zu legen.

Welche Bedeutung haben "positive Konsequenzen"?

Positive Konsequenzen fungieren als unverzichtbare Verstärker, um Schülern das Einhalten von Regeln als zielführend und lohnenswert zu vermitteln und somit ein positives Lernklima zu fördern.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Individuelle Fördermöglichkeiten im Chemieunterricht. Wie gelingt eine Teilnahme am Experimentieren für Schüler mit Förderschwerpunkt?
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
20
No. de catálogo
V541777
ISBN (Ebook)
9783346175465
ISBN (Libro)
9783346175472
Idioma
Alemán
Etiqueta
Chemiedidaktik Sonderpädagogik Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Individuelle Fördermöglichkeiten im Chemieunterricht. Wie gelingt eine Teilnahme am Experimentieren für Schüler mit Förderschwerpunkt?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541777
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