In dieser Einsendeaufgabe werden zunächst die allgemeinen und biometrischen Daten der Testperson erfasst. Die Anamnese dient dazu, eventuelle Erkrankungen, Schmerzen, Verletzungen und Medikamenteneinnahmen zu erkennen und seine sportlichen Ziele und Motive herauszufinden. Des Weiteren werden die biometrischen Parameter Blutdruck und Ruhepuls ermittelt.
Um individuell auf den Kunden eingehen zu können, wird nach der allgemeinen und spezifischen Erwärmung ein Krafttest durchgeführt. Dabei wird die X-RM Methode angewandt. Der Kunde soll dabei an jedem Gerät, welches im darauffolgenden Mesozyklus verwendet wird, seine maximale Leistungsfähigkeit für eine bestimmte Wiederholungszahl herausfinden.
Die Ergebnisse zeigen die maximale Leistungsfähigkeit der einzelnen beanspruchten Muskeln. Durch den Test kann man in Zukunft eine Leistungssteigerung nachvollziehen, wenn man diesen mit der gleichen Wiederholungszahl und den gleichen Übungen durchführt. Nun soll der Proband von Mesozyklus zu Mesozyklus seine Werte verbessern und somit auch seine Ziele erreichen.
In den folgenden Unterpunkten werden die einzelnen Mesozyklen genauer betrachtet. Zuerst wird die Wahl der verschiedenen Trainingsmethoden zusammen mit der Periodisierung begründet. Als Zweites wird auf die Belastungsparameter (Einheiten/Woche, Übung/Muskel, Sätze/Übung) eingegangen. Als letztes werden die verschiedenen Organisationsformen für die einzelnen Mesozyklen erklärt.
Inhaltsverzeichnis
1 Diagnose
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.1.1 Bewertung der Daten
1.2 Krafttestung
1.2.1 Begründung der Auswahl des Testverfahrens
1.2.2 Testablauf
1.2.3 Tabellarische Übersicht des Tests
1.2.4 Schlussfolgerung und Konsequenzen des Testergebnisses
2 Zielsetzung/Prognose
3 Trainingsplanung Makrozyklus
3.1 Begründung der Trainingsmethoden und Periodisierung
3.1.1 Mesozyklus 1
3.1.2 Mesozyklus II
3.1.3 Mesozyklus III
3.1.4 Mesozyklus IV
3.1.5 Mesozyklus V
3.2 Begründung der Belastungsparameter
3.3 Begründung der Organisationsform
3.3.1 Mesozyklus I
3.3.2 Mesozyklus II
3.3.3 Mesozyklus III
3.3.4 Mesozyklus IV
3.3.5 Mesozyklus V
4 Trainingsplanung Mesozyklus
4.1 Übergeordnetes Konzept der Übungsauswahl
4.2 Übungsauswahl
5 Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines gesundheitsorientierten Trainingsplans für einen Beginner, um durch gezieltes Krafttraining die körperliche Fitness zu steigern, den Blutdruck zu regulieren und akute Rückenschmerzen zu lindern.
- Durchführung einer umfassenden Anamnese und sportmedizinischen Diagnose
- Festlegung individueller Trainingsziele und Prognoseerstellung
- Strukturierung eines langfristigen Makrozyklus mit verschiedenen Trainingsmethoden
- Detaillierte Trainingsplanung für den Mesozyklus III
- Wissenschaftliche Fundierung der Übungsauswahl und Belastungsparameter
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Begründung der Auswahl des Testverfahrens
Die X-RM Methode (Mehrwiederholungstest) hat den großen Vorteil gegenüber anderen Methoden, dass sie gezielt auf die Wiederholungszahl des nächsten Mesozyklus angepasst ist. Somit kann mit Hilfe der Individuellen-Leistungsbild-Methode die richtige Intensität für den Probanden berechnet werden. Die X-RM Methode wird, wie oben schon geschrieben, vor jedem neuen Mesozyklus wiederholt. So kann auf eventuelle Leistungssteigerungen genau eingegangen werden und wenn man zum 2. Mal einen X-RM Test mit 20 Wiederholungen durchführt, ein Vergleich gezogen werden (Wahle, 2014, S 18f).
Des Weiteren ist es Anfängern aus Gründen der internistischen und orthopädischen Belastungen, die zum Beispiel bei einem 1-RM Test auf den Organismus einwirken, zu raten diese Belastungsspitzen zu vermeiden (vgl. Haupert, Dissertation 2007, S. 68).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Diagnose: Dieser Abschnitt umfasst die Erhebung biometrischer Daten sowie die Durchführung einer Krafttestung zur Bestimmung des aktuellen Leistungsniveaus.
2 Zielsetzung/Prognose: Hier werden die vom Probanden priorisierten Gesundheitsziele wie Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung und Schmerzfreiheit definiert.
3 Trainingsplanung Makrozyklus: In diesem Kapitel wird die langfristige Periodisierung des Trainings unter Begründung der gewählten Methoden, Belastungsparameter und Organisationsformen erläutert.
4 Trainingsplanung Mesozyklus: Dieser Teil konkretisiert die Planung für einen ausgewählten Mesozyklus inklusive der Übungsauswahl basierend auf anatomischen und sportwissenschaftlichen Prinzipien.
5 Literaturrecherche: Hier wird der wissenschaftliche Kontext durch den Vergleich von Studien zur Wirksamkeit von Krafttraining bei verschiedenen Zielgruppen dargelegt.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Trainingslehre, Makrozyklus, Mesozyklus, X-RM Methode, ILB-Methode, Trainingsplanung, Gesundheitsmanagement, Periodisierung, Herz-Kreislauf-System, Kraftausdauer, Hypertrophie, Maximalkraft, Anamnese, Sportökonomie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines Trainingsplans für einen Sportanfänger zur Verbesserung der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit und zur Linderung von Rückenschmerzen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportmedizinischen Diagnose, der methodischen Trainingsplanung sowie der wissenschaftlichen Begründung der angewandten Belastungsparameter.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Erarbeitung eines strukturierten Trainingskonzepts, das über sechs Monate hinweg zu einer messbaren Gewichtsreduktion, Blutdrucknormalisierung und Schmerzfreiheit im Lendenwirbelbereich führt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Steuerung der Trainingsintensität wird die ILB-Methode (Individuelles Leistungsbild) in Kombination mit der X-RM Methode zur Krafttestung herangezogen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zielsetzung sowie die detaillierte Makro- und Mesozyklusplanung, ergänzt durch eine literaturbasierte Analyse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Krafttraining, Periodisierung, Trainingsplanung, ILB-Methode und Gesundheitsorientierung aus.
Warum wird im dritten Mesozyklus das Bewegungstempo angepasst?
In Mesozyklus III liegt der Fokus auf Maximalkraft; eine explosivere Bewegungsausführung optimiert hierbei die intramuskuläre Koordination.
Welche Rolle spielt die gewählte Organisationsform für den Trainingserfolg?
Die Wahl zwischen Zirkel- und Stationstraining ermöglicht gezielte Reize, sei es zur Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems oder zur gezielten Regeneration der Muskulatur bei hohen Intensitäten.
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- Felix Kohlmann (Author), 2018, Trainingslehre Makro- und Mesozyklus. Begründung der Trainingsmethoden und Periodisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542139