Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Organización y administración - Otros

Private Public Partnership

Título: Private Public Partnership

Presentación (Redacción) , 2020 , 10 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sebastian Schäfer (Autor)

Organización y administración - Otros
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Ausarbeitung diskutiert Public-Private-Partnerships. Sie gibt einen kurzen historischen Rückblick, stellt die Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken von PPP vor. Bei Public-Private Partnerships oder vielmehr Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) handelt es sich um Kooperationen zwischen privaten Unternehmen und der öffentlichen Hand, die gemeinsam eine öffentliche Aufgabe erledigen. Dabei lässt sich nicht jede Kooperation zwischen öffentlicher und privater Hand als PPP bezeichnen. Vielmehr gibt es Kriterien, die eine Public-Private Partnership ausmachen. Zum einen sollte die Kooperation langfristig bestehen, zum anderen werden die aus den zu erfüllenden Aufgaben resultierenden Ressourcen zusammengeführt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Begriffserklärung

II. Rechtliche Grundlage

III. Ziele

IV. Historische Betrachtung

V. Arten von PPP

V.I Kooperationsmodell

V.II Leasing- und Mietmodell

VI. Chancen und Risiken

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Public-Private Partnerships (PPP) als Instrument zur Bewältigung infrastruktureller Herausforderungen und knapper kommunaler Haushaltsmittel. Ziel ist es, die Funktionsweise, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Chancen und Risiken dieser Kooperationsform zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen kritisch zu analysieren.

  • Definition und Abgrenzung von Public-Private Partnerships
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für PPP-Projekte
  • Interessenkonflikte zwischen öffentlichem und privatem Partner
  • Vergleichende Analyse verschiedener PPP-Modelle
  • Bewertung von ökonomischen Chancen und potenziellen Risiken

Auszug aus dem Buch

V.I Kooperationsmodell

Die Engpässe in den kommunalen Haushalten stellen Kommunen vor Herausforderungen. Im Rahmen ihrer Daseinsvorsorge sind Kommunen verpflichtet, die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern für die Allgemeinheit sicherzustellen. Zu diesen lebensnotwendigen Gütern gehört unter anderem ebenso die Versorgung mit Strom und Wasser. Auch die Entsorgung des Abwassers lässt sich unter dem Begriff der Daseinsvorsorge fassen. Da diese Formen der Daseinsvorsorge meist sehr kostspielig sind, sind die Kommunen gezwungen, Alternativen zur Sicherstellung der Versorgung zu finden.

Beim Kooperationsmodell gründet die öffentliche Hand und das private Unternehmen eine Beteiligungsgesellschaft. Diese Beteiligungsgesellschaft wird überwiegend in einer privatrechtlichen Rechtsform ausgestaltet. Hier kommt im Regelfall die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in Betracht.

Wie aus Abbildung 1 deutlich wird, muss die Mehrheit der Eigentumsanteile bei dem öffentlichen Partner liegen. Eine kommunale Beteiligung von 51 Prozent ist also ausreichend.

Durch den privaten Anteilseigner wird es den Gemeinden ermöglicht, kostspielige Investitionen im Bereich der Versorgungsinfrastruktur zu tätigen, die für die Sicherstellung der Daseinsvorsorge unabdingbar sind. Ebenso vorteilhaft kann die Gewinnung an Know-how sein, die durch den Privaten zur Verfügung gestellt wird und der Kommune sonst nicht zur Verfügung stehen würde. Jedoch bringt das Kooperationsmodell nicht nur Vorteile mit sich. Die enge Bindung an den privaten Partner könnte dann zum Nachteil werden, wenn diese enge Bindung mit der Entstehung von transaktionsspezifischer Investitionen einhergeht. Transaktionsspezifische Investitionen sind solche Investitionen, „wenn sie die Bindung von Kapital erfordern, deren Ertrag von der Fortsetzung der Transaktionsbeziehungen abhängt.“ Die Tatsache, dass für die Gründung einer gemischtwirtschaftlichen Gesellschaft, die gleichermaßen eine GmbH darstellt, die Genehmigung der Aufsichtsbehörde erforderlich ist, kann dazu führen, dass das Kooperationsmodell kein geeignetes Modell darstellt, da der Genehmigungsprozess aufwendig und langwierig sein kann.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Begriffserklärung: Definiert den Begriff Public-Private Partnership im Kontext der Daseinsvorsorge und grenzt ihn von einer klassischen Privatisierung ab.

II. Rechtliche Grundlage: Beleuchtet das ÖPP-Beschleunigungsgesetz sowie Anpassungen im Vergaberecht, die PPP-Projekte rechtlich ermöglichen sollen.

III. Ziele: Analysiert die divergierenden Interessen von privaten Partnern mit Gewinnmaximierungsabsicht und dem öffentlichen Sektor, der dem Gemeinwohl verpflichtet ist.

IV. Historische Betrachtung: Zeichnet die Entwicklung der Aufgabenwahrnehmung durch PPP-Modelle seit den 1920er Jahren bis zur Etablierung des Begriffs in den 1980er Jahren nach.

V. Arten von PPP: Unterscheidet zwischen Finanzierungs- und Organisationsmodellen als zwei grundlegende Ausprägungsformen der Zusammenarbeit.

V.I Kooperationsmodell: Beschreibt die Gründung einer gemeinsamen Beteiligungsgesellschaft zur Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge unter Einbindung privaten Know-hows.

V.II Leasing- und Mietmodell: Erläutert die Mechanismen von Leasing- und Mietverträgen bei Investitionsgütern sowie deren Auswirkungen auf die kommunale Bilanz.

VI. Chancen und Risiken: Diskutiert die ökonomischen Vorteile wie Kapitaleffizienz und Risikominimierung gegenüber Risiken wie Ineffizienz oder langfristiger vertraglicher Bindung.

Schlüsselwörter

Public-Private Partnership, ÖPP, Daseinsvorsorge, Kommunen, Investitionen, Kooperationsmodell, Leasingmodell, Mietmodell, Infrastruktur, Vergaberecht, Privatisierung, Risikomanagement, Gemeinwohl, Transaktionskosten, Beteiligungsgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Kern der behandelten Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privatem Sektor in Form von Public-Private Partnerships, insbesondere im Bereich kommunaler Infrastrukturprojekte.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Sie umfasst die rechtlichen Rahmenbedingungen, historische Entwicklungen, verschiedene Organisations- und Finanzierungsmodelle sowie die Chancen und Risiken für die öffentliche Hand.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung, wie Kommunen durch PPP-Modelle trotz knapper Haushaltslagen notwendige Investitionen tätigen und Aufgaben der Daseinsvorsorge sicherstellen können.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender gesetzlicher Regelungen sowie theoretischer Konzepte zu Management und öffentlichem Sektor.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse von Organisations- und Finanzierungsformen sowie eine kritische Bewertung der Vor- und Nachteile von PPP-Projekten.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Daseinsvorsorge, Kooperationsmodell, Vergaberecht, Wirtschaftlichkeit und das Spannungsfeld zwischen Gemeinwohl und Gewinnstreben.

Warum wird beim Kooperationsmodell eine Beteiligungsgesellschaft (GmbH) gegründet?

Die GmbH dient als privatrechtliche Rechtsform, um die gemeinsame Aufgabenwahrnehmung zwischen öffentlicher Hand und privatem Partner effizient zu organisieren.

Welcher Interessenkonflikt besteht bei PPP-Projekten laut Autor?

Der öffentliche Partner verfolgt das Gemeinwohl, während der private Partner primär gewinnorientiert handelt, was zu Zielkonflikten führen kann, die den Projektabschluss gefährden.

Welche Vorteile bietet das Leasing- und Mietmodell für Kommunen?

Es ermöglicht die Nutzung notwendiger Vermögensgegenstände ohne die Notwendigkeit hoher initialer Investitionskosten, birgt jedoch Risiken hinsichtlich laufender Kosten.

Worin liegen laut Text die größten Risiken für eine Gemeinde?

Zu den Risiken zählen eine mögliche Ineffizienz des privaten Partners, die Komplexität der Rahmenbedingungen sowie eine langfristige, unflexible vertragliche Bindung.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Private Public Partnership
Universidad
University of Applied Sciences for Public Administration of North Rhine-Westphalia; Gelsenkirchen
Calificación
2,0
Autor
Sebastian Schäfer (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
10
No. de catálogo
V542151
ISBN (Ebook)
9783346184740
ISBN (Libro)
9783346184757
Idioma
Alemán
Etiqueta
PPP Public-Private-Partnership ÖPP
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Schäfer (Autor), 2020, Private Public Partnership, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542151
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  10  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint