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Schreibkompetenz nicht-deutscher Grundschulkinder. Langvokalmarkierungen in mehrsprachigen Schülertexten

Title: Schreibkompetenz nicht-deutscher Grundschulkinder. Langvokalmarkierungen in mehrsprachigen Schülertexten

Term Paper , 2020 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Franziska Schmidt (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Summary Excerpt Details

In der Untersuchung soll die Schreibkompetenz in Grundschuljahren in einem mehrsprachigen, kindlichen Erwerbskontext untersucht werden. Hierbei wird die Problematik der Langvokalrealisierungen untersucht, wobei ein Fokus auf den Erstsprachen der SchülerInnen liegt, und Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Feldern stellen das Thema der hier getätigten Analyse dar.

Schriftsprache und Lesekompetenz als schriftsprachliche Kompetenzen werden in der Schule gelehrt. Sie sind ausschlaggebend für schulische Entwicklung und berufliche Werdegänge. Literale Strukturen sind demnach immer auch zukunftsorientierte Voraussetzungen für Erfolg im Bildungssystem. Hieraus lässt sich ableiten, dass der Erwerb dieser Kompetenzen einen wichtigen Untersuchungsgegenstand der Linguistik darstellt, um dahingehenden Probleme aufzuzeigen und weiterführend zu lösen.

Die Anforderungen an Lernende aller Erstsprachen im deutschen Schulsystem ist unter anderem das Erlernen der Orthografie. Hierbei bilden etwa 40 Phoneme um die 30 Grapheme ab, die dann die deutsche, lautorientierte Alphabetschrift abbilden. Das erste und zweite Schuljahr ist hierbei besonders auffallend, was die Entstehung von Schreib- und Lesekompetenzen betrifft. Insbesondere die Schreibkompetenz stellt in den Grundschuljahren eine große Herausforderung dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragestellung

2.1 Korpus

2.2 Untersuchungsgruppe

3. Theoretischer Rahmen

3.1 Vokalsysteme

4. Ergebnisse

4. 1 Diskussion

5. Fazit und Ausblick

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

Anhang 1: Untersuchungsergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die schriftsprachliche Kompetenz von Schulkindern im Bereich der Langvokalmarkierung, mit einem besonderen Fokus auf den Einfluss verschiedener Erstsprachen (Türkisch, Russisch, Deutsch). Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, in welchem Verhältnis Lernende unterschiedlicher Herkunft das Dehnungs-h sowie das Dehnungs-e nach i korrekt, falsch oder übergeneralisiert verwenden und ob sich daraus Rückschlüsse auf systembedingte Interferenzeffekte ziehen lassen.

  • Analyse der schriftsprachlichen Kompetenz im Grundschulalter
  • Untersuchung der Verwendung von Dehnungs-h und Dehnungs-e nach i
  • Kontrastiver Vergleich zwischen den Erstsprachen Türkisch, Russisch und Deutsch
  • Überprüfung der Interferenzhypothese in Bezug auf Vokalsysteme
  • Untersuchung von Fehlertypen wie Übergeneralisierung und Falschschreibung

Auszug aus dem Buch

3.1 Vokalsysteme

Im Folgenden sollen die Vokalsysteme des Deutschen, des Türkischen und das der russischen Sprache kontrastiert werden. Alle drei Sprachen sind in Hinblick auf ihre Vokalqualität Schwerpunkte der Untersuchung, wobei herausgearbeitet wird, inwieweit Langvokale in der jeweiligen Sprache existent sind, und wenn ja, wie sie markiert werden. Vokale bezeichnen hierbei hauptsächlich stimmhafte Laute, was eine Bewegung der Stimmlippen beim Sprechvorgang kennzeichnet. In ihrer Artikulation kann der Phonationsstrom weitgehend ungehindert durch den Mundraum fließen. Konfigurationen im Vokaltrakt formen verschiedene Spektren von Vokalqualitäten.

Das Deutsche besitzt im Vergleich zu de Sprachen der Welt ein verhältnismäßig reiches Vokalinventar. Diese werden linguistisch durch den Parameter der Mundöffnung sowie der Lippenrundung während der Artikulation eingeordnet. Dieses Verhältnis zeigt die folgende Darstellung der Vokale in einem so genannten Vokaltrapez, welches alle deutschen Vokale abbildet:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung schriftsprachlicher Kompetenzen für das Bildungssystem und führt in die Problematik der Langvokalrealisierung bei mehrsprachigen Lernenden ein.

2. Fragestellung: In diesem Kapitel werden der Datenkorpus und die Untersuchungsgruppe vorgestellt sowie die Hypothese formuliert, dass systembedingte Unterschiede zu Interferenzeffekten führen.

3. Theoretischer Rahmen: Das Kapitel definiert den Orthografieerwerb und vergleicht die Vokalsysteme des Deutschen, Türkischen und Russischen unter dem Aspekt der Langvokalmarkierung.

4. Ergebnisse: Die erhobenen Daten der Schülertexte werden hier quantitativ ausgewertet und hinsichtlich der Fehlerquoten und Markierungsmuster dargestellt.

4. 1 Diskussion: Hier findet die Interpretation der Ergebnisse statt, bei der die Interferenzhypothese kritisch geprüft und die Ergebnisse in den Kontext aktueller Forschung eingeordnet werden.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass kein direkter Einfluss der Erstsprache auf die Langvokalmarkierung nachgewiesen werden konnte, und gibt Impulse für zukünftige Studien.

6. Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung aller verwendeten wissenschaftlichen Quellen und des verwendeten Korpus.

Anhang 1: Untersuchungsergebnisse: Detaillierte tabellarische Auflistung der individuellen Ergebnisse aller Schülerinnen und Schüler nach Erstsprache und Fehlerkategorien.

Schlüsselwörter

Orthografieerwerb, Langvokalmarkierung, Dehnungs-h, Dehnungs-e, Zweitspracherwerb, Interferenz, kontrastive Linguistik, Vokalsystem, Grundschule, Schriftsprache, Fehlersanalyse, Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Übergeneralisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Schulkinder im mehrsprachigen Kontext die deutsche Orthografie, speziell die Markierung von Langvokalen, erwerben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der kontrastiven Analyse der Vokalsysteme von Deutsch, Türkisch und Russisch sowie dem Schriftspracherwerb im Grundschulalter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Untersuchung geht der Frage nach, ob unterschiedliche Erstsprachen einen messbaren Einfluss auf die korrekte Anwendung von Dehnungs-h und Dehnungs-e haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine manuelle Korpusanalyse von 30 Schülertexten, die auf die korrekte, falsche oder übergeneralisierte Verwendung von Langvokalmarkierungen geprüft wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den theoretischen Hintergrund zur Orthografie, den Vokalvergleich der Sprachen und die Auswertung sowie Diskussion der erhobenen Korpusdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentral sind Begriffe wie Orthografieerwerb, Langvokalmarkierung, Interferenz, Schriftsprache und mehrsprachiger Erwerbskontext.

Warum spielt das Dehnungs-h eine so große Rolle in der Analyse?

Das Dehnungs-h markiert die Quantität eines Vokals, ist aber lautlich kaum wahrnehmbar, was es zu einer besonderen Herausforderung für Lernende macht.

Konnten die vermuteten Interferenzeffekte bestätigt werden?

Nein, die Hypothese, dass systembedingte Unterschiede direkt zu Interferenzfehlern bei der Langvokalmarkierung führen, konnte durch die vorliegenden Daten nicht bestätigt werden.

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Details

Title
Schreibkompetenz nicht-deutscher Grundschulkinder. Langvokalmarkierungen in mehrsprachigen Schülertexten
College
University of Potsdam  (Institut für Germanistik)
Grade
2,0
Author
Franziska Schmidt (Author)
Publication Year
2020
Pages
26
Catalog Number
V542482
ISBN (eBook)
9783346176011
ISBN (Book)
9783346176028
Language
German
Tags
grundschulkinder langvokalmarkierungen schülertexten schreibkompetenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Schmidt (Author), 2020, Schreibkompetenz nicht-deutscher Grundschulkinder. Langvokalmarkierungen in mehrsprachigen Schülertexten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542482
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