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Integration psychoanalytischer und transaktionsanalytischer Elemente in sozialpädagogische Trennungs- und Scheidungsberatung

Titre: Integration psychoanalytischer und transaktionsanalytischer Elemente in sozialpädagogische Trennungs- und Scheidungsberatung

Dossier / Travail , 2005 , 17 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Cordula de Leeuw (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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Herr und Frau M. werden sich trennen. Keiner von beiden ist bereit, auf den anderen einzugehen. Sie machen sich gegenseitige Vorhaltungen und sie wollen nie wieder miteinander zu tun haben. Da sie aber zwei gemeinsame Kinder haben, sind sie gezwungen, Einigungen bezüglich des Aufenthaltsortes und der Besuchszeiten, sowie des Unterhaltes zu finden. Tochter Leonie, 13 Jahre alt, schwänzt immer häufiger die Schule. Mutter und Vater sind besorgt und alle vier Familienmitglieder leiden erheblich unter der Situation.

Es wird dargestellt, inwieweit Erkenntnisse aus der Psychoanalyse und der Transaktionsanalyse in eine Erziehungsberatung oder Trennungsbegleitung integriert werden können.

Es werden Elemente der Lehre der Psychoanalyse und der Transaktionsanalyse dargestellt, wobei die Transaktionsanalyse als eine der möglichen Weiterentwicklungen der Erkenntnisse aus der Psychoanalyse betrachtet werden.

Weiter wird der sozialpädagogische Habitus im Kontext der Scheidungs- und Trennungsberatung und wesentliche Aspekte, die Professionalität in sozialpädagogischer Fallarbeit ausmachen, dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgewählte Elemente aus Psychoanalyse und Transaktionsanalyse

1.1. Psychoanalyse: Übertragung und Gegenübertragung

1.2. Psychoanalyse: Verleugnung

1.3. Transaktionsanalyse: Funktionsmodell der Ich-Zustände

1.4. Transaktionsanalyse: Transaktionen

1.5. Transaktionsanalyse: Dramadreieck

1.6. Transaktionsanalyse: Grundbotschaften und innere Antreiber

2. Der Berater

2.1. Der sozialpädagogische Habitus in der Trennungs- und Scheidungsberatung

2.2. Professionalität in der Fallarbeit

3. Der Prozess der Beratung

3.1 Der Blick auf das Kind

3.2. Die Arbeit mit den Eltern

3.3. Die Verwendung psychoanalytischer und transaktionsanalytischer Erkenntnisse für die Rolle des sozialpädagogischen Beraters

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, wie psychoanalytische und transaktionsanalytische Konzepte effektiv in die sozialpädagogische Trennungs- und Scheidungsberatung integriert werden können, um Berater bei der Fallarbeit und Selbstreflexion zu unterstützen.

  • Grundlagen der Psychoanalyse und Transaktionsanalyse für die Beratungspraxis
  • Die Rolle des Beraters und der sozialpädagogische Habitus
  • Analyse psychischer Belastungen bei Kindern von sich trennenden Eltern
  • Interventionsmöglichkeiten bei Konflikten zwischen Elternteilen
  • Supervision und Selbstreflexion für professionelles Handeln in der Fallarbeit

Auszug aus dem Buch

1.3. Transaktionsanalyse: Funktionsmodell der Ich-Zustände

Mit dem Begriff „Ich-Zustand“ verbindet die Transaktionsanalyse die Auffassung, dass es drei Kategorien oder innere Haltungen gäbe, die sich in den Erlebens- und Verhaltensweisen eines Menschen ausdrücken. Dabei handele es sich um 1. den Eltern-Ich-Zustand, bei dem das Fühlen, Denken und Verhalten der Eltern zum Ausdruck komme. Agiert Jemand aus seinem Eltern-Ich-Zustand, kämen seine verinnerlichten Werte und Normen zum Ausdruck.

2. den Erwachsenen-Ich-Zustand in dem das Fühlen, Denken und Verhalten eine direkte Reaktion auf das Hier und Jetzt sei. Es sei oft Vermittler zwischen den elementaren Bedürfnissen aus dem Kind-Ich und den widersprechenden Geboten aus dem Eltern-Ich. Hier fände eher das Denken statt.

3. den Kind-Ich-Zustand , in dem das Spontane, das Verhalten, Denken und Fühlen, das in der Kindheit entwickelt wurde zum Ausdruck komme. Zeige eine Person deutliche Gefühle, so agiere sie oftmals aus dem Kind-Ich-Zustand.

Im Funktionsmodell werden die jeweiligen Ich-Zustände differenziert in ein „nährendes“ und ein „kritisches Eltern-Ich“, sowie ein „reagierendes“ und ein „freies Kind“. Die jeweiligen Differenzierungen könnten, so die Transaktionsanalyse, wiederum eine positive oder negative Ausprägung haben. Das „freie Kind“ könne z.B. spontan, natürlich, unbefangen und selbstzufrieden (positiv) oder aber rücksichtslos und egoistisch sein (negativ).

Das Funktionsmodell dient der Beschreibung von Verhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgewählte Elemente aus Psychoanalyse und Transaktionsanalyse: Dieses Kapitel führt theoretische Grundlagen ein, darunter Übertragung, Verleugnung, das Ich-Zustands-Modell, Transaktionen, das Dramadreieck sowie Grundbotschaften und Antreiber.

2. Der Berater: Hier wird die Rolle des Sozialpädagogen thematisiert, insbesondere im Hinblick auf den fachlichen Habitus in Scheidungskonflikten und die Anforderungen an professionelle Fallarbeit.

3. Der Prozess der Beratung: Das Kapitel widmet sich der praktischen Umsetzung, wobei sowohl die Bedürfnisse der Kinder als auch die konfliktbeladene Kommunikation der Eltern analysiert und beratend begleitet werden.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die Nutzbarkeit psychoanalytischer und transaktionsanalytischer Modelle als reflexives Instrumentarium für die sozialpädagogische Praxis.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogische Beratung, Trennungsberatung, Scheidungsberatung, Psychoanalyse, Transaktionsanalyse, Ich-Zustände, Dramadreieck, Übertragung, Gegenübertragung, Fallverstehen, Sozialpädagogischer Habitus, Professionalität, Familienmediation, Reflexion, Lebensskript-Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung psychoanalytischer und transaktionsanalytischer Konzepte in der sozialpädagogischen Beratung bei Trennungs- und Scheidungskonflikten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der genannten psychologischen Ansätze, die Rolle des Beraters, die psychische Belastung von Kindern sowie die Verbesserung der Kommunikation zwischen Eltern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Beratern leicht verständliche Analysewerkzeuge an die Hand zu geben, um Fallverstehen und Selbstreflexion in komplexen Beratungssituationen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die durch Literaturrecherche fundiert ist und Konzepte aus der Psychoanalyse und Transaktionsanalyse auf sozialpädagogische Praxisfelder überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Konzepte, die Rolle des Beraters unter Berücksichtigung des sozialpädagogischen Habitus sowie konkrete Anwendungsmöglichkeiten in der Arbeit mit Kindern und Eltern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselwörter sind Sozialpädagogische Beratung, Psychoanalyse, Transaktionsanalyse, Fallverstehen, Professionalität und Reflexion.

Wie unterstützt das Modell des Dramadreiecks den Beratungsprozess?

Es dient dem Berater als Konstrukt, um destruktive Rollenmuster wie Opfer, Retter oder Ankläger in der Kommunikation der Ratsuchenden zu identifizieren und diese zur Verhaltensänderung zu befähigen.

Welche Bedeutung kommt der Supervision für den Berater zu?

Supervision ist essenziell, um Übertragung und Gegenübertragung im Beratungsprozess bewusst zu machen und so eine möglichst unverzerrte Beziehung zu den Klienten zu gewährleisten.

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Résumé des informations

Titre
Integration psychoanalytischer und transaktionsanalytischer Elemente in sozialpädagogische Trennungs- und Scheidungsberatung
Université
University of Lüneburg  (Institut für Sozialpädagogik)
Cours
Konzepte sozialpädagogischen/pädagogischen Handelns
Note
2,3
Auteur
Cordula de Leeuw (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
17
N° de catalogue
V54275
ISBN (ebook)
9783638495226
ISBN (Livre)
9783638770781
Langue
allemand
mots-clé
Integration Elemente Trennungs- Scheidungsberatung Konzepte Handelns
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Cordula de Leeuw (Auteur), 2005, Integration psychoanalytischer und transaktionsanalytischer Elemente in sozialpädagogische Trennungs- und Scheidungsberatung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54275
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Extrait de  17  pages
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