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Darstellung und Vergleich der Technologien Strichcode und RFID für den Einsatz im elektronischen Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank

Title: Darstellung und Vergleich der Technologien Strichcode und RFID für den Einsatz im elektronischen Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank

Diploma Thesis , 2006 , 105 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sandro Gertz (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Diplomarbeit werden die Technologien Strichcode sowie RFID für den Einsatz im Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank untersucht. Dazu wird der Schwerpunkt auf die Verpackungen im Papiergeldbereich gelegt.
Die Deutsche Bundesbank löste 1957 die Bank deutscher Länder ab. Mit der Gründung der Europäischen Zentralbank (EZB) am 1. Juni 1998 gliederte sich die Deutsche Bundesbank dem Europäischen System der Zentralbanken unter. Zu dem Europäischen System der Zentralbanken gehören die EZB sowie die nationalen Zentralbanken. Zu den Aufgaben der Deutschen Bundesbank zählen neben der Refinanzierung des deutschen Bankensystems, der Verwaltung der Währungsreserven der Deutschen Bundesbank, der Abwicklung des Zahlungsverkehrs, der Mitwirkung und Umsetzung der Geldpolitik des Eurosystems, der Mitwirkung bei der Bankenaufsicht, der Beratung der Bundesregierung, dem Anfertigen von Statistiken auch die Bargeldversorgung und die Pflege des Bargeldumlaufs in Deutschland. Dazu besitzt die Deutsche Bundesbank das alleinige Recht, Euro-Banknoten innerhalb Deutschlands auszugeben.
Das Bargeld wird in Euro-Münzen und Euro-Banknoten unterscheiden. Eine Übersicht, wie viele Euro-Münzen bzw. Euro-Banknoten am 31. August 2005 im Umlauf waren, ist im Anhang unter den Gliederungspunkten V.a und V.b dargestellt.
Die dargestellten Mengen im Anhang unter den Punkt den V.a und V.b machen deutlich, dass die Bargeldversorgung und die Pflege des Bargeldumlaufs Anforderungen stellen, die durch moderne logistische Techniken unterstützt werden können.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird die mögliche Verwendung der Techniken Strichcode und RFID im Papiergeldbereich der Deutschen Bundesbank für die verschiedenen Verpackungseinheiten untersucht. Dabei sollen nicht die Prozesse, sondern allein die technische Nutzbarkeit im Vordergrund stehen.
Zunächst wird der Fluss der Euro-Banknoten von und zur Deutschen Bundesbank sowie die verschiedenen Verpackungsformen dargestellt werden. Anschließend erfolgt die technische Darstellung der Technologien Strichcode und RFID. Bevor die Diplomarbeit mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse abgeschlossen wird, werden die beiden Technologien für den Einsatz bei den verschiedenen Verpackungsformen im Papiergeldbereich der Deutschen Bundesbank untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 DEUTSCHE BUNDESBANK

1.2 BEDEUTUNG DES BARGELDES

1.3 ZIELSETZUNG UND VORGEHENSWEISE

2 DARSTELLUNG DES IST – ZUSTANDS

2.1 PAPIERGELDFLUSS VON UND ZUR DEUTSCHEN BUNDESBANK

2.2 ZU MARKIERENDE BEHÄLTNISSE

2.2.1 EINWEGVERPACKUNG

2.2.1.1 PÄCKCHEN

2.2.1.2 SAFEBAG

2.2.1.3 PAKET

2.2.1.4 KARTON

2.2.2 MEHRWEGVERPACKUNG

2.2.2.1 EUROPALETTE

2.2.2.2 GITTERWAGEN

2.2.2.3 P-BEHÄLTER

2.2.2.4 TRANSPORTWAGEN FÜR P-BEHÄLTER

2.3 BMS - ELEKTRONISCHES BARGELDMANAGEMENTSYSTEM DER DEUTSCHEN BUNDESBANK

3 STRICHCODE

3.1 EINTEILUNG VON STRICHCODES NACH CODESTRUKTUREN

3.2 FUNKTIONSWEISE VON STRICHCODES

3.2.1 1D–STRICHCODE

3.2.1.1 AUFBAU VON 1D-STRICHCODE AM BEISPIEL DES CODE 128

3.2.1.2 EINSCANNEN VON 1D-STRICHCODES

3.2.2 2D–STRICHCODE

3.2.2.1 AUFBAU EINES STAPELCODES AM BEISPIEL DES PDF 417

3.2.2.2 EINSCANNEN EINES STAPELCODES

3.2.2.3 AUFBAU EINES MATRIXCODES AM BEISPIEL DES MAXI CODE

3.2.2.4 EINSCANNEN EINES MATRIXCODES

3.2.3 3D–STRICHCODE

3.2.3.1 VERWENDUNG VON FARBEN

3.2.3.2 HOLOGRAPHISCHE METHODEN

3.3 LESEABSTAND ZWISCHEN STRICHCODE UND STRICHCODELESEGERÄT

3.4 TRÄGERMEDIUM

4 RFID

4.1 BESTANDTEILE EINES RFID-SYSTEMS

4.1.1 RFID-LESEGERÄT

4.1.2 TRANSPONDER

4.1.2.1 PASSIVER TRANSPONDER

4.1.2.2 AKTIVER TRANSPONDER

4.2 FUNKTIONSWEISE VON RFID-SYSTEMEN

4.2.1 INDUKTIVE KOPPLUNG

4.2.2 KAPAZITIVE KOPPLUNG

4.2.3 BACKSCATTER-KOPPLUNG

4.3 VERFAHREN ZUR DATENÜBERTRAGUNG

4.3.1 VOLLDUPLEXVERFAHREN

4.3.2 HALBDUPLEXVERFAHREN

4.3.1 SEQUENTIELLES VERFAHREN

4.4 LESEABSTAND ZWISCHEN TRANSPONDER UND RFID-LESEGERÄT

4.4.1 CLOSE COUPLING

4.4.2 MID RANGE

4.4.3 LONG RANGE

4.5 GENUTZTE SPEICHERVARIANTEN

4.5.1 READ ONLY

4.5.2 WRITE ONCE AND READ MANY

4.5.3 READ AND WRITE

4.6 FREQUENZBEREICHE

4.6.1 NIEDRIGFREQUENZ

4.6.2 HOCHFREQUENZ

4.6.3 ULTRAHOCHFREQUENZ

4.6.4 MIKROWELLE

4.7 TRÄGERMATERIAL

4.8 UMWELTEINFLÜSSE AUF DIE LESUNG DES TRANSPONDERS

4.8.1 DURCHDRINGUNG VON METALL UND FLÜSSIGKEITEN

4.8.2 NIEDERSCHLAG

4.8.3 ELEKTROMAGNETISCHE VERTRÄGLICHKEIT

5 VERGLEICH STRICHCODE UND RFID FÜR DEN EINSATZ IM BMS

5.1 AUSGANGSSITUATION FÜR DEN VERGLEICH VON STRICHCODE UND RFID

5.2 EINFLUSSGRÖßEN AUF DAS ERFASSEN VON STRICHCODES

5.2.1 LESEABSTAND BEI DER STRICHCODE-TECHNOLOGIE

5.2.2 ÄUßERE PHYSIKALISCHE EINFLÜSSE

5.2.2.1 DIREKTE SICHTVERBINDUNG ZWISCHEN STRICHCODE UND STRICHCODELESEGERÄT

5.2.2.2 LICHTVERHÄLTNISSE

5.3 EINFLUSSGRÖßEN FÜR DAS AUSLESEN VON RFID

5.3.1 LESEABSTAND BEI DER RFID-TECHNOLOGIE

5.3.2 ÄUßERE PHYSIKALISCHE EINFLÜSSE

5.3.2.1 NIEDERSCHLAG

5.3.2.2 ELEKTROMAGNETISCHE VERTRÄGLICHKEIT

5.3.2.3 DURCHDRINGUNG VON METALLEN UND FLÜSSIGKEITEN

5.4 TECHNOLOGIEUNABHÄNGIGE KRITERIEN

5.4.1 WIEDERVERWENDBARKEIT

5.4.2 LESEGESCHWINDIGKEIT

5.4.3 SPEICHERKAPAZITÄT

5.4.4 STANDARDISIERUNGSGRAD

5.5 ERGEBNIS DER KRITERIEN

5.6 EMPFEHLUNG DER ZU VERWENDENDEN TECHNOLOGIE FÜR JEDE VERPACKUNG

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die technische Eignung der Strichcode- und RFID-Technologien für die automatisierte Erfassung und Verwaltung von Verpackungseinheiten im Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank, mit dem Ziel, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Einsatz dieser Identifikationstechnologien zu schaffen.

  • Analyse der logistischen Ist-Prozesse und der relevanten Verpackungsformen der Deutschen Bundesbank.
  • Technische Grundlagen und Funktionsweisen von Strichcodes (1D, 2D, 3D) und RFID-Systemen.
  • Gegenüberstellung und Vergleich beider Technologien anhand physikalischer und logistischer Kriterien.
  • Empfehlung der jeweils optimalen Markierungstechnologie für verschiedene Verpackungsarten und Materialien.

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1 Aufbau von 1D-Strichcode am Beispiel des Code 128

Am Beispiel des Codes 128 soll der Aufbau eines 1D-Strichcodes genauer dargestellt werden. Dieser wurde 1981 von der Firma „Computer Identics“ entwickelt. Das Ziel war es, einen kompakten Strichcode, zur Codierung von ASCII-Zeichen zu entwerfen. Dieser sollte Produktinformationen aufnehmen können, ohne dabei den Platzbedarf für den Druck eines Strichcodes zu erhöhen. Des Weiteren sollte der Strichcode mit vorhandenen Drucktechnologien wie z.B. Thermo- oder Laserdruck herzustellen sein.

Der Code 128 kann in den drei Varianten Zeichensatz A, Zeichensatz B sowie Zeichensatz C auftreten. Diese werden auch als Subset A, Subset B und Subset C bezeichnet. Die Strichcodes der einzelnen Zeichensätze unterscheiden sich durch das Startzeichen.

Abhängig vom verwendeten Zeichensatz können unterschiedliche Zeichen in einem Strichcode codiert werden. Für den Zeichensatz A gilt, dass mit ihm alle großen Buchstaben, alle Ziffern sowie die ASCII-Steuerzeichen codiert werden können. Mit Hilfe des Zeichensatzes B können, mit Ausnahme der ASCII-Steuerzeichen, alle ASCII-Zeichen codiert werden. Beim Zeichensatz A sowie beim Zeichensatz B ist einem Zeichen jeweils ein Referenzwert zugeordnet. Der Referenzwert bestimmt die Abfolge von Strichen und Lücken.

Der Zeichensatz C dient einzig zum Codieren von numerischen Zeichen. Hier ist immer eine Kombination von 2 numerischen Zeichen einem Referenzwert zugeordnet. So werden alle Zahlen von „00“ bis „99“ kompakt codiert. Eine Übersicht über die Codierungen der einzelnen Zeichen befindet sich im Anhang unter dem Punkt V.e.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Aufgaben der Deutschen Bundesbank und Zielsetzung der Untersuchung zur technischen Nutzbarkeit von Identifikationstechnologien im Bargeldmanagement.

2 DARSTELLUNG DES IST – ZUSTANDS: Detaillierte Beschreibung des Papiergeldflusses und der verschiedenen Verpackungsformen, die im Bargeldmanagementsystem der Bundesbank Verwendung finden.

3 STRICHCODE: Umfassende technische Erläuterung der Strichcode-Technologie, unterteilt in Codestrukturen, Funktionsweisen und spezifische Implementierungen wie 1D-, 2D- und 3D-Codes.

4 RFID: Analyse der RFID-Technologie hinsichtlich ihrer Bestandteile, Funktionsprinzipien, Übertragungsverfahren, Speicheroptionen und frequenzabhängigen Eigenschaften.

5 VERGLEICH STRICHCODE UND RFID FÜR DEN EINSATZ IM BMS: Kritische Gegenüberstellung beider Technologien anhand spezifischer Kriterien wie Leseabstand, Umwelteinflüsse und Standardisierung, resultierend in konkreten Empfehlungen pro Verpackungsart.

6 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die komplementäre Nutzung beider Identifikationsverfahren im logistischen Umfeld.

Schlüsselwörter

Strichcode, RFID, Bargeldmanagementsystem, Deutsche Bundesbank, Verpackungsform, 1D-Strichcode, 2D-Strichcode, 3D-Strichcode, Transponder, induktive Kopplung, Backscatter-Kopplung, logistische Technik, Identifikation, NVE, Standardisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die Eignung der Identifikationstechnologien Strichcode und RFID für den Einsatz im Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Logistik im Papiergeldbereich, die technischen Spezifikationen von Strichcode- und RFID-Systemen sowie die spezifischen Anforderungen an die Markierung von Verpackungseinheiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu ermitteln, welche Technologie (oder Kombination beider) unter technischen Aspekten am besten geeignet ist, um die Bargeldlogistik und -verwaltung effizienter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Darstellung beider Technologien und führt einen strukturierten Vergleich anhand von Kriterien wie Leseabstand, Umwelteinflüsse und Wiederverwendbarkeit durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Zustandsanalyse der Bargeldlogistik, eine detaillierte technische Analyse der Strichcode- und RFID-Systeme sowie einen abschließenden technologischen Vergleich mit konkreten Anwendungsempfehlungen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Strichcode, RFID, Bargeldmanagement, Verpackungssicherheit, logistische Automatisierung und Identifikationstechnologie.

Warum wird RFID bei metallischen Mehrwegbehältern kritisch gesehen?

Aufgrund physikalischer Einschränkungen stören metallische Oberflächen die Resonanzeigenschaften und die Signalübertragung der RFID-Transponder, was die Zuverlässigkeit mindert.

Welche Rolle spielt die "NVE" in diesem Kontext?

Die Nummer der Versandeinheit (NVE) dient als weltweit eindeutige Kennung für Verpackungen, um eine automatisierte und systemübergreifende Erfassung im Bargeldmanagement zu ermöglichen.

Excerpt out of 105 pages  - scroll top

Details

Title
Darstellung und Vergleich der Technologien Strichcode und RFID für den Einsatz im elektronischen Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Grade
1,3
Author
Sandro Gertz (Author)
Publication Year
2006
Pages
105
Catalog Number
V54417
ISBN (eBook)
9783638496322
ISBN (Book)
9783638826778
Language
German
Tags
Darstellung Vergleich Technologien Strichcode RFID Einsatz Bargeldmanagementsystem Deutschen Bundesbank Thema RFID
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandro Gertz (Author), 2006, Darstellung und Vergleich der Technologien Strichcode und RFID für den Einsatz im elektronischen Bargeldmanagementsystem der Deutschen Bundesbank, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54417
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