Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Tourism - Miscellaneous

Erfolgskontrolle im Stadtmarketing am Beispiel von Business Improvement Districts - Entwicklung eines Indikatorensets für das Bermuda3Eck Bochum

Title: Erfolgskontrolle im Stadtmarketing am Beispiel von Business Improvement Districts - Entwicklung eines Indikatorensets für das Bermuda3Eck Bochum

Diploma Thesis , 2005 , 86 Pages , Grade: 1,15

Autor:in: Julia Eva Peters (Author)

Tourism - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Insbesondere im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung, gilt es für die moderne Stadt, Geld, (politische) Macht und Bürger an sich zu binden, damit sie im Vergleich zu konkurrierenden urbanen Räumen attraktiv für Investitionen aus öffentlichen und privaten Quellen ist, wird und/oder bleibt. Auf dieser Grundlage setzt das ganzheitliche Konzept des Stadtmarketing an: Es will dem negativen Wandel Einhalt gebieten, indem es den urbanen Raum revitalisiert, profiliert und dadurch aufwertet. Im Zuge der hierfür notwendigen Aktivierung und gleichzeitigen Harmonisierung der verfügbaren Kräfte und Ressourcen, stellt das Konzept des Business Improvement Districts (BID) bzw. der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) ein besonders interessantes Konstrukt dar, da es auf die positiven Entwicklungseffekte einer aktiven Beteiligung lokaler Akteure an Stadtmarketingaktivitäten baut.

Vor diesem Hintergrund widmet sich das vorliegende Werk dem Aspekt der Erfolgskontrolle im Stadtmarketing: Nach der Identifikation gravierender Lücken in diesem Bereich, wird - im Sinne eines anwendungsorientierten Ansatzes - ein Indikaorenset zur Erfolgskontrolle auf die Situation der ISG Bermuda3Eck "maßgeschneidert".

Die Arbeit richtet sich entsprechend sowohl an Entscheidungsträger und -planer im operativen Stadtmarketing als auch an Interessierte aus dem forschenden und lehrenden Bereich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation

2. Stadtmarketing – Das moderne Zauberwort der Stadtentwicklung

2.1 Sinn und Aufgaben des Stadtmarketing

2.2 Der Stadtmarketingprozess

2.3 Organisation und Finanzierung von Stadtmarketingaktivitäten

2.4 Controlling im Stadtmarketing

3. Business Improvement Districts (BIDs) – Stadtmarketing räumlich heruntergebrochen

3.1 BID –Was ist das?

3.2 Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGs)

3.3 Beispiel: ISG Bemuda3Eck, Bochum

4. Controlling in BID-Prozessen – Erfolgskontrolle in ISGs

4.1 Einleitung

4.2 Indikatorenset zur Erfolgskontrolle in der ISG Bermuda3Eck

4.3 Allgemeine Vorschläge zum weiteren Umgang mit Controlling in der ISG Bermuda3Eck

5. Zusammenfassung & Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Erfolgskontrolle im Stadtmarketing, insbesondere für Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGs), praxisnah zu gestalten. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Entwicklung eines anwendbaren Indikatorensets, das es ISGs ermöglicht, den Erfolg ihrer Maßnahmen effizient und nachvollziehbar zu messen und dadurch ihre Arbeit für Stakeholder zu legitimieren.

  • Konzept und Grundlagen des modernen Stadtmarketings
  • Struktur und Funktionsweise von Business Improvement Districts (BIDs)
  • Die Implementierung von ISGs als deutsche Form der BID-Idee am Beispiel des Bermuda3Ecks
  • Methoden und Instrumente des Controllings in BID-Prozessen
  • Entwicklung eines maßgeschneiderten Indikatorensets zur Erfolgskontrolle

Auszug aus dem Buch

3.1 BID –Was ist das?

Wie bereits in Kapitel 2, Absatz 3 erläutert, wird bei der Organisation von Stadtmarketingprozessen/-projekten gerne auf Public-Private-Partnerships (PPPs) – Kooperationen von Akteuren der öffentlichen Hand mit solchen aus der Privatwirtschaft – zurückgegriffen, weil sie zum einen eine erschöpfendere und stabilere Finanzierungsstruktur erzeugen können als dies ein Akteur allein vermag, und zum anderen, weil sie dazu führen, dass das geistige Kapital und die Materialien der Akteure zusammengebracht werden, um diese im Sinne der Erarbeitung gemeinsamer Ziele zu vereinen.

Häufig gehen von PPPs auch Entwicklungsimpulse auf das „Umland“ – die räumliche oder auch funktionale (z.B. Zulieferer, Kunden) Umgebung der Kooperation aus und fungieren somit als „Entwicklungskatalysator“ (vgl. TRATTNER; 2001; S.13). Von elementarer Wichtigkeit für Stadtmarketing ist bei PPPs insbesonders die Umverteilung der Verantwortung: Agierten die jetzt in einer PPP vereinten Akteure einer Stadt bis dato in ihren eigenen Rollen und nach ihren eigenen Zielvorgaben – die Privaten primär im Sinne einer Gewinnerzielung, die der öffentlichen Hand in Verfolgung des Gemeinwohls –, werden die Aktivitäten durch PPPs aufeinander abgestimmt und dienen auch der Erfüllung gemeinsamer Ziele.

Die Akteure gehen somit vorsichtiger und bedachter miteinander um, harmonisieren ihre Aktivitäten – was zu einer Steigerung der Produktivität führen kann – und entwickeln ein Gefühl der gemeinsamen Verantwortung bezüglich den Aufgaben der PPP. Die Atmosphäre wird im Idealfall positiver und attraktiver, z.B. auch für neue Investoren.

In diesem Sinne hat sich im Jahre 1970 in Toronto, Kanada die Idee der BIDs entwickelt. In einer Initiative zur Aufwertung ihres Einzelhandelsstandorts schlossen sich die Gewerbetreibenden des Stadtteils „Bloor West Village“ zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation: Einleitung in die Thematik der Komplexität im Stadtmarketing und die Zielsetzung der Arbeit, ein anwendbares Instrument zur Erfolgskontrolle zu liefern.

2. Stadtmarketing – Das moderne Zauberwort der Stadtentwicklung: Untersuchung der Grundlagen, Prozesse und Organisation des Stadtmarketings sowie der Notwendigkeit und Anwendung von Controlling.

3. Business Improvement Districts (BIDs) – Stadtmarketing räumlich heruntergebrochen: Analyse des BID-Konzepts, der Übertragung auf deutsche Verhältnisse als ISG und praktische Betrachtung des Bermuda3Ecks in Bochum.

4. Controlling in BID-Prozessen – Erfolgskontrolle in ISGs: Entwicklung eines bedarfsgerechten Indikatorensets zur Erfolgskontrolle und Diskussion über den Umgang mit Controlling im ISG-Modell.

5. Zusammenfassung & Schlussbetrachtungen: Fazit der Arbeit mit der Erkenntnis, dass Controlling für den Erfolg von ISGs unumgänglich ist, aber individuell angepasst werden muss.

Schlüsselwörter

Stadtmarketing, Controlling, Erfolgskontrolle, Business Improvement District, BID, Immobilien- und Standortgemeinschaft, ISG, Bermuda3Eck, Public-Private-Partnership, PPP, Standortentwicklung, Indikatorenset, Stadtmanagement, Benchmarking, Wirtschaftsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung professioneller Controlling-Instrumente für das Stadtmarketing, fokussiert auf das Modell der Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGs).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Stadtmarketing-Prozessen, der BID-Idee, dem Controlling in öffentlichen-privaten Partnerschaften und der Entwicklung praxisnaher Indikatoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Entwicklung eines anwendbaren Indikatorensets für die ISG Bermuda3Eck, das als Vorlage für andere Standorte dienen soll, um Erfolge messbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt einen deduktiven Erarbeitungsansatz, ergänzt durch Literaturrecherche, Expertengespräche und die Kooperation mit der Bochum Marketing GmbH.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das BID-Konzept, die Besonderheiten der deutschen ISGs, die spezifische Situation des Bermuda3Ecks und stellt konkrete Indikatoren zur Erfolgskontrolle vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Stadtmarketing, ISG, BID, Erfolgskontrolle, Controlling, Standortentwicklung und Public-Private-Partnership.

Wie unterscheidet sich eine ISG von einem amerikanischen BID?

Während BIDs oft auf einer verpflichtenden Zwangsabgabe basieren, beruhen ISGs in Deutschland auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und erhalten Initialförderung durch das Land.

Warum ist eine Erfolgskontrolle für das Bermuda3Eck kritisch?

Als Modellprojekt muss die ISG ihren Nutzen für die Stakeholder beweisen, um langfristig die Finanzierung und das Engagement der Mitglieder (insb. der Immobilienbesitzer) zu sichern.

Excerpt out of 86 pages  - scroll top

Details

Title
Erfolgskontrolle im Stadtmarketing am Beispiel von Business Improvement Districts - Entwicklung eines Indikatorensets für das Bermuda3Eck Bochum
College
International School of Management Dortmund
Grade
1,15
Author
Julia Eva Peters (Author)
Publication Year
2005
Pages
86
Catalog Number
V54745
ISBN (eBook)
9783638498685
ISBN (Book)
9783656531432
Language
German
Tags
Erfolgskontrolle Stadtmarketing Beispiel Business Improvement Districts Entwicklung Indikatorensets Bermuda3Eck Bochum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Eva Peters (Author), 2005, Erfolgskontrolle im Stadtmarketing am Beispiel von Business Improvement Districts - Entwicklung eines Indikatorensets für das Bermuda3Eck Bochum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54745
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  86  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint