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Zusammenspiel von Herstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern in der Automobilindustrie

Title: Zusammenspiel von Herstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern in der Automobilindustrie

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kristof Trier (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography
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Zum Zwecke des besseren Verständnisses für die Beweggründe, die die Automobilbranche jene in dieser Arbeit beschriebenen Veränderungen und Neuordnungen in ihren Produktionsorganisationen als notwendig und zweckmäßig erscheinen ließen und lassen, erscheint ein Rückblick auf die Wandlung, denen der Automobilmarkt insbesondere im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft unterworfen war, als sinnvoll. Diesem wird in Kapitel I Rechnung getragen, indem ein verkürzter Überblick über die bestehenden Strukturen der Zusammenarbeit von Automobilherstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern und ein historischer Umriss, wie diese entstanden sind, gegeben wird. Kapitel II beschäftigt sich anschließend tiefer mit Aufbau und Organisation der jeweiligen Zusammenarbeitsformen. Die Definition einiger Schlüsselbegriffe erscheint in diesem Kontext unumgänglich. Kapitel III schließlich fokussiert die einzelnen Parteien separat voneinander und beschreibt, welchen Veränderungen die einzelnen Branchen unterworfen waren und sind, zeigt Chancen, aber auch Risiken anhand von Beispielen, für die Unternehmen auf. Diesem sind jedoch, genauso wie einer möglicherweise reizvollen und in einigen Fällen sogar notwendig im Sinne des Verständnisses erscheinenden Vertiefung der einzelnen Teilbereiche der Thematik, durch die formelle Begrenzung der Arbeit natürliche Grenzen gesetzt. Zur Vertiefung der hier dargestellten Sachverhalte wird auf die umfangreich existente Literatur verwiesen, welche ebenfalls auszugsweise im Literaturverzeichnis benannt wird.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einführung und thematischer Überblick

I.1 Einführung

I.2 Jüngste Geschichte der Entwicklungen in der Automobilindustrie

I.3 Entwicklungen seit Ende der 90er Jahre

II. Strukturelle Arbeitsteilungsformen in ihren verschiedenen Ausprägungen im Zusammenspiel zwischen Herstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern

II.1 Alle Akteure betreffende Schlüsselbegriffe

II.1.1 Die Konzeption des „lean managements“ und seine Umsetzung in der Automobilindustrie

II.1.2 Verschiedene Formen von gängigen Kooperationsstrukturen in der Automobilindustrie

II.1.2.1 Strategische Allianzen

II.1.2.2 Strategische Netzwerke

II.1.2.3 Wertschöpfungspartnerschaften

II.1.2.4 Konzentrationsformen der Fusion und der Akquisition

II.1.3 Vertrauen und Informationsweitergabe innerhalb interunternehmerischer Kooperationen

II.2 Besonderheiten in OEM- Zulieferer- Beziehungen

II.3 Besonderheiten in OEM- Entwicklungsdienstleister- Beziehungen

II.1.5 Besonderheiten in Zulieferer- Entwicklungsdienstleister- Beziehungen

III. Aktuelle Entwicklungen innerhalb der Automobilindustrie

III.1 aktuelle Entwicklungen der OEMs

III.2 aktuelle Entwicklungen der Zuliefererbranche

III.3 aktuelle Entwicklungen in der Entwicklungsdienstleistersbranche

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den strukturellen Wandel in der Automobilindustrie, insbesondere die veränderten Kooperationsformen zwischen Automobilherstellern (OEMs), Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern. Ziel ist es, die Beweggründe für diesen Wandel zu analysieren, die verschiedenen Arten der arbeitsteiligen Zusammenarbeit (z.B. Outsourcing, strategische Allianzen) zu definieren und den Einfluss auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit unter Berücksichtigung von Wissensmanagement und Vertrauensbeziehungen zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der Arbeitsteilung in der Automobilbranche seit den 90er Jahren
  • Strukturen und Organisationsformen von Kooperationen (Strategische Allianzen, Netzwerke, Fusionen)
  • Rolle des "Lean Managements" bei der Neugestaltung der Wertschöpfungskette
  • Bedeutung von Vertrauen und Informationsaustausch in interunternehmerischen Beziehungen
  • Herausforderungen der standörtlichen und organisatorischen Nähe in der Produktentwicklung

Auszug aus dem Buch

II.3 Besonderheiten in OEM- Entwicklungsdienstleister- Beziehungen

Zur verbesserten Koordinierung der Arbeitsabläufe der F&E- Verteilung im Rahmen des engineering outsourcing, hinblickend auf ihre Zielsetzung sind zwei mögliche Organisationsformen entstanden: Prozess- und Projektorganisation. Beide Organisationen haben die Eigenschaften einer funktional übergreifenden Aktivität zur Erstellung einer ganzheitlichen Aufgabe unter Verantwortung eines Verantwortlichen. Bei Projektorganisationen handelt es sich um zeitlich begrenzte Organisationen, welche die Organisation, Planung und Entwicklung eines einmaligen Vorhabens mit hohem Innovationspotential. Der Leiter einer Prozessorganisation ist im Gegensatz dazu dauerhaft für funktionsübergreifende Prozesse innerhalb einer Organisation verantwortlich, die keiner zeitlichen Beschränkung unterliegen. Ziel einer Prozess-Organisation ist es, beständige Abläufe zu routinisieren und in ihrer Effizienz zu erhöhen.

Aus dieser Betrachtung wird deutlich, dass sowohl die Prozess- als auch die Projektorganisation ihre spezifischen Vorteile und Anwendungsgebiete im Bereich der Forschung und Entwicklung aufweisen. Tendenziell lässt sich für F&E- Zusammenarbeiten zwischen Hersteller und Entwicklungsdienstleistern bzw. F&E- Abteilungen von Zulieferern feststellen, dass die Anwendung einer Prozess-Organisation dort von Vorteil ist, wo routinierte Tätigkeiten System übergreifend durchzuführen sind, bzw. wo Projekten ein ablauforientierter Grundrahmen gegeben werden soll. Prozesse gewähren einen reibungslosen und schnittstellenarmen Verlauf der auszuführenden Arbeiten, der durch Prozessoptimierungsmaßnahmen in seiner Effizienz gesteigert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung und thematischer Überblick: Diese Einleitung erläutert die Beweggründe für die notwendige Wandlung der Produktionsorganisationen in der Automobilbranche und gibt einen historischen Überblick über den Wandel des Marktes seit den 80er Jahren.

II. Strukturelle Arbeitsteilungsformen in ihren verschiedenen Ausprägungen im Zusammenspiel zwischen Herstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern: Dieses Kapitel analysiert zentrale Begriffe wie Lean Management sowie die verschiedenen Kooperationsformen zwischen Akteuren und erörtert die Bedeutung von Vertrauen und Informationsweitergabe in Netzwerken.

III. Aktuelle Entwicklungen innerhalb der Automobilindustrie: Dieser Teil beschreibt die gegenwärtigen Herausforderungen und strategischen Ansätze der OEMs, der Zulieferer sowie der Entwicklungsdienstleister vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbsdrucks und standörtlicher Erfordernisse.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, Lean Management, OEM, Zulieferer, Entwicklungsdienstleister, Outsourcing, Wertschöpfungskette, Strategische Allianzen, Projektorganisation, Prozessorganisation, Simultaneous Engineering, Wissensmanagement, Arbeitsteilung, supply chain management, Kooperationsstrukturen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die veränderten strukturellen Arbeitsteilungsformen und Kooperationsbeziehungen zwischen Automobilherstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern in der Automobilindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Wertschöpfungskette, die Umsetzung von Lean Management, verschiedene Formen der Kooperation wie strategische Netzwerke und Allianzen, sowie die Bedeutung von Vertrauen und Wissenstransfer.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie und warum sich die Arbeitsteilung und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren der Automobilbranche gewandelt haben, um Wettbewerbsvorteile in einem gesättigten globalen Markt zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse, ergänzt durch Beispiele aus der industriellen Praxis sowie eine Fallstudie zur Bedeutung regionaler Cluster für Entwicklungsdienstleister.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte von Lean Management und verschiedenen Kooperationsformen definiert. Danach werden spezifische Beziehungsmodelle zwischen OEMs, Zulieferern und Dienstleistern detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Automobilindustrie, Outsourcing, Wissensmanagement, Arbeitsteilung, Strategische Netzwerke und Simultaneous Engineering charakterisiert.

Warum ist die räumliche Nähe für Entwicklungsdienstleister so wichtig?

Räumliche Nähe ist entscheidend, um die oft sehr komplexe Kommunikation bei der Produktentwicklung zu erleichtern, Probleme zeitnah vor Ort zu lösen und eine enge organisatorische Verzahnung mit den Herstellern zu gewährleisten.

Welche Risiken ergeben sich bei der Zusammenarbeit mit freien Entwicklern?

Ein zentrales Risiko ist der potenzielle Abfluss von firmeninternem Wissen, da freie Entwicklungsdienstleister häufig für mehrere, teilweise konkurrierende Auftraggeber tätig sind.

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Details

Title
Zusammenspiel von Herstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern in der Automobilindustrie
College
University of Marburg
Grade
2,0
Author
Kristof Trier (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V55561
ISBN (eBook)
9783638504744
ISBN (Book)
9783656813040
Language
German
Tags
Zusammenspiel Herstellern Zulieferern Entwicklungsdienstleistern Automobilindustrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristof Trier (Author), 2005, Zusammenspiel von Herstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern in der Automobilindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55561
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