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Neue Institutionenökonomie. Verteilung und Reduzierung von Transaktionskosten zwischen Anbieter und Nachfrager vor Vertragsschluss.

Titre: Neue Institutionenökonomie. Verteilung und Reduzierung von Transaktionskosten zwischen Anbieter und Nachfrager vor Vertragsschluss.

Thèse de Bachelor , 2006 , 48 Pages , Note: 1,3

Autor:in: David Liebl (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Die Organisation von Märkten und die Rolle bestimmter Marktinstitutionen und Phänomene ist eine Thematik, die von der vorherrschenden Wirtschaftswissenschaft bisher größtenteils vernachlässigt worden ist. Aus Sicht der Neoklassik ist der Markt lediglich der Ort, an dem Angebot und Nachfrage sich treffen. Ein Tausch findet dabei solange statt, wie er den Tauschpartnern von Nutzen ist. Der vollkommene Markt wird zur einzigen idealisierten Institution. Phänomene des Marktes, wie beispielsweise Werbung oder die Einbindung eines Maklers in den Transaktionsprozess, werden vor dem Hintergrund vollständiger Informiertheit zur Ressourcenverschwendung. Doch warum existieren diese Phänomene dann überhaupt?
Die vorliegende Arbeit versucht dieser Frage mittels institutionenökonomischer Ansätze nachzugehen. Marktphänomene werden dabei, vor dem Hintergrund der Transaktionskosten, als Möglichkeit gesehen Informationsprobleme effizient zu lösen. Die ausreichende Informierung des Nachfragers wird dabei in der Phase vor Vertragsschluss zum Schlüsselkriterium. Da die Informierung jedoch mit Kosten verbunden ist, gilt es effiziente Lösungen zur Unsicherheitsreduzierung der Nachfrager zu finden. Ist der Nachfrager also nicht oder nur unzureichend in der Lage die nötige Informierung aus eigener Hand zu erhalten, so sieht die NIÖ die Umverteilung von Transaktionskosten als eine effiziente Lösung. Werbung wird so konträr zur Neoklassik zum Informationsinstrument.
Ziel dieser Arbeit ist es zum einen die Sichtweise der NIÖ ausführlich vorzustellen und zu klären inwieweit sich Institutionen und Phänomene des Marktes als effiziente, Transaktionskosten sparende, Mechanismen zur Unsicherheitsüberwindung darstellen lassen. Beispielhaft wird im letzten Kapitel die Rolle des Internets als Informationsmedium und als Plattform für neue Geschäftsmodelle diskutiert. Eine höhere Effizienz des Internets im Bereich der Transaktionskostenreduzierung wird dabei durch einen Vergleich mit den vorher beschriebenen „konventionellen Unsicherheitsreduktionsmaßnahmen“ überprüft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Entstehung der Neuen Institutionenökonomie

2.2. Grundannahmen der Ansätze der Neuen Institutionenökonomie

2.3. Teilgebiete innerhalb der Neuen Institutionenökonomie

2.4. Der Markt aus neoklassischer und institutionenökonomischer Sichtweise

3. Operationalisierung von Preis- und Qualitätsunsicherheit

3.1. Preisunsicherheit

3.2. Qualitätsunsicherheit

4. Unsicherheitsreduktionsmaßnahmen

4.1. Transaktionskosten auf Nachfragerseite

4.2. Transaktionskosten auf Anbieterseite

4.3. Transaktionskosten bei dritter Partei

4.4. Zwischenfazit – Marktinstitutionen und effiziente Unsicherheitsreduzierung?

5. Internet, E-Commerce und Transaktionskosten

5.1. Begriffsbestimmungen

5.2. Unsicherheitsreduzierung durch das Internet

5.2.1. Reduzierung des Preisrisikos

5.2.2. Reduzierung von Qualitätsrisiken

5.2.3. Zwischenfazit

5.3. Empirie

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Institutionen und Marktphänomene aus Sicht der Neuen Institutionenökonomie als effiziente Mechanismen zur Überwindung von Preis- und Qualitätsunsicherheiten in der vorvertraglichen Phase dienen können, und analysiert dies beispielhaft anhand des E-Commerce.

  • Neue Institutionenökonomie vs. Neoklassik
  • Transaktionskosten und Unsicherheitsreduktion
  • Signaling und Informationssubstitute
  • Rolle von Intermediären und Reputation
  • Effizienz des Internets im Kaufprozess

Auszug aus dem Buch

3.2. Qualitätsunsicherheit

Stellt sich bereits die theoretische Auseinandersetzung mit Preisinformationen und den optimalen Aufwendungen um diese zu erlangen problematisch dar, so wird diese Problematik noch erweitert, wenn man die Produktqualität mit einbezieht. Hirshleifer macht dafür zwei Hauptgründe aus:

„First, quality may be multidimensinal, unquantifiable in some respects, and may contain an irreducible subjective element. Second, the authenticity of the claims made by sellers now becomes a most serious question for market participants.“ (Hirshleifer, 1973, S. 37)

Phillip Nelsons Arbeit stellt eine Ergänzung von Stiglers Ansatz um den Faktor der Produktqualität dar. Gerade die Produktqualität ist für Nelson eine entscheidende Komponente bei Kaufentscheidungen:

„Not only do consumers lack full information about the prices of goods, but their information is probably even poorer about the quality variations of products simply because the latter information is more difficult to obtain. One can, for example, readily determine the price of a television set; it is more difficult to determine ist performance characteristics under various conditions or ist expected needs for repairs.“ (Nelson, 1970, S. 311)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie Institutionen Informationsprobleme auf Märkten lösen, und grenzt die Neue Institutionenökonomie von der neoklassischen Theorie ab.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung und Kernannahmen der Neuen Institutionenökonomie sowie ihre wichtigsten Teilgebiete.

3. Operationalisierung von Preis- und Qualitätsunsicherheit: Es wird analysiert, wie Unsicherheiten bezüglich Preisen und Produktqualitäten theoretisch erfasst und in Such- sowie Erfahrungsgüter unterteilt werden können.

4. Unsicherheitsreduktionsmaßnahmen: Das Kapitel untersucht Mechanismen zur Kostensenkung, darunter Screening, Signaling, Garantien, Werbung und die Rolle von Intermediären.

5. Internet, E-Commerce und Transaktionskosten: Die theoretischen Ansätze werden auf das Internet angewendet, um dessen Effizienz bei der Reduzierung von Preis- und Qualitätsrisiken zu prüfen.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Erklärungskraft der Neuen Institutionenökonomie gegenüber der Neoklassik.

Schlüsselwörter

Neue Institutionenökonomie, Transaktionskosten, Preisunsicherheit, Qualitätsunsicherheit, Informationsasymmetrie, Signaling, Screening, Suchgüter, Erfahrungsgüter, Vertrauensgüter, E-Commerce, Marktorganisation, Intermediäre, Reputation, Preisdispersion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Marktphänomene und Institutionen vor dem Hintergrund der Neuen Institutionenökonomie, um zu verstehen, wie Transaktionskosten in der Phase vor einem Vertragsschluss reduziert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Umgang mit Preis- und Qualitätsunsicherheiten, die Rolle von Informationen auf unvollkommenen Märkten sowie die Bedeutung von Mechanismen wie Signaling und Intermediation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, inwieweit Marktphänomene als effiziente, transaktionskostensparende Mechanismen zur Unsicherheitsüberwindung fungieren und ob die Neue Institutionenökonomie das neoklassische Erklärungsvakuum füllen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse der Neuen Institutionenökonomie, die anschließend auf das Beispiel des E-Commerce angewendet und durch empirische Studien reflektiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil operationalisiert Preis- und Qualitätsunsicherheiten, analysiert Maßnahmen zur Unsicherheitsreduktion auf Anbieter- und Nachfragerseite sowie durch Dritte und untersucht den Einfluss des Internets auf diese Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Transaktionskosten, Informationsasymmetrie, Signaling, Such- und Erfahrungsgüter sowie die institutionenökonomische Analyse von Onlinemärkten.

Warum ist das Internet für die Transaktionskosten relevant?

Das Internet reduziert Suchkosten erheblich, ermöglicht eine höhere Preistransparenz und bietet neue Möglichkeiten für das Signaling von Qualität, auch wenn es durch neue Unsicherheiten (z.B. opportunistisches Verhalten) begrenzt wird.

Welche Rolle spielen Intermediäre?

Intermediäre, wie z.B. Marketmaker oder Matchmaker, helfen dabei, räumliche oder informationelle Distanzen zu überbrücken und koordinieren Angebot und Nachfrage, was besonders bei Gütern mit hohem Anteil an Erfahrungseigenschaften essenziell ist.

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Résumé des informations

Titre
Neue Institutionenökonomie. Verteilung und Reduzierung von Transaktionskosten zwischen Anbieter und Nachfrager vor Vertragsschluss.
Université
University of Osnabrück
Note
1,3
Auteur
David Liebl (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
48
N° de catalogue
V55589
ISBN (ebook)
9783638504959
ISBN (Livre)
9783638688369
Langue
allemand
mots-clé
Verteilung Reduzierung Transaktionskosten Anbieter Nachfrager Vertragsschluss Sichtweise Institutionenökonomie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
David Liebl (Auteur), 2006, Neue Institutionenökonomie. Verteilung und Reduzierung von Transaktionskosten zwischen Anbieter und Nachfrager vor Vertragsschluss., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55589
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Extrait de  48  pages
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