Ziele und Aktivitäten des Deutschen Journalisten-Verbandes e.V. (DJV)


Seminararbeit, 2002
18 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Daten und Fakten des DJV
2.1. Geschichte des DJV
2.2. Zur Organisation des DJV

3. Ziele des DJV
3.1. Zielsetzung des DJV in der Vergangenheit
3.2. Die aktuelle Zielsetzung des DJV

4. Aktivitäten des DJV
4.1. Aktivitäten des DJV in der Vergangenheit
4.2. Aktivitäten des DJV in der Gegenwart

5. Redaktionsstatute als einer der Arbeitsschwerpunkte des DJV

6. Schlussbemerkungen

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

1. Einleitung

In der deutschen Medienwirtschaft bündeln eine Reihe von Verbänden die berufsständischen, wirtschaftlichen und politischen Interessen ihrer Mitglieder. Gemeinsam mit

dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV),

dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V.

(VDZ),

dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblattverleger e.V.

(BVDA),

den Verbänden der Lokalpresse und Standortpresse,

dem Deutschen Multimedia Verband (dmmv),

dem Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation

(VPRT)

und der in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgegangenen IG Medien/Fachgruppe Journalismus bildet der Deutsche Journalisten-Verband e.V. (DJV) den Kreis der wesentlichen Verbände in der deutschen Medienwirtschaft.

Den Zielen und Aktivitäten des Deutschen Journalisten-Verbandes e.V. (DJV) widmet sich diese Hausarbeit. Sie soll zeigen, warum der DJV für viele Journalisten in Deutschland und für die Medienwirtschaft insgesamt von großer Wichtigkeit ist.

Zunächst wird die Geschichte des DJV skizziert und dargestellt, wie der Verband organisiert ist. Des weiteren werden die Ziele und Aktivitäten des DJV in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft behandelt.

Dem Thema „Redaktionsstatute“ wird ein eigenes Kapital gewidmet, weil der DJV diesem Thema angesichts der Bedeutung für

die „Innere Pressefreiheit“, also für die Art und den Umfang der journalistischen Unabhängigkeit von den wirtschaftlichen und politischen Interessen des Verlegers bzw. des Verlages,

den Medienkonsumenten und sein Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Medien,

und insgesamt für die gelebte Demokratie in Deutschland besondere Beachtung schenkt.

2.1. Geschichte des DJV

Der Deutsche Journalisten-Verband wurde am 10. Dezember 1949 in Berlin aus dem Zusammenschluss von zwölf Landesverbänden, die zwischen 1946 und 1948 in den westlichen Besatzungszonen entstanden waren, gegründet.

Er vertritt die medien- und berufspolitischen Forderungen und Ziele der in ihm verbundenen, hauptberuflichen Journalistinnen und Journalisten aller Medien und ist politisch sowie finanziell unabhängig. Er „achtet und fördert die publizistische Unabhängigkeit seiner Mitglieder.“[1]

Der DJV versteht sich als eine Kombination aus Gewerkschaft und Berufsverband. Seine Anzahl an Mitgliedern hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. So hatte der DJV im Dezember 1988 16.592 Mitglieder, und im Mai 2000 war diese Zahl auf 36.150 angestiegen.[2]

2.2. Zur Organisation des DJV

Als Reaktion auf den im Dritten Reich herrschenden Zentralismus, wurde der DJV bei seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg gemäß der föderalistischen Strukturen aufgebaut, die denen der sich bildenden Bundesrepublik Deutschland entsprachen. Diese Organisationsstruktur ist auch gegenwärtig noch größtenteils gültig und wurde in den Folgejahren nur geringfügig modifiziert.

Die Satzung[3] des DJV besagt, dass die eigentlichen Mitglieder des DJV die Landesverbände sind (§ 3 Absatz 1) und dass die persönliche Mitgliedschaft für Einzelne nur über die Mitgliedschaft in einem der Landesverbände erworben werden kann (§ 3 Abs. 2).

In jedem Bundesland gibt es einen DJV-Landesverband, und somit besteht der DJV aus 16 Landesverbänden. Wer in einem solchen Landesverband Mitglied werden möchte, muss ein hauptberuflicher Journalist sein oder durch ein Volontariat oder Studium zum Journalisten ausgebildet worden sein. Dabei ist es nicht von Bedeutung, für welches Medium der Journalist tätig ist.

Es gibt drei besonders wichtige Gremien des DJV:

den Verbandstag,

den Gesamtvorstand

und den Bundesvorstand.

Der Verbandstag wird einmal im Jahr einberufen und ist oberstes Beschlussgremium des DJV. Er wird gebildet aus den Delegierten der jeweiligen Landesverbände, dem Bundesvorstand und den Landes- und Fachausschussvorständen.

Der Gesamtvorstand ist oberstes Gremium zwischen den jährlichen Verbandstagen und tritt nach Bedarf zusammen. Er setzt sich zusammen aus dem Bundes- und den Landesvorständen.

Der Bundesvorstand wird auf dem Verbandstag gewählt, hat sieben Mitglieder und führt die Verbandspolitik gemäß den Richtlinien und Beschlüssen des Verbandstages aus.

[...]


[1] www.djv.de/inside/portraet.html <07.11.2001>

[2] vgl. ebd.

[3] Eine Kopie der Satzung befindet sich im Anhang (S. 20).

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Ziele und Aktivitäten des Deutschen Journalisten-Verbandes e.V. (DJV)
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Proseminar: Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland
Note
2,7
Autor
Jahr
2002
Seiten
18
Katalognummer
V55690
ISBN (eBook)
9783638505789
Dateigröße
451 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ziele, Aktivitäten, Deutschen, Journalisten-Verbandes, Proseminar, Mediensystem, Bundesrepublik, Deutschland
Arbeit zitieren
M.A. Frauke Scheben (Autor), 2002, Ziele und Aktivitäten des Deutschen Journalisten-Verbandes e.V. (DJV), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55690

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