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Satzglieder: Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt

Title: Satzglieder: Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt

Internship Report , 2006 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christina Schulz (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die Lehre vom Bau des Satzes wird mit dem Begriff „Syntax“ beschrieben. Als eine grammatische Teildisziplin beschäftigt sich die Syntax mit dem Aufbau von Sätzen und deren grammatischen Eigenschaften (vgl. Kürschner, W. 2005, S.158). Dabei bestehen Sätze aus Wörtern und zusammengehörigen Wortgruppen. Diese „Fragmente“ aus denen sich Sätze zusammensetzen werden auch als „Konstituenten“ oder „Satzglieder“ bezeichnet. Innerhalb der Syntax steht der grammatische Bau von Sätzen im Vordergrund. Dabei gilt es einfache von zusammengesetzten Sätzen zu differenzieren: [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse

1.1 Syntax: Die Lehre vom Bau des Satzes

1.2 Linguistische Operationen zur Differenzierung von Satzgliedern

1.2.1 Die Verschiebeprobe

1.3 Subjekt – Prädikat – Akkusativobjekt

2. Didaktische Analyse

2.1. Begründung der Lernaufgabe

2.1.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler

2.2 Didaktische Reduktion

2.2.1 Schwierigkeitsanalyse

2.3 Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zu-

3. Voraussetzungen für den Unterricht

3.1 Situation der Klasse

3.2 Externe Voraussetzungen

4. Formulierung der Lernziele

4.1 Grobziel

4.2 Feinziele

5. Überlegungen zur Methodik

5.1 Einstiegsmöglichkeiten

5.2 Artikulation

5.3 Sozial- und Aktionsformen

5.4 Medien

5.5 Unterrichtsprinzipien

5.6 Tafelbild

6. Geplanter Unterrichtsverlauf

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit entwickelt einen Unterrichtsentwurf für die fünfte Klasse einer Hauptschule, der zum Ziel hat, den Schülern ein grundlegendes Verständnis für den grammatikalischen Aufbau von Sätzen zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei die Erarbeitung der Satzglieder Subjekt, Prädikat und Akkusativobjekt sowie deren Bestimmung durch die Methode der Verschiebeprobe und gezielte Fragemethoden.

  • Methodische Einführung in die Satzgliedanalyse
  • Einsatz der Verschiebeprobe als zentrales Lerninstrument
  • Verbindung von grammatikalischem Wissen und aktivem Sprachhandeln
  • Didaktische Reduktion für eine heterogene Lerngruppe
  • Förderung der metasprachlichen Kompetenz durch handlungsorientierte Medien

Auszug aus dem Buch

1.1 Syntax: Die Lehre vom Bau des Satzes

Die Lehre vom Bau des Satzes wird mit dem Begriff „Syntax“ beschrieben. Als eine grammatische Teildisziplin beschäftigt sich die Syntax mit dem Aufbau von Sätzen und deren grammatischen Eigenschaften (vgl. Kürschner, W. 2005, S.158). Dabei bestehen Sätze aus Wörtern und zusammengehörigen Wortgruppen. Diese „Fragmente“ aus denen sich Sätze zusammensetzen werden auch als „Konstituenten“ oder „Satzglieder“ bezeichnet.

Innerhalb der Syntax steht der grammatische Bau von Sätzen im Vordergrund. Dabei gilt es einfache von zusammengesetzten Sätzen zu differenzieren:

(1) Der einfache Satz:

Dem einfachen Satz liegt ein Verb zugrunde, welches weitere Satzglieder aufruft.

Beispiel: „Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag.“

(2) Der zusammengesetzte Satz

Der zusammengesetzte Satz kann aus mehreren einfachen Sätzen bestehen. Diese Sätze sind einander nachgeordnet, könnten aber auch für sich alleine stehen. Man bezeichnet dies als Satzverbindung.

Beispiel: „Auf meinem Bücherregal haben viele Bücher gestanden, in denen waren Informationen über unterschiedlichste Bereiche zu finden.“

Darüber hinaus kann der zusammengesetzte Satz auch aus mehreren unselbständigen Teilsätzen bestehen, die nicht für sich alleine stehen können. Dabei handelt es sich in der Regel um mindestens eine Nebensatz und eine Hauptsatz. Man bezeichnet dies dann als Satzgefüge (vgl. Sitta, H. in Praxis Deutsch 68, S.22).

Beispiel: „Er kam nach Mannheim zurück, nachdem er drei Wochen In Paris gewesen war.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Sachanalyse: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Syntax, insbesondere die Differenzierung zwischen Satzgliedern, einfachen Sätzen und Satzgefügen sowie die Anwendung der Verschiebeprobe.

2. Didaktische Analyse: Begründet die Wahl des Themas basierend auf Bildungsstandards und Lehrplänen und beleuchtet die Bedeutung der sprachlichen Kompetenz sowie die didaktische Reduktion für eine fünfte Klasse.

3. Voraussetzungen für den Unterricht: Beschreibt die Klassensituation der 5d, das allgemeine Sozialverhalten sowie die räumlichen und technischen Rahmenbedingungen im Klassenraum.

4. Formulierung der Lernziele: Definiert die angestrebten Kompetenzen, unterteilt in ein übergeordnetes Grobziel sowie spezifische Feinziele zur Anwendung der Umstellprobe und Bestimmungsfragen.

5. Überlegungen zur Methodik: Reflektiert Einstiegsmöglichkeiten, Artikulationsmodelle, Sozialformen und den gezielten Medieneinsatz unter Berücksichtigung verschiedener Unterrichtsprinzipien.

6. Geplanter Unterrichtsverlauf: Detailliert die zeitliche und inhaltliche Abfolge der Unterrichtsstunde, unterteilt in Einstiegs-, Erarbeitungs- und Transferphase.

Schlüsselwörter

Syntax, Satzglieder, Subjekt, Prädikat, Akkusativobjekt, Verschiebeprobe, Grammatikunterricht, Unterrichtsentwurf, sprachliche Kompetenz, Didaktische Analyse, Sprachbetrachtung, Satzbau, Hauptschule, Klassenstufe 5, Sprachhandeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf dient als Grundlage für eine Deutschstunde in einer fünften Klasse, in der die Schüler den Aufbau von Sätzen durch die Identifikation von Satzgliedern kennenlernen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Syntax, die Vermittlung der Fachbegriffe Subjekt, Prädikat und Akkusativobjekt sowie die Anwendung praktischer Methoden zur Satzanalyse.

Was ist das primäre Ziel des Unterrichts?

Die Schüler sollen befähigt werden, mit der Verschiebeprobe Satzglieder zu ermitteln und diese mithilfe korrekter Bestimmungsfragen präzise zu benennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der Verschiebeprobe (Permutationstest) angewandt, um Sätze in ihre Bestandteile zu zerlegen und grammatikalische Strukturen handlungsorientiert zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die didaktische Aufbereitung des Themas, die Analyse der Lernvoraussetzungen, die methodische Planung des Unterrichts sowie die Gestaltung konkreter Materialien wie Wortkarten und Tafelbilder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Syntax, Satzglieder, Verschiebeprobe, Sprachkompetenz und handlungsorientierter Grammatikunterricht charakterisieren.

Warum entscheidet sich der Autor gegen eine direkte Differenzierung von Wortarten?

Der Autor argumentiert, dass eine gleichzeitige Vermittlung von Wortarten die Schüler überfordern würde, weshalb zunächst ein sicheres Verständnis für Satzglieder aufgebaut werden soll.

Welche Rolle spielt die "Kurzgeschichte" in der Einstiegsphase?

Die Geschichte dient dazu, die Aufmerksamkeit der Schüler zu bündeln und sie durch eine motivierende, lebensnahe Einbettung direkt in die Thematik der Satzanalyse zu führen.

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Details

Title
Satzglieder: Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt
College
University of Koblenz-Landau  (Germanistik)
Course
Fachpraktikum Germanistik
Grade
1,7
Author
Christina Schulz (Author)
Publication Year
2006
Pages
33
Catalog Number
V55954
ISBN (eBook)
9783638507738
ISBN (Book)
9783656783794
Language
German
Tags
Satzglieder Subjekt Prädikat Akkusativobjekt Fachpraktikum Germanistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Schulz (Author), 2006, Satzglieder: Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55954
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