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Spracherwerb bei Kindern mit Hörschwierigkeiten

Title: Spracherwerb bei Kindern mit Hörschwierigkeiten

Examination Thesis , 2005 , 100 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Dorothee Schnell (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Diese Examensarbeit zeigt auf, wie schwierig es für einen Menschen mit schlechtem oder ganz ohne Gehör ist, die Lautsprache zu erwerben.Sie klärt erst den gewöhnlichen Spracherwerb und stellt dann mögliche Hörbeeinträchtigungen dar.Nach Darstellung konkreter Erwerbsmöglichkeiten bei den Betroffenen wird noch das wichtige Thema der Frühförderung behandelt. Danach folgt noch ein kurzer Abriss der Geschichte der pädagogischen Bewegung zur Sprachbildung von Gehörlosen/Schwerhörigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 SPRACHERWERB

1.1 Was Sprache ist

1.1.1 Gemeinsamkeiten aller Sprachen

1.1.2 Unterschiede der Sprachen

1.1.3 Deutsch

1.2 Verschiedene Spracherwerbstheorien

1.2.1 Nativistischer Ansatz

1.2.2 Lerntheoretischer Ansatz/ Behaviorismus

1.2.3 Kognitivistischer Ansatz

1.2.4 Interaktionistischer Ansatz

1.3 Interpretation und Fortführung der allgemeinen Diskussion

1.4 Stufen des Spracherwerbs

2 AUDITIVE BEEINTRÄCHTIGUNG UND MÖGLICHKEITEN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG

2.1 Schweregrade von Schwerhörigkeit

2.2 Das CI und andere Hörhilfen

2.2.1 Das CI

2.2.1.1 Aufbau und Implantation des CIs

2.2.1.2 Indikation

2.2.1.3 Zeitpunkt der Implantation

2.2.2 Andere Hörhilfen

2.3 Frühförderung

3 SPRACHE ERWERBEN OHNE GEHÖR

3.1 Grundlagen der Lautspracherziehung bei Hörgeschädigten

3.2 Aufgabenbereiche der Lautspracherziehung

3.2.1 Sprachwahrnehmung

3.2.2 Sprechatmung

3.2.3 Stimmgebung

3.2.4 Artikulation

3.2.5 Dialogische Gesprächsführung

3.3 Lautbildung

3.3.1 Konsonanten

3.3.1.1 Plosive

3.3.1.2 Nasale

3.3.1.3 Frikative

3.3.1.4 Der Laterallaut

3.3.1.5 Tremulanten

3.3.1.6 Der Hauchlaut

3.3.2 Vokale

3.3.3 Diphthonge

3.4 Technische und manuelle Hilfssysteme

3.4.1 Technische Hilfssysteme

3.4.2 Manuelle Hilfssysteme

3.5 Einsatz von Gebärdensprache

4 FRÜHFÖRDERUNG

4.1 Prävention

4.2 Notwendigkeit der Früherfassung

4.3 Weitere Untersuchungsmethoden

4.3.1 Der Morosche Schreckreflex

4.3.2 Der akustische Lidreflex

4.3.3 Der motorische Schallreaktionstest

4.3.4 Schuluntersuchung

4.4 Maßnahmen und Hörgeräteversorgung

4.5 Förderung konkret

5 GESCHICHTE UND STAND DER PÄDAGOGISCHEN BEWEGUNG ZUR SPRACHBILDUNG DER SCHWERHÖRIGEN/GEHÖRLOSEN

5.1 Geschichte

5.2 Heutiger Stand

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Hörschädigungen auf den Spracherwerb von Kindern und beleuchtet die verschiedenen medizinischen sowie pädagogischen Möglichkeiten, die diesen Kindern zur Erlangung einer Lautsprache zur Verfügung stehen, unter Berücksichtigung historischer und aktueller bildungspolitischer Rahmenbedingungen.

  • Theoretische Grundlagen des Spracherwerbs und verschiedener Spracherwerbstheorien.
  • Medizinische Versorgungsoptionen, insbesondere Cochleaimplantate (CI) und Hörhilfen.
  • Methodik der Lautspracherziehung bei Kindern ohne Gehör.
  • Bedeutung der pädagogischen Frühförderung und Prävention.
  • Historische Entwicklung und aktueller Stand der Sprachbildung für Schwerhörige und Gehörlose.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Sprechatmung

In diesem Bereich sollen Übungen gemacht werden die dazu dienen den Atemablauf zu stützen. Auch das bewusste Steuern und Entspannen der Atmung soll geübt werden. Es gibt Kritiker die sagen, dass der natürliche Atemvorgang nicht durch komplexe Übungen gestört werden sollte aber ich persönlich sehe hier keine Gefahr. Genauso wie beim Singen können diese Übungen sehr spielerisch verpackt werden. Die Folgen von unkoordinierter Atmung sind fatal. Ist die Atmung unzureichend steht der Körper ständig unter Anspannung. Dies führt zu schneller Ermüdung beim Reden. Durch zu hohen subglottalen Druck wird die Stimme überlastet. Auch die Kehlkopfmuskeln leiden unter zu hoher Spannung. Deshalb ist es wichtig für die Kinder zu lernen wie man das Zwerchfell bewusst entspannt und aktiviert. Auch die Atmung bis in den Bauch hinein und nicht nur in den Brustkorb ist dazu von Bedeutung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 SPRACHERWERB: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Spracherwerbs sowie verschiedene Spracherwerbstheorien und deren Bedeutung für das allgemeine Sprachverständnis.

2 AUDITIVE BEEINTRÄCHTIGUNG UND MÖGLICHKEITEN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG: Hier werden verschiedene Schweregrade der Schwerhörigkeit sowie technische Hilfsmittel wie das Cochleaimplantat und andere Hörhilfen zur medizinischen Unterstützung vorgestellt.

3 SPRACHE ERWERBEN OHNE GEHÖR: Dieses Kapitel widmet sich der schwierigen Aufgabe des Lautspracherwerbs bei hörgeschädigten Kindern, inklusive Techniken zur Lautbildung und dem Einsatz spezieller Hilfssysteme.

4 FRÜHFÖRDERUNG: Hier steht die Notwendigkeit der präventiven Früherkennung und Diagnostik sowie die konkrete Gestaltung der pädagogischen Förderung im Vordergrund.

5 GESCHICHTE UND STAND DER PÄDAGOGISCHEN BEWEGUNG ZUR SPRACHBILDUNG DER SCHWERHÖRIGEN/GEHÖRLOSEN: Dieses Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung der Sprachbildung für Hörgeschädigte und bewertet den aktuellen Stand sowie die Möglichkeiten einer integrativen Beschulung.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Hörschädigung, Schwerhörigkeit, Gehörlosigkeit, Cochleaimplantat, Lautspracherziehung, Frühförderung, Sprachwahrnehmung, Artikulation, Gebärdensprache, Pädagogik, Diagnostik, Integration, auditiv, Sprachbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedingungen und Herausforderungen des Spracherwerbs bei Kindern mit Hörschädigungen oder Gehörlosigkeit.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind Spracherwerbstheorien, medizinische Versorgung durch Hörhilfen (CI), Methoden der Lautspracherziehung, Frühförderung und die Geschichte der Pädagogik für Hörgeschädigte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die Auswirkungen einer Hörschädigung auf den Spracherwerb aufzuzeigen und Möglichkeiten der pädagogischen und medizinischen Unterstützung zu erläutern, um eine gelingende Sprachbildung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Spracherwerbstheorien, pädagogischer Konzepte und medizinischer Standards für Hörgeschädigte.

Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?

Der Hauptteil behandelt die medizinische Versorgung, die spezifischen Anforderungen an die Lautspracherziehung ohne Gehör sowie die Bedeutung und methodische Umsetzung der pädagogischen Frühförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das vorliegende Werk?

Schlüsselwörter sind unter anderem Spracherwerb, Hörschädigung, Lautspracherziehung, Frühförderung und Cochleaimplantat.

Wie bewertet die Autorin den Einsatz von Gebärdensprache im Vergleich zur Lautsprache?

Die Autorin betrachtet die Deutsche Gebärdensprache als vollwertige Sprache und plädiert für deren Einbeziehung, um Kindern die Kommunikation zu erleichtern, während der Lautspracherwerb parallel angestrebt wird.

Was kritisiert die Autorin am aktuellen Stand der Integration in Regelschulen?

Sie kritisiert das Theorie-Praxis-Problem im Bildungssystem und den Teufelskreis aus fehlender Praxisorientierung in der Lehrerbildung und mangelnder Bereitschaft für neue integrative Ansätze.

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Details

Title
Spracherwerb bei Kindern mit Hörschwierigkeiten
College
University of Koblenz-Landau  (Institut für Sonderpädagogik)
Grade
2,7
Author
Dorothee Schnell (Author)
Publication Year
2005
Pages
100
Catalog Number
V56088
ISBN (eBook)
9783638508766
ISBN (Book)
9783638693462
Language
German
Tags
Spracherwerb Kindern Hörschwierigkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dorothee Schnell (Author), 2005, Spracherwerb bei Kindern mit Hörschwierigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56088
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