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Veränderung der außerplanmäßigen Folgebewertung bei einer Umstellung von HGB auf IAS/IFRS

Title: Veränderung der außerplanmäßigen Folgebewertung bei einer Umstellung von HGB auf IAS/IFRS

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tanja Sobisch (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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In den 1970er Jahren entstand die Idee, eine einheitliche Regelung zur Rechnungslegung zu schaffen, nach der weltweit bilanziert wird. Von 1973 bis 2004 konnten börsennotierte Kapitalgesellschaften nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften - IAS - ihre Bilanz erstellen. Ab dem 01.01.2005 müssen alle kapitalmarktorientierter Kapitalgesellschaften, mindestens ergänzend, einen IFRS-Abschluss erstellen. Durch diesen geänderten bzw. zusätzlichen Jahresabschluss entstehen einige Veränderungen, besonders bei der Bewertung von Vermögenswerten. Bereits bei den einzelnen Begriffen gibt es nach deutschen und internationalen Vorschriften unterschiedliche Definitionen. Da das internationale Regelwerk das Ziel verfolgt, den Investoren am Kapitalmarkt entscheidungsrelevante Informationen über die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage des Unternehmens zur Verfügung zu stellen, arbeiten diese nach einer anderen „Philosophie“ als das deutsche Recht.
Diese Arbeit soll einen Überblick zur außerplanmäßigen Folgebewertung eines Unternehmens geben, das von HGB- auf IFRS-Rechungslegungsvorschriften umgestellt hat. Es werden die Veränderungen, die bei einer Umstellung von Abschlüssen nach HGB auf IFRS auftreten, vereinzelt und übersichtlich dargestellt. Dem Autor sind die Maßgeblichkeit zum Steuerecht und die starken Auswirkungen auf die handelsrechtliche Bilanz bekannt. Da das Hauptziel der Arbeit ein Vergleich zwischen HGB und IFRS ist, wird auf die steuerlichen Fakten nur rudimentär eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffe und Definitionen

2.1 HGB und IAS/IFRS

2.2 Sachanlagen

2.2.1 Sachanlagen nach dem HGB

2.2.2 Sachanlagen aufgrund von IFRS

2.3 Immaterielle Vermögenswerte

2.3.1 Immaterielle Vermögenswerte nach HGB

2.3.2 Immaterielle Vermögenswerte gemäß IFRS

2.4 Außerplanmäßige Abschreibungen

2.4.1 Außerplanmäßige Abschreibung aufgrund HGB

2.4.2 Außerplanmäßige Abschreibung gemäß IFRS

3 Anwendungsbereiche für außerplanmäßige Abschreibungen

3.1 Anwendungsbereiche nach dem HGB

3.1.1 Anlagevermögen

3.1.2 Umlaufvermögen

3.2 Anwendungsbereiche aufgrund von IFRS

4 Durchführung von außerplanmäßigen Abschreibungen

4.1 Durchführungsmöglichkeiten nach HGB

4.1.1 Außergewöhnlich technische/wirtschaftliche Abnutzung

4.1.2 Sinkende Wiederbeschaffungskosten

4.1.3 Selbst verschuldete bzw. in Kauf genommene Wertminderung

4.1.4 Vergleichswertbestimmung wie nach HGB

4.1.5 Niederstwertprinzip

4.1.6 Vornahme der Wertminderung nach dem HGB

4.1.7 Derivativer Firmenwert im HGB

4.1.8 Wertaufholung gemäß HGB

4.2 Durchführungsmöglichkeiten nach IFRS

4.2.1 Erfordernis der außerplanmäßigen Abschreibung laut IFRS

4.2.2 Vergleichswertbestimmung gemäß IFRS

4.2.3 Vornahme der Wertminderung aufgrund von IFRS

4.2.4 Goodwill bei IFRS

4.2.5 Wertaufholung wie nach IFRS

4.3 Zusammenfassung der wesentlichen Unterschiede zwischen HGB- und IFRS-Rechnungslegungsvorschriften

5 Auswirkungen der IFRS-Anwendungen auf die Bilanz

5.1 Übergang von HGB auf IFRS

5.2 Geänderte Gliederung der Bilanz

5.3 Veränderungen des Eigenkapitals

5.4 Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechung

5.5 Derivativer Firmenwert (Goodwill)

6 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen einer Rechnungslegungsumstellung von HGB auf IFRS, wobei der Schwerpunkt auf der außerplanmäßigen Folgebewertung von Vermögenswerten liegt. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich die unterschiedlichen Bewertungssysteme und Philosophien der beiden Standards bei der Ermittlung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Wertaufholungen auf den Jahresabschluss auswirken.

  • Vergleich der Begriffsdefinitionen und Anwendungsbereiche nach HGB und IFRS.
  • Analyse der Durchführungsmöglichkeiten von außerplanmäßigen Abschreibungen in beiden Systemen.
  • Untersuchung der Bilanzierung des derivativen Firmenwertes (Goodwill) und dessen Wertminderung.
  • Darstellung der Auswirkungen der Umstellung auf Bilanzgliederung, Eigenkapital und Gewinn- und Verlustrechnung.
  • Gegenüberstellung wesentlicher Unterschiede in einer zusammenfassenden Übersicht.

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Außerplanmäßige Abschreibung gemäß IFRS

Nach IAS 36 müssen Unternehmen an jedem Bilanzstichtag prüfen, ob für die Vermögenswerte ein eventueller Wertminderungsbedarf vorliegt. Anhaltspunkte für diese potenziellen Wertminderungen sollte das U aus externen und internen Informationsquellen, sowie aus substanziellen Hinweisen aus dem internen Berichtswesen herauslesen und einschätzen. Dieser Werterhaltungstest (Impairment test) muss jedes Jahr wiederholt und überprüft werden. Ähnlich wie nach HGB, liegt nur eine Wertminderung vor, wenn ein festgestellter Betrag unter dem Buchwert gefallen ist. Im intern. Regelwerk ist dieser Betrag der erzielbare Betrag. Als erzielbarer Betrag gilt entweder der Nutzungswert, d.h. der Barwert der erwarteten Cashflows oder aber der Verkehrswert abzüglich der Veräußerungskosten. Jeweils der höhere Betrag entscheidet, allerdings nur, wenn beide Werte unter dem Buchwert liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Entstehung der internationalen Rechnungslegung und stellt das Ziel der Arbeit vor, die Veränderungen bei einer Umstellung von HGB auf IFRS im Bereich der außerplanmäßigen Folgebewertung aufzuzeigen.

2 Begriffe und Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen für Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und außerplanmäßige Abschreibungen nach HGB und IFRS gegenübergestellt.

3 Anwendungsbereiche für außerplanmäßige Abschreibungen: Dieses Kapitel behandelt die unterschiedlichen Anwendungsbereiche für Abschreibungen, wobei die spezifischen Regelungen für Anlage- und Umlaufvermögen nach HGB sowie die Ausnahmen und speziellen Vorschriften nach IFRS analysiert werden.

4 Durchführung von außerplanmäßigen Abschreibungen: Dieses Kapitel widmet sich detailliert der praktischen Durchführung von außerplanmäßigen Abschreibungen, einschließlich der Vergleichswertbestimmung, der Wertaufholung und der Besonderheiten beim Goodwill unter HGB und IFRS.

5 Auswirkungen der IFRS-Anwendungen auf die Bilanz: Hier werden die bilanziellen Folgen der Umstellung untersucht, insbesondere im Hinblick auf die Bilanzgliederung, das Eigenkapital, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Firmenwert.

6 Schlussbetrachtung und Ausblick: Dieses Kapitel resümiert die Vor- und Nachteile der Umstellung auf IFRS und gibt einen Ausblick auf die zunehmende Bedeutung internationaler Rechnungslegungsstandards im Vergleich zum deutschen Handelsrecht.

Schlüsselwörter

HGB, IFRS, IAS, außerplanmäßige Abschreibung, Folgebewertung, Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Goodwill, Impairment Test, Niederstwertprinzip, Wertaufholung, Bilanzierung, Rechnungslegung, Vermögenswerte, Jahresabschluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Vergleich der außerplanmäßigen Folgebewertung von Vermögenswerten zwischen dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) und den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS).

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen, die Anwendungsbereiche, die Methoden der Durchführung von außerplanmäßigen Abschreibungen sowie die bilanziellen Auswirkungen einer Umstellung der Rechnungslegung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede und Veränderungen, die bei einer Umstellung der Bilanzierung von HGB auf IFRS für ein Unternehmen auftreten, übersichtlich und strukturiert darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der die Vorschriften des HGB den entsprechenden Regelungen der IAS/IFRS direkt gegenübergestellt werden, um Gemeinsamkeiten und Diskrepanzen aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe, die Analyse der Anwendungsbereiche, die detaillierte Durchführung von Abschreibungen nach beiden Systemen sowie die Auswirkungen auf den Gesamtabschluss eines Unternehmens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie außerplanmäßige Abschreibung, IFRS, HGB, Goodwill und Werterhaltungstest charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Goodwill-Behandlung zwischen HGB und IFRS?

Nach HGB ist eine planmäßige Abschreibung des Firmenwertes möglich, während nach IFRS eine planmäßige Abschreibung entfällt und stattdessen ein jährlicher Werterhaltungstest (Impairment Test) verpflichtend ist.

Was ist eine Cash Generating Unit (CGU) im Kontext der IFRS-Bilanzierung?

Eine Cash Generating Unit ist die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, aus der Mittelzu- und -abflüsse entstehen, die weitgehend unabhängig von den Flüssen anderer Vermögenswerte sind; sie dient der Werthaltigkeitsprüfung, wenn eine Zuordnung zu einzelnen Vermögenswerten nicht möglich ist.

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Details

Title
Veränderung der außerplanmäßigen Folgebewertung bei einer Umstellung von HGB auf IAS/IFRS
College
AKAD University of Applied Sciences Pinneberg
Grade
1,7
Author
Tanja Sobisch (Author)
Publication Year
2006
Pages
30
Catalog Number
V56105
ISBN (eBook)
9783638508919
ISBN (Book)
9783656790617
Language
German
Tags
Veränderung Folgebewertung Umstellung IAS/IFRS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Sobisch (Author), 2006, Veränderung der außerplanmäßigen Folgebewertung bei einer Umstellung von HGB auf IAS/IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56105
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