Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Krise entstehen in der BRD immer mehr neue Firmen als pleite gehen. Den Traum sein eigener Chef zu sein, haben sich inzwischen schon mehr als 3.6 Millionen Menschen erfüllt. Schließlich gibt es auch gute Gründe, welche die Selbstständigkeit immer attraktiver machen, zumal das Angestelltendasein durch die Krise im Arbeitsmarkt immer riskanter geworden ist. So ist die Existenzgründung zu einer guten Alternative zur Arbeitslosigkeit geworden, mit der sich viele auch einfach nur ihren ganz persönlichen Traum verwirklichen, indem sie ihre eigene Geschäftsidee umsetzen. Die Motive sind ganz individuell.
Natürlich ist klar, dass so eine Existenzgründung in den wenigsten Fällen glatt verläuft, aber durch eine gründliche und solide Planung kann man die Gefahr zu scheitern deutlich geringer halten. Und das es gar nicht unbedingt so schwer ist seinen ganz persönlichen Traum zu realisieren, soll diese Arbeit beschreiben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Schritte der Existenzgründung
2.1 Entscheidung
2.2 Planung
2.3 Finanzplan
2.4 Marketing
2.5 Gründung
3. Persönliche Voraussetzungen und Eignungen
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Schritten einer erfolgreichen Existenzgründung sowie den notwendigen persönlichen Kompetenzen des Unternehmers. Ziel ist es, angehenden Gründern einen Leitfaden an die Hand zu geben, um Risiken zu minimieren und den Weg in die Selbstständigkeit strukturiert zu planen.
- Phasen der Gründung: Entscheidung, Planung, Finanzierung und Umsetzung.
- Bedeutung eines soliden Businessplans zur Risikoreduzierung und Überzeugung von Kapitalgebern.
- Marktanalyse und Wettbewerbsbeobachtung als Basis unternehmerischen Erfolgs.
- Anforderungen an das Unternehmerprofil sowie die Rolle persönlicher Eignung und familiärer Unterstützung.
- Rechtliche Rahmenbedingungen, steuerliche Aspekte und notwendige Absicherungen durch Versicherungen.
Auszug aus dem Buch
2.2 Die Planung
„You look at any giant corporation and I mean the biggies, and they all started with a guy with an idea, doing it well.“
Dieses Statement des Unternehmers Irvine Robbins bringt es auf den Punkt, denn am Anfang einer jeden Gründung steht die Geschäftsidee. Dann folgen die Analyse des Marktes und letztendlich die Erarbeitung eines konkreten Konzepts, auch Businessplan genannt, indem man beschreibt, wie die Idee gewinnbringend realisiert werden soll.
Bei manchen kommt sie über Nacht, andere suchen jahrelang nach ihr – die Geschäftsidee. Bloß ohne sie geht es natürlich gar nicht. Für die ohne den schnellen Geistesblitz gibt es aber verschiedene Methoden um eine erfolgsträchtige Idee zu finden.
Auf jeden Fall heißt es bei der Ideensuche Augen aufhalten und neugierig sein. Ebenso wird kreatives Denken, Phantasie sowie der Mut, in neuen Bahnen zu denken, benötigt. Heutzutage reicht es wegen dem harten Wettbewerb nun mal nicht mehr aus, wenn die Geschäftidee nur lautet „Ich eröffne die Firma XY“. Die Idee muss bereits das gesamte Marketingkonzept des Unternehmens umfassen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Motivation hinter Existenzgründungen und betont, wie eine fundierte Planung das Risiko des Scheiterns in der Startphase verringern kann.
2. Schritte der Existenzgründung: Dieses Kapitel strukturiert den Gründungsprozess in die Phasen Entscheidung, Planung, Finanzplanung, Marketing und operative Gründung.
3. Persönliche Voraussetzungen und Eignungen: Hier werden die charakterlichen und fachlichen Anforderungen an eine Gründerpersönlichkeit sowie die Bedeutung sozialer Kompetenz und familiärer Unterstützung analysiert.
Schlüsselwörter
Existenzgründung, Selbstständigkeit, Geschäftsidee, Businessplan, Marktanalyse, Finanzplan, Unternehmensstrategie, Unternehmerpersönlichkeit, Rechtsform, Marketingkonzept, Kapitalbedarf, Existenzgründer, Förderprogramme, Wettbewerbsvorteil, Risikomanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt den strukturierten Prozess einer Existenzgründung und beleuchtet sowohl die unternehmerischen als auch die persönlichen Aspekte, die für einen langfristigen Erfolg notwendig sind.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den zentralen Themen gehören die strategische Planung (Businessplan), die Marktanalyse, die Finanzierung sowie die Auswahl der geeigneten Rechtsform und Versicherungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Gründern aufzuzeigen, wie sie durch eine detaillierte Vorbereitung und realistische Selbsteinschätzung das Risiko einer Insolvenz senken und ihre Geschäftsidee erfolgreich umsetzen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert primär auf einer systematischen Strukturierung der Gründungsschritte unter Einbeziehung von ökonomischen Grundsätzen und Erfahrungswerten aus der Praxis.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erstreckt sich von der Ideenfindung über die Erstellung eines Businessplans und die Wahl der Rechtsform bis hin zu steuerlichen Aspekten und dem persönlichen Eignungsprofil eines Unternehmers.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Existenzgründung, Businessplan, Selbstständigkeit, Finanzplanung und Unternehmertyp charakterisiert.
Warum wird im Buch das Thema "Versicherungen" so stark gewichtet?
Weil das Risiko einer Existenzgründung allein vom Gründer getragen wird; unvorhergesehene Ereignisse wie Krankheiten oder Unfälle können ohne entsprechende Absicherung schnell zum Konkurs führen.
Welche Rolle spielt laut der Autorin ein Berater während der Gründung?
Ein Berater fungiert als wertvolle Hilfe, um Informationsmängel zu beseitigen und Unsicherheiten bei der Planung zu minimieren, sollte aber keinesfalls die gesamte Planungsarbeit übernehmen, um den Überblick nicht zu verlieren.
- Quote paper
- Katja Dreißig (Author), 2003, Die Schritte der Existenzgründung und die persönlichen Eignungen und Voraussetzungen als Unternehmer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56155