Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Die Theorie der Arbeitsmotivation und Bezüge zur betrieblichen Praxis

Title: Die Theorie der Arbeitsmotivation und Bezüge zur betrieblichen Praxis

Term Paper , 2005 , 39 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christof Dlugaiczyk (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Arbeitsmotivation und die Arbeitszufriedenheit ist ein sehr häufig untersuchter Forschungsgegenstand in der Arbeits- und Organisationspsychologie. Die Literatur bietet interessierten Lesern eine Fülle an Stoff. Wie ist das zu erklären?
Die voranschreitende Globalisierung, steigender Wettbewerb, nicht zuletzt der Kostendruck, zwingen die Unternehmen unter anderem höhere Anforderungen an die Leistung der eigenen Mitarbeiter zu stellen. Besonders für die Organisationsleitung stellt sich die Frage, wie die Arbeitsmotivation und damit auch die Arbeitsproduktivität der Mitarbeiter beeinflusst und erhöht werden kann.
Was beeinflusst nun die Mitarbeiter? Was für Motive stehen hinter jeder Handlung? Wie entsteht die Motivation? Wie wichtig ist die Motivation der Mitarbeiter aus Sicht des Unternehmens? Kann man die Motivation nachhaltig steigern? Viele interessante Fragen, die in der vorliegenden Arbeit beantwortet werden sollen.
In den folgenden Ausführungen werden die ausgewählten Theorien und Modelle der Motivation vorgestellt und kritisch betrachtet. Angesichts des umfangreichen Themengebietes werden die Theorien nur in groben Zügen dargestellt. Zu Beginn werden die relevanten Definitionen voneinander abgegrenzt. Anhand der Motivationstheorien wird eine praktische Untersuchung in der betrieblichen Praxis durchgeführt. Ziel der Untersuchung ist die Feststellung, wie sich die einzelnen Faktoren auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken. Die Zusammenfassung schießt diese Arbeit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung in die Thematik

1 Inhaltliche Abgrenzung der Grundbegriffe

1.1 Motiv, Motivation, Bedürfnis

1.2 Arbeitsmotivation

2 Intrinsische und extrinsische Motivation

3 Motivationstheorien

3.1 Inhaltstheorien

3.1.1 Bedürfnishierarchie (MASLOW 1954)

3.1.2 Zweifaktoren-Theorie (HERZBERG 1959)

3.1.3 XY-Theorie (MCGREGOR 1960)

3.1.4 ERG-Theorie (ALDERFER 1969)

3.2 Prozesstheorien

3.2.1 Equity-Theorie (ADAMS 1965)

3.2.2 Instrumentalitätstheorie (VROOM 1967)

3.2.3 Rückkopplungsmodell (PORTER / LAWLER 1968)

3.3 Beurteilung der vorgestellten Theorien

4 Praxisbezug

4.1 Ziel und Methode der praktischen Untersuchung

4.2 Umfeld der Befragung

4.3 Analyse und Resümee

4.3.1 Ist-Zustand

4.3.2 Übertragung der Theorien auf die Praxisbeispiele

4.3.3 Intensivieren der Motivation

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Arbeitsmotivation und setzt diese in Bezug zur betrieblichen Praxis, um Faktoren zu identifizieren, die die Leistung und Zufriedenheit von Mitarbeitern beeinflussen.

  • Grundlagendefinitionen von Motiv, Motivation und Bedürfnis
  • Vergleichende Analyse von Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation
  • Kritische Bewertung wissenschaftlicher Motivationsmodelle
  • Praktische Untersuchung der Motivation in einem realen Unternehmensumfeld
  • Ableitung von Maßnahmen zur Motivationssteigerung in der betrieblichen Praxis

Auszug aus dem Buch

1.1 Motiv, Motivation, Bedürfnis

Der Begriff Motivation ist umstritten und komplex. „Motiv nennt man in der Psychologie einen, nicht notwendigerweise aktualisierten Beweggrund für menschliches Verhalten. Synonym verwendet werden oft auch Bedürfnis, Wunsch, Triebe, Strebung, Drang. Die Wissenschaft unterscheidet dabei angeborene, so genannte primäre Motive (wie Hunger, Durst, Sexualtrieb, usw.) von erworbenen, so genannten Sekundärmotiven (wie inhaltsspezifische Motive, z. B. Machtbedürfnis, Lustbedürfnis, Wunsch nach Attraktivität, usw.)“ (BARTELSMANN LEXIKON DER PSYCHOLOGIE 1995, 304).

HECKHAUSEN (1989, 9) definiert Motive als „... eine definierte Inhaltsklasse von Handlungszielen mit überdauernder und konstanter Wertungsdisposition, die personenübergreifend gelten.“

Motivation, von dem lateinischen Begriff Motivus abgeleitet, bedeutet „Bewegung auslösend“ (NERDINGER 1995, 9). Strunz sieht die Motivation als „...die Bereitschaft oder der Wille zu einem bestimmten Verhalten bzw. zur Erreichung eines Zieles...“ (STRUNZ 1999, 41). Aus den Definitionen wird deutlich, dass die Motive und Motivation die Handlungen des Menschen beeinflussen. Noch ein anderes Element, das Bedürfnis, ist eng mit dem Motiv- und Motivationsbegriff verknüpft. „Ein Bedürfnis ist ein innerer Zustand, der ein Ergebnis erstrebenswert erscheinen lässt. Durch ein unbefriedigtes Bedürfnis wird im Individuum eine Art Spannung aufgebaut. Diese Spannung wandelt das Bedürfnis bei ausreichender Intensität in einen Trieb um und regt das Individuum zu einer Handlung an.“ (STRUNZ 1999, 41).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung in die Thematik: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Arbeitsmotivation im Kontext von Globalisierung und Wettbewerbsdruck für die Steigerung der Arbeitsproduktivität.

1 Inhaltliche Abgrenzung der Grundbegriffe: Dieses Kapitel definiert und grenzt die zentralen Begriffe Motiv, Motivation und Bedürfnis voneinander ab, um eine gemeinsame Basis für die weiteren Ausführungen zu schaffen.

2 Intrinsische und extrinsische Motivation: Hier wird die Differenzierung zwischen motivierenden Faktoren aus der Tätigkeit selbst und solchen aus den Folgen der Arbeit (z. B. Entlohnung) erläutert.

3 Motivationstheorien: Das Kapitel bietet einen Überblick über wichtige Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation sowie eine kritische Auseinandersetzung mit deren wissenschaftlicher Aussagekraft.

4 Praxisbezug: Anhand von Interviews in einem Unternehmen wird die Anwendung der theoretischen Modelle auf die reale Arbeitssituation sowie die Praxisrelevanz der verschiedenen Motivationsfaktoren untersucht.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Kernerkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bestätigung der Theorien durch die durchgeführte praktische Untersuchung.

Schlüsselwörter

Arbeitsmotivation, Arbeitszufriedenheit, Bedürfnispyramide, Maslow, Zweifaktoren-Theorie, Herzberg, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Prozesstheorien, Führung, Leistungsmotivation, Mitarbeiterbefragung, Personalmanagement, Motivationsfaktoren, Arbeitsumfeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Arbeitsmotivation und untersucht, wie sich diese Theorien in der betrieblichen Praxis auf die Motivation und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern auswirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition grundlegender Motivationsbegriffe, die Gegenüberstellung von Inhalts- und Prozesstheorien sowie die empirische Anwendung dieser Konzepte im beruflichen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, verschiedene wissenschaftliche Motivationstheorien kritisch zu beleuchten und mittels einer praktischen Befragung festzustellen, inwieweit diese die tatsächlichen Beweggründe der Mitarbeiter erklären können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine qualitative Untersuchung durch, bei der auf Basis eines Interviewfragebogens Mitarbeiter unterschiedlicher Statusgruppen eines Unternehmens zu ihrer Arbeitsmotivation befragt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung verschiedener Motivationstheorien (u.a. Maslow, Herzberg, Vroom, Porter/Lawler) und die anschließende Analyse und Bewertung dieser Theorien anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Arbeitsmotivation, Arbeitszufriedenheit, Motivationsmodelle, intrinsische/extrinsische Motivation, Mitarbeiterführung und Leistungssteigerung.

Wie unterscheiden sich die befragten Mitarbeiter in ihrer Motivation?

Die Untersuchung zeigt, dass der Motivationsgrad stark vom Status, der individuellen Persönlichkeit und der spezifischen Arbeitssituation abhängt – so motivieren den Fertigungsleiter eher Status und Verantwortung, während bei anderen Mitarbeitern Faktoren wie Gehalt oder Arbeitsbedingungen im Vordergrund stehen.

Warum lassen sich die Motivationstheorien in der Praxis nur schwer eindeutig bestätigen?

Die Ergebnisse zeigen, dass menschliches Verhalten komplex ist und die befragten Mitarbeiter meist Mischformen aus verschiedenen motivationspsychologischen Komponenten aufweisen, die nicht exakt in die starren Schemata der klassischen Theorien passen.

Welche konkreten Empfehlungen gibt der Autor zur Motivationssteigerung?

Der Autor schlägt Maßnahmen wie das Vermitteln von Erfolgserlebnissen, die Übertragung von Verantwortung, Anerkennung, abwechslungsreiche Arbeitsinhalte und klare Karriereperspektiven vor.

Excerpt out of 39 pages  - scroll top

Details

Title
Die Theorie der Arbeitsmotivation und Bezüge zur betrieblichen Praxis
College
University of Applied Sciences Hamburg  (FB Wirtschaftswissenschaften)
Course
Betriebspsychologie
Grade
1,3
Author
Christof Dlugaiczyk (Author)
Publication Year
2005
Pages
39
Catalog Number
V56353
ISBN (eBook)
9783638510509
ISBN (Book)
9783656786993
Language
German
Tags
Theorie Arbeitsmotivation Bezüge Praxis Betriebspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christof Dlugaiczyk (Author), 2005, Die Theorie der Arbeitsmotivation und Bezüge zur betrieblichen Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56353
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  39  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint