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Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege

Title: Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege

Term Paper , 2006 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martina Gumminger (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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„Gesundheit fördern!-Krankheit verhüten!-Gesundheit wiederherstellen!-Leiden lindern!“;das sind nach dem Deutschen Berufsverband für Krankenpflege die Aufgaben der Gesundheits- und Krankenpflege. Bei genauer Betrachtung wird deutlich, dass sich zwei Aufgabenbereiche auf Gesundheit (Gesundheitsförderung und Prävention) und zwei Bereiche auf Krankheit beziehen. Diese Aufgaben erfüllen auch die gewandelte Anspruchshaltung der Patienten, die heute nicht mehr nur Wert auf eine kompetente medizinische Versorgung, sondern auch auf eine fürsorgliche Pflege, auf eine umfassende Beratung und Informationsvermittlung, sowie auf ein Umfeld, dass sich positiv auf den Heilungs- und Genesungsprozess auswirkt, legen. Dieser Anspruch ist natürlich auch eine große Herausforderung an die Krankenhäuser, denn es gilt höchstmögliche Kundenzufriedenheit mit größter ökonomischer Effizienz zu vereinen. Doch gerade in der heutigen Zeit stellt dies eine Gradwanderung dar, da unter anderem der demographische Wandel, die Veränderungen des Krankheitspanoramas und der medizinisch-technologische Fortschritt die finanziellen Ressourcen des Sozialstaates immer weiter schrumpfen lassen. Für die Berufsgruppe der Pflegenden im Krankenhaus bedeutet dies, höchstes Leistungspotential in Bezug auf die stets steigenden Anforderungen (von Seiten der Patienten, der Angehörigen und auf Grund fortschreitender Akademisierung) auf Basis niedrigster Personalbesetzung. Gerade unter diesen Aspekten, nimmt die Gesundheitsförderung immer mehr auch in Krankenhäusern Einzug. Erstmalig wurde 1993 mit der Unterstützung der WHO das Pilotprojekt „Gesundheitsfördernder Krankenhäuser“ gestartet, aus dem dasDeutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser (DNGfK)hervorgeht. Das Netzwerk steht allen Krankenhäusern offen und hat in den letzten Jahren, mit dem Bedeutungsgewinn von Prävention und Gesundheitsförderung viele neue Mitgliedschaften verzeichnen können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Gesundheitswissenschaften

2.1 Begriffserläuterung

2.2 Entwicklung

2.3 Aufgaben und Ziele

2.4 Die Einzeldisziplinen

2.5 Definition Gesundheit

2.6 Salutogenese

2.7 Abgrenzung und Verhältnis zu anderen Gebieten

2.7.1 Public Health

2.7.2 Medizin

2.7.3 Pflegewissenschaft

3 Gesundheitsförderung

3.1 Definition

3.2 Aufgaben und Ziele

3.3 Die Ebenen der Gesundheitsförderung

3.3.1 Die Personale Ebene

3.3.2 Die Verhaltensebene

3.3.3 Die Verhältnisebene

3.4 Abgrenzung zur „Prävention“

3.5 Setting-Ansätze

3.6 Strukturen der Gesundheitsförderung

4 Umsetzung der Gesundheitsförderung auf lokaler Ebene

4.1 Entwicklung betrieblicher Gesundheitsförderung

4.2 Gesundheitsförderung in einem Krankenhaus

4.3 Gesundheitsrisiken für Pflegeberufe

4.4 Gesundheitsförderungsstrategien

4.5 Gesundheitsfördernde Maßnahmen für Pflegekräfte

4.5.1 Gesundheitsförderung auf Verhaltensebene

4.5.2 Supervision

4.5.3 Gesundheitsförderung auf Verhältnisebene

4.5.4 Gesundheitszirkel

5 Schluss und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Bedeutung der Gesundheitswissenschaften für den Pflegebereich und analysiert, wie Gesundheitsförderung speziell für Pflegekräfte im Krankenhaus gestaltet werden kann. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann Gesundheitsförderung für die Berufsgruppe der Pflegenden in einem Krankenhaus gestaltet sein?“

  • Grundlagen und Definitionen der Gesundheitswissenschaften sowie ihre Abgrenzung zu Medizin und Pflegewissenschaft.
  • Theoretische Modelle der Gesundheitsförderung, insbesondere unter Berücksichtigung der Salutogenese nach Antonovsky.
  • Analyse der spezifischen Gesundheitsrisiken von Pflegekräften im Krankenhausalltag.
  • Strategien und konkrete Maßnahmen der Gesundheitsförderung auf Verhaltens- und Verhältnisebene (z.B. Supervision, Gesundheitszirkel).
  • Die Rolle des Pflegemanagements bei der Implementierung gesundheitsfördernder Strukturen.

Auszug aus dem Buch

4.5.4 Gesundheitszirkel

Ein gutes Beispiel für Maßnahmen auf Verhältnisebene stellt der Gesundheitszirkel dar, welcher seine Ursprünge in Qualitätszirkeln hat. Er wird gerne als Kernstück der betrieblichen Gesundheitsförderung bezeichnet, da die Mitarbeiter aktiv miteinbezogen werden. Für das Pflegepersonal bedeutet dies, eine aktive Mitgestaltung im Bezug betrieblicher Gesundheitsförderung. (vgl. HURRELMANN/LAASER 2003, 412) Hier können z. B. Belastungen und Risiken aus der alltäglichen Pflegepraxis erhoben und transparent gemacht werden.

Die Ziele bei einem auf das Pflegepersonal ausgerichteten Gesundheitszirkel sind zu unterteilen. Bei der systematischen Schwachstellenanalyse der pflegerischen Tätigkeit werden durch die Pflegekräfte Lösungsansätzen und Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Entwicklung neuartiger Arbeitsstrukturen sowie die Freilegung und Nutzung kreativen und innovativen Potentials von Pflegekräften sind ein weiterer Schwerpunkt, wodurch die Arbeitszufriedenheit erhöht, sowie mehr Autonomie erreicht und ein vermehrtes gesundheitsförderliches Verhalten bei den Mitarbeitern bewirkt wird. Als letztes Ziel soll ein Beitrag zur Qualitätssicherung geschaffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die sich wandelnden Aufgaben der Pflege und die Notwendigkeit von Gesundheitsförderung angesichts steigender Anforderungen im Krankenhaus.

2 Grundlagen der Gesundheitswissenschaften: Dieses Kapitel definiert die Gesundheitswissenschaften, ihre historische Entwicklung, Aufgabenbereiche und das salutogenetische Modell.

3 Gesundheitsförderung: Hier werden Definitionen, Ziele, Ebenen der Gesundheitsförderung sowie der Setting-Ansatz und die Strukturen in Deutschland erläutert.

4 Umsetzung der Gesundheitsförderung auf lokaler Ebene: Dieses Kapitel überträgt die Theorie in die Praxis, analysiert Risiken für Pflegende und beschreibt konkrete Interventionsmaßnahmen wie Supervision und Gesundheitszirkel.

5 Schluss und Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die Etablierung der Gesundheitswissenschaften und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Pflegemanagements bei der Gesundheitsförderung.

Schlüsselwörter

Gesundheitswissenschaften, Pflege, Gesundheitsförderung, Prävention, Krankenhaus, Salutogenese, Pflegemanagement, Arbeitsbelastung, Supervision, Gesundheitszirkel, Empowerment, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Ottawa-Charta, Mitarbeiterorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Gesundheitswissenschaften für die Pflegepraxis und analysiert Methoden der Gesundheitsförderung zur Entlastung von Pflegepersonal im Krankenhaus.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Gesundheitswissenschaften, die Abgrenzung zur Medizin, Konzepte der Gesundheitsförderung (z.B. Salutogenese) sowie spezifische Maßnahmen zur Mitarbeitergesundheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage: „Wie kann Gesundheitsförderung für die Berufsgruppe der Pflegenden in einem Krankenhaus gestaltet sein?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Anwendung wissenschaftlicher Modelle wie der Salutogenese auf den Praxisbereich der Krankenpflege basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Gesundheitswissenschaften, eine Definition der Gesundheitsförderung und die praktische Umsetzung (Strategien und Maßnahmen) für Pflegekräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gesundheitsförderung, Pflegemanagement, Salutogenese, Arbeitsbelastung im Krankenhaus und Gesundheitszirkel definiert.

Warum ist das salutogenetische Modell nach Antonovsky relevant?

Es dient als theoretischer Hintergrund für die Gesundheitsförderung, da es sich auf die Stärkung von Widerstandsressourcen und einen ressourcenorientierten Blick auf Gesundheit statt nur auf Krankheit konzentriert.

Was sind die Hauptbelastungsfaktoren für Pflegende laut der Arbeit?

Zu den Belastungen zählen biologische und chemische Gefahren, körperliche Beanspruchung durch Heben schwerer Lasten, psychosoziale Belastungen sowie Stress durch komplexe Arbeitsorganisation und Zeitdruck.

Welche Funktion hat ein Gesundheitszirkel?

Er dient als Instrument zur aktiven Mitgestaltung durch Mitarbeiter, um Probleme und Belastungen im Pflegealltag transparent zu machen und gemeinsam innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

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Details

Title
Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Martina Gumminger (Author)
Publication Year
2006
Pages
36
Catalog Number
V56658
ISBN (eBook)
9783638512930
ISBN (Book)
9783656772439
Language
German
Tags
Bedeutung Gesundheitswissenschaft Pflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martina Gumminger (Author), 2006, Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56658
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