"Leben nach Maß" - zum Problem der Maßstäblichkeit menschlichen Handelns in der Perspektive biotechnologischer Entwicklungen und Albert Schweitzers Denken


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2005

28 Seiten


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Gentechnischer Fortschritt ins Grenzenlose als maß-loses »Maß«?

2. Haben wir (k)eine ›denkende Wissenschaft‹?

3. »Ehrfurcht vor dem Leben« als »denknotwendiges Maß« einer Grenzen überschreitenden Vernunft?

4. »Unbegrenzte Verantwortung« als Antwort auf eine Biotechnologie ins Grenzenlose?

Einleitung

Die bahnbrechenden Entwicklungen der Biotechnologie, die Albert Schweitzer selbst in ihren seinerzeit erkennbaren Anfängen nicht zu Kenntnis nahm, hätten ihn in den Dimensionen, wie sie uns heute vor Augen stehen, kaum überrascht. Ganz im Gegenteil – sie wären für ihn nur zu folgerichtig aus dem allgemeinen wissenschaftlich-technischen Fortschritt, den er mit großer Sorge verfolgte, erwachsen. In seiner 1943/44 verfaßten Analyse der »geistigen und materiellen Situation der Zeit« bringt er diese Sorge klar zum Ausdruck:

»Tatsächlich sind wir Übermenschen geworden: nicht ganz die, nach denen Nietzsche ausgeschaut hatte, aber doch Übermenschen. Wir sind es durch die übermenschliche Macht, die uns durch die ins Grenzenlose gehenden Fortschritte der Technik in die Hand gegeben ist. In einer bisher unvorstellbaren Weise gebieten wir über die Kräfte der Natur. (...)

Aber zur übermenschlichen Vernünftigkeit, die erforderlich wäre, um diese Macht nur im rechten Sinne zu gebrauchen, haben wir uns nicht zu erheben vermocht«.[1]

Schärfer noch konstatiert er an anderer Stelle im Gegensatz zum ins Unermeßliche gesteigerten Wissen und Können eine »Verkümmerung« des modernen Menschen »in seinem eigentlichen Wesen«.[2] Im Blick auf die biotechnologischen Entwicklungen tun sich hier zwei miteinander verschränkte Fragestellungen auf:

Sind angesichts der Biotechnologie, die wie kaum eine andere wissenschaftlich-technische Entwicklung der Moderne für unüberschreitbar gehaltene Grenzen und Maßstäbe durchbricht, auch im Bereich ethischer Maßstäbe ebensolche Grenzüberschreitungen vonnöten und möglich?

Wenn dies der Fall ist, inwiefern könnte Schweitzers Denken einen zukunftsweisenden ethischen Maßstab bieten, der im begonnenen biotechnischen Zeitalter geeignet ist, eine »neue Vernünftigkeit« grundzulegen und den Menschen in sein »eigentliches Wesen« zu erheben?

Diese beiden Fragestellungen möchte ich in vier aufeinander aufbauenden Betrachtungsschritten näher verfolgen: 1. Zunächst gilt es, sich die Handlungsmaximen des biotechnologischen Fortschrittsprojektes und dessen Grenzen zu vergegenwärtigen. 2. Ferner ist in diesem Betracht von Schweitzer her das zugrundliegende Verhältnis von Wissenschaft und Denken bzw. Ethik zu umreißen. Sodann möchte ich 3. Schweitzers Ethikprinzip in seinem Anspruch »denknotwendiger Vernünftigkeit« zu Kants »Nötigung der Vernunft« kritisch abgrenzen und schließlich 4. das hieraus resultierende konfliktethische Verantwortungskonzept Schweitzers auf seine Tragfähigkeit in biotechnologischen Problemzusammenhängen hin prüfen.

1. Gentechnischer Fortschritt ins Grenzenlose als maß-loses »Maß«?

Die Unaufhaltsamkeit des grenzüberschreitenden Fortschritts auf allen Gebieten des Wissens und Könnens und die daraus resultierende »sich überstürzende und tiefgehende Umgestaltung der für unser Leben in Betracht kommenden Verhältnisse«[3] hat Schweitzer wiederholt in dem Bild der aufgezogenen Schleuse veranschaulicht:

»Die Schleuse, durch die sich die Wasser in unaufhaltsamem Strome ergießen, läßt sich nicht mehr schließen«.[4]

Die wissenschaftlich-technischen Entwicklungen brechen sich Bahn, ehe wir gewärtigen können, welche ethischen Dilemmata wir uns damit einhandeln. Schon in der Atombombenfrage war seinerzeit die anfängliche Überlegung, entsprechende Forschungen wegen ethischer Skrupel auf Eis zu legen, aus politischen Gründen verworfen worden. In der biotechnologischen Entwicklung stellt sich die Situation noch komplizierter dar: Nach einer zunächst vielversprechenden Initiative führender Wissenschaftler von 1974, über ein freiwilliges Moratorium zur Aussetzung von Experimenten mit rekombinanter DNA Zeit für die Diskussion damit verbundener ökologischer und gesundheitlicher Risiken zu gewinnen, werden durch sich überschlagende gentechnologische Forschungsergebnisse und deren industrielle Anwendung fortwährend neue Fakten geschaffen, die neue ethische Probleme und Risikofragen aufwerfen und die öffentliche Debatte anheizen.[5]

Das begonnene biotechnische Zeitalter ist der Anbruch einer Epoche, deren »Operationsmatrix«[6] die überkommenen ethischen Grenzziehungen und Maßstäbe durchbricht, ja maß-los geworden ist. Die moderne Gentechnik demonstriert eindrucksvoll, daß sich die genetischen »Programme« und »kausalen Agenzien«, nach denen sich die lebendigen Organismen ungeachtet ihrer Organisationsform entwickeln, nicht nur biochemisch entschlüsseln, sondern auch nach Maßgabe technisch-ökonomischer Zwecksetzungen gezielt verändern lassen. Die offenkundigen Erfolge, mit denen sich die Natur nach informationstechnischen Modellen beschreiben und manipulieren läßt, verführen aber zu dem Umkehrschluß, daß lebende Organismen »nichts anderes als« die funktionale Manifestation einer in den Genen verankerten Information als deren Träger seien.[7] Wohl richtet sich die Natur offensichtlich nach kontrollierbaren Ursache-Wirkungszusammenhängen und unterwirft sich ›willfährig‹ unseren technischen Zwecksetzungen, – jedoch geht sie nicht darin auf. Wir können die Natur zwar immer differenzierter und komplexer mit Hilfe informationstheoretischer, kybernetischer und mathematischer Modelle beschreiben. Aber: »es konnte noch kein Leben künstlich erzeugt werden«.[8]

Diese Einsicht ist von nicht zu überschätzender Bedeutung – gerade an der Schwelle des biotechnologischen Zeitalters, in dem sich nicht wenige seiner maßgeblichen Vertreter anschicken, einseitig einem reduktionistischen Wissenschaftsparadigma zu folgen mit dem Ziel, »die Lebensmechanismen praktisch vollständig« zu verstehen und »aus diesem totalen Verständnis ... totale Kontrolle zu machen«[9].

Die Revolutionierung überkommener Maßstäbe wird in der gentechnischen Entwicklung nirgends evidenter als in den unabsehbaren Möglichkeiten eines Gentransfers zwischen zwei beliebigen Lebewesen, unabhängig von ihrem stammesgeschichtlichen Verwandtschaftsgrad. Was hier geschieht ist nicht weniger als der Einbruch in die über Jahrmillionen gewachsene und in ihrem vernetzten Gefüge bewährte Biosphäre, die einen Genaustausch nur zwischen Varietäten innerhalb strikt eingehaltener Artgrenzen zuläßt.

Die Möglichkeit, nach Belieben tierische Gene in Pflanzen oder menschliche Gene in Tiere zu transferieren, stellt das für unhintergehbar gehaltene »Konzept von der Integrität einer Art« völlig in Frage. Lebewesen werden nicht mehr als »fühlende Kreaturen« mit »unantastbaren Qualitäten« wahrgenommen, sondern »als Bündel genetischer Informationen«. Sie werden so ihrer wesenhaften, unvertretbaren Besonderheit beraubt und »in abstrakte Botschaften umgewandelt«.[10]

Die Totalisierung technisch-ökonomischer Vereinnahmung von Leben durch die Gentechnik einerseits und die damit einhergehende Verengung des ethischen Betrachtungshorizonts andererseits gipfelt in der inzwischen vielfältig praktizierten »Patentierung« von Leben. Tiere und Pflanzen, deren Gene technisch verändert wurden, werden als menschliche »Erfindungen« deklariert, aus denen Forscher und Firmen, die derartige Modifikationen vorgenommen haben, exklusive Urheber- und Eigentumsrechte ableiten und diese patentamtlich zuerkannt bekommen. Hier hat sich im Bereich instrumentell-technischen Denkens und Handelns ein Dammbruch ethischer Maßstäblichkeit vollzogen: Lebende Organismen werden seither nicht nur einer bis ins Maßlose gesteigerten technischen Vernutzung unterworfen und denaturiert, sondern in ihrem vom Menschen unabhängigen originären Eigensein negiert. Was bis dato als wissenschaftliche Entdeckung von Naturgegebenheiten und Anwendung der vom Menschen entwickelten gentechnischen Methoden gelten konnte, wird nunmehr zur Erfindung umgefälscht. Es wird damit unterstellt, die Lebewesen auf dem Wege gentechnischer Modifikation in toto selbst erschaffen zu haben.[11] Menschliche Maßlosigkeit kippt hier unversehens um in Vermessenheit und Hybris.[12] Weiter kann die abstrahierende Reduktion komplexer Lebensformen auf isolierbare genetische Merkmale und berechenbare Gensequenzen kaum auf die Spitze getrieben werden.

Die Verabsolutierung des Machbarkeitsparadigmas, das der Vision folgt, genetische »Defekte« zu eliminieren, durch Gentransfer neue Lebensformen nach menschlicher Zweckerwägung zu »perfektionieren« oder gar gänzlich neue Arten zu »kreieren«, zeigt, daß sich viele Gentechniker noch in einer anderen Hinsicht ver-messen. Sie greifen unbekümmert in das unerschöpfliche Reservoire genetischer Vielfalt ein, wie sie die Evolution über Jahrmillionen hervorgebracht hat, klassifizieren und sondieren Gene nach Wertaspekten als »gut« und »schlecht« bzw. »defekt«, ohne auch nur annähernd begreifen zu können, welche Funktionen ihnen im Gesamtkomplex der jeweiligen Individuen bzw. der Ökosphäre, der sie angehören, direkt oder indirekt zukommen. Gerade auch die Evolutionsbiologie hat schon lange erkannt, daß Mutationen und rezessive Merkmale, die uns als »Fehler« im genetischen Code erscheinen, im evolutionären Gesamtprozeß ungeahnte »Chancen« und Entwicklungsimpulse bergen.[13] Gleichwohl müssen wir uns davor hüten, diese »Chancen« in die Matrix technisch-manipulativer Vernutzungsmöglichkeiten hineinzuzwingen. Denn:

»Die Natur ist viel zu lebendig, zu komplex und variabel, um sich je von Wissenschaftlern mit aussagekräftigen prognostizierenden Modellen umschreiben zu lassen.«[14]

2. Haben wir (k)eine ›denkende Wissenschaft‹?

Bei allem Fortschritt ins Grenzenlose stößt die wissenschaftliche Welt- und Lebenserschließung Schweitzer zufolge an eine unüberschreitbare, prinzipielle Grenze:

»Was aber Leben ist, vermag keine Wissenschaft zu sagen«.[15]

Es ist inzwischen ein unstreitiger erkenntnistheoretischer Topos, daß der »objektive« Maßstab, den die Naturwissenschaft ihrer Erforschung der Wirklichkeit zugrunde legt, es zwar erlaubt, eine in gewissen Grenzen verläßliche mathematische Architektur des Wirklichen zu entwerfen. Andererseits aber ist ebenso klar geworden, daß die Wirklichkeit ihr solchermaßen konstruiertes Abbild unendlich transzendiert.[16]

In diesem Zusammenhang gibt die Erkenntniskritik von Jaspers ergänzend Aufschluß, wonach all unser Erkennen, ob wissenschaftlich oder nicht, an eine prinzipielle Grenze stößt: Wir erkennen »immer in der Welt«, »niemals die Welt«. Alles Wissen hat nur partikularen Charakter, ein »Totalwissen bleibt aus«.[17] Was innerhalb dieser Grenzen die exakten Naturwissenschaften als »objektive« Erfahrung beschreiben, skelettiert Reichtum und Fülle menschlicher Erlebens- und Erfahrungsmöglichkeiten auf das »trockene Gerüst des Zählbaren und Meßbaren«[18] als dem allein objektiv Feststellbaren und intersubjektiv Überprüfbaren. Die gegenwärtige Problematik der naturwissenschaftlich-technischen Daseinsgestaltung ist dabei eine doppelte: sie liegt nicht allein in den unerwünschten Nebenfolgen und Rückwirkungen technisch-industrieller Machenschaften auf Mensch und Natur. Die eigentliche Problematik, wie sie vor allem auch in der Biotechnologie virulent geworden ist, beruht auf der Fehleinschätzung der Grenzen naturwissenschaftlich-technischer Methoden als solchen, sprich: auf deren unzulässigen Verabsolutierung.[19]

[...]


[1] Vgl. Schweitzer, A.: Die Weltanschauung der Ehrfurcht vor dem Leben. Kulturphilosophie III. Dritter und vierter Teil. Günzler, Claus/ Zürcher, Johann (Hrsg.). München 2000, S. 220, vgl. 335, 379. Bemerkenswert ist die fast wörtliche Übereinstimmung der genannten Überschrift mit dem Titel des Buches von Karl Jaspers: Die geistige Situation der Zeit. Berlin 1931, das Schweitzer höchstwahrscheinlich kannte und zu dem es auch zahlreiche inhaltliche Berührungen gibt, die hier nicht verfolgt werden können.

[2] Schweitzer: Kulturphilosophie III. Dritter und vierter Teil, S. 335. Damit bekräftigt er seine schon dreißig Jahre früher vorgetragene Kulturkritik, in der er einen geistig-ethischen Verfall der Kultur diagnostiziert, mit der ein Verlust der Freiheit und Humanität des modernen Menschen verbunden sei (vgl. Schweitzer, Albert: Kultur und Ethik, mit Einschluß von Verfall und Wiederaufbau der Kultur. München 1960, S. 61).

[3] Schweitzer: Kulturphilosophie III. Dritter und vierter Teil, S. 355.

[4] Ebd., S. 339.

[5] Vgl. Rifkin, Jeremy: Das biotechnische Zeitalter. Die Geschäfte mit der Gentechnik. München 1998, S. 13ff.

[6] Vgl., Rifkin: Das biotechnische Zeitalter, S. 33f.

[7] Zum Prinzip des »Nichts-anderes-als«, das Moritz Geiger in die Diskussion gebracht hat, vgl. Bollnow, Otto Friedrich: Das Wesen der Stimmungen. Frankfurt 61980, S. 15. Zur reduktionistischen Betrachtungsweise der Biologie vgl. Rifkin: Das biotechnische Zeitalter, S. 236, 338f.

[8] Regelmann, Johann-Peter/ Schramm, Engelbert: Schlägt Prigogine ein neues Kapitel in der Biologiegeschichte auf? In: Altner, Günter (Hrsg.): Die Welt als offenes System. Eine Kontroverse um das Werk von Ilya Prigogine. Frankfurt/M. 1986, S. 61.

[9] Wilmut, Ian/ Campbell, Keith/ Tudge, Colin: Dolly. Der Aufbruch ins biotechnische Zeitalter. München/Wien 2000, S. 325.

[10] Rifkin: Das biotechnische Zeitalter, S. 311f., vgl. 309, 314.

[11] Vgl. ebd., S. 17, 82ff.

[12] Vgl. Bollnows prinzipielle Unterscheidung von »Maß«, »Unmäßigkeit«, »Maßlosigkeit« und »Vermessenheit« in: Bollnow, Otto Friedrich: Maß und Vermessenheit des Menschen. Philosophische Aufsätze. Göttingen 1962, S. 33ff.

[13] Vgl. Rifkin: Das biotechnische Zeitalter, S. 220ff.

[14] Ebd., S. 179.

[15] Schweitzer, Albert: Kultur und Ethik, mit Einschluß von Verfall und Wiederaufbau der Kultur. München 1960, S. 329.

[16] Vgl. Dürr, Hans-Peter: Wissenschaft und Wirklichkeit. Über die Beziehung zwischen dem Weltbild der Physik und der eigentlichen Wirklichkeit. In: Hans-Peter Dürr/ Walther Ch. Zimmerli (Hrsg.): Geist und Natur. Über den Widerspruch zwischen naturwissenschaftlicher Erkenntnis und philosophischer Welterfahrung. Bern u.a. ²1989, S. 28-46;

[17] Japers, Karl: Chiffren der Transzendenz. München 1970, S. 7, 35.

[18] Bollnow, Krise und Chance unserer Zeit. In: Ders.: Zwischen Philosophie und Pädagogik. Vorträge und Aufsätze. Aachen 1988, S. 33f.

[19] Vgl. Schüz, Gottfried: Personale Enfaltung in der Krise. In: Knierim, Heinz/ Schüz, Gottfried (Hrsg.): Dimensionen ganzheitlicher Verantwortung. Krisen – Aufgaben – Erziehung. Baltmannsweiler 1993, S. 57ff.

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Details

Titel
"Leben nach Maß" - zum Problem der Maßstäblichkeit menschlichen Handelns in der Perspektive biotechnologischer Entwicklungen und Albert Schweitzers Denken
Autor
Jahr
2005
Seiten
28
Katalognummer
V56947
ISBN (eBook)
9783638515016
Dateigröße
461 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leben, Problem, Maßstäblichkeit, Handelns, Perspektive, Entwicklungen, Albert, Schweitzers, Denken
Arbeit zitieren
Dr. phil. Gottfried Schüz (Autor), 2005, "Leben nach Maß" - zum Problem der Maßstäblichkeit menschlichen Handelns in der Perspektive biotechnologischer Entwicklungen und Albert Schweitzers Denken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56947

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