Die Schüler/innen sollen zum Lesen motiviert werden und gemäß ihrem Lernstand ihre Fähigkeiten in den Bereichen „Lesetechniken zum Lesen und Erlesen“ und „sprachliche Durchgliederung“ weiterentwickeln können.
Die Schüler/innen sollen ihre Fähigkeiten im selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten weiterentwickeln.
Inhaltsverzeichnis
1.1 Thema der Unterrichtsreihe
1.2. Ziele der Unterrichtsreihe
1.2.1 Schwerpunktziel der Unterrichtsreihe
1.2.2 Weiteres wichtiges Ziel der Unterrichtsreihe
1.3 Aufbau der Unterrichtsreihe
2. Die Unterrichtsstunde
2.1 Thema der Unterrichtsstunde
2.2 Ziele der Unterrichtsstunde
2.2.1 Schwerpunktziel der Unterrichtsstunde (1. Sequenz)
2.2.2 Weiteres Ziel der Unterrichtsstunde
2.3 Situation der Lerngruppe und Lernausgangslage
2.3.1 Situation der Lerngruppe
2.3.2 Lernvoraussetzungen
2.3.2.1 Lese- und Schreibvoraussetzungen
2.3.2.2 Sonstiges
2.3.2.3 Konsequenzen für die geplante Unterrichtsstunde
2.3.3 Geplanter Unterrichtsverlauf
Zielsetzung und Themen
Die Unterrichtsreihe zielt darauf ab, die Lesemotivation von Erstklässlern durch einen handlungs- und produktionsorientierten Umgang mit dem Bilderbuch „Cornelius“ zu steigern und grundlegende Fähigkeiten im Bereich der Lesetechniken sowie der lautgetreuen Verschriftlichung zu festigen.
- Förderung der Lesemotivation und des aktiven Zuhörens.
- Entwicklung von Fähigkeiten zur lautgetreuen Verschriftlichung.
- Stärkung des selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitens.
- Integration kreativer und produktiver Gestaltungsaufgaben.
- Differenzierte Lese- und Schreibförderung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lernstände.
Auszug aus dem Buch
2.3.2.1 Lese- und Schreibvoraussetzungen
Die meisten Schüler/innen verfügen über gute Buchstabenkenntnisse und kennen die entsprechende Lautzuordnung. „Lücken“ beziehen sich bei der Mehrheit der Kinder auf Buchstaben und Lautverbindungen, die noch nicht eingeführt worden sind und vergleichsweise selten beim Schreiben verwendet werden (z.B. „eu“, „ch“).
Viele Kinder haben Probleme bei der Zuordnung des Lautes <v> zum Buchstaben „W“.
M und H kennen fünf der bisher eingeführten zwanzig Buchstaben und ihre lautliche Zuordnung gut. R hat keine Einsichten in die LBZ. Die Orientierung auf der Anlauttabelle ist für M, H, R und J mühsam, so dass sie häufig sehr schnell aufgeben oder das Schreiben umgehen möchten.
Einige Kinder haben das Schriftbild und die Schreibung bestimmter Buchstaben nicht automatisiert: A schreibt den Großbuchstaben „N“ manchmal spiegelverkehrt, M verwechselt häufig die Großbuchstaben „M“ und „N“ sowie die Kleinbuchstaben „f“, „t“ und „l“.
Zusammenfassung der Kapitel
1.1 Thema der Unterrichtsreihe: Beschreibung der handlungs- und produktionsorientierten Unterrichtsreihe zum Bilderbuch „Cornelius“.
1.2. Ziele der Unterrichtsreihe: Definition der pädagogischen Schwerpunkte hinsichtlich Lesetechniken und der Förderung selbstständigen Arbeitens.
1.3 Aufbau der Unterrichtsreihe: Detaillierte Darstellung der aufeinanderfolgenden Unterrichtssequenzen zum Bilderbuch.
2. Die Unterrichtsstunde: Spezifikation der konkreten Unterrichtsstunde inklusive Lernzielen, Lernausgangslage und geplantem Verlauf.
Schlüsselwörter
Grundschule, Erstleseunterricht, Lesemotivation, Bilderbuch, Cornelius, Leo Lionni, Schreibentwicklung, lautgetreues Schreiben, Anlauttabelle, Klassenbilderbuch, produktionsorientierter Unterricht, Lese-Förderung, Unterrichtsentwurf, Schreibprozess, Sprachhandeln.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst einen ausführlichen Unterrichtsentwurf für den Deutschunterricht in einer ersten Klasse, der die Arbeit mit dem Bilderbuch „Cornelius“ von Leo Lionni zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz beschreibt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind der Erstlese- und Erstschreibunterricht, die Förderung der Lesemotivation, die Arbeit mit Anlauttabellen sowie die kreative Gestaltung von Klassenbilderbüchern.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Die Schüler sollen motiviert werden, sich mit dem Text auseinanderzusetzen, ihre Fähigkeiten in der lautgetreuen Verschriftlichung zu trainieren und eigenverantwortlich an Schreibaufgaben zu arbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen handlungs- und produktionsorientierten Ansatz, der durch eine differenzierte Beobachtung der Lernvoraussetzungen (nach Spitta und Scheerer-Neumann) begründet ist.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Situation der Lerngruppe, die spezifischen Lernvoraussetzungen (wie Buchstabenkenntnisse, visuelle Wahrnehmung, phonologische Bewusstheit) und den detaillierten Verlauf der geplanten Unterrichtsstunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere: Erstleseunterricht, Lesemotivation, lautgetreues Schreiben, Schreibentwicklung und Differenzierung.
Wie gehen die Kinder mit Schreibschwierigkeiten um?
Für Kinder mit Schwierigkeiten gibt es Hilfsangebote wie Bildkarten, die Möglichkeit zum Malen statt Schreiben oder die Unterstützung durch hilfsbereite Partner.
Warum wird das „Stuhlkino“ als Methode gewählt?
Das Stuhlkino dient als Form des japanischen Erzähltheaters, um die Aufmerksamkeit der Kinder gezielt auf die Bilder zu lenken und eine motivierende Lernumgebung für das gemeinsame Erzählen zu schaffen.
Welche Rolle spielt die „Erwachsenenschrift“?
Die „Erwachsenenschrift“ wird unter die Kindertexte geklebt, damit diese ihre eigenen Arbeiten mit einer lesbaren Vorlage vergleichen und so Einsichten in die Schrift gewinnen können.
- Citar trabajo
- Melanie Lappe (Autor), 2006, "Cornelius lernt Kunststücke: Was kannst du ihm beibringen?" als Grundlage und Animation zum Schreiben und Gestalten von Bilderbuchseiten für ein Klassenbilderbuch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57081