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The Prologue and Tale of Sit Thopas

Titre: The Prologue and Tale of Sit Thopas

Dossier / Travail de Séminaire , 2005 , 16 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Esther Rieck (Auteur)

Philologie Anglaise - Littérature
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Die hier vorliegende Erzählung von Sir Thopas bildet in der Einheit der Canterbury Tales eine Besonderheit. Es ist vermutlich die erste Parodie in der Literatur. Der Pilger Chaucer erzählt die wahrscheinlich schlechteste, aber auch gleichzeitig die humorvollste Erzählung der Canterbury Tales. Auf den ersten Blick fällt auf, dass der Verfasser Chaucer meisterhaft mit allen Gattungen des mittelalterlichen Erzählens umgehen kann. Er dramatisiert und stellt die typische mittelalterliche Romanze sehr überspitzt dar. Es ist nicht zuletzt diese Tatsache, die diese Erzählung so lesens- und liebeswert macht. Untersucht man diese Romanzenparodie genauer und vergleicht sie mit den typischen Vertretern ihrer Zeit, fällt auf, wie der Verfasser Chaucer mit dieser Gattung regelrecht spielt. Fast in jeder Zeile trifft man auf Aussagen, Sätze oder gar Wörter, die die mittelalterlichen Romanzen parodieren. In dieser Hausarbeit möchte ich nun im folgenden zunächst den Begriff der mittelalterlichen Romanze klären, und dann die parodistischen Elemente dieser Erzählung ergründen und aufzeigen. Da dieser Bereich sehr komplex ist, erhebe ich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die mittelenglische Romanze

3. Elemente der Parodie in der Erzählung des Sir Thopas

3.1 Elemente der Parodie im Inhalt der Erzählung

3.2 Elemente der Parodie in der äußeren Form

4. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die "Erzählung von Sir Thopas" aus den Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer und analysiert, wie diese als eine der ersten literarischen Parodien sowohl den Inhalt als auch die äußere Form der klassischen mittelalterlichen Romanze dekonstruiert und ironisiert.

  • Analyse der Gattungsmerkmale der mittelenglischen Romanze
  • Untersuchung parodistischer Elemente im inhaltlichen Aufbau der Erzählung
  • Betrachtung der Rolle Chaucers als inkompetent wirkender Erzähler
  • Kritik an der äußeren Form (Reimstruktur und Erzählweise)
  • Deutung der Selbstironie und der intentionalen Unvollständigkeit des Werks

Auszug aus dem Buch

3.1 Elemente der Parodie im Inhalt der Erzählung

In der hier vorliegenden Erzählung finden sich auf den ersten Blick viele verschiedene Elemente der Parodie. Chaucer –als Verfasser– parodiert nicht nur den Inhalt der typischen mittelalterlichen Romanze, sondern auch ihre äußere Form. Fast jedes Element in der Erzählung von Sir Thopas spielt mit den Erwartungen der Zuhörerschaft über das charakteristische Bild der mittelalterlichen englischen Romanze.

Schon zu Beginn der Erzählung wird dies sehr greifbar. Im Prolog spricht der Wirt den Pilger Chaucer an und beschreibt sein Äußeres.

„He in the waast is shape as wel as I; This were apopet in an arm t’enbrace For any woman, small and fair of face. He semeth elvyssh by his contenaunce, For unto no wight dooth he daliaunce.”

An dieser Beschreibung kann man erkennen, dass Chaucer sich in gewisser Weise selbst auf den Arm nimmt. Die Beschreibung ist nicht gerade sehr schmeichelhaft. In Zeile 701 wird dies sehr deutlich. Der Wirt sagt, dass der Pilger Chaucer in den Armen einer Frau wie eine kleine Puppe aussehen würde. Das klingt so, als wenn Chaucer nicht gerade ein großer männlich wirkender Mann ist, sondern eher etwas feminin wirkt. Man könnte sogar den Eindruck bekommen, dass sich Chaucer selbst etwas zum Clown macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Erzählung von Sir Thopas als eine der ersten literarischen Parodien vor und erläutert das Ziel der Arbeit, die Romanzenparodie im Kontext der Canterbury Tales zu untersuchen.

2. Die mittelenglische Romanze: Dieses Kapitel definiert die Gattung der mittelenglischen Romanze, beleuchtet ihre historischen Ursprünge und beschreibt die typischen strukturellen und thematischen Konventionen.

3. Elemente der Parodie in der Erzählung des Sir Thopas: Das Hauptkapitel analysiert die gezielte Brechung von Erwartungen, sowohl durch inhaltliche Übersteigerung der Ritterfigur als auch durch die ironische Darstellung des Erzählers.

3.1 Elemente der Parodie im Inhalt der Erzählung: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die spezifische Figur des Sir Thopas und die Art und Weise, wie Chaucer durch die Charakterisierung und die Handlungskonstruktion die klassischen Romanzennormen unterläuft.

3.2 Elemente der Parodie in der äußeren Form: Hier wird der Fokus auf die sprachliche Ebene, insbesondere auf den „albernen“ Reimstil und die unkonventionelle Erzählstruktur, gelegt.

4. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die Analyse zusammen und interpretiert die Erzählung als ein Kabinettstück, in dem Chaucer durch das Vermischen von Erzähler- und Verfasserrollen ein komplexes ironisches Gesamtkunstwerk schafft.

Schlüsselwörter

Geoffrey Chaucer, Sir Thopas, Canterbury Tales, Parodie, mittelalterliche Romanze, Gattung, Ironie, Literaturgeschichte, Erzählstruktur, Literaturkritik, Ritterdichtung, Mittelenglisch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Erzählung von Sir Thopas aus den Canterbury Tales und deren Funktion als Parodie auf die zeitgenössische mittelalterliche Romanzengattung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Gattungstheorie der mittelalterlichen Romanze, die Identifikation von parodistischen Elementen in Inhalt und Form sowie die Rolle des Erzählers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Chaucer durch bewusste stilistische und inhaltliche Mittel die Konventionen der Ritterdichtung persifliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Primärtext mit zeitgenössischen Gattungskonventionen und Fachliteratur vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Analyse der Romanzenparodie und eine Untersuchung der äußeren Form, wie etwa der Reimtechnik und der Erzählabbrüche.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Parodie, Chaucer, Ritterdichtung, Romanze, Canterbury Tales und ironische Erzählweise.

Warum wirkt der Protagonist Sir Thopas so ungewöhnlich für einen Ritter?

Sir Thopas wird bewusst mit weiblichen Attributen beschrieben und als untypisch "weich" dargestellt, was im direkten Widerspruch zum Ideal eines unverwundbaren Ritters steht.

Welche Rolle spielt der Wirt in Bezug auf die Erzählung?

Der Wirt fungiert als Katalysator für die Parodie, indem er die Erzählweise Chaucers kritisiert und den Abbruch der Geschichte provoziert, was die Selbstironie des Verfassers unterstreicht.

Warum bleibt die Erzählung von Sir Thopas unvollendet?

Im Gegensatz zu anderen unvollständigen Werken Chaucers, die auf seinen Tod zurückzuführen sind, wird der Abbruch dieser Erzählung als eine bewusste, intentionale Entscheidung des Autors gewertet.

Fin de l'extrait de 16 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
The Prologue and Tale of Sit Thopas
Université
University of Paderborn
Cours
Geoffrey Chaucer
Note
2,7
Auteur
Esther Rieck (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
16
N° de catalogue
V57215
ISBN (ebook)
9783638517294
ISBN (Livre)
9783656792925
Langue
allemand
mots-clé
Prologue Tale Thopas Geoffrey Chaucer
Sécurité des produits
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Citation du texte
Esther Rieck (Auteur), 2005, The Prologue and Tale of Sit Thopas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57215
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Extrait de  16  pages
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