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Kaum umworben. Die Zielgruppe der Senioren. Anforderungen an die Kommunikation mit Konsumenten 50+

Titre: Kaum umworben. Die Zielgruppe der Senioren. Anforderungen an die Kommunikation mit Konsumenten 50+

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 34 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dominik Dürr (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Schaut man sich die heutigen Werbekampagnen an, so könnte man zu dem Schluss kommen, dass unsere Gesellschaft nur aus jungen, konsumfreudigen Verbrauchern besteht. Wie sonst lässt sich erklären, dass fast ausschließlich diese Zielgruppe beworben wird? Oder sind ältere Verbraucher für den Konsum wirklich so unbedeutend? Warum wird die Zielgruppe der über 50-Jährigen so vernachlässigt? Gerade im Hinblick auf gesättigte Märkte müssen Unternehmen neue Absatzmärkte erschließen, um ihre Produkte auch weiterhin absetzen zu können. Da ist es geradezu fahrlässig, sich nur auf die jüngeren Konsumenten zu konzentrieren und diese zu bewerben. Die demografische Entwicklung ist in aller Munde und wird der Gesellschaft zukünftig immer mehr ältere und immer weniger jüngere Konsumenten bescheren. Besonders die Gruppe der älteren Konsumenten wird also immer größer und könnte den Unternehmen somit neue absatzpolitische Impulse geben. Die Unternehmen sollten sich daher nicht länger dem demografischen Wandel entziehen, und das große Potenzial der über 50-Jährigen erkennen und darauf mehr eingehen. Aber welche Anforderungen muss die Kommunikationspolitik der Unternehmen überhaupt erfüllen, um ältere Konsumenten anzusprechen? Wie muss man mit ihnen umgehen, um Produkte bestmöglich verkaufen zu können? Auf diese und weitere Problemstellungen wird im Rahmen dieser Studienarbeit eingegangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ziel und Vorgehensweise

2 Bevölkerungsspezifische Entwicklungen

2.1 Demografische Entwicklung – von der Pyramide zum Pilz

2.2 Einkommenssituation und Vermögensverteilung

3 Darstellung der Konsumenten über 50

3.1 Marktsegmentierung

3.2 Selbstbild der Best Ager

3.3 Physiologisches Altern

3.4 Psychologisches Altern

3.5 Best Ager und ihr Konsumverhalten

3.6 Point of Sale

3.7 Markentreue und Innovationsbereitschaft

4. Mediennutzung der Best Ager

4.1 Fernsehen

4.2 Radio und Hörfunk

4.3 Printmedien

4.4 Internet

5 Branchenpotenziale

5.1 Tourismus

5.2 Automobilbranche

6 Praxisbeispiele

6.1 Nivea Vital Serie

6.1.1 Die Werbekampagne

6.1.2 Produkte und Verpackungsgestaltung

6.2 Bertolli

6.2.1 Die Werbekampagne

6.2.2 Produkte

7 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Zielgruppe der Konsumenten über 50 Jahre für Unternehmen und analysiert, welche Anforderungen an eine effektive Kommunikationspolitik gestellt werden müssen, um diese kaufkräftige Gruppe optimal anzusprechen.

  • Demografischer Wandel und dessen Auswirkungen auf den Absatzmarkt.
  • Analyse des Kaufpotenzials und der ökonomischen Situation der Best Ager.
  • Psychologische und physiologische Aspekte des Alterns und deren Einfluss auf das Konsumverhalten.
  • Mediennutzungsverhalten der Generation 50+.
  • Praxisbeispiele für erfolgreiche Werbe- und Produktstrategien für diese Zielgruppe.

Auszug aus dem Buch

3.3 Physiologisches Altern

Wie oben schon erwähnt sind Best Ager alles andere als krank, gebrechlich und passiv, doch trotz aller Fitness und allem Elan, den die Best Ager an den Tag legen, geht der Alterungsprozess auch an ihnen nicht völlig spurlos vorbei. Er äußert sich vielfältig bei ihnen und schlägt sich somit auch auf das jeweilige Kaufverhalten nieder. Auf die altersbedingten Veränderungen wird im Folgenden eingegangen:

Augen: Die Sehschärfe verschlechtert sich mit zunehmendem Alter, sodass Best Ager häufig nur noch mit Sehhilfe ihre Umwelt richtig wahrnehmen können, sowohl auf kurze als auch auf weite Distanzen. Kleine Preisschilder, Verpackungshinweise oder Zutatenlisten sind für sie nur noch schwer lesbar, wenn eine entsprechende Schriftgröße nicht eingehalten wird. Diese sollte deutlich größer sein als dies gegenwärtig üblich ist. Darauf sollte der Handel bei der Preisauszeichnung achten und natürlich auch die Unternehmen bei der Gestaltung der Verpackung.

Des Weiteren schränkt sich im Alter das Blickfeld ein, wodurch Produkte von den Best Agern schlicht und ergreifend übersehen werden können. Ein weiterer alterungsbedingter Effekt ist die Eintrübung der Linse. Kontraste können dadurch nur noch schwer wahrgenommen werden, vor allem die Farben Grün, Blau und Violett können von älteren Konsumenten so gut wie nicht mehr unterschieden werden. Bei Verpackungen sollten Unternehmen daher auf möglichst deutliche Hell-Dunkel-Kontraste achten. Auch im Alter noch gut wahrgenommen werden können die Farben Gelb, Orange und Rot.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Vernachlässigung der Zielgruppe der über 50-Jährigen durch Unternehmen und definiert das Ziel, Anforderungen für eine erfolgreiche Kommunikation mit dieser Gruppe zu erarbeiten.

2 Bevölkerungsspezifische Entwicklungen: Dieses Kapitel dokumentiert den demografischen Wandel sowie die vorteilhafte Einkommens- und Vermögenssituation der Konsumenten über 50.

3 Darstellung der Konsumenten über 50: Es werden die heterogenen Segmente der Best Ager sowie deren Selbstbild, altersbedingte physiologische und psychologische Veränderungen und ihr spezielles Konsumverhalten analysiert.

4. Mediennutzung der Best Ager: Die Analyse zeigt, welche Medienkanäle wie Fernsehen, Printmedien und Internet sich am besten eignen, um diese Zielgruppe zu erreichen.

5 Branchenpotenziale: Auf Basis des Konsumverhaltens werden Wachstumschancen insbesondere für die Tourismusbranche und die Automobilindustrie aufgezeigt.

6 Praxisbeispiele: Anhand der Nivea Vital Serie und der Marke Bertolli wird erläutert, wie eine gezielte Kommunikationsstrategie die Bedürfnisse der Best Ager erfolgreich adressieren kann.

7 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit für Unternehmen, das Potenzial der Best Ager strategisch zu nutzen.

Schlüsselwörter

Best Ager, Konsumenten 50+, demografischer Wandel, Kaufkraft, Marketing-Mix, Zielgruppenanalyse, Mediennutzung, Kommunikation, Markenführung, Altersgerechtes Design, Seniorenmarketing, Konsumverhalten, Produktentwicklung, Lebensqualität, Absatzmärkte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert die wirtschaftliche Bedeutung und die speziellen Kommunikationsanforderungen der Zielgruppe der Konsumenten über 50 Jahre, die oft unterschätzt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den demografischen Wandel, die ökonomische Kaufkraft, die psychologischen und körperlichen Aspekte des Älterwerdens sowie die erfolgreiche Gestaltung von Werbung und Produkten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Unternehmen aufzuzeigen, warum eine Vernachlässigung der Generation 50+ fahrlässig ist und wie sie diese lukrative Zielgruppe erfolgreich und wertschätzend ansprechen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Sekundärdatenanalyse, die statistische Trends und marktwirtschaftliche Erkenntnisse mit psychologischen Theorien verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Segmentierung der Best Ager, deren Mediennutzung, die Potenziale in Branchen wie Tourismus und Auto sowie gelungene Praxisbeispiele.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Best Ager, Kaufkraftpotenzial, demografische Entwicklung, zielgruppenorientierte Kommunikation und Lebenszyklus-Marketing.

Warum reicht es nicht aus, Best Ager als homogene Gruppe zu betrachten?

Aufgrund sehr unterschiedlicher Lebensstile, Interessen und Werte, wie z.B. bei passiven Älteren oder erlebnisorientierten Aktiven, ist eine differenzierte Marktsegmentierung zwingend erforderlich.

Wie gehen die Praxisbeispiele von Nivea und Bertolli mit dem Thema Alter um?

Beide Marken vermeiden Begriffe wie "alt" oder "Senior", setzen stattdessen auf ein positives Selbstbild und betonen Aspekte wie Lebensfreude, Erfahrung und Qualität.

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Résumé des informations

Titre
Kaum umworben. Die Zielgruppe der Senioren. Anforderungen an die Kommunikation mit Konsumenten 50+
Université
Nürtingen University; Geislingen
Note
1,3
Auteur
Dominik Dürr (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
34
N° de catalogue
V57335
ISBN (ebook)
9783638518307
ISBN (Livre)
9783638665308
Langue
allemand
mots-clé
Zielgruppe Senioren Anforderungen Kommunikation Konsumenten Marketing; 50+; Best Ager; Silver Surfer; Marketingstrategien; Kommunikationsstrategien; Porsche; Audi; BMW; Nivea Vital; Gold Ager; 50plus; Generation; 55+; 55plus; Marktanalyse; Seniorenmarketing Konsum Konsumgesellschaft Einkaufen Psychologie kaufen Verbraucher Strategie Absatz Auto Waren steigern Segment Segmente alte alten Geschäft wohlhabend reich Besserverdiener Einkommen Konsumausgaben Point of Sale Produktplatzierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dominik Dürr (Auteur), 2006, Kaum umworben. Die Zielgruppe der Senioren. Anforderungen an die Kommunikation mit Konsumenten 50+, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57335
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Extrait de  34  pages
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