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Riesenbecher in Westfalen

Title: Riesenbecher in Westfalen

Term Paper , 2001 , 12 Pages , Grade: gut (+)

Autor:in: Magister Artium Christian E. Schulz (Author)

Archaeology
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Summary Excerpt Details

Immer wieder sind in den letzten Jahren Exemplare einer Art neolithischer Keramik gefunden worden, die als Riesenbecher bekannt ist. Das Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, einen Überblick über Riesenbecher im Allgemeinen und das aus Westfalen vorliegende Material im Besonderen zu präsentieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

a) Allgemeines zu Riesenbechern

b) Forschungsgeschichte

II. Material aus Westfalen

a) Einzelfunde

b) Grabfunde

c) Siedlungen

III. Zusammenfassung

IV. Literatur

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die neolithischen Riesenbecher zu geben und das in Westfalen vorliegende Fundmaterial detailliert zu präsentieren, um dessen chronologische und kulturelle Einordnung zu ermöglichen.

  • Definition und morphologische Merkmale von Riesenbechern
  • Darstellung der wissenschaftlichen Forschungsgeschichte und bestehender Typologien
  • Systematische Erfassung westfälischer Funde (Einzelfunde, Grabfunde, Siedlungsfunde)
  • Chronologische Einordnung des Materials in das Endneolithikum und die frühe Bronzezeit
  • Vergleichende Analyse mit Funden aus den Niederlanden und Niedersachsen

Auszug aus dem Buch

a) Allgemeines zu Riesenbechern:

Immer wieder sind in den letzten Jahren Exemplare einer Art neolithischer Keramik gefunden worden, die als Riesenbecher bekannt ist. Das Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, einen Überblick über Riesenbecher im Allgemeinen und das aus Westfalen vorliegende Material im Besonderen zu präsentieren.

Ganz allgemein wird mit dem Terminus Riesenbecher eine Gruppe von Gefäßen bezeichnet, die durch ihre ungewöhnliche Größe, zwischen 30 und 55 cm, im Vergleich zu anderer neolithischer Ware auffällt. Keramik dieser Art ist vor allem in den Mittelniederlanden angesiedelt, aber auch aus Westfalen und Niedersachsen bekannt. Nördlich der Elbe allerdings sind erst wenige Fälle belegt. Im Süden sind Riesenbecher bis nach Hessen und ins nördliche Rheinland verbreitet. Die Form der Riesenbecher variiert von Bechern mit S-förmigem Profil über solche mit kurzem zylindrischem Hals hin zu großen bauchigen Gefäßen. Die Verzierung kann aus Buckeln, Rillen, Wulstrillen, Fingertupfen, Fingernageleindrücken, Tupfen- und Kerbleisten, Schnur- und Winkel-schnureindrücken bestehen. Es gibt aber auch komplett unverzierte Becher. Die Magerung ist oft recht grob und enthält unter Umständen kiesige Bestandteile; die Oberfläche ist meist rauh. Die Wanddicke beträgt zum Teil bis zu 2 cm. Riesenbecher sind sowohl aus Gräbern als auch aus Siedlungen bekannt, wobei jedoch keine bestimmte Form oder Verzierung auf Grab bzw. Siedlung beschränkt ist. Chronologisch werden Riesenbecher einem Zeitraum von der ausgehenden Einzelgrabkultur bis in die frühe Bronzezeit angesiedelt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel definiert Riesenbecher anhand ihrer physischen Eigenschaften, ihres Verbreitungsgebiets sowie ihres zeitlichen Kontexts zwischen Endneolithikum und früher Bronzezeit.

b) Forschungsgeschichte: Hier werden verschiedene typologische Ansätze und wissenschaftliche Interpretationen der Riesenbecher durch unterschiedliche Forscher im Laufe der Zeit vorgestellt.

II. Material aus Westfalen: Dieser Abschnitt widmet sich der Bestandsaufnahme und Kategorisierung der in Westfalen entdeckten Riesenbecher.

a) Einzelfunde: Dokumentation von zwei bekannten Riesenbecher-Exemplaren, die als Einzelfunde in Westfalen geborgen wurden.

b) Grabfunde: Beschreibung eines seltenen Beleges für Riesenbecher-Keramik in einer Körperbestattung in Ostbevern.

c) Siedlungen: Untersuchung von Keramikfunden in Siedlungskontexten, insbesondere an den Fundorten Osterwick – Höven und Borken – Südwest.

III. Zusammenfassung: Eine abschließende Synthese, die die westfälischen Funde in den überregionalen Kontext einordnet und eine zeitliche Zuweisung zum Endneolithikum und zur frühen Bronzezeit bestätigt.

IV. Literatur: Auflistung der im Werk verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Fachpublikationen.

Schlüsselwörter

Riesenbecher, Neolithikum, Einzelgrabkultur, Bronzezeit, Keramik, Westfalen, Gefäßformen, Archäologie, Funddokumentation, Typologie, Siedlungskeramik, Bestattung, Topfbecher, Wickelschnurverzierung, C-14 Datierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der archäologischen Untersuchung von sogenannten Riesenbechern, einer spezifischen Form neolithischer Keramik, mit besonderem Fokus auf das Fundaufkommen in Westfalen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen umfassen die morphologische Definition dieser Becher, ihre typologische Klassifikation, die wissenschaftliche Forschungsgeschichte sowie die Auswertung spezifischer Fundkontexte (Gräber und Siedlungen) in Westfalen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über Riesenbecher zu geben und das existierende Material aus Westfalen systematisch zu erfassen und chronologisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende archäologische Methode, bei der Funde katalogisiert, mit bekannten Typologien abgeglichen und durch Kontextanalysen sowie radiometrische Datierungen (C-14) bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Forschungsgeschichte, eine detaillierte Auflistung der westfälischen Funde unterteilt in Einzelfunde, Grabfunde und Siedlungsfunde, sowie deren Interpretation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Riesenbecher, Einzelgrabkultur, Endneolithikum, frühe Bronzezeit, Keramiktypologie und westfälische Fundkontexte.

Was zeichnet die Riesenbecher von Borken-Südwest besonders aus?

Diese Funde sind von hoher Bedeutung, da sie durch begleitende archäobotanische Untersuchungen und C-14-Daten eine präzise chronologische Einordnung in die frühe Bronzezeit ermöglichen.

Wie interpretieren die Autoren das Vorkommen von Riesenbechern in Gräbern?

Das Vorkommen in Gräbern gilt als archäologische Rarität, da Riesenbecher meist in Siedlungskontexten gefunden werden oder ihre Asche in Grabhügeln niedergelegt wurde; die hier dokumentierte Körperbestattung in Ostbevern stellt somit einen besonderen Befund dar.

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Details

Title
Riesenbecher in Westfalen
College
University of Münster  (Seminar für Ur- und Frühgeschichte)
Course
Vorgeschichte Westfalens II
Grade
gut (+)
Author
Magister Artium Christian E. Schulz (Author)
Publication Year
2001
Pages
12
Catalog Number
V5759
ISBN (eBook)
9783638135467
ISBN (Book)
9783638756631
Language
German
Tags
Riesenbecher Westfalen Vorgeschichte Westfalens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Artium Christian E. Schulz (Author), 2001, Riesenbecher in Westfalen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5759
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