Instandsetzen der Beleuchtungsanlage / Glühbirne (Unterweisung Kfz-Mechatroniker)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
13 Seiten, Note: 100 %

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Rahmenbedingungen
1.1 Adressatenanalyse
Leistungsstand
Leistungsfähigkeit
Ort der Unterweisung
Unterweisungszeitpunkt und Dauer
Arbeitsmittel

2. Didaktische Analyse
2.1 Thema der Unterweisung/Einordnung in den ARP
2.2 Formulierung der Lernziele
2.2.1 Richtziel
2.2.2 Grobziel
2.2.3 Feinziele
2.2.3.1 Kognitive Lernziele
2.2.3.2 Psychomotorische Lernziele
2.2.3.3 Affektive Lernziele
2.3 Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen
2.3.1 Fachkompetenz
2.3.2 Methodenkompetenz
2.3.3 Sozialkompetenz

3. Methodische Analyse
3.1 Begründung für die angewandte(n) Unterweisungsmethode(n)
3.2 Angewandte Unterweisungsprinzipien
3.3 Medieneinsatz

4. Ablauf der Unterweisung

5. Lernerfolgskontrolle

6. Anlagen

1.Rahmenbedingungen

1.1 Adressatenanalyse

Der Auszubildende Manuel B. ist 17 Jahre alt und hat letztes Jahr seine Schulausbildung mit einem durchschnittlichen Hauptschulabschluss abgeschlossen. Er ist Einzelkind und kommt aus geordneten Familienverhältnissen, in denen beide Elternteile berufstätig sind.

Manuel widmet seine Freizeit komplett der Freiwilligen Feuerwehr. Er ist dort seit einigen Jahren schon „Aktives“ Mitglied und zeigt großes Interesse.

1.1.1 Leistungsstand

Er befindet sich zum Zeitpunkt der Unterweisung in der 2. Hälfte des 1. Ausbildungsjahres. Da er das Thema „Komfortelektronik (Beleuchtungssysteme)“ bis jetzt weder in der Berufsschule, noch in der überbetrieblichen Ausbildung hatte, muss

ich davon ausgehen das er von diesem komplexen Thema keine Vorkenntnisse hat.

1.1.2 Leistungsfähigkeit

Manuel zeigt zwar großes Interesse am Arbeitsplatz und bringt bedingt durch sein Hobby Feuerwehr und dem Interesse an Kraftfahrzeugen schon ein paar Kenntnisse mit, jedoch muss man ihn immer wieder zum Erlernen neuer Arbeitstechniken und Wissen motivieren. Es gelingt ihm zwar nicht immer, die oft sehr schwierigen Arbeitsschritte auf Anhieb zu verstehen, dennoch bemüht er sich, nachdem man es ihm vorgemacht bzw. erklärt hat, es mündlich zu wiederholen und im praktischen Teil umzusetzen.

1.2 Ort der Unterweisung

Als Ort der Unterweisung wähle ich einen abgetrennten und hell beleuchteten Raum in unserer Firma. Vor der Unterweisung sind eventuell ankommende Anrufe umzuleiten. Des Weiteren ist an der Tür durch ein Hinweisschild „Bitte nicht stören“ anzubringen, damit der Lehrling in seiner Leistungsaufnahme nicht gestört wird.

1.3 Unterweisungszeitpunkt und Dauer

Ich bin darum bemüht die Unterweisung an einem Dienstag oder Mittwochmorgen zwischen 9Uhr und 11Uhr durchzuführen, da die Leistungsfähigkeit, anhand der Leistungskurve, in dieser Zeit am größten ist.

Als Dauer setze ich für die Unterweisung ca. 20min an, damit keine Störungen aufkommen, die den Auszubildenden beunruhigen und negativ beeinflussen können. Des Weiteren kann so der Auszubildende, nach einer kurzen Pause, sein gerade erlerntes Wissen, noch einmal selbst testen, um diese Arbeit sicher und ohne

Fehler zu verrichten.

1.4 Arbeitsmittel

Sicherheitsspezifische Arbeitsmittel

Sicherheitsschuhe (sind nach UVV und Berufsgenossenschaft immer zu tragen)

Schutzhandschuhe und Schutzbrille (Halogenlampen können im Betrieb sehr warm werden und stehen unter sehr hohem Druck = Schutz vor Verbrennungen und bei eventuell platzender Birne vor Glassplitter)

Werkzeuge

Schlitzschraubendreher

Tücher

Evtl. Taschenlampe (um einen Blick ins Innere der Lampe zu bekommen)

Materialien

neue Glühbirne

je nach Lampentyp neue Dichtungsgummis zum Abdichten der Lampe

2. Didaktische Analyse

2.1 Thema der Unterweisung/Einordnung in den ARP

Als Unterweisungsthema habe ich mich für das Wechseln einer Glühlampe entschieden, da der Glühlampenwechsel der Beleuchtungseinrichtung zu den alltäglichen Aufgaben eines Kraftfahrzeugmechatronikers gehört. Deshalb ist es wichtig, dass die Auszubildenden diese Arbeit möglichst früh erlernen und ihr Wissen darauf aufbauen.

(siehe Ausbildungsrahmenplan, markierter Text)

2.2 Formulierung der Lernziele

2.2.1 Richtziel

Der Auszubildende soll mechanische und elektrische Bauteile, Baugruppen und Systeme auf Verschleiß, Beschädigungen, Dichtheit, Lageabweichung und Funktionsfähigkeit prüfen können.

2.2.2 Grobziel

Der Auszubildende soll selbstständig eine Abblendlichtglühbirne der Beleuchtungseinrichtung unter der Einhaltung der UVV und Hinweise wechseln und die erlernten Fähigkeiten auch auf ähnliche Arbeiten übertragen können (z.B. Standlichtbirne, Nebel oder Rückfahrscheinwerfer).

2.2.3 Feinziele

2.2.3.1 Kognitive Lernziele

Der Auszubildende soll:

2.2.3.1.1 die UVV und die Wichtigkeit der zutreffenden Sicherheitsvorkehrungen

wiedergeben können

2.2.3.1.2 die Aufgabe und Wichtigkeit einer Beleuchtungseinrichtung beschreiben

können

2.2.3.1.3 die notwendige Reihenfolge der Arbeitsschritte erklären können
2.2.3.2 Psychomotorische Lernziele

Der Auszubildende soll:

2.2.3.2.1 anhand der defekten Glühbirne herausfinden, um welche Glühbirne es sich

handelt, um diese mit der richtigen Glühbirne zu ersetzen.

2.2.3.2.2 die Deund Montage einer defekten Glühbirne selbstständig durchführen

können.

2.2.3.2.3 einen selbstständigen Lichttest mit anschließender Beurteilung der Funktion

der Beleuchtungseinrichtung durchführen könne

2.2.3.3 Affektive Lernziele

Der Auszubildende soll:

2.2.3.3.1 darauf achten, dass er die UVV und Sicherheitsbestimmungen beim

Wechsel einer Glühbirne einhält.

2.2.3.3.2 die ihm aufgetragene Arbeit sorgfältig (auf korrekten Sitz des Steckers

achten) und ordnungsgemäß (nur nach STVZO zugelassene Birnen)

erledigen.

2.2.3.3.3 mögliche Folgen eines Fehleinbaus (Wackelkontakt, schiefer Sitz)

der Glühbirne erkennen.

2.3 Erwerb von Schlüsselqualifikationen

2.3.1 Fachkompetenz

Dem Auszubildenden soll die Fähigkeit vermittelt werden,

die Glühbirne ordnungsgemäß einzubauen.

nur eine für das jeweilige KFZ zulässige Glühbirne zu verbauen.

durch das Lichteinstellgerät eine nicht korrekte Scheinwerfereinstellung

zu erkennen und zu korrigieren.

2.3.2 Methodenkompetenz

Dem Auszubildenden soll die Fähigkeit vermittelt werden,

das richtige Ersatzteil (z.B. Glühbirne H4) schnell herausfinden und aus dem

Ersatzteilelager zu besorgen.

sich bei eventuell sehr verbauten Scheinwerfer Lösungsvorschläge über den Ausbau der defekten Glühbirne machen.

nach dem Wechsel der Glühbirne durch Kontrolle der Funktionsfähigkeit sein

Qualitätsbewusstsein zu üben.

2.3.3 Sozialkompetenz

Dem Auszubildenden soll die Fähigkeit vermittelt werden,

dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, er habe sein Auto, in die richtigen Hände

geben. (z.B. Beleuchtungswochen)

dem Kunden beim Wechsel der Glühbirne, durch fachkompetentes Wissen

zu erklären, welche Arbeiten und warum er gerade verrichtet hat.

Verantwortung gegenüber dem Gesetz zu übernehmen, indem er nur die Glühbirnen verbaut, die von der Wattzahl und Bauart her bedingt, der STVZO

(Strassenverkehrzzulassungsordnung) entsprechen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Instandsetzen der Beleuchtungsanlage / Glühbirne (Unterweisung Kfz-Mechatroniker)
Veranstaltung
Handwerkskammer Trier
Note
100 %
Autor
Jahr
2006
Seiten
13
Katalognummer
V57668
ISBN (eBook)
9783638520485
Dateigröße
434 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Instandsetzen, Beleuchtungsanlage, Glühbirne, Kfz-Mechatroniker), Handwerkskammer, Trier
Arbeit zitieren
Christian Neumann (Autor), 2006, Instandsetzen der Beleuchtungsanlage / Glühbirne (Unterweisung Kfz-Mechatroniker), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57668

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