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Die Deckungsbeitragsrechnung im industriellen Fertigungsprozess und ihre Bedeutung für Unternehmungen der Informationsgesellschaft

Titre: Die Deckungsbeitragsrechnung im industriellen Fertigungsprozess und ihre Bedeutung für Unternehmungen der Informationsgesellschaft

Dossier / Travail , 2000 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Heiko Heibel (Auteur)

Gestion d'entreprise - Gestion de la production
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Kostenrechnung ist als Teil des betrieblichen Rechnungswesens Fundament der Wirtschaftlichkeitskontrolle und unternehmenspolitischer Entscheidungen.
Betrachtet man die einschlägige Literatur zu dem Themenkomplex Kostenrechnung, so findet man umfangreiche theoretische bzw. wissenschaftliche und eine Reihe von praxisbezogenen Ansätzen, die sich überwiegend im Bereich der industriellen Fertigung bewegen.

Bei dem Projektionsversuch dieser Ansätze auf prägnante Unternehmen der heutigen Informationsgesellschaft stellt sich die Frage, inwieweit dies überhaupt möglich ist und welche Aspekte hierbei ggf. besonders zu würdigen sind.
Neben einer allgemeinen Annäherung an das Thema Kostenrechnung – im Hinblick auf ihre Notwendigkeit – und ihre Platzierung im betrieblichen Rechnungswesen, wird ein kurzer Überblick über die Entstehung der Deckungsbeitragrechnung von der Kritik an einer Vollkostenrechnung über die Teilkostenrechnung gegeben.

Im Mittelpunkt der Erörterung stehen die Formen der Deckungsbeitragsrechnung und ihr praktischer Anwendungsbezug für Unternehmen der herkömmlichen Fertigungsindustrie sowie die Übertragbarkeit auf solche der modernen Informationsgesellschaft.

Die vorliegende Arbeit wurde im Jahre 2000 im Rahmen einer interdisziplinären Veranstaltung der Betriebswirtschaftslehre als Hausarbeit für die Diplomvorprüfung eingereicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Inhaltsverzeichnis

2 Erkenntnis-Objekt, -Methodik und -Ziel

2.1 Erkenntnis-Objekt

2.2 Erkenntnis-Ziel

2.3 Erkenntnis-Methodik

3 Begriffsabgrenzungen

3.1 Güter der herkömmlichen Fertigungsindustrie

3.2 Informationen

3.3 Die Informationsgesellschaft

4 Die Notwendigkeit der Kostenrechnung als Teil des betrieblichen Rechnungswesens

4.1 Die Problemstellung

4.2 Einordnung der Deckungsbeitragsrechnung in das betriebliche Rechnungswesen

4.2.1 Die Betriebsabrechnung auf Vollkostenbasis

4.2.2 Die Betriebsabrechnung auf Teilkostenbasis

4.3 Der Kostenbegriff

4.3.1 Einzelkosten

4.3.2 Gemeinkosten

4.3.3 Fixe Kosten

4.3.4 Variable Kosten

5 Die Entwicklung von der Voll- zur Teilkostenrechnung

5.1 Kritikpunkte an der Vollkostenrechnung

5.1.1 Preispolitik

5.1.2 Produktwahl

5.1.3 Programmentscheidungen

5.1.4 Gewinnschwellenermittlung

5.1.5 Weitere Kritikpunkte

5.2 Der Teilkostenrechnungsansatz

5.3 Die Deckungsbeitragsrechnung

6 Formen der Deckungsbeitragsrechnung

6.1 Deckungsbeitragsrechnung (einstufige Deckungsbeitragsrechnung)

6.1.1 Programmoptimierung

6.1.1.1 Darstellung der Programmoptimierung

6.1.1.2 Prämissen der Programmoptimierung

6.1.1.3 Anwendung auf Unternehmungen der Informationsgesellschaft

6.1.2 Verfahrenswahl (Wahl des optimalen Produktionsverfahrens)

6.1.2.1 Darstellung der Verfahrenswahl

6.1.2.2 Prämissen der Verfahrenswahl

6.1.2.3 Anwendung auf Unternehmungen der Informationsgesellschaft

6.1.3 Eigenfertigung oder Fremdbezug (Make or Buy)

6.1.3.1 Darstellung der Make-or-Buy-Entscheidung

6.1.3.2 Anwendung auf Unternehmungen der Informationswirtschaft

6.2 Deckungsbeitragsrechnung mit stufenweiser Fixkostendeckung (mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung)

6.2.1 Der Ansatz

6.2.2 Die stufenweise Fixkostendeckung

6.2.3 Die Prämissen der stufenweisen Fixkostendeckung

6.2.4 Die Übertragbarkeit auf Unternehmungen der Informationsgesellschaft

7 Die grundlegende Problematik des E-Business (für allgemeine Aussagen in Hinsicht auf die Nutzung der Deckungsbeitragsrechnung)

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Deckungsbeitragsrechnung – ursprünglich aus der industriellen Fertigung stammend – auf Unternehmen der modernen Informationsgesellschaft. Ziel ist es, den Nutzen und die Grenzen dieses betriebswirtschaftlichen Instruments kritisch zu hinterfragen, da sich Geschäftsprozesse in der Informationswirtschaft grundlegend von klassischen Fertigungsmodellen unterscheiden.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Kostenrechnung
  • Abgrenzung zwischen klassischer Industrie und Informationsgesellschaft
  • Kritische Analyse der Voll- und Teilkostenrechnung
  • Anwendung der Deckungsbeitragsrechnung (Programmoptimierung, Verfahrenswahl, Make-or-Buy) auf E-Business-Strukturen
  • Problematik der Fixkostendeckung in technologieintensiven Unternehmen

Auszug aus dem Buch

6.1.1.3 Anwendung auf Unternehmungen der Informationsgesellschaft

Die Füllung des Begriffes der ‘Rohstoffe’ im Bereich der E-Business Enterprises bereitet im allgemeinen noch keine ausgesprochene Schwierigkeit; eine Differenzierung der Kosten in Bezug auf ihre Beschäftigungsabhängigkeit ist dagegen weniger eindeutig als in der industriellen Fertigung. Im folgenden sollen an zwei Beispielen vorerst generelle Kostenursachen (ungeachtet ihrer Beschäftigungsabhängigkeit) aufgezeigt werden.

Beispiel 1: Mobilfunk-Provider: Rechner, betriebliche IT-Infrastruktur, Human Ressources, Lizenzen für Software (oder auch für patentierte Geschäftsprozesse), Rechte im Sinne von Durchleitungsrechten (in vereinbarten Mengen und festgelegten Bandbreiten, etc.), ggf. Services in Form von Internet-Anbindungen über Backbones.

Beispiel 2: Online-Broker: Rechner, betriebliche IT-Infrastruktur, Human Ressources, Lizenzen für Software (oder auch für patentierte Geschäftsprozesse), Informationen - z. B. Wirtschafts-Nachrichtendienste wie Reuters oder Blumenberg, Services im Sinne von zugelassenen Börsenmaklern, die letztlich die börsenseitige Abwicklung der Wertpapiergeschäfte (als Back-Office) durchführen.

Gemeinhin dürften die Faktoren Rechner, IT-Infrastruktur und Human Ressources als periodenfixe und damit als Gemeinkosten bewertet werden. Klammert man aufgrund arbeits- und tarifrechtlicher Vorschriften den Faktor Arbeitskraft aus, bewegt man sich mit dieser Klassifizierung jedoch sozusagen auf ‘dünnem Eis’. Gerade neuere Trends laufen dieser Einordnung entgegen: Storage on Demand, Virtual Private Networks und Applikation Services bieten Vergütungstarifierungen, die in Abhängigkeit von Nutzungs-Zeiten bzw. -Bandbreiten, Zugriffen, etc. stehen und somit letztlich beschäftigungsabhängige Kosten repräsentieren können.

Zusammenfassung der Kapitel

Erkenntnis-Objekt, -Methodik und -Ziel: Einleitung in den Wandel zur Informationsgesellschaft und Definition der Ziele der Arbeit hinsichtlich der Kostenrechnung.

Begriffsabgrenzungen: Definition zentraler Begriffe wie Fertigungsindustrie, Informationen und der Informationsgesellschaft selbst.

Die Notwendigkeit der Kostenrechnung als Teil des betrieblichen Rechnungswesens: Erläuterung der Bedeutung der Kostenrechnung für die Wirtschaftlichkeit und Einordnung in das betriebliche Rechnungswesen.

Die Entwicklung von der Voll- zur Teilkostenrechnung: Darlegung der Kritikpunkte an der Vollkostenrechnung und Einführung des Teilkostenrechnungsansatzes.

Formen der Deckungsbeitragsrechnung: Detaillierte Untersuchung von Programmoptimierung, Verfahrenswahl und Make-or-Buy-Entscheidungen sowie der stufenweisen Fixkostendeckung.

Die grundlegende Problematik des E-Business (für allgemeine Aussagen in Hinsicht auf die Nutzung der Deckungsbeitragsrechnung): Zusammenfassende kritische Betrachtung der Anwendbarkeit auf moderne E-Business-Strukturen.

Schlüsselwörter

Deckungsbeitragsrechnung, Kostenrechnung, Teilkostenrechnung, Vollkostenrechnung, Informationsgesellschaft, E-Business, Fixkosten, Variable Kosten, Programmoptimierung, Make-or-Buy, Outsourcing, Produktionsverfahren, Wirtschaftlichkeit, Kostenträger, Grenzplankostenrechnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, ob die klassische Deckungsbeitragsrechnung aus der industriellen Fertigung auf die modernen Bedingungen und Prozesse von Unternehmen der Informationsgesellschaft übertragen werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Kostenrechnungssysteme, die Abgrenzung von Industriebetrieben zu E-Business-Unternehmen sowie die Anwendung spezifischer betriebswirtschaftlicher Kalkulationsmethoden auf digitale Geschäftsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritische Hinterfragung der Anwendbarkeit von Teilkostenrechnungs-Methoden, um zu beurteilen, inwieweit diese für Unternehmen geeignet sind, deren Tätigkeit nicht primär aus der klassischen industriellen Produktion besteht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung der Kostenrechnungsgrundlagen, kombiniert mit einer Analyse der Übertragbarkeit auf Basis der einschlägigen Fachliteratur und aktuellen IT-Entwicklungsprognosen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Formen der Deckungsbeitragsrechnung wie Programmoptimierung, Verfahrenswahl und stufenweise Fixkostendeckung detailliert dargestellt und auf ihre Eignung für E-Business-Unternehmen geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Deckungsbeitragsrechnung, Informationsgesellschaft, E-Business, Fixkostenmanagement, Outsourcing und Kosten-Ergebnis-Rechnung.

Warum ist die klassische Vollkostenrechnung in modernen Unternehmen kritisch zu sehen?

Die Vollkostenrechnung führt laut Arbeit zu Problemen bei der Preispolitik und Produktwahl, da sie Fixkosten künstlich proportionalisiert, was in dynamischen Märkten zu Fehlentscheidungen führen kann.

Inwieweit erschwert die 'Batch-Struktur' die Kalkulation im E-Business?

Die Arbeit zeigt auf, dass E-Business-Dienstleistungen oft abstrakt sind und Kosten nicht eindeutig einzelnen 'Produkten' zugeordnet werden können, was eine verursachungsgerechte Deckungsbeitragsrechnung in der Praxis erschwert.

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Résumé des informations

Titre
Die Deckungsbeitragsrechnung im industriellen Fertigungsprozess und ihre Bedeutung für Unternehmungen der Informationsgesellschaft
Université
University of Wuppertal  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Cours
Diplom-Vorprüfung
Note
1,0
Auteur
Heiko Heibel (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
27
N° de catalogue
V5779
ISBN (ebook)
9783638135597
ISBN (Livre)
9783638639101
Langue
allemand
mots-clé
Deckungsbeitragsrechnung Fertigungsprozess Bedeutung Unternehmungen Informationsgesellschaft Diplom-Vorprüfung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Heiko Heibel (Auteur), 2000, Die Deckungsbeitragsrechnung im industriellen Fertigungsprozess und ihre Bedeutung für Unternehmungen der Informationsgesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5779
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Extrait de  27  pages
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