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Bildungsprogramme mit neuen Medien in der Sozialen Arbeit

Title: Bildungsprogramme mit neuen Medien in der Sozialen Arbeit

Diploma Thesis , 2006 , 112 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Uwe Janatzek (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Der vorliegende Text befasst sich mit den technischen und pädagogischen Aspekten von E-Learning und Blended-Learning und wie diese im Rahmen der Sozialen Arbeit nutzbringend eingesetzt werden können.
Nach einem historischen Abriß zur Entstehung und zum theoretischen Hintergrund des E- und Blended-Learning erfolgt eine Betrachtung der technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten bzw. der Instrumente dieser Lernformen sowie ein Vergleich mit den "klassischen" Sozialformen des Unterrichts. Ein wesentlicher Punkt dabei ist, auch die Grenzen der medial gestützten und ortsunabhängigen "elektronischen" Lernformen aufzuzeigen und übertriebene Erwartungen zu relativieren.
Im weiteren Verlauf werden konkrete Blended-Learning-Veranstaltungen mit Modellcharakter, wie sie an deutschen Hochschulen durchgeführt wurden, analysiert und Vor- und Nachteile diskutiert sowie die Relevanz dieser Modelle für die Soziale Arbeit besprochen. Auf dieser Grundlage wird ein eigenes modular aufgebautes Modell auf gruppenpädagogischer Grundlage entwickelt, dessen Schwerpunkt auf der didaktisch-methodischen Planung von Blended-Learning-Seminaren für Zielgruppen der Sozialen Arbeit liegt. Dabei wird auch auf grundsätzliche Problematiken wie die der Gruppenzusammensetzung, der computerbezogenen Interaktion und Interaktivität, möglicher negativer innerer und äußerer Einflußgrößen sowie auf die Problematik der Zielsetzung eingegangen. Weiterhin wird auch die gerade in gruppenpädagogischen Zusammenhängen sehr wichtige Rolle des Anleiters bzw. Gruppenpädagogen besprochen. In diese Betrachtungen fließen auch politische, erkenntnistheoretische, berufsethische und sozialinformatische Aspekte mit ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung, Begriffsdefinitionen und Themenbeschreibung:

1.1 Begriff des E-Learning:

1.1.1 E-Learning - Erwartungen und Realität:

1.1.1.1 Unattraktive Zielgruppen für kommerzielle Produkte:

1.1.1.2 Keine Berücksichtigung von Problemstellungen, Bedingungen und Methoden der Sozialen Arbeit:

1.1.1.3 Bevorzugte Ausrichtung auf Know-How:

1.1.1.4 Mangelnde Erfolge und nicht erfüllte Erwartungen beim Einsatz von E-Learning:

1.1.1.5 Unzureichende didaktische und methodische Vorüberlegungen hinsichtlich psychosozialer Hemmnisse auf Seiten des Lernenden:

1.1.1.6 Gestalterische und kommunikative Defizite:

1.1.1.7 Mangelnde computer literacy auf Seiten der Lehrenden:

1.1.1.8 Rechtliche Hindernisse und Aspekte:

1.1.1.9 Zeitaufwand auf Seiten der Lehrenden:

1.1.1.10 Fehlende Datengrundlage und Zielorientierung:

1.1.2 Zusammenfassung und Kritik:

1.1.3 Folgerungen:

1.2 Instrumente des E-Learning als integraler Bestandteil des "virtual class-room":

1.2.1 Kommunikationsbezogene Instrumente:

1.2.1.1 Foren:

1.2.1.2 Chats und PM:

1.2.1.3 Videokonferenz / einseitige videogestützte Vorlesung:

1.2.1.4 E-Mail:

1.2.2 Kooperationsbezogene Instrumente:

1.2.2.1 File-Sharing und File-Upload, Application Sharing :

1.2.2.2 White-Boards:

1.2.2.3 Blogs:

1.2.3.4 Foren:

1.2.3 Instrumente zur Bereitstellung von Daten- bzw. Lernmaterial:

1.2.3.1 Multiple-Choice:

1.2.3.2 Quiz:

1.2.3.3 Ausgabe schriftlicher Aufgabenstellungen:

1.2.3.4 Linklisten:

1.2.3.5 Literaturlisten:

1.2.3.6 Slide-Show-Funktionen:

1.2.3.7 Blogs und Foren:

1.2.3.8 Umfragen und Abstimmungen:

1.2.3.9 Lexika und Glossare:

1.2.3.10 Einbindung von Multimedia:

1.2.4 Instrumente zur Aufgabenerstellung:

1.2.4.1 CMS / Content-Management-Systeme:

1.2.5 Zusammenfassung und Kritik:

2. Blended-Learning:

2.1 Der Begriff des Blended-Learning:

2.2 Darstellung beispielhafter Handlungsmodelle:

2.2.1 Modell 1 ("semivirtuelle" Vorlesung, Hochschule):

2.2.1.1 Verlauf:

2.2.1.2 Anmerkungen:

2.2.2 Modell 2 (Weiterbildung im Hochschulrahmen):

2.2.2.1 Verlauf und Inhalte:

2.2.2.2 Anmerkungen:

2.3 Relevanz der Modelle für die Soziale Arbeit:

3. Vorschlag zu einem angepaßten Blended-Learning im Rahmen der Sozialen Arbeit:

3.1 Grundsätzliche Problematiken:

3.1.1 Zur Problematik der Gruppenzusammensetzung:

3.1.2 Zur Problematik der Begriffe der computerbezogenen Interaktion und Interaktivität:

3.1.3 Problematik möglicher negativer innerer und äußerer Einflußgrößen:

3.1.4 Problematik der Zielsetzung:

3.2 Grundbedingungen zur Anwendung:

3.2.1 Inklusionsansatz und Realkonzept:

3.2.2 Datenerhebung und Auswertung:

3.2.3 Mehrschichtige Zielsetzung - Lernziel und klientenzentrierte Zielsetzung:

3.2.5 Ausrichtung an den Grundlagen der Gruppenarbeit:

3.2.6 Zu berücksichtigende Wissenserwerbsmethoden und -ansätze:

3.2.7 Akzeptanz der sich verändernden Rolle des Lehrenden:

3.3 Konkrete Anwendung - Phasenabläufe und Ablaufmodule:

3.3.1 Modularisierung:

3.3.1.1 Modulklassifikation:

3.3.1.1.1 Module zur Gruppenprozeßsteuerung (MG):

3.3.1.1.2 Lernsystembezogene Module (LM):

3.3.1.1.3 Befähigungsmodule (BM):

3.3.1.1.4 Themenbezogene Module (TM):

3.3.1.1.5 Module für allgemeine Zwecke (ZM):

3.3.2 Aufgaben des Lernprozeßbegleiters während der Online-Phasen:

3.3.3 Beispielhafte Anwendung des modularisierten und angepaßten Blended-Learning:

4. Abschließende Bemerkungen:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von E-Learning und Blended-Learning in der Sozialen Arbeit. Das Hauptziel ist die Entwicklung eines angepassten Konzepts für Blended-Learning, das die spezifischen Anforderungen, psychosozialen Bedürfnisse und Lebenslagen der Zielgruppen berücksichtigt, anstatt lediglich kommerzielle, rein wissensorientierte Standards zu übernehmen.

  • Kritische Analyse bisheriger E-Learning-Konzepte in Bezug auf die Soziale Arbeit.
  • Untersuchung der Bedeutung von Präsenzphasen und sozialer Interaktion für den Lernerfolg.
  • Entwicklung eines modularen Ansatzes für Blended-Learning in sozialen Arbeitsfeldern.
  • Betonung der Rolle des Lernprozessbegleiters und der Datenerhebung zur Klientenprofilierung.
  • Integration von Gruppenpädagogik und Inklusionsansätzen in digitale Lernumgebungen.

Auszug aus dem Buch

1.1.1.1 - Unattraktive Zielgruppen für kommerzielle Produkte:

Suchtkranke, gewalttätige, arbeitslose, behinderte oder auch alte bzw. sehr junge Menschen bzw. Institutionen, die diese Personen in welcher Form auch immer betreuen, gehören im allgemeinen nicht zur Zielgruppe der Anbieter kommerzieller E- oder Blended-Learning Systeme. Dies läßt sich durch einfache wirtschaftliche Zusammenhänge erklären, da insbesondere die technologischen Lösungen (also z.B. das "virtuelle Klassenzimmer", die Weboberfläche usw.) meist an die spezifischen Bedingungen der Organisation, die das System einsetzen möchte, angepaßt werden müssen.

Gerade durch diese technischen Anpassungen und den damit verbundenen Beratungsprozessen kommerzieller Anbieter aber wird ein Großteil des Umsatzes generiert (der andere Teil entfällt auf z.B. Lizenzierungskosten für das System selbst, für zusätzlich benötigte Software oder grundlegende Hardwareanforderungen [Server usw.]). KMU können diese Ausgaben zumeist steuerlich geltend machen und zudem als Hauptzweck die Ergebnisse der Implementierung eines IKT-gestützen Systems (Mitarbeiterschulung) für ihre betrieblichen Abläufe nutzen und somit die Wertschöpfungskette optimieren.

Dies trifft natürlich auf die meisten sozialen Einrichtungen nicht zu, da es hier zumindest bei gemeinnützigen Organisationsformen im Normalfall nicht gilt, Erträge (die von der Klientel nun einmal nicht generiert werden) bzw. Investitionen durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten zu sichern. Hinzu kommt, daß generierte Ergebnisse nicht der Institution, sondern dem Klienten, der ja kein Teil derselben ist, zugute kommen und sich somit aus betriebswirtschaftlicher Sicht für die Institution keinerlei direkt "verwertbares" Wissen ergibt (sofern das System nicht ausschließlich zur Qualifizierung eigener Mitarbeiter eingesetzt wird).

Zusammenfassung der Kapitel

1. - Einleitung, Begriffsdefinitionen und Themenbeschreibung: Die Einleitung steckt das Forschungsfeld ab, definiert E-Learning sowie Blended-Learning und erörtert die Problematik der Anwendung kommerzieller Lernsysteme im Kontext der Sozialen Arbeit.

2. - Blended-Learning: Dieses Kapitel erläutert das Konzept des Blended-Learning als Mischform und untersucht beispielhafte Handlungsmodelle, wobei der Fokus auf die methodische Gestaltung von Online- und Präsenzphasen liegt.

3. - Vorschlag zu einem angepaßten Blended-Learning im Rahmen der Sozialen Arbeit: Hier wird ein eigener, gruppenorientierter Ansatz entwickelt, der durch Modularisierung und eine fundierte Datenerhebung den spezifischen Bedingungen und Bedürfnissen der Klienten gerecht werden soll.

4. - Abschließende Bemerkungen: Das Fazit fasst zusammen, dass "Lernen mit Neuen Medien" durchaus nutzbar ist, sofern die Technik nicht blind übernommen wird, sondern der Mensch und seine Lebenswelt im Mittelpunkt der didaktischen Planung stehen.

Schlüsselwörter

E-Learning, Blended-Learning, Soziale Arbeit, Gruppenpädagogik, Klientenwohl, Datenerhebung, Zielorientierung, Modularisierung, Inklusionsansatz, Lernprozessbegleiter, Digitale Spaltung, Sozialmanagement, Präsenzphase, Medienkompetenz, Wissenserwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Bildungsprogramme, die auf Neuen Medien basieren, für die Soziale Arbeit adaptiert werden können, um Klienten gezielt zu unterstützen, ohne dabei die spezifischen sozialen Anforderungen zu vernachlässigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Einsatz von E-Learning-Instrumenten, die Bedeutung von Blended-Learning-Modellen, die Rolle der Gruppenpädagogik sowie die technische und didaktische Gestaltung webbasierter Lernumgebungen.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Es wird erforscht, ob und wie Bildungsprogramme mit Neuen Medien für die Soziale Arbeit nutzbar gemacht werden können und welche Voraussetzungen hierfür geschaffen werden müssen, um einen Nutzen für die Zielgruppen zu generieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Der Autor führt eine literaturbasierte Analyse und Kritik bestehender E-Learning-Ansätze durch und entwickelt daraus einen eigenen, modular aufgebauten Vorschlag für ein angepasstes Blended-Learning in der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert technische und didaktische Instrumente des E-Learning, vergleicht bestehende Handlungsmodelle und entwickelt darauf aufbauend ein modulares Konzept, das auf einer Bedarfsanalyse und der Einbeziehung der Lebenswelt der Klienten basiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe E-Learning, Blended-Learning, Inklusionsansatz, Klientenwohl, Sozialmanagement und Modularisierung geprägt.

Warum sind kommerzielle E-Learning-Produkte für die Soziale Arbeit oft ungeeignet?

Kommerzielle Produkte zielen meist auf die effiziente Vermittlung deklarativen Wissens für Betriebe oder Hochschulen ab und berücksichtigen weder psychosoziale Hemmnisse noch die spezifischen, oft heterogenen Bedürfnisse von Klienten in sozialen Einrichtungen.

Wie definiert der Autor das "Realkonzept" im Kontext der Technikentwicklung?

Das Realkonzept bezeichnet die handlungsorientierten Vorgaben, die Technik und Mensch an einem "kleinsten gemeinsamen Nenner" ausrichten, um sicherzustellen, dass Lernangebote technisch barrierefrei und inhaltlich zugänglich bleiben.

Welche Bedeutung misst der Autor dem Lernprozessbegleiter bei?

Der Lernprozessbegleiter ist essenziell, da er bei einem Blended-Learning-Ansatz nicht nur Wissen vermittelt, sondern als Berater fungiert, der Gruppenprozesse steuert und das Lernangebot kontinuierlich an die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer anpasst.

Excerpt out of 112 pages  - scroll top

Details

Title
Bildungsprogramme mit neuen Medien in der Sozialen Arbeit
College
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Grade
1,7
Author
Uwe Janatzek (Author)
Publication Year
2006
Pages
112
Catalog Number
V57798
ISBN (eBook)
9783638521321
ISBN (Book)
9783656796237
Language
German
Tags
Bildungsprogramme Medien Sozialen Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Uwe Janatzek (Author), 2006, Bildungsprogramme mit neuen Medien in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57798
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