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Doppelbesteuerungsabkommen

Titre: Doppelbesteuerungsabkommen

Exposé (Elaboration) , 2004 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Benjamin Kopf (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Zuge der weltweiten Globalisierung und der Entwicklung der EU gewinnt das internationale Steuerrecht immer mehr an Bedeutung. Es betrifft Ausländer mit inländischen Einkünften ebenso wie Inländer mit ausländischen Einkünften. Als Beispiel kann die international tätige Unternehmung X betrachtet werden. Die Unternehmung betreibt Geschäfte im Land A. Sie hat Sitz und Betriebsstätten in unterschiedlichen Ländern B und C. Ihre Kapitalgeber und damit diejenigen, denen das Ergebnis der Geschäftstätigkeit zusteht, leben im Land D. Jedes der erwähnten Länder wird einen Anspruch auf Besteuerung geltend machen. In einer solchen Situation, in der mehrere Staaten bei der Besteuerung beteiligt sind, kann es leicht dazu kommen, dass mehrere Staaten dieselbe Steuer auf dieselben Einkünfte erheben und es somit zu einer zusätzlichen Steuerlast für die Kapitalgeber kommt. Diese Situation wird im allgemeinen Doppelbesteuerung genannt. Gleichzeitig kann es aber auch zu einer verkürzten Besteuerung kommen. Die in der Literatur verwandte Bezeichnung hierfür ist Minderbesteuerung oder Keinmalbesteuerung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Rechtsquellen

1.2 Prinzipien

2 Doppelbesteuerung

2.1 Merkmale der Doppelbesteuerung

2.2 Ökonomische Beurteilung der Doppelbesteuerung

2.3 Vermeidungsmechanismen

3 Doppelbesteuerungsabkommen

3.1 Ideale und Ziele

3.2 Verhältnis der DBA zum innerstaatlichen Recht

3.3 Verhandlungsgrundlagen

3.4 Zustandekommen der DBAs

4 OECD-Musterabkommen

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Herausforderungen der internationalen Doppelbesteuerung im Kontext der Globalisierung aufzuzeigen und die Rolle von Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sowie des OECD-Musterabkommens als Lösungsmechanismen zu analysieren.

  • Ursachen und ökonomische Folgen der Doppelbesteuerung
  • Innerstaatliche und bilaterale Vermeidungsmechanismen
  • Funktionsweise und Ziele von Doppelbesteuerungsabkommen
  • Rechtliche Einordnung der DBA in das nationale Recht
  • Struktur und Bedeutung des OECD-Musterabkommens

Auszug aus dem Buch

1 Einführung

Im Zuge der weltweiten Globalisierung und der Entwicklung der EU gewinnt das internationale Steuerrecht immer mehr an Bedeutung. Es betrifft Ausländer mit inländischen Einkünften ebenso wie Inländer mit ausländischen Einkünften.

Als Beispiel kann die international tätige Unternehmung X betrachtet werden. Die Unternehmung betreibt Geschäfte im Land A. Sie hat Sitz und Betriebsstätten in unterschiedlichen Ländern B und C. Ihre Kapitalgeber und damit diejenigen, denen das Ergebnis der Geschäftstätigkeit zusteht, leben im Land D. Jedes der erwähnten Länder wird einen Anspruch auf Besteuerung geltend machen.

In einer solchen Situation, in der mehrere Staaten bei der Besteuerung beteiligt sind, kann es leicht dazu kommen, dass mehrere Staaten dieselbe Steuer auf dieselben Einkünfte erheben und es somit zu einer zusätzlichen Steuerlast für die Kapitalgeber kommt. Diese Situation wird im allgemeinen Doppelbesteuerung genannt. Gleichzeitig kann es aber auch zu einer verkürzten Besteuerung kommen. Die in der Literatur verwandte Bezeichnung hierfür ist Minderbesteuerung oder Keinmalbesteuerung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Erläuterung der zunehmenden Relevanz des internationalen Steuerrechts aufgrund der Globalisierung und Definition der Doppelbesteuerung.

2 Doppelbesteuerung: Analyse der Merkmale, ökonomischen Konsequenzen und der verschiedenen Mechanismen zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen.

3 Doppelbesteuerungsabkommen: Untersuchung der Ziele, der rechtlichen Verankerung sowie der Verhandlungsgrundlagen und Verfahren zum Abschluss dieser Abkommen.

4 OECD-Musterabkommen: Vorstellung der Struktur und der Bedeutung des OECD-Musterabkommens als Vorbild für bilaterale Doppelbesteuerungsabkommen weltweit.

5 Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der erarbeiteten Lösungsansätze für steuerliche Barrieren im internationalen Wirtschaftsverkehr.

Schlüsselwörter

Doppelbesteuerung, Doppelbesteuerungsabkommen, DBA, OECD-Musterabkommen, Internationales Steuerrecht, Quellenbesteuerung, Ansässigkeitsstaat, Globalisierung, Anrechnungsmethode, Freistellungsmethode, Welteinkommensprinzip, Steuerpflicht, Kapitalexportländer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Problemen, die entstehen, wenn internationale Unternehmen oder Privatpersonen in mehreren Staaten gleichzeitig steuerpflichtig werden, und wie diese Doppelbelastungen durch Abkommen gemindert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind das internationale Steuerrecht, die verschiedenen Besteuerungsprinzipien, die Mechanismen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung und die Rolle des OECD-Musterabkommens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise von Doppelbesteuerungsabkommen zu erläutern und aufzuzeigen, wie sie als Instrument zur Schrankensetzung des nationalen Besteuerungsrechts dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des internationalen Steuerrechts sowie der Auswertung von Musterabkommen und einschlägiger Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Doppelbesteuerung, die Wirkungsweise bilateraler Abkommen sowie die detaillierte Analyse der Struktur und Anwendung des OECD-Musterabkommens.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Doppelbesteuerung, DBA, OECD-Musterabkommen, Besteuerungsrechte, Freistellung und Anrechnung.

Was unterscheidet das OECD-MA vom UN-MA?

Während das OECD-MA vorrangig Industrienationen und Kapitalexportländer anspricht, begünstigt das UN-MA durch die stärkere Aufrechterhaltung der Quellenbesteuerung eher Entwicklungsländer.

Was versteht man unter dem "treaty override"?

Unter einem "treaty override" versteht man den Fall, dass ein nationaler Gesetzgeber durch ein späteres, spezielleres Gesetz eine bestehende DBA-Norm faktisch außer Kraft setzt oder beeinträchtigt.

Welche Bedeutung haben die Bestimmungen in Art. 6 bis 22 des OECD-MA?

Diese Artikel enthalten die Zuteilungsnormen, die festlegen, welcher Staat in einem konkreten Fall (z. B. bei Einkünften aus unbeweglichem Vermögen) das Besteuerungsrecht hat.

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Résumé des informations

Titre
Doppelbesteuerungsabkommen
Université
University of Applied Sciences Ingolstadt
Note
1,3
Auteur
Benjamin Kopf (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
15
N° de catalogue
V58064
ISBN (ebook)
9783638523578
ISBN (Livre)
9783656788812
Langue
allemand
mots-clé
Doppelbesteuerungsabkommen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Benjamin Kopf (Auteur), 2004, Doppelbesteuerungsabkommen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58064
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