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Business Process Modeling mit BPMN 2.0 und eEPK

Eine Methode zur Identifikation geeigneter Modellierungsklassen in spezifischen Einsatzszenarien

Título: Business Process Modeling mit BPMN 2.0 und eEPK

Tesis de Máster , 2014 , 80 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Carlos Sinaga (Autor)

Economía de las empresas - Gestión de la información
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Das Ziel der Arbeit ist eine systematische Erstellung von Geschäftsprozessmodellen mit den genannten Notationen in Abhängigkeit der Anforderungen spezifischer Szenarien.

In Anlehnung an Becker et al. wird mit dieser Zielsetzung ein methodischer Auftrag mit einem Erkenntnis- sowie einem Gestaltungsziel verfolgt. Das Erkenntnisziel ist jedoch eher nachrangig zu sehen, da kein vollständiges Verständnis der Modellierung mit BPMN 2.0 und eEPK, sondern nur ein grober Überblick vermittelt werden soll. Im Vordergrund steht hingegen das Gestaltungsziel, eine Methode zur systematischen Erstellung von Prozessmodellen in Abhängigkeit der Anforderungen spezifischer Einsatzszenarien zu entwickeln.

Die zentralen Forschungsfragen, die sich aus den beschriebenen Zielen ergeben, können wie folgt formuliert werden: Welche Modellierungsmöglichkeiten bieten BPMN 2.0 und eEPK und wie können diese unter Nutzung bestehender Ansätze systematisch differenziert werden? Welche Anforderungen an Geschäftsprozessmodelle können in spezifischen Einsatzszenarien bestehen und anhand welcher Kriterien können diese bewertet werden? Wie muss eine Methode zur systematischen Erstellung von Geschäftsprozessmodellen, in Abhängigkeit der Anforderungen spezifischer Einsatzszenarien, ausgestaltet sein?

Mit dem Forschungsziel geht die Grundhypothese dieser Arbeit einher, die wie folgt formuliert werden kann: Es ist möglich, in Abhängigkeit von bestimmten Kriterien Geschäftsprozessmodelle mit BPMN 2.0 und eEPK zu erstellen, die Anforderungen spezifischer Einsatzszenarien erfüllen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Motivation

1.2 Problemstellung und Zielsetzung

1.3 Forschungsmethode und –verfahren

1.4 Aufbau der Arbeit

1.5 Unterstützung durch die CSC Deutschland Solutions GmbH

2. Grundlagen Business Process Modeling

2.1 Definitionen/Begriffsabgrenzungen

2.1.1 Prozess und Geschäftsprozess

2.1.2 Teilprozess

2.1.3 Vorgang, Aufgabe und Elementaraufgabe

2.1.4 Abgrenzung Geschäftsprozess und Workflow

2.1.5 Geschäftsprozessmodell

2.1.6 Business Process Modeling

2.1.7 Modellierungssprache und Notation

2.2 Klassifikation von Modellierungssprachen

2.2.1 Klassifikation nach Formalisierungsgrad

2.2.2 Klassifikation nach Art der Methode

3. BPMN 2.0 und eEPK im Detail

3.1 Anmerkung zum Kapitel

3.2 eEPK

3.2.1 Historie und Versionen von EPK

3.2.2 Symbole

3.2.3 Modellierung mit eEPK

3.3 BPMN 2.0

3.3.1 Historie und Versionen von BPMN

3.3.2 Symbole

3.3.3 Modellierung mit BPMN 2.0

3.4 BPMN 2.0 und eEPK im Vergleich

3.4.1 Anforderungen an Modellierungssprachen

3.4.2 Ableitung von Bewertungskriterien für Modellierungssprachen

3.4.3 Vergleich von BPMN 2.0 und eEPK anhand Bewertungskriterien

3.4.4 Zusammenfassung des Vergleichs

4. Differenzierung der Modellierungsmöglichkeiten von eEPK und BPMN 2.0: Konzeption von Modellierungsklassen

4.1 Bestehende Ansätze zur Differenzierung von Prozessmodellen und Modellierungsmöglichkeiten

4.1.1 Sichtenkonzepte zur Differenzierung von Prozessmodellen

4.1.2 Konzepte zur Differenzierung der Modellierungsmöglichkeiten von BPMN 2.0

4.1.3 Vergleich der Konzepte von Silver und Shapiro

4.2 Konzeption von Modellierungsklassen für BPMN 2.0 und eEPK

4.2.1 Anmerkung zum Kapitel

4.2.2 Definition „Modellierungsklasse“

4.2.3 Modellierungsklassen im Vergleich zu bestehenden Ansätzen

4.3 Modellierungsklasse eins im Detail: Prozessmodelle

4.3.1 Symbole

4.3.2 Modellierungsregeln

4.3.3 Nutzen von Modellierungsklasse eins

4.4 Modellierungsklasse zwei im Detail: Workflowmodelle I

4.4.1 Symbole

4.4.2 Modellierungsregeln

4.4.3 Nutzen von Modellierungsklasse zwei

4.5 Modellierungsklasse drei im Detail: Workflowmodelle II

4.5.1 Symbole

4.5.2 Modellierungsregeln

4.5.3 Nutzen von Modellierungsklasse drei

4.6 Abschließender Vergleich der Modellierungsklassen

5. Identifikation geeigneter Modellierungsklassen: Definition von Entscheidungskriterien

5.1 Anforderungen an Prozessmodelle: Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung

5.2 Ableitung von Entscheidungskriterien

5.3 Konzeption einer „Entscheidungsmatrix“

5.4 Anwendung der Entscheidungsmatrix

6. Evaluierung definierter Entscheidungskriterien anhand beispielhafter Einsatzszenarien aus Praxisprojekten

6.1 Definition „Einsatzszenario“

6.2 Ablauf der Evaluierung

6.3 Einsatzszenario eins: Modellierung eines Prozesses zur automatisierten Rechnungseingangsverarbeitung

6.3.1 Beschreibung des Einsatzszenarios

6.3.2 Identifikation einer geeigneten Modellierungsklasse

6.3.3 Modellierung des Geschäftsprozesses in Modellierungsklasse eins

6.3.4 Bewertung der Erfüllung spezifischer Anforderungen

6.4 Einsatzszenario zwei: Modellierung eines Prozesses zur Dauerauftragsbearbeitung

6.4.1 Beschreibung des Einsatzszenarios

6.4.2 Identifikation einer geeigneten Modellierungsklasse

6.4.3 Modellierung des Geschäftsprozesses in Modellierungsklasse zwei

6.4.4 Bewertung der Erfüllung spezifischer Anforderungen

7. Schlussbetrachtung

7.1 Zusammenfassung

7.2 Kritische Würdigung der Ergebnisse

7.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Methode zur systematischen Erstellung von Geschäftsprozessmodellen mit BPMN 2.0 und eEPK, die sich an den Anforderungen spezifischer Einsatzszenarien orientiert. Die Arbeit adressiert die Problematik, dass durch die umfangreichen Modellierungsmöglichkeiten der Sprachen oft übermäßig detaillierte Prozessmodelle entstehen, die in bestimmten Kontexten nicht angemessen sind.

  • Systematische Differenzierung der Modellierungsmöglichkeiten von BPMN 2.0 und eEPK
  • Konzeption von drei übergreifenden Modellierungsklassen mit unterschiedlichen Detailgraden
  • Ableitung von Entscheidungskriterien basierend auf den Grundsätzen ordnungsmäßiger Modellierung
  • Evaluierung der Methode durch Anwendung auf praxisorientierte Einsatzszenarien

Auszug aus dem Buch

3.3.3 Modellierung mit BPMN 2.0

Der Sequenzfluss verläuft bei BPMN 2.0 i. d. R. von links nach rechts, statt von oben nach unten.81 Wie in eEPK werden Flussobjekte wie Aktivitäten, Ereignisse und Gateways in einer zeitlich logischen Reihenfolge über eine durchgezogene Pfeillinie miteinander verbunden.82

In Abbildung 14 findet sich zur Veranschaulichung ein beispielhaftes BPMN 2.0-Modell für einen einfachen Logistikprozess.

Abbildung 14: Beispielhaftes BPMN 2.0-Modell aus dem Logistikbereich83

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Forschungsziels, der methodischen Vorgehensweise und der Relevanz von Business Process Modeling in Unternehmen.

2. Grundlagen Business Process Modeling: Erläuterung grundlegender Begrifflichkeiten und Klassifikationsansätze für Modellierungssprachen.

3. BPMN 2.0 und eEPK im Detail: Detaillierte Betrachtung der Symbole und Modellierungsmethoden von BPMN 2.0 und eEPK sowie ein anschließender Vergleich beider Sprachen.

4. Differenzierung der Modellierungsmöglichkeiten von eEPK und BPMN 2.0: Konzeption von Modellierungsklassen: Vorstellung eines Konzepts zur Definition von drei Modellierungsklassen für BPMN 2.0 und eEPK.

5. Identifikation geeigneter Modellierungsklassen: Definition von Entscheidungskriterien: Ableitung von Kriterien und Entwicklung einer Entscheidungsmatrix zur Auswahl der passenden Modellierungsklasse.

6. Evaluierung definierter Entscheidungskriterien anhand beispielhafter Einsatzszenarien aus Praxisprojekten: Anwendung der entwickelten Methode auf zwei fiktive Einsatzszenarien, um deren Praxistauglichkeit zu belegen.

7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassender Rückblick auf die Forschungsfragen, kritische Würdigung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Business Process Modeling, BPMN 2.0, eEPK, Geschäftsprozessmanagement, Prozessmodellierung, Modellierungsklassen, Prozessmodell, Workflowmodell, Entscheidungsmatrix, Anforderungsanalyse, Prozessdokumentation, Prozessoptimierung, Ausdrucksstärke, Kompliziertheit, Modellierungsregeln

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Geschäftsprozessmodelle mittels BPMN 2.0 und eEPK systematisch und anforderungsgerecht erstellt werden können, um eine unnötige Komplexität zu vermeiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Grundlagen der Prozessmodellierung, den Vergleich und die detaillierte Darstellung von BPMN 2.0 und eEPK sowie die Konzeption von Modellierungsklassen für unterschiedliche Detaillierungsgrade.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Entwicklung einer Methode zur systematischen Identifikation geeigneter Modellierungsklassen basierend auf spezifischen Anforderungen und Szenarien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem konstruktionswissenschaftlichen Forschungsansatz, der durch eine konzeptionell-deduktive Analyse sowie Experteninterviews ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen gelegt, Modellierungsklassen konzipiert, Entscheidungskriterien definiert und die entwickelte Methode anhand von Praxis-Szenarien evaluiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Business Process Modeling, BPMN 2.0, eEPK, Modellierungsklassen, Entscheidungsmatrix und Prozessmodellierung.

Warum wird zwischen verschiedenen Modellierungsklassen unterschieden?

Die Unterteilung in Klassen ermöglicht es, den Detaillierungsgrad der Modelle an den jeweiligen Verwendungszweck anzupassen und somit die Komplexität je nach Anforderung gezielt zu steuern.

Was ist das Ergebnis der Evaluierung in den beiden Einsatzszenarien?

Die Evaluierung zeigt, dass die entwickelte Methode erfolgreich dabei hilft, für einen etablierten Prozess oder eine neue Prozessplanung die jeweils passende Modellierungsklasse zu identifizieren und die Anforderungen effektiv umzusetzen.

Final del extracto de 80 páginas  - subir

Detalles

Título
Business Process Modeling mit BPMN 2.0 und eEPK
Subtítulo
Eine Methode zur Identifikation geeigneter Modellierungsklassen in spezifischen Einsatzszenarien
Universidad
University of Applied Sciences Mainz
Calificación
2,0
Autor
Carlos Sinaga (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
80
No. de catálogo
V583479
ISBN (Ebook)
9783346181091
ISBN (Libro)
9783346181107
Idioma
Alemán
Etiqueta
Prozessmodellierung BPMN eEPK EPK Business Process Modeling Geschäftsprozesse Business Process Management Prozessmodelle Modellierungssprachen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carlos Sinaga (Autor), 2014, Business Process Modeling mit BPMN 2.0 und eEPK, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/583479
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Extracto de  80  Páginas
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