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Der Börsengangprozess einer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse

Titel: Der Börsengangprozess einer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse

Hausarbeit , 2014 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Damian Gibala (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Börsengangprozess einer Aktiengesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse. Hierbei werde ich mich im Rahmen dieser Seminararbeit aufgrund des Umfangs auf die FWB beschränken. Die Grundlage für die gesamte Seminararbeit bildet die Bezeichnung "Initial Public Offering".

Der Börsengang wird im zweiten Kapitel kurz erläutert. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der FWB und den beiden vorhandenen Kapitalmärkten. Hierbei werden zunächst in Abschnitt 3.1 die Funktion und der Aufbau der FWB anhand der Börsenordnung erläutert. Der Abschnitt 3.2 befasst sich mit dem "Regulierten Markt". Der Abschnitt 3.3 schließt mit der Beschreibung des Freiverkehrs das kurze Kapitel ab.

Ein Börsengang stellt für Unternehmen einen sehr komplexen und umfangreichen Vorgang dar. Um die Komplexität zu reduzieren, gibt es sogenannte "IPO-Phasen", die den gesamten IPO-Prozess in zusammenhängende Phasen einteilen. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den vier folgenden Phasen: Planungsphase, Strukturierungsphase, Realisierungsphase, Platzierungsphase. Aufgrund der Existenz vieler IPO-Modelle habe ich ein eigenes Phasen-Modell erstellt, das sich in Grundzügen an dem Modell der Deutsche Börse AG orientiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition: IPO

3. Frankfurter Wertpapierbörse

3.1 Funktion und Aufbau der FWB

3.2 Kapitalmarkt der FWB: Regulierter Markt

3.3 Kapitalmarkt der FWB: Freiverkehr

4. Phasen des Börsengangs

4.1 Planungsphase

4.2 Vorbereitungsphase

4.3 Umsetzungsphase

4.4 Platzierungsphase

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Prozess eines Börsengangs einer Aktiengesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB). Ziel ist es, die notwendigen Schritte von der initialen Planung bis zur tatsächlichen Platzierung zu strukturieren und das Zusammenspiel zwischen Unternehmen, Emissionsberatern und Konsortialbanken zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definition des "Initial Public Offering" (IPO)
  • Struktur und Marktsegmente der Frankfurter Wertpapierbörse
  • Detaillierte Analyse des vierphasigen IPO-Prozessmodells
  • Bedeutung von Emissionskonzept, Equity Story und Due-Diligence-Prüfung
  • Methoden der Preisfindung und Vermarktung vor dem Börsengang

Auszug aus dem Buch

4.1 Planungsphase

Die so genannte „Planungsphase“ stellt den ersten Schritt im Börsengangprozess einer Unternehmung dar. Grundlegende Entscheidungen für den Ablauf eines Börsengangs werden in dieser Phase durch das Unternehmen und weitere Beteiligte am Börsengangprozess geklärt. Hierbei werden zunächst externe und bankenunabhängige Emissionsberater in den Planungsprozess mit einbezogen. Diese Berater unterstützen die Geschäftsleitung durch die Übernahme von Prüfungs- und Koordinationsaufgaben. Die Berater sind nicht ausschließlich in der Planungsphase beteiligt, sondern übernehmen wichtige Aufgaben auch im weiteren IPO-Prozessverlauf (Erstellung der Equity Story).

Eine zentrale Aufgabe der Berater liegt in der Prüfung der so genannten Börsenreife. Diese Börsenreife zeigt an, ob eine Unternehmung den qualitativen und quantitativen Anforderungen der Börse und den Aktionären entspricht. Eine rechtliche Voraussetzung für die Börsenreife stellt die Rechtsform eines Unternehmens dar. Gemäß § 191 Umwandlungsgesetz (UmwG) besteht die Möglichkeit eines so genannten „Formwechsels“. Hierbei wird eine bereits bestehende Rechtsform eines Rechtsträgers in eine neue Rechtsform umgewandelt. Eine Teilnahme am Börsenhandel ist in Deutschland nur möglich, wenn das Unternehmen die Rechtform einer Aktiengesellschaft (AG), Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) oder Europäischen Aktiengesellschaft (SE) annimmt. Als Mindestbetrag für das Grundkapital werden gemäß § 7 AktG 50.000 Euro definiert.

Zu Beginn der Planungsphase müssen die Geschäftsführung und die Berater klären, ob Wertpapiere in Form einer „Selbstemission“ oder „Fremdemission“ an der Börse angeboten werden sollen. Bei der Selbstemission ist das Unternehmen selbst für die Platzierung der eigenen Wertpapiere am Kapitalmarkt zuständig. Neben der Informationsverpflichtung gegenüber Interessenten übernimmt das Unternehmen auch das Emissionsrisiko. Bei der Fremdemission werden die Platzierungsvorgänge und das Emissionsrisiko von dem so genannten „Bankenkonsortium“ übernommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Marktsituation für Börsengänge ein und beschreibt den Aufbau sowie die Zielsetzung der Seminararbeit.

2. Definition: IPO: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Initial Public Offering" und grenzt Primär- von Sekundärmärkten ab.

3. Frankfurter Wertpapierbörse: Hier werden die organisatorische Struktur der FWB sowie die Unterschiede zwischen dem Regulierten Markt und dem Freiverkehr erläutert.

4. Phasen des Börsengangs: Dieser Hauptteil gliedert den IPO-Prozess in vier Phasen (Planung, Vorbereitung, Umsetzung, Platzierung) und beschreibt die spezifischen Aufgaben und Instrumente innerhalb dieser Abschnitte.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die aktuelle IPO-Situation in Deutschland und bewertet die Bedeutung der gewählten Instrumente für den Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Börsengang, IPO, Frankfurter Wertpapierbörse, Aktiengesellschaft, Emissionsberater, Bankenkonsortium, Regulierter Markt, Freiverkehr, Börsenreife, Due-Dilligence-Prüfung, Wertpapierprospekt, Equity Story, Preisfindung, Bookbuilding-Verfahren, Kapitalmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den strukturierten Prozess, den eine Aktiengesellschaft durchläuft, um an die Frankfurter Wertpapierbörse zu gehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die rechtlichen Anforderungen, die Marktstruktur der FWB sowie die vier Phasen des Börsengangs, inklusive Due-Dilligence und Marketing.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den komplexen IPO-Prozess transparent abzubilden und die Rolle der beteiligten Akteure und Instrumente zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die den Prozess anhand von Fachmonographien, Gesetzen und aktuellen Marktstudien darstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier Phasen (Planung, Vorbereitung, Umsetzung, Platzierung) und beleuchtet die regulatorischen und operativen Schritte bis zur Börsennotierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

IPO, Frankfurter Wertpapierbörse, Emissionsberater, Börsenreife, Due-Dilligence und Kapitalmarkt sind die zentralen Begriffe.

Was unterscheidet den Regulierten Markt vom Freiverkehr?

Der Unterschied liegt primär in den rechtlichen Regelungen und den Transparenzanforderungen; der Regulierte Markt unterliegt strengeren Auflagen der Europäischen Union.

Warum wird das Bookbuilding-Verfahren heute bevorzugt?

Es ist das gängigste Verfahren, da es die Investoren aktiv in den Preisfindungsprozess einbezieht und dem Unternehmen ermöglicht, die tatsächliche Nachfrage besser einzuschätzen.

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Details

Titel
Der Börsengangprozess einer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Damian Gibala (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V583509
ISBN (eBook)
9783346181299
ISBN (Buch)
9783346181305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Börsengang Wertpapierbörse Aktiengesellschaft IPO Phasen des Börsengangs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Damian Gibala (Autor:in), 2014, Der Börsengangprozess einer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/583509
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Leseprobe aus  22  Seiten
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