Die Adaptive Structuration Theory. Ein technologiebasierter Erklärungsansatz zum organisatorischen Wandel


Seminararbeit, 2018

18 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Adaptive Structuration Theory
2.1 Entstehungsgeschichte
2.2 Strukturarten, ein Hauptbestandteil von AST
2.3 Aneignung, ein Hauptbestandteil von AST

3 Anwendung der Theorie

4 Kritik an der AST und die Weiterentwicklung ATSI

5 Die Implementierung von ERP-Systemen zur Erfassung elektronischen Gesundheitsakten in den USA
5.1 Strukturen von Gesundheitsorganisationen und das Ziel von elektronischen Patientenakten
5.2 Teil 1: Adoptionsbarrieren in der Implementierungsphase
5.2.1 Ignoranz von System-Funktionen
5.2.2 Die untreue Aneignung
5.2.3 Die treue Aneignung
5.2.4 Erkenntnisse der Aneignung

6 Teil 2: Die Anpassung der Technologie an die Bedürfnisse der Organisation

7 Fazit: Der Beitrag von AST zum Wandel von und in Organisationen

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Eine Reihe von Technologien haben die Menschheit entscheidend geprägt, wie zum Beispiel die Erfindung der Dampfmaschine im 19. Jahrhundert. Diese hat nicht nur ein entscheidenden Grundstein für den Industrialisierungsprozess gelegt, sondern auch die Strukturen der Wirtschaft sowie die der Gesellschaft beeinflusst und nachhaltig verändert (Reith, 2010). Albert Einstein hat bereits erkannt, dass sich Fortschritt nicht aufhalten lässt. Das folgende Zitat wird ihm zugeschrieben: „Der Fortschritt geschieht heute so schnell, dass, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.“ (Bode & Pätzold, 2016, S.86). Im Zeitalter der Digitalisierung, ist das häufig der Fall (Bode & Pätzold, 2016), Unternehmen unterliegen ständigen technologischen Veränderungen. Diese können zu Wettbewerbsvorteil führen, zugleich ist es auch möglich, dass dem Unternehmen ihre erworbene Stabilitätsvorteile durch die Einführung einer Technologie genommen werden (Lewis, 2011). Alle Veränderungsprozesse tragen zum Wandel von Organisationsstrukturen und Prozessen bei. Sowohl internen Faktoren (Mitarbeitern, Management, Strategien), als auch externen Faktoren (gesetzliche Anforderungen, Kundenbedürfnisse, Veränderungen auf dem Markt) sind an dem Wandel von Unternehmen aktiv beteiligt (Wirtschaftslexicon, 2018). Nicht alle Arbeitnehmer, sehen die Implimentierung einer neuen Innovation in ihre Arbeitsroutine als gewinnbringend an. Sie befürchten einen starken Verlust ihres Autonomiegrades, bis hin zum Verlust ihres Arbeitsplatzes, weil sie durch diese Implimentierung ersetzbar werden könnten (Barrett, 2018). Nach Denctis und Poole (1994) soll die Etablierung von Technologien für das Individuum an sich, aber auch für die Organisation zu einer gesteigerten Effizenz, Produktivität und Leistungsfähigkeit führen. Die Rate der fehlgeschlagenen Implimentierungen von fortschrittlichen Technologien ist hoch, einige Studien nehmen an, dass dies in 86% der Fälle zutreffend ist (Decker et al., 2012).

Um die Problematiken bei der Implementierung einer neuen Technologie zu analysieren, genauso wie herauszufinden, welche Rolle Innovationen beim Wandel in und von Organisationen haben, kann die Adaptive Structuration Theorie (AST) verwendet werden. In dieser Arbeit soll detailliert betrachtet werden, wie die Adaptive Structuration Theorie dazu beiträgt, den Wandel in und von Organisationen durch den Einsatz von Technologien zu erklären. Zunächst wird ein kurzer Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Theorie AST, ihre Kritikpunkte und die daraus resultierende Weiterentwicklung gegeben. Ausschließlich werden in dieser Ausarbeitung Informations- und Kommunikationstechnologien betrachtet.

Zur Veranschaulichung der Anwendung von AST, wird ein Praxisbeispiel aus dem Gesundheitssektor herangezogen, welches die AST-Illustration ergänzen soll. Dieses Beispiel beinhaltet eine weiterentwickelte Komponente, die in AST nicht vorgesehen ist. AST berücksichtigt nicht die Anpassung der Technologie an eine Organisation. Dieser Aspekt wird ergänzend separat betrachtet, um auch neuere Entwicklungen in der Forschung darzustellen.

2 Die Adaptive Structuration Theory

Durch die Adaptive Structuration Theory ist es möglich, die Verwendung von Technologien im Aneignungsprozess zu analysieren, sowie die daraus resultierenden Effekte in Organisationen zu identifizieren. Informations- und Kommunikationssysteme werden im täglichen Arbeitskontext verwendet, wobei diese bei gleichen vorherrschenden Strukturen unterschiedlich eingesetzt werden (Barley, 1986). Die Art und Weise der Verwendung kann wiederum von den individuellen Wahrnehmungen über den entstandenen Nutzen beeinflusst werden. Das impliziert unterschiedliche Gruppenergebnisse bei ähnlichen Dynamiken, die von der gleichen Technologie hervorgerufen werden (Barley, 1986). Im Mittelpunkt von AST steht die Aneignung der Technologie, die sich durch das Zusammenwirken der Beteiligten in der Implementierungsphase, herausbildet (Maznevski & Chudoba, 2000). AST fokussiert zudem soziale Prozesse und strukturelle Veränderungen, die durch den Einsatz von Technologie und durch die Interaktion mit Technologie hervorgerufen werden (Desanctis & Poole, 1994). AST ist somit ein dynamischer Prozess, welcher sich in zwei Strukturarten unterteilen lässt, Strukturen der Technologie und soziale Strukturen. Im Abschnitt 2.2 wird darauf tiefergehend eingegangen.

2.1 Entstehungsgeschichte

Die Wurzeln der Adaptive Structuration Theory sind in der Strukturationstheorie von Anthony Giddens zu finden. Seine Sozialtheorie befasst sich mit der Dualität von Struktur. Beim Umgang miteinander, werden Regeln und Ressourcen genutzt, um soziale Systeme zu konstruieren und zu reproduzieren (Miller, 1980). Auf das Thema Technologie wird von Giddens nicht explizit eingegangen. Der Grundgedanke der Strukturationstheorie wird von Desanctis und Poole aufgegriffen, um zu untersuchen, welche Funktionen Informationssysteme durch dessen Anwendung von Gruppen und Teams beim Wandel von Organisationen einnehmen (Desanctis & Poole, 1994). Die erweiterte Theorie benennen sie Adaptive Structuration Theory und nutzen diese, um Gruppenentsscheidungsunterstützungssysteme genauer zu analysieren.

2.2 Strukturarten, ein Hauptbestandteil von AST

Zwei Strukturarten werden bei AST grundsätzlich unterschieden. Es gibt Strukturen, die in der Interaktion entstehen (soziale Strukturen) und Strukturen der Technologie.

Wie Giddens Strukturationstheorie, befasst sich auch AST mit sozialen Strukturen. Diese können definiert werden, als Ressourcen und Regeln, welche die Basis für sämtliche Interaktionen bilden (Rains & Bonito, 2017). Regeln, die in einer Organisation vorherrschen können unteranderem feste Hierarchien sein, die bestimmen an welchen Vorgesetzten man sich, bei einem Problem, zu wenden hat. Bei den Ressourcen kann es sich um digitale Daten handeln (Desanctis & Poole, 1994). Technologien beeinflusst soziale Strukturen und können diese sogar beinhalten. Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme wie Enterprise Resource Planning (ERP) -Systeme geben Mitarbeitern Handlungsratschläge und bieten eine betriebsübergreifende Verknüpfung betrieblicher Kommunikationsprozesse (Furumo & Melcher, 2006).

Die strukturellen Eigenschaften von Technologie sind in dem Geist der Technologie eingebettet. Das bedeutet, dass der Entwickler der Technologie, die Intention der Innovation (Ziele und Werte), fest definiert hat (Schwieger, Melcher, Ranganathan & Wen, 2006). Dem Benutzer der spezifischen Technologie wird vorgeschrieben, wie er diese anzuwenden hat. Der Geist soll sich aus der Technologie entnehmen lassen und wird beschrieben als „eine Eigenschaft der Technologie, wie sie Benutzern präsentiert wird“ (Desanctis & Poole, 1994, S.7). Er soll sich stabilisiert, sobald die interagierenden Personen routiniert die Technologie anwenden (Desanctis & Poole, 1994). Das Strukturpotential einer Technologie konstruiert sich somit aus dem Geist und dessen strukturellen Eigenschaften. Maznevski & Chudoba haben festgestellt, dass wenn einem Mitarbeiter unterschiedliche Technologien zur Verfügung gestellt werden, er nach Präferenz wählt (Bsp. Zugänglichkeit der Technologie und soziale Präsenz). In der Studie konnte unteranderem zwischen Fax und Konferenzschaltung entschieden werden. Die beiden Technologien bieten unterschiedliche Strukturpotentiale und somit variieren auch die Interaktionsmöglichkeiten genauso, wie das damit verbundene Nutzerverhalten des Endverbrauchers (Rains & Bonito, 2017). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese beiden Strukturarten fest miteinander verankert sind. Aufgrund dessen, können neue Strukturen und Strukturpotentiale geschaffen werden. Dieser Prozess wird als Strukturierung bezeichnet und beinhaltet sowohl das Konstruieren, als auch das Rekonstruieren von sozialen Strukturen (Desanctis & Poole, 1994). Durch eine ständige Modifikation und Verbesserung einzelner Strukturelemente des Kontexts und der Technologie wird dies ermöglicht (Rains & Bonito, 2017).

2.3 Aneignung, ein Hauptbestandteil von AST

Aneignung im Kontext der Implementierung von neuen Innovationen kann beschrieben werden als: „die Bedeutung des menschlichen Handelns für die Gestaltung des situierten Gebrauchs von Technologie…“ (Orlikowski, 2000, S. 407). Der Aneignungsprozess beinhaltet zwei zentrale Aspekte: die Einstellungen einer Gruppe gegenüber der Innovationsstruktur, sowie ihr Aneignungs- und Nutzungsverhalten in der Interaktion mit der Technologie. Der erste Aspekt fokussiert drei Kernelemente: Respekt, Komfort und Herausforderung (Chin, Gopal, & Salisbury, 1997). Diese Begriffe umfassen die Wahrnehmung der Verbesserung des Arbeitsprozesses durch die Technologie, die innere Einstellung der Gruppe gegenüber der Innovation und die Gruppenbereitschaft sich mit neuen Herausforderungen auseinander zu setzen (Chin, Gopal, & Salisbury, 1997). Der zweite Aspekt geht auf die Art und Weise der Anwendung ein und thematisiert, ob die Technologie „treu“ oder „untreu“ verwendet wird. Es liegt eine treue Aneignung vor, wenn im Sinne des Geistes gehandelt wird, im Gegensatz dazu, kann eine untreue Aneignung nicht als schlecht interpretiert werden (Desanctis & Poole, 1994). Eine untreue Aneignung bedeutet, dass dem Geist widersprochen wird.

Im Rahmen der Aneignung können gegebene technologische Strukturen somit direkt von einer Gruppe genutzt werden oder in Verbindung mit den Strukturen einer Aufgabe eingesetzt werden. Aufbauend auf den Einstellungen der Benutzer können somit einzelne Komponenten der Technologie ignoriert werden, die Verwendung der Innovation kann einschränkend oder zweckerfüllend wirken und der ursprüngliche Gedanke des Erfinders kann, muss aber nicht, uminterpretiert werden (Orlikowski, 2000).

3 Anwendung der Theorie

AST wird hauptsächlich angewendet, um die Interaktion von Informationstechnologien und Teams/Gruppen innerhalb einer Organisation zu erklären. Es können neue Innovationen, wie zum Beispiel CT- Scanner in ihrer Arbeitsumgebung betrachtet werden, um herauszufinden, ob ihre ursprünglich geplante Intention auch so umgesetzt wird oder inwieweit die Strukturen der Gesellschaft diese umdeutet bzw. an ihre Bedürfnisse anpasst (Barley, 1986). Daraus lässt sich ableiten, dass die Adaptive Structuration Theory ein praktikabler Ansatz ist, um die Komplexität der wechselseitigen Verknüpfung von Technologie und Organisation veranschaulicht darzustellen. Im speziellen nutzen neuere Fallstudien AST, um den Aneignungsprozess einer Innovation detailliert zu betrachten (Romanow, Rai & Keil, 2018, Furumo & Melcher, 2006, Schmitz, Teng & Webb, 2016). Der Geist der Technologie, wie zuvor beschrieben, wird dabei nicht genutzt oder umgedeutet. Das könnte mit den nachfolgenden Kritikpunkten an AST in Zusammenhang stehen.

4 Kritik an der AST und die Weiterentwicklung ATSI

Kritisiert wird, wie Desanctis & Poole die Strukturationstheorie von Anthony Giddens interpretieren und verändern. Explizit ist darunter zu verstehen, dass Begriffe wie unteranderem „Struktur“ unterschiedlich verwendet werden. Giddens nimmt auf immaterielle Strukturen Bezug, im Gegensatz zu Desanctis & Poole, die Struktur auch als materiell (Strukturen eingebettet in der Technologie) definieren (Jones & Karsten, 2009). Die Annahme von Giddens über die Beschaffenheit der Struktur wird grundlegend verändert. Das kann ein Erklärungsansatz sein, warum Hauptbestandteile von der AST, wie der Geist der Technologie und strukturelle Merkmale nicht so häufig (im Vergleich zur Aneignung) für Fallstudien herangezogen bzw. anders definiert wird (Markus & Silver, 2008). Wie ausführlich unter dem Punkt Strukturen der Technologie ausgeführt, wird der Geist der Technologie in der AST als Starr beschrieben. Diese Auffassung wird in neueren Studien, wie in der von Schmitz, Teng & Webb (2016) kritisiert. Sie beziehen sich beim Geist der Technologie auch auf den ursprünglichen Gedanken des Erfinders, erweitern diesen aber auf die persönliche Ebene des Individuums. Demnach, soll das Potential und der dahinterstehende Nutzen einer Innovation verstanden werden, nachdem das geschehen ist, kann es zu einer Anpassung oder Manipulierung des eigentlichen Geistes kommen (Schmitz, Teng & Webb, 2016).

Die Kritikpunkte an AST beziehen sich somit auf die Umsetzung von AST aus der Strukturationstheorie heraus und auf die Grundannahmen der Theorie (Geist der Technologie und Struktur). Die Adaptive Structuration Theory wurde in 2016 von Schmitz, Teng & Webb auf die Ebene von Einzelpersonen ausgeweitet (ASTI). Der wesentliche Unterschied ist, dass ASTI auf die Benutzeradaption eingeht und beleuchtet, wie formbare Informationssysteme angepasst werden können (Schmitz, Teng & Webb, 2016). Formbare Informationssysteme stellen eine Erweiterung von AST dar, welche impliziert, dass es möglich ist, ein Informationssystem an eine Organisation anzupassen.

5 Die Implementierung von ERP-Systemen zur Erfassung elektronischen Gesundheitsakten in den USA

In diesem Abschnitt der Ausarbeitung wird zur Verdeutlichung der AST ein Praxisbeispiel herangezogen. Betrachtet wird die Implementierung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ERP-System), die zur Digitalisierung von Patientenakten in den Gesundheitsorganisationen der USA verwendet wird. Dieser Abschnitt wird unterteilt in zwei Bereiche: zuerst wird das Fallbeispiel dahingehend betrachtet, wie die Adaptive Structuration Theory dazu beiträgt, den Wandel von und in Organisationen zu erklären. Das beinhaltet eine Untersuchung der sozialen und technologischen Strukturen, genauso wie die der Anpassung. Die strukturelle Ausgangsituation der Gesundheitsorganisationen wird beschrieben und die Herausforderungen während des Implementierungsprozesses werden dargestellt. Im nächsten Schritt wird nicht das Grundkonzept von AST betrachtet, sondern eine Erweiterung (Organisationen passen Innovationen ihren Bedürfnissen an). Diese hat sich unteranderem aus den oben genannten Kritikpunkten entwickelt. Unter diesem Punkt werden auch mögliche Lösungsvorschläge gegeben.

Die US-Regierung hat festgelegt, dass bis zum Jahr 2015 alle Gesundheitsorganisationen mit zertifizierten ERP-Systemen zu arbeiten haben (Barrett, 2018). In Deutschland wurde im Februar 2018 das E-Health Gesetz verabschiedet, was unteranderem dazu dienen soll, die elektronische Datenerfassung von Patienten in die Wege zu leiten (Bundesministerium für Gesundheit, 2018). Das Anwendungsbeispiel ist relevant und die daraus resultierenden Erkenntnisse können dazu dienen, den Implementierungsprozess in Deutschland schnell und effizient umzusetzen. Bei diesem Anwendungsbeispiel für AST handelt es sich um einen geplanten Wandel, der Top-down von der Regierung veranlasst wurde.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Adaptive Structuration Theory. Ein technologiebasierter Erklärungsansatz zum organisatorischen Wandel
Hochschule
Universität Hamburg  (Organisation und Unternehmensführung)
Veranstaltung
Organisationstheorie und -entwicklung
Note
1,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V583704
ISBN (eBook)
9783346160775
ISBN (Buch)
9783346160782
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Adaptive Structuration Theory, organisatorischer Wandel, AST, Organisationstheorie
Arbeit zitieren
Lena Vogel (Autor:in), 2018, Die Adaptive Structuration Theory. Ein technologiebasierter Erklärungsansatz zum organisatorischen Wandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/583704

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Adaptive Structuration Theory. Ein technologiebasierter Erklärungsansatz zum organisatorischen Wandel



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden