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Zur Ausarbeitung einer Evaluationsordnung - Unter Berücksichtigung von Rechtslage und Hochschulmanagement

Title: Zur Ausarbeitung einer Evaluationsordnung - Unter Berücksichtigung von Rechtslage und Hochschulmanagement

Project Report , 2004 , 75 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Boris Hoppen (Author)

Business economics - Law
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Seit Beginn der 1980er Jahre haben Fragen der Evaluation in den meisten Industrieländern an Bedeutung gewonnen. An Universitäten in Deutschland werden seit Anfang der 90er Jahre wieder Evaluationen durchgeführt. Der wichtigste Grund hierfür liegt in den einschneidenden Veränderungen, die im Zuge der Hochschulexpansion im Verhältnis zwischen Universitäten und Gesellschaft eingetreten sind. Diese Veränderungen haben dazu geführt, dass die traditionellen Formen der Qualitätssicherung versagen. Da auf der einen Seite große Ressourcen in das Hochschulsystem fließen, auf der anderen Seite aber die finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte zunehmend schlechter wird, steigt der Druck auf die Uni-versitäten, explizite Formen der Rechenschaftslegung einzuführen. Dabei wird die Forderung nach Evaluation bzw. Qualitätssicherung innerhalb sowie außerhalb der Hochschulen erhoben. Hinzu kommt, dass seit dem 1.10.2002 im Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) die Evaluation von Forschung und Lehre in § 5 NHG festgeschrieben ist.

Vor diesem skizzierten Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Arbeit, die Bedeutung von Evaluation und Hochschulmanagement für die Ausarbeitung einer Evaluationsordnung für die Universität Oldenburg aufzuzeigen und schließlich die Ausgestaltung einer Ordnung zu diskutieren. In Kapitel 2 soll hierzu zunächst der Zusammenhang von Evaluation und Hochschulmanagement dargelegt werden. Es werden zudem die veränderten hochschulpolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere die rechtlichen, aufgeführt und das Instrument der Evaluation zur Qualitätssicherung erläutert. Das Kapitel 3 zeigt weiterführend die Anwendung des strategischen Managementsystems der „Balanced Scorecard“ im Hochschulbereich. Die Balanced Scorecard wird konzeptionell vorgestellt und ihre Anwen-dungsmöglichkeiten im Hochschulbereich beschrieben. Außerdem wird eine Balanced Scorecard angeführt, die von der Projektgruppe P 30 bis zu den Teilvisionen ausgearbeitet wurde. Gleichzeitig sollen mögliche Bezüge und Verbindungen zur Evaluation und zur Evaluationsordnung deutlich gemacht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Evaluation und Hochschulmanagement

2.1 Hochschulpolitische Rahmenbedingungen

2.2 Evaluation und Qualitätssicherung

2.2.1 Lehrveranstaltungsbewertung

2.2.2 Interne und externe Evaluation

2.3 Evaluation als Ausgangspunkt für das Hochschulmanagement

3 Die Balanced Scorecard im Hochschulbereich

3.1 Das Konzept der Balanced Scorecard

3.3 Zusammenfassung

4 Zur Ausarbeitung der Evaluationsordnung

4.1 Die Paragraphen

4.2 Zusammenfassung

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung von Evaluation und Hochschulmanagement für die Ausarbeitung einer Evaluationsordnung an der Universität Oldenburg aufzuzeigen und die Ausgestaltung einer solchen Ordnung zu diskutieren. Dabei wird analysiert, wie moderne Managementinstrumente, insbesondere die Balanced Scorecard, mit den gesetzlichen Anforderungen an die Evaluation von Forschung und Lehre verknüpft werden können.

  • Hochschulpolitische und rechtliche Rahmenbedingungen für Evaluation
  • Evaluation als zentrales Instrument der Qualitätssicherung an Hochschulen
  • Anwendung der Balanced Scorecard als strategisches Hochschulmanagement-Instrument
  • Entwicklung von Teilvisionen und Kennzahlen für die Universität Oldenburg
  • Strukturelle Gestaltung und rechtliche Anforderungen einer Evaluationsordnung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Konzept der Balanced Scorecard

Das Konzept der Balanced Scorecard stellt inzwischen ein weit verbreitetes Instrument in der unternehmerischen Praxis dar. Es wird aber auch von Dienstleistungsunternehmen, staatlichen Institutionen und Non-Profit-Organisationen genutzt. Denn die Unternehmen und Organisationen sind gezwungen, sich den permanenten Veränderungen ihrer Umwelten anzupassen und strategisch neu auszurichten. Die Balanced Scorecard erweist sich hier als sehr hilfreiches Instrument.

Somit erscheint es sinnvoll, auch Hochschulen mit Hilfe dieses Systems zielorientiert zu führen und zu steuern, um den Wünschen und Bedürfnissen einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit (vgl. Hoppen 2004, 3) begegnen zu können. Bislang sind nur wenige Anwendungen von Hochschulen, insbesondere aus dem US-amerikanischen und dem nordeuropäischen Raum, dokumentiert.

Die Balanced Scorecard stellt ein Führungsinstrumentarium dar, mit dem die Unternehmens- bzw. Organisationsvision und -strategie in konkrete Zielvorgaben und Kennzahlen übersetzt werden sollen. Sie ist als ein erweitertes Kennzahlensystem zu sehen, welches neben gegenwartsorientierten finanziellen auch finanzielle zukunftsorientierte Kennzahlen berücksichtigt. Dieses System sollte nicht mehr als achtzehn Kennzahlen enthalten. Mit Hilfe der Kennzahlen wird die Unternehmens- bzw. Organisationsleistung aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Wie der Name „Balanced“ andeutet, geht es um eine gleichgewichtige Berücksichtigung wesentlicher unternehmerischer Perspektiven, die maßgeblich an der Umsetzung der Strategie teilhaben. Somit werden in der Balanced Scorecard neben finanziellen Zielen und Leistungsindikatoren auch die Perspektiven der Kundenzufriedenheit, der internen (Geschäfts-)Prozesse sowie des Lernens und der Entwicklung (Potenzialperspektive) berücksichtigt. Im Folgenden werden diese Perspektiven kurz besprochen. Zudem werden Aspekte der Implementierung und der Umsetzung als Unternehmens- bzw. Organisationsstrategie aufgezeigt und erste Vorschläge für die Anwendung im Hochschulmanagement skizziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die wachsende Bedeutung von Evaluation an deutschen Universitäten aufgrund veränderter hochschulpolitischer Rahmenbedingungen und legt das Ziel der Arbeit dar.

2 Evaluation und Hochschulmanagement: Dieses Kapitel verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Evaluation und Hochschulmanagement, analysiert rechtliche Rahmenbedingungen und erörtert Verfahren zur Qualitätssicherung.

3 Die Balanced Scorecard im Hochschulbereich: Hier wird das Konzept der Balanced Scorecard eingeführt, seine Anwendungsmöglichkeiten im Hochschulmanagement skizziert und eine spezifische Scorecard für die Universität Oldenburg vorgestellt.

4 Zur Ausarbeitung der Evaluationsordnung: Dieses Kapitel prüft verschiedene Paragraphen für eine Evaluationsordnung der Universität Oldenburg anhand von Praxisbeispielen anderer Hochschulen und rechtlicher Anforderungen.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Evaluation, die mit strategischem Hochschulmanagement verzahnt ist.

Schlüsselwörter

Evaluation, Hochschulmanagement, Qualitätssicherung, Balanced Scorecard, Evaluationsordnung, Universitätsmanagement, Lehre, Forschung, Qualitätsmanagement, Rechtslage, Hochschulgesetz, Strategische Planung, Prozessmanagement, Kennzahlensystem, Universität Oldenburg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Ausgestaltung einer verbindlichen Evaluationsordnung für die Universität Oldenburg unter Einbeziehung aktueller hochschulpolitischer und rechtlicher Anforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Qualitätssicherung in Forschung und Lehre, die Implementierung strategischer Managementinstrumente wie der Balanced Scorecard sowie die datenschutzrechtliche Absicherung von Evaluationsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine Evaluationsordnung gestaltet sein muss, um effektiv zur Qualitätssicherung und -verbesserung an einer Hochschule beizutragen und gleichzeitig als Instrument des Hochschulmanagements zu dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer vergleichenden Analyse von existierenden Evaluationsordnungen verschiedener deutscher Hochschulen, die mit theoretischen Ansätzen des Hochschulmanagements und der Balanced Scorecard verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte der Evaluation und Balanced Scorecard theoretisch fundiert und auf den Hochschulsektor übertragen. Anschließend werden konkrete Paragraphen für eine Evaluationsordnung evaluiert und angepasst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Evaluation, Qualitätssicherung, Hochschulmanagement, Balanced Scorecard und Evaluationsordnung.

Warum spielt das Datenschutzrecht eine so zentrale Rolle bei der Evaluation?

Da Evaluationen personenbezogene Daten von Studierenden und Lehrenden verarbeiten, ist eine klare rechtliche Regelung notwendig, um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu wahren und die Akzeptanz bei den Betroffenen zu erhöhen.

Wie trägt die Balanced Scorecard zur Evaluation bei?

Die Balanced Scorecard hilft, strategische Ziele der Hochschule in messbare Kennzahlen zu übersetzen und bietet somit einen strukturierten Rahmen, der Evaluation nicht nur als bloße Kontrolle, sondern als Steuerungsinstrument begreifbar macht.

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Details

Title
Zur Ausarbeitung einer Evaluationsordnung - Unter Berücksichtigung von Rechtslage und Hochschulmanagement
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1,3
Author
Boris Hoppen (Author)
Publication Year
2004
Pages
75
Catalog Number
V58494
ISBN (eBook)
9783638526661
ISBN (Book)
9783638693974
Language
German
Tags
Ausarbeitung Evaluationsordnung Unter Berücksichtigung Rechtslage Hochschulmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Boris Hoppen (Author), 2004, Zur Ausarbeitung einer Evaluationsordnung - Unter Berücksichtigung von Rechtslage und Hochschulmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58494
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